Die Aufnahmen Clara Haskils aus den 1950er Jahren besitzen Kultstatus. In diesen historisch und künstlerisch gleichermaßen bedeutenden Tondokumenten lässt sich die Verbindung der besten Eigenschaften der französischen Klavierschule – der Haskil als Schülerin Lazare Lévys und Alfred Cortots...
Dean Dixon | Ferenc Fricsay | Clara Haskil | RIAS-Symphonie-Orchester
Wolfgang Amadeus Mozart | Robert Schumann | Ludwig van Beethoven
"Die Wahrheit des Klavierspiels" (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) ![]()
Clara Haskil plays Mozart, Beethoven and Schumann
Die Aufnahmen Clara Haskils aus den 1950er Jahren besitzen Kultstatus. In diesen historisch und künstlerisch gleichermaßen bedeutenden Tondokumenten lässt sich die Verbindung der besten Eigenschaften der französischen Klavierschule – der Haskil als Schülerin Lazare Lévys und Alfred Cortots angehörte – mit der Ausstrahlung einer ungewöhnlichen Persönlichkeit studieren, deren Auftritte der Kritiker Antoine Goléa einmal mit den Worten beschrieb, die Musik selbst sei zu Gast gewesen. Besonders berühmt waren Haskils subtile Mozart-, Beethoven- und Schumann-Interpretationen. Die hier erstmals unter Verwendung der Originaltonbänder remasterten und veröffentlichten Studioaufnahmen und Konzertmitschnitte großer Klavierkonzerte Mozarts (KV 459 und 466) und Beethovens (op. 58) sowie zweier Solowerke Schumanns (Abegg-Variationen op. 1 und eine Auswahl aus den „Bunten Blättern“ op. 99) zeigen die Sensibilität und Natürlichkeit von Haskils Spiel, das Ferenc Fricsay mit der Fähigkeit des Singens auf dem Klavier verglich. Darüber hinaus bietet diese audite-Veröffentlichung die Gelegenheit, Mozarts berühmtes Konzert d-moll KV 466 im direkten Vergleich des bisher unveröffentlichten Konzertmitschnitts und der nur einen Tag später entstandenen Studioproduktion aus dem Januar 1954 zu hören.
Fricsay und das Radio-Symphonie-Orchester Berlin erwiesen sich hier einmal mehr als kongeniale Partner einer Jahrhundertpianistin.
Zu dieser Produktion gibt es wieder einen Producer's Comment – das heißt, einen unmittelbaren Eindruck des Produzenten Ludger Böckenhoff.
Die Produktion mit Clara Haskil ist Teil unserer Reihe „Legendary Recordings“ und trägt das Qualitämerkmal „1st Master Release“. Dieser Begriff steht für die außerordentliche Qualität der Archivproduktionen bei audite. Denn allen historischen audite-Veröffentlichungen liegen ausnahmslos die Originalbänder aus den Rundfunkarchiven zugrunde. In der Regel sind dies die ursprünglichen Analogbänder, die mit ihrer Bandgeschwindigkeit von bis zu 76 cm/Sek. auch nach heutigen Maßstäben erstaunlich hohe Qualität erreichen. Das Remastering – fachlich kompetent und sensibel angewandt – legt zudem bislang verborgene Details der Interpretationen frei. So ergibt sich ein Klangbild von überlegener Qualität. CD-Veröffentlichungen, denen private Mitschnitte von Rundfunksendungen zugrunde liegen, sind damit nicht zu vergleichen.
Rezension siehe PDF...
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Clara Haskil plays Mozart, Beethoven and Schumann (audite 23.421)
| Artikelnummer: | 23.421 |
| EAN-Code: | 4022143234216 |
| Preisgruppe: | BCA |
| Veröffentlichungsdatum: | 13. März 2009 |
| Spielzeit: | 136 min. |
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