Katalog | Orchester

Ferenc Fricsay conducts Béla Bartok – The early RIAS recordings
audite 21.407|Feb. 2011
28,99 EUR 3CD

Ferenc Fricsay conducts Béla Bartok – The early RIAS recordings

Die vorliegende Anthologie der Bartók-Aufnahmen Ferenc Fricsays für den RIAS Berlin dokumentiert ein Gipfeltreffen berühmter ungarischer Solisten: die Pianisten Géza Anda, Andor Foldes, Louis Kentner und der Geiger Tibor Varga. Fricsays bewährter und kongenialer Gesangssolist ist einmal mehr Dietrich Fischer-Dieskau. more...

Ferenc Fricsay | Géza Anda | Louis Kentner | Andor Foldes | RIAS-Symphonie-Orchester

Béla Bartók

  • ??? - icma winner
  • Diapason - Diapason d\'Or
  • ??? - Preis der Deutschen Schallplattenkritik
  • Pizzicato - Supersonic
  • Classica – le meilleur de la musique classique & de la hi-fi - Choc de Classica
  • Musica - 5/5 Sterne
  • www.ResMusica.com - La Clef Resmusica

Ferenc Fricsay conducts Béla Bartok – The early RIAS recordings

 

Das Projekt einer repräsentativen, vielleicht sogar auf Vollständigkeit angelegten Einspielung der Werke Bartóks begleitete Ferenc Fricsay von Beginn seiner Tätigkeit in Berlin. Charakteristisch für die vorliegenden RIAS-Einspielungen ist die Besetzung der Solistenpartien mit fast durchweg ungarischen Künstlern – für die damalige Zeit ein Novum. Die ungarischen Solisten konnten aus Fricsays Sicht seiner präzisen Vorstellung von der engen Verbindung zwischen ungarischer Sprache und Kultur einerseits und der authentischen Interpretation ungarischer Musik andererseits am ehesten gerecht werden. Einzige Ausnahme bildet hierbei der von Fricsay hoch geschätzte Fischer-Dieskau.
Die vorliegende Zusammenstellung aus den Jahren 1951-53 umfasst alle im RIAS-Archiv erhaltenen Bartók-Einspielungen Fricsays. Der Bogen spannt sich vom Opus 1, der noch ganz im ungarischen National-Idiom stehenden Rhapsodie für Klavier und Orchester aus dem Jahr 1904 über die expressionistisch aufgewühlten Deux Portraits op. 5 von 1907/08 und die kraftvoll-optimistische Tanzsuite von 1921 bis zu den Meisterwerken der 1930er Jahre – dem neo-barock angehauchten 2. Klavierkonzert (1930/31), der märchenhaft-archaischen, von dunklen Farben durchzogenen Cantata Profana (1932), der glanzvollen Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta (1935), dem luziden 2. Violinkonzert (1937/38) bis zum rätselhaften Divertimento von 1939, mit dem Bartók seinen innerlichen Abschied von Europa einleitete. Die Intensität von Fricsays Deutung überträgt sich auch heute, mehr als 60 Jahre nach dem Entstehen dieser Aufnahmen, als eine existenzielle Erfahrung unmittelbar auf den Hörer – sowohl im Impetus und der lebensbejahenden Kraft der Rhythmik wie in den geheimnisvoll-resignativen und ironisch verzerrten Momenten dieser an Zwischentönen so reichen Musik. Dies wurde möglich durch die Zusammenarbeit mit anderen weltberühmten Absolventen der Budapester Musik-Akademie, an der Fricsay selbst studiert hatte: den Pianisten Géza Anda, Andor Foldes und Louis Kentner sowie dem Geiger Tibor Varga. Hinzu trat Dietrich Fischer-Dieskau als Solist in der Blaubart-Oper und der Cantata Profana, dessen Gesang (ungeachtet einer Darbietung in deutscher Sprache) eine kongeniale Entsprechung Fricsays Ideal einer dramatisch packenden und von hingebungsvoller Präzision geleiteten Bartók-Interpretation erfüllte.

Zu dieser Produktionen gibt es auf unserer Homepage wieder einen „Producer’s Comment“ vom Produzenten Ludger Böckenhoff unter http://www.audite.de/de/download/file/304/pdf.html.

Die Produktion ist Teil unserer Reihe „Legendary Recordings“ und tragt das Qualitätsmerkmal „1st Master Release“. Dieser Begriff steht für die außerordentliche Qualität der Archivproduktionen bei audite. Denn allen historischen audite-Veröffentlichungen liegen ausnahmslos die Originalbänder aus den Rundfunkarchiven zugrunde. In der Regel sind dies die ursprünglichen Analogbänder, die mit ihrer Bandgeschwindigkeit von bis zu 76 cm/Sek. auch nach heutigen Maßstäben erstaunlich hohe Qualität erreichen. Das Remastering – fachlich kompetent und sensibel angewandt – legt zudem bislang verborgene Details der Interpretationen frei. So ergibt sich ein Klangbild von überlegener Qualität. CD-Veröffentlichungen, denen private Mitschnitte von Rundfunksendungen zugrunde liegen, sind damit nicht zu vergleichen.

  • Audiophile Audition | Gary Lemco | 29. März 2011

    A splendid assemblage of conductor Ferenc Fricsay’s homage to Bartok, a project to inscribe an integral Bartok legacy but frustrated by the conductor’s untimely demise
    The powerful affinity between Hungarian conductor Ferenc Fricsay (1914-1963) and countryman Bela Bartok shines through this assemblage of live and...

  • auditorium | 1. Mai 2011

    koreanische Rezension siehe PDF!...

  • Classica | Stéphane Friédérich | 1. Mai 2011

    Auszeichnung Quand Fricsay dirige Bartók
    LE LABEL ALLEMAND AUDITE ÉDITE UNE ANTHOLOGIE BARTÓK DU LEGS DE FRICSAY AVEC LE RIAS DE BERLIN. IDIOMATIQUE ET MAGNIFIQUE!

    Le label Audite a réuni dans ce coffret de 3 CD une anthologie Bartók (et non une intégrale) du legs de Fricsay avec le RIAS de Berlin. Les...

  • Classical Recordings Quarterly | Alan Sanders | 1. Juli 2011

    This set contains all the surviving RIAS recordings by Ferenc Fricsay of Bartók's music (a 1958 recording of Bluebeards Castle was woefully...

  • Classical Recordings Quarterly | Norbert Hornig | 1. März 2011

    continental report
    The Audite label is very busy in releasing new remastered tapes from German broadcast companies, and has enlarged its discography of the great...

  • Der neue Merker | 24. Februar 2011

    Ferenc Fricsay conducts Béla Bartok – The early RIAS recordings
    Das Projekt einer repräsentativen, vielleicht sogar auf Vollständigkeit angelegten Einspielung der Werke Bartóks begleitete Ferenc Fricsay von...

  • Der Reinbeker | Peter Steder | 6. Juni 2011

    Von Klassik bis Jazz und Rock
    Ein Knüller: Erstveröffentlichung aller erhaltenen Bartok-Einspielungen Ferenc Fricsays (der zu B. eine besondere Affinität hatte) mit dem...

  • deropernfreund.de | Egon Bezold | 19. Februar 2011

    Ferenc Fricsay conducts Béla Bartok – The early RIAS recordings
    Die kompletten Einspielungen von RIAS Berlin

    Eine lange schwere Krankheit setzt seiner dirigentischen Karriere im Alter von achtundvierzig Jahren leider ein frühes Ende. Spektakulär feierte...

  • DeutschlandRadio | 1. Februar 2012

    International Classical Music Award 2012 für historische Aufnahmen aus dem RIAS-Archiv
    "Ferenc Fricsay conducts Béla Bartók • The Complete RIAS Recordings" ausgezeichnet

    Die Edition "Ferenc Fricsay conducts Béla Bartók • The Complete RIAS Recordings" aus den Archiven des Deutschlandradios erhält den International...

  • Diapason | Patrick Szersnovicz | 1. Mai 2011

    Bela Bartok
    «Dans une partition, je m'attaque d'abord au passage le plus faible et c'est à partir de là que je donne forme à l'ensemble», disait Ferenc...

  • Die Rheinpfalz | pom | 16. April 2011

    Bartok: Orchester-Werke mit Ferenc Fricsay
    Bartoks Musik ist ebenso universal, geschrieben von einem Kosmopoliten, wie sie heimatverbunden, in einem auch musikalisch fassbaren ungarischen Idiom...

  • Die Zeit | Wolfram Goertz | 17. März 2011

    Der Durchleuchter
    So enthusiastisch dirigierte Ferenc Fricsay Musik von Béla Bartók

    Er war in Wien angekommen und trotzdem unglücklich. Er dirigierte an der...

  • Diverdi Magazin | Stefano Russomanno | 1. Februar 2011

    Olimpo bartokiano
    Audite edita en un estuche de tres cds las grabaciones para la Radio de Berlín que realizó en los cincuenta Ferenc Fricsay con música del gran autor húngaro

    El Bartók de Fricsay pertenece a esta serie de emparejamientos legendarios en los que la estrecha afinidad entre compositor e intérprete trasciende...

  • Edel: Kulturmagazin | 24. Januar 2011

    Ferenc Fricsay dirigiert Béla Bartók
    Das Projekt einer repräsentativen Einspielung der Werke Bartóks begleitete Ferenc Fricsay von Beginn seiner Tätigkeit in Berlin. Charakteristisch...

  • Fanfare | Lynn René Bayley | 30. November 1999

    This wonderful three-CD set presents itself as Fricsay’s complete recordings of Bartók’s music, yet the liner notes refer to DG studio recordings...

  • Fono Forum | Christoph Vratz | 1. Dezember 2011

    Empfehlungen unserer Mitarbeiter 2011
    Historische Aufnahme des Jahres: - Die Wiederentdeckungen beim Label Audite (etwa Ferenc Fricsay mit Bartók)...

  • Fono Forum | Thomas Schulz | 1. Mai 2011

    Authentisch
    Man darf wohl ohne Übertreibung feststellen, dass kein Dirigent unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg so viel für die Akzeptanz der Musik Béla...

  • Gramophone | Rob Cowan | 1. Mai 2011

    Rob Cowan's monthly survey of reissues and archive recordings
    Musical evangelists – A trio of releases that re-energise familiar repertoire

    Audite continues its valuable series of radio broadcasts of that most gifted of regenerative post-war conductors, Ferenc Fricsay, with a three-disc,...

  • Junge Freiheit | Sebastian Hennig | 24. Juni 2011

    Behutsame Formbildung
    Die Aufnahmen von Béla Bartóks Orchesterwerken durch das RIAS-Symphonie-Orchester unter Ferenc Fricsay zwischen 1951 und 1953 sind ein Festival der...

  • klassik.com | Tobias Pfleger | 8. Mai 2011

    Scharfe Rhythmen
    Das Label Audite hat sich in der Vergangenheit mit der Veröffentlichung...

  • Ostthüringer Zeitung | Dr. sc. Eberhard Kneipel | 23. April 2011

    Neu auf CD:
    Maßstabsetzende Aufführungen

    Beim Hören dieser drei CDs empfindet man viel Freude und Bewunderung. Denn welche Ansprüche auch immer an erstklassige Interpretationen und...

  • Pizzicato | 1. März 2012

    ICMA 2012: Historical Recording
    Pizzicato: Supersonic – Fricsay hat Bartok nie weichgekocht, er serviert ihn uns in intensiv aufbereitetem rohen Zustand, mit viel Impetus und einer...

  • Pizzicato | Rémy Franck | 1. April 2011

    Auszeichnung Fricsays Bartók
    Bela Bartóks Musik ist eng mit der Volksmusik seiner Heimat verbunden, eine Konstante in einem Schaffen, das sich stilistisch im Laufe der Jahre...

  • Record Geijutsu | 1. April 2011

    Bartók
    japanische Rezension siehe PDF...

  • Rheinische Post | Wolfram Goertz | 25. Februar 2011

    Ferenc Fricsay dirigiert Musik von Bela Bartók
    Wenn es über eine Platte heißt, sie sei eine "editorisch sehr mutige Leitung", dann wird man bisweilen mit einem Langweiler konfrontiert, der auch...

  • Rondo | Matthias Kornemann | 30. November 1999

    Kornemanns Klavierklassiker
    »Alte« Klaviermeister auf neuen CDs. Matthias Kornemann stellt sie vor.

    Könnte man den klavierhistorischen Frühling besser beginnen als mit dem 80-jährigen Artur Rubinstein, der in einem überwältigenden Mitschnitt des...

  • Schwäbische Zeitung | man | 10. Juni 2011

    The Hungarian Connection
    Das Label Audite veröffentlicht die interessanten und impulsiven Live-Aufnahmen mit dem Dirigenten Ferenc Fricsay aus den frühen 50er-Jahren. Sie...

  • Schwäbisches Tagblatt | SWP | 24. Februar 2011

    Bevorzugt spätromantisch
    Aufnahmen mit Diana Damrau und Hilary Hahn

    Ungarischer Dirigent führt mit ungarischen Solisten das Werk des ungarischen Komponisten Béla Bartók auf. Man nennt das auch: authentisch. - Was...

  • Stereo | Thomas Schulz | 1. Mai 2011

    Béla Bartók
    Orchesterwerke und Konzerte

    Kein Dirigent unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg hat wohl so viel für...

  • Südwest Presse | Jürgen Kanold | 24. Februar 2011

    Bevorzugt spätromantisch
    Ungarn unter sich

    Ungarischer Dirigent führt mit ungarischen Solisten das Werk des ungarischen Komponisten Béla Bartók auf. Man nennt das auch: authentisch. Ein...

  • thewholenote.com | Bruce Surtees | 1. April 2011

    Old Wine In New Bottles – Fine Old Recordings
    The deservedly honoured Hungarian conductor Ferenc Fricsay (1914-1973) led the RIAS Symphony Orchestra from its inception in 1949 until 1963. In 1950...

  • Universitas | Adelbert Reif | 1. Februar 2011

    Ferenc Fricsay conducts Béla Bartók
    "Dass man heute Musik machen kann ohne Negation, ohne Programm oder Kompromiss..., zeigt das Werk des Ungarn Béla Bartók. Es wurzelt in der echten...

  • Visionae - Das Portal für Kunst und Kultur | mb | 18. Februar 2011

    Ferenc Fricsay dirigiert Bela Bartok
    Fricsay trat bereits mit sechs Jahren in die Budapester Musikhochschule ein, die berühmte Franz Liszt Musikakademie, an der zu dieser Zeil unter...

  • www.klavier.de | Tobias Pfleger | 8. Mai 2011

    Scharfe Rhythmen
    Bartok, Bela: Violinkonzert Nr.2

    Ferenc Fricsays Einsatz für die Musik Béla Bartóks wird von Audite mit einer empfehlenswerten Zusammenstellung früher Rundfunkaufnahmen...

  • www.operanews.com | David Shengold | 1. Juli 2011

    Bartók: Cantata Profana (and other instrumental works)
    Ferenc Fricsay (1914–63) was a master of many musical styles but brought particular passion and insight to the works of his fellow Hungarian Béla...

  • www.opusklassiek.nl | Aart van der Wal | 1. Dezember 2011

    In het Berlijnse Titania-Palast (in mijn oren min of meer een akoestisch noodgeval, maar de Berlijners moesten het tot ruim na de oorlog er toch mee...

  • www.ResMusica.com | Pierre-Jean Tribot | 20. Juni 2011

    Auszeichnung Fricsay dirige Bartók, un monument d’Histoire
    L’excellent label berlinois Audite réputé pour le grand soin apporté à ses publications à la bonne idée de réunir en coffret des...

  • www.schallplattenkritik.de | Prof. Dr. Lothar Prox | 15. Mai 2011

    Urkunde siehe PDF...

  • www.schallplattenkritik.de | Christoph Zimmermann | 15. Mai 2011

    Historische Aufnahmen Klassik
    Schatzgrube RIAS: Fricsays hochemotionales, energisches Dirigat läßt Bartóks Musik aufglühen (Für die Jury: Christoph Zimmermann) ...

Ferenc Fricsay conducts Béla Bartok – The early RIAS recordings (audite 21.407)

Artikelnummer: 21.407
EAN-Code: 4022143214072
Preisgruppe: CV
Veröffentlichungsdatum: 18. Februar 2011
Spielzeit: 213 min.

Nutzerkommentare

Es wurde noch kein Kommentar eingereicht.

Eigenen Kommentar erstellen