Katalog | Kammermusik

E. Franck - R. Franck - C. Reinecke
audite 20.021|Jan. 1995
19,99 EUR CD

E. Franck - R. Franck - C. Reinecke

Erst in jüngerer Zeit traten die nicht ganz so populären Komponisten des 19. Jahrhunderts wieder als eigenständige Musikerpersönlichkeiten ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Eduard Franck und Carl Reinecke waren zwei dieser Künstler, die sich zeitweise im Umfeld der Stars wie Mendelssohn oder... more...

Thomas Blees | Maria Bergmann

"gefällige, anmutige Werke - für Cellisten sicher eine Bereicherung. Thomas Blees... und Maria Bergmann musizieren sehr spritzig, mit viel Temperament und Spielfreude." (HR) more...

  • ??? - CD-Tipp Klassika

E. Franck - R. Franck - C. Reinecke

 

Erst in jüngerer Zeit traten die nicht ganz so populären Komponisten des 19. Jahrhunderts wieder als eigenständige Musikerpersönlichkeiten ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Eduard Franck und Carl Reinecke waren zwei dieser Künstler, die sich zeitweise im Umfeld der Stars wie Mendelssohn oder Schumann bewegten und lange in deren Schatten standen. Die auf dieser CD vorgestellten Kompositionen beweisen, dass sie dieses Schattendasein zu Unrecht fristeten.

Die Cellosonate Eduard Francks zeigt sich als eigenständiges Werk, das mit der Kombination klassischer formaler Klarheit und farbiger Harmonik das Erbe seines Lehrers Mendelssohn im besten Sinne fortführt. Auch Carl Reinecke war mit Mendelssohn bekannt, noch mehr aber mit Schumann befreundet, der ihn sehr schätzte. Besonders seine Kammermusik war wegen ihres melodischen Reichtums beliebt. Die „Drei Stücke für Violoncell und Pianoforte“ sind formal freier als Francks Sonate – sie verkörpern eher den Stil typisch romantischer Fantasiestücke und schöpfen die klanglichen Möglichkeiten beider Instrumente voll aus. Eduard Francks Sohn Richard schließlich – Schüler von Carl Reinecke – gehört auch musikalisch zu einer anderen Generation, die sich mit den stark divergierenden Strömungen um 1900 auseinandersetzen musste. Richard Franck galt als „Konservativer“, weil er sich an der Tonsprache seines Lehrers Reinecke und an Johannes Brahms orientierte. Seine Cellosonate überzeugt durch souveräne Beherrschung von Virtuosität und klanglicher Opulenz.

  • Bayernkurier | Wolfgang Johannes Müller | 6. September 2001

    NEUER ROMANTIKER
    Ein Meister namens Eduard Franck

    Über einen vergessenenen Komponisten noch so begeistert zu reden, ist allemal weniger effektiv, als ihn zu spielen - und, um ihn wieder bekannt zu...

  • Crescendo | Jakob Buhre | 1. Juli 2000

    "Die großen und kleinen Geiger unserer Zeit spielen fast nichts mehr als Beethovens und Mendelssohns Konzert...

  • Diapason | Jean-Claude Hulot | 1. Januar 2005

    La firme Audite a entrepris de réhabiliter la musique d’Eduard Franck, romantique allemand qui fut l’élève particulier de Mendelssohn et qui...

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung | Werner M. Grimmel | 17. August 2001

    Pflicht zur Romantik
    Da ist Platz neben den Gipsbüsten: Eduard Franck hat ihn verdient

    Daß er "auf diesem Wege weiter und vorwärts arbeiten" möge, wünschte...

  • Musikmarkt | 30. Oktober 1995

    Spätromantische Werke für Violoncello und Klavier von Eduard und Richard...

  • Neue Musikzeitung | Hanspeter Krellmann | 1. Juli 2004

    Schatten-Dasein – Komponisten, die aus dem Raster fallen
    Unser musikgeschichtliches Verständnis orientiert sich an Eckdaten: Sie sind an bedeutenden, zumindest bekannten Komponisten und deren Werk...

  • Pizzicato | Rémy Franck | 1. Januar 2002

    Instrumental und klanglich im hohen Maß unbefriedigende, sehr mulmige Einspielungen, neben vielen Höhepunkten der Franck-Aufnahmen bei 'audite' ein...

E. Franck - R. Franck - C. Reinecke (audite 20.021)

Artikelnummer: 20.021
EAN-Code: 4022143200211
Preisgruppe: BCA
Veröffentlichungsdatum: 1. Januar 1995
Spielzeit: 75 min.

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