Katalog | Kammermusik

Erica Morini plays Tchaikovsky, Tartini, Vivaldi, Kreisler, Brahms and Wieniawski
audite 95.606|Dez. 2010
14,99 EUR CD

Erica Morini plays Tchaikovsky, Tartini, Vivaldi, Kreisler, Brahms and Wieniawski

Erica Morini gehörte zu den großen Geigerinnen des 20. Jahrhunderts. Eines ihrer Bravourstücke war das Violinkonzert von Tschaikowsky, hier zu hören in einem aufregenden Live-Mitschnitt von 1952 mit dem RIAS-Symphonie-Orchester Berlin und Ferenc Fricsay. Morini war musikalisch vielseitig, sie beherrschte auch das Genre der Virtuosenstücke und der Barocksonate, wie die RIAS-Aufnahmen mit Michael Raucheisen eindrucksvoll zeigen. more...

Michael Raucheisen | Erica Morini | Ferenc Fricsay | RIAS-Symphonie-Orchester

Peter Ilyich Tchaikovsky | Giuseppe Tartini | Antonio Vivaldi | Fritz Kreisler | Johannes Brahms | Henryk Wieniawski

  • Fono Forum - Stern des Monats
  • Diapason - Diapason d\'Or
  • Musica - 5/5 Sterne

Erica Morini plays Tchaikovsky, Tartini, Vivaldi, Kreisler, Brahms and Wieniawski

 

Die aus Wien stammende und dort ausgebildete Erica Morini (1905 - 1995) schaffte als eine der ersten Geigerinnen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts den Sprung in die internationale Karriere.
Das war nicht selbstverständlich zu einer Zeit, als die Konzertpodien von männlichen Solisten beherrscht wurden. Morini begann als „Wunderkind“, nach sensationellen Debüts mit dem Gewandhausorchester Leipzig und den Berliner Philharmonikern unter Arthur Nikisch trat sie 1921 erstmals in der New Yorker Carnegie Hall auf. Morini, die jüdischer Herkunft war, emigrierte Ende der 30er Jahren nach Amerika und baute ihre Karriere von dort weiter aus. Mehr als fünf Jahrzehnte dauerte ihre künstlerische Laufbahn, kommerzielle Schallplatten entstanden in dieser Zeit nur wenige. Morini überzeugt besonders in Live-Aufnahmen, so auch in diesem Mitschnitt des Tschaikowsky-Violinkonzerts von 1952 mit dem RIAS-Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Ferenc Fricsay. Exemplarisch wird hier deutlich, über welches enorme geigerische Können Morini verfügte und warum manche in ihr die größte Geigerin des 20. Jahrhunderts sahen. Wie souverän sie auch das Genre der Virtuosenstücke und der Barocksonate beherrschte, zeigen eindrucksvoll die RIAS-Aufnahmen mit Michael Raucheisen.

Zur Produktion gibt es unter http://www.audite.de/de/download/file/301/pdf einen „Producer’s Comment“ vom Produzenten Ludger Böckenhoff.

Die Produktion ist Teil unserer Reihe „Legendary Recordings“ und tragt das Qualitätsmerkmal „1st Master Release“. Dieser Begriff steht für die außerordentliche Qualität der Archivproduktionen bei audite. Denn allen historischen audite-Veröffentlichungen liegen ausnahmslos die Originalbänder aus den Rundfunkarchiven zugrunde. In der Regel sind dies die ursprünglichen Analogbänder, die mit ihrer Bandgeschwindigkeit von bis zu 76 cm/Sek. auch nach heutigen Maßstäben erstaunlich hohe Qualität erreichen. Das Remastering – fachlich kompetent und sensibel angewandt – legt zudem bislang verborgene Details der Interpretationen frei. So ergibt sich ein Klangbild von überlegener Qualität. CD-Veröffentlichungen, denen private Mitschnitte von Rundfunksendungen zugrunde liegen, sind damit nicht zu vergleichen.

  • andante | 1. Januar 2011

    Erica Morini
    koreanische Rezension siehe PDF...

  • auditorium | 1. Januar 2011

    Erica Morini
    koreanische Rezension siehe PDF...

  • Bayern 4 Klassik - CD-Tipp | Fridemann Leipold | 30. November 2010

    Erica Morini Violinvirtuosin alter Schule
    Diese hervorragend restaurierten Tondokumente rufen die Erinnerung an eine Violinvirtuosin alter Schule wach, deren Nachruhm bedauerlicherweise hinter...

  • Diapason | Jean-Michel Molkhou | 1. Mai 2011

    Erica Morini
    Adulée jusqu' à sa retraite en 1976 puis injustement oubliée, Erica Morini reprend peu à peu sa place au panthéon des violonistes grâce à...

  • Diverdi Magazin | Roberto Andrade | 1. März 2011

    Nacida en la Viena imperial
    Audite dedica un CD monográfico a la gran violinista Erica Morini

    En la actualidad, el panorama del violín registra una abundancia de nombres femeninos: Mullova, Mutter, Julia Fischer, Arabella Steinbacher, Lisa...

  • Fanfare | Robert Maxham | 1. Mai 2011

    Audite’s release devoted to violinist Erica Morini falls into two parts: a live performance of Tchaikovsky’s concerto from October 13, 1952, and...

  • Fono Forum | Michael Kube | 1. Februar 2011

    Auszeichnung Überragend frisch
    Noch immer gilt selbst unter Kennern die in Wien geborene Geigerin Erica Morini (1905-1955) als Geheimtipp. Dass sie es trotz eines glänzenden...

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung | Jan Brachmann | 15. Januar 2011

    Gedenkblatt für Erica Morini
    Verwischte Existenz

    Weich gezeichnet sind die Züge der brünetten Frau mit dem weißem...

  • Gramophone | 1. März 2012

    Erica Morini
    Tchaikovsky's Violin Concerto

    Morini, Austrian-born but naturalised American, played under Nikisch at the age of 14. Her view of the Tchaikovsky Concerto combines brilliance with...

  • Gramophone | Rob Cowan | 1. April 2011

    Rob Cowan's monthly survey of reissues and archive recordings
    Brilliant recollections - Bumper box sets at super-budget price

    Brilliant Classics mighn't provide the ultimate in useful documentation – most of their boxed reissues don't carry any at all – but for genuine...

  • La Musica | 1. Januar 2011

    Erica Morini
    koreanische Rezension siehe PDF...

  • Musica | Stefano Pagliantini | 1. Dezember 2011

    Considerata una delle maggiori violiniste del ventesimo secolo, al pari delle poco più giovani Gioconda de Vito, Guila Bustabo e Ginette Niveau,...

  • Pizzicato | Alain Steffen | 1. April 2011

    Erica Morini, die Vergessene
    Kaum einer kennt heute noch die Violinistin Erica Morini, die sicherlich eine der ersten Sologeigerinnen der Geschichte war. Sie debütierte 1917 im...

  • Strings Magazine | Edith Eisler | 1. September 2011

    Erica Morini plays Tchaikovsky, Tartini, Vivaldi, Kreisler, Brahms, and Wieniawski
    Born in Vienna in 1904, Erica Morini started her career as a spectacular child violin prodigy. At the age of eight, she became the Vienna Music...

  • The Strad | Tully Potter | 1. Januar 2011

    Here is a portrait of the marvellous Erica Morini (1904-95) as she was in Berlin in 1952. She is playing favourite music, starting with a live...

  • theartsdesk.com | Graham Rickson | 26. Februar 2011

    Tchaikovsky: Violin Concerto (plus works by Tartini, Kreisler, Brahms, Vivaldi and Wieniawski)
    Erica Morini (violin), RIAS-Symphonie-Orchester, Ferenc Fricsay (recorded 1952) (Audite)

    Described by one commentator as “probably the greatest woman violinist who ever lived”, Erica Morini (1905-1995) responded curtly by saying, “A...

  • thewholenote.com | Bruce Surtees | 1. Februar 2011

    Old wine in new bottles – Fine old recordings
    Erica Morini was not merely one of the greatest female violinists but one of the greatest violinists of all time. Born in Vienna in 1905, her father...

Erica Morini plays Tchaikovsky, Tartini, Vivaldi, Kreisler, Brahms and Wieniawski (audite 95.606)

Artikelnummer: 95.606
EAN-Code: 4022143956064
Preisgruppe: BCB
Veröffentlichungsdatum: 1. Dezember 2010
Spielzeit: 72 min.

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