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Reviews to J. Lang: Lieder

Stuttgarter Zeitung

jha

Lieder von Josephine Lang
Verkümmertes Wunderkind

Die ganze Bandbreite ...

Fono Forum

Christian Wildhagen

Küche statt Kunst

"Wie sehen die Meisterwerke so berühmter Namen so ...

Journal of the Int. Alliance of Women in Music

Dr. Suzanne Summerville

Hardly less impressive is the second of the CDs entitled Fee’n-reigen ...

Bote vom Unter-Main

Lieder Josephine Langs (1815 bis 1880), die oft nur wenig beachtet wurden, ...

Main-Echo

Lieder Josephine Langs (1815 bis 1880), die oft nur wenig beachtet wurden, ...

American Record Guide

John Boyer

Josephine Lang (1815-80) suffered the typical life of a 19th Century woman ...

Crescendo

JM

... Da gehen von den Kompositionen der Romantikerin Josephine Lang erheblich ...

Classica-Répertoire

Jean-Jacques Groleau

Il s’agit là d’une véritable première discographique. Depuis longtemps ...

Viva Voce

Die Pianistin Heidi Kommerell ist für ihr Engagement in Sachen ...

jha (Stuttgarter Zeitung - 193) 21.08.2002

Lieder von Josephine Lang
Verkümmertes Wunderkind

Die ganze Bandbreite romantischer Liedkunst ist hier zu erleben: leise Melancholie und lauter Liebesüberschwang, schwungvolle Synkopen und ersterbende Akkorde. Die Lieder stehen in nichts jenen nach, die mit berühmterem Namen gezeichnet sind als dem von Josephine Lang. Die Münchnerin, 1815 geboren, stammt aus einer einfachen, wenngleich musikalischen Familie und ist als Sängerin, Pianistin und Komponistin ein Wunderkind ohne allzu entschiedene Förderung durch den Vater. Dafür kümmert sich Felix Mendelssohn umso rührender um sie, spornt sie zu immer neuen musikalischen Taten an, warnt sie vor einer Karriere als Salonsensation.

Josephine Lang vertont Texte von Heine, Goethe und nicht zuletzt von ihrem Ehemann Christian Reinhold Köstlin, der sie 1856 als junge Witwe mit sechs Kindern zurücklässt. Da sitzt sie in Tübingen, sieht ihre Söhne sterben, unterrichtet die württembergischen Prinzen - unter anderem den späteren König Wilhelm 11. - am Pianoforte, komponiert fleißig weiter, ohne damit zu echtem Ruhm zu gelangen, und stirbt dortselbst im Jahre 1880.

Es ist ein Jammer, dass Josephine Langs Lieder heute unbekannt sind. Die in Stuttgart gebürtige Pianistin Heidi Kommerell hat sie ausgegraben und beim SWR gemeinsam mit der Sopranistin Heike Hallaschka weitere zwanzig davon aufgenommen.


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