accepted credit cards: 
|
|
|  | |  | |  | |  | |  |  |  |  |  |  |  |  |  | | | Ferenc Fricsays Liebe zu den Walzern von Johann Strauss (Sohn) steht exemplarisch für seine Auffassung, dass es keinen Unterschied zwischen „populärer“ und „ernster“, sondern allenfalls zwischen guter und schlechter Musik gäbe. Aufgrund seiner eigenen musikalischen Ausbildung und seiner ersten Dirigentenposition als Militärkapellmeister in Szeged war er mit dem Repertoire und der musikalischen Welt Wiens im 19. Jahrhundert bestens vertraut. Als er 34-jährig ins Nachkriegs-Berlin geholt wurde, um das Musikleben im Westen der zerstörten Stadt als Leiter des neu gegründeten RIAS-Symphonie-Orchesters mit aufzubauen, pflegte er von Beginn an die Musik Strauss’ mit Leidenschaft. Dies dokumentiert u. a. auch seine mitreißende Aufnahme der Fledermaus.
Die vorliegende CD mit Erstveröffentlichungen von Aufnahmen aus den Jahren 1950 bis 1952 bietet einen repräsentativen Querschnitt der schönsten und bekanntesten Walzer und Polkas von Strauss. Hier wird nicht nur einmal mehr Fricsays berühmt-berüchtigte Präzision bei der Einstudierung der Partituren hörbar, sondern auch sein einmaliges Talent zur Improvisation, d.h. zu einer Kunst der Interpretation, in der höchste Genauigkeit in ein vollkommen natürliches und aus dem Augenblick geborenes Musizieren umschlägt.
Diese Produktionen sind ein Teil der Reihe „Legendary Recordings“ und trägt das Qualitätsmerkmal „1st Master Release“. Dieser Begriff steht für die außerordentliche Qualität der Archivproduktionen bei audite. Denn allen historischen audite-Veröffentlichungen liegen ausnahmslos die Originalbänder aus den Rundfunkarchiven zugrunde. In der Regel sind dies die ursprünglichen Analogbänder, die mit ihrer Bandgeschwindigkeit von bis zu 76 cm/Sek. auch nach heutigen Maßstäben erstaunlich hohe Qualität erreichen. Das Remastering – fachlich kompetent und sensibel angewandt – legt zudem bislang verborgene Details der Interpretationen frei. So ergibt sich ein Klangbild von überlegener Qualität. CD-Veröffentlichungen, denen private Mitschnitte von Rundfunksendungen zugrunde liegen, sind damit nicht zu vergleichen.
|
|
| |
|
|
|
|
|
|