Diether Steppuhn (Ensemble - Magazin für Kammermusik - 6/2006) 01.11.2006
Man kann Brahms' wunderbare späte Klarinettenwerke nicht oft genug hören. Dass sie immer wieder neu eingespielt werden, hat zu tun mit der ergreifenden Klangsprache einer fast schmerzhaften, weltentrückten Altersweisheit und mit dem Wunsch junger Klarinettisten, sich mit diesen emotional wie technisch anspruchsvollen Stücken als instrumentale Meister zu präsentieren. Hier gelingt dies den amerikanischen und französischen Instrumentalisten in ihrer – besonders im Surroundklang – Herz und Sinne bewegenden Interpretation absolut überzeugend.