Franziska Pietsch | Violine

Franziska Pietsch

Franziska Pietsch Franziska Pietsch wurde in die Atmosphäre eines Musiker – Elternhauses hineingeboren und wuchs im ehemaligen Ostberlin auf. Bereits als Elfjährige gab sie ihr Debüt an der Komischen Oper in Berlin und konzertierte schon früh


Künstlerblog

19.10.2017 Franziska Pietsch - Violine

Trailer: C. Franck Sonate und Szymanowski - Mythen

19.10.2017 Franziska Pietsch - Violine

L.v.Beethoven: Kreutzersonate op.47 A -Dur 2.Satz

19.10.2017 Franziska Pietsch - Violine

J. Brahms: Sonate d - moll 4.Satz

19.10.2017 Franziska Pietsch - Violine

Trailer: Prokofiev Violinsonaten

19.10.2017 Franziska Pietsch - Violine

Trailer: Prokofiev Violinkonzerte

Biographie

Franziska Pietsch

Franziska Pietsch wurde in die Atmosphäre eines Musiker – Elternhauses hineingeboren und wuchs im ehemaligen Ostberlin auf. Bereits als Elfjährige gab sie ihr Debüt an der Komischen Oper in Berlin und konzertierte schon früh als Solistin mit namhaften Orchestern der ehemaligen DDR. Als Jungstudentin begann sie ihr Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Ost-Berlin bei Prof. W. Scholz. In Ostdeutschland galt sie als Ausnahmetalent und genoss bis zur Flucht des Vaters 1984 in den Westen eine besondere Förderung des Staates. Es folgten zwei schwierige Jahre mit Repressalien durch das Regime. 1986 konnte sie als 16-Jährige mit ihrer Mutter und jüngeren Schwester nach Westdeutschland ausreisen.
Es folgten Studien bei Prof. Ulf Hoelscher , Prof. Jens Ellermann sowie Dorothy Delay an der Julliard School New York. Wichtige und fruchtbare Impulse erhielt sie durch Meisterkurse bei bekannten Persönlichkeiten wie W. Wilkomirska, R. Ricci, H. Krebbers und  Z. Bron.
Franziska Pietsch ist 1. Preisträgerin des Bach-Wettbewerbes für Kinder und Jugendliche in Leipzig (1982) und des Concours Maria Canals in Barcelona (1989). Sie erhielt Auszeichnungen wie den Parke-Davis Förderpreis (1987) sowie den Preis der Brahms Gesellschaft Baden-Baden (1989). 1990 war sie Stipendiatin des Deutschen Musikrats.
Ihre international erfolgreiche Konzerttätigkeit führte sie in verschiedene Länder Europas, nach Amerika und Asien. Sie konzertierte mit Dirigenten wie Antoni Wit, Arpad Joo, Moshe Atzmon, Julia Jones, Toshiyuki Kamioka und George Hanson.
Als Konzertmeisterin hatte sie zahlreiche Fest- und Gastengagements
In den Jahren 1998 bis 2002 war sie 1. Konzertmeisterin im Sinfonieorchester Wuppertal und von 2006 bis 2010 Deuxième Soliste im Orchestre Philharmonique du Luxembourg. Außerdem folgte sie regelmäßig Einladungen als Konzertmeisterin an die Düsseldorfer Oper, Frankfurter Oper, dem WDR Köln, sowie den Solistes Europèens Luxembourg.  
Doch ihr besonderes Interesse gilt der Kammermusik. Zusammen mit der Pianistin Hyun Jung Kim-Schweiker und dem Cellisten Hans-Christian Schweiker gründete Sie im Jahre 2000 das Trio Testore, dem sie bis 2015 angehörte. Das Trio hat neben einer regen Konzerttätigkeit zum 10. Jubiläum sein eigenes Kammermusikfestival „Mai-Klassik“ ins Leben gerufen.
Die Gesamteinspielung aller Brahmstrios 2013, sowie eine weitere Aufnahme mit Werken von Rachmaninov und Tschaikowsky 2014 sind beim Label audite erschienen. Diese Aufnahme wurde für den International Classic Music Award 2015 nominiert.  
 Mit dem Pianisten Detlev Eisinger verbindet sie eine intensive Konzerttätigkeit und erfolgreiche CD Produktionen.

So wurden gleich die ersten Veröffentlichungen 2015 sowie 2016 beim Label audite mit Enthusiasmus aufgenommen und stießen bei der internationalen Presse auf ein herausragendes Echo.
 Fono Forum ."..Die Geigerin Franziska Pietsch verfügt über die Kreativität und alle Ausdrucksfacetten, um die Sprengkraft und kompositorische Vielschichtigkeit von Prokofjews Violinsonaten freizulegen…."
​SWR, Treffpunkt Klassik CD – Tipp
" Zupackend, lasziv, kompromisslos
...Im Tempo wunderbar flexibel leuchten die Beiden Prokofjews Welt der Extreme aus. So darf, so muss das sein!..."
 Beide Aufnahmen sind für den Preis der deutschen Schallplattenkritik sowie den International Classic Music Award nominiert worden.
Die CD mit Mythen von K.Szymanowski und C. Franck Sonate wurde 2017 mit dem Supersonic ausgezeichnet.
Zusammen mit der Bratschistin Sophia Reuter und dem Cellisten Johannes Krebs hat sie bereits 2014 das Trio Lirico gegründet.
Seitdem ist das Trio auf vielen Konzertbühnen zu hören und hat anlässlich des 100. Todesjahres von Max Reger 2016 sein Debüt Album aufgenommen. Diese CD ist im September 2017 veröffentlicht worden.
Franziska Pietsch ist gern gesehener Gast bei Kammermusikfestivals (u.a. beim Schleswig Holstein Festival, Aspen music Festival, Mettlacher Kammermusiktage, Musikfest Goslar) Kammermusikpartner sind u.a. Maki Hayashida, Jaques Ammon, Gustav Rivinius, Thomas Duis, Andra Darzins, Hariolf Schlichtig, Martin Spangenberg
Doch ihre Leidenschaft gilt nicht nur der Musik, auch die Sehnsucht nach Poesie begleitet sie seit früher Jugend. Vor allem die Form des Gedichtes hat sie schon immer fasziniert. Wie die Musik lädt es zu einer tiefen seelischen Freiheit ein, verwoben und gehalten durch Rhythmus und Dramaturgie. Musik und Poesie sind für sie eine gegenseitige Befruchtung und Inspiration in ihrem künstlerischen Leben.
Ihre Gedichte sind nun erstmals zusammen mit den Bildern der Künstlerin Nasrah Nefer in einem Buch (Seelenlandschaften) im September 2015 beim Karin Fischer Verlag erschienen.
Ganz aktuell sind im Oktober 2017 Prokofiev Violinkonzerte mit dem DSO und Christian Màcelaru beim Label audite erschienen.
Franziska Pietsch spielt eine Violine von Carlo Antonio Testore, Mailand 1751

Rezensionen

Künstlerkontakte


Weblinks

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