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Edition Wilhelm Furtwängler – The complete RIAS recordings

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Edition Wilhelm Furtwängler – The complete RIAS recordings

Die Konzerte, die Wilhelm Furtwängler zwischen 1947 und 1954 mit dem Berliner Philharmonischen Orchester gab, wurden großenteils vom RIAS Berlin aufgezeichnet. Sie alle sind in dieser CD-Box dokumentiert. Der Edition liegen erstmalig die Originalbänder aus dem RIAS-Archiv zu Grunde. Dadurch...mehr

Ludwig van Beethoven | Felix Mendelssohn Bartholdy | Johann Sebastian Bach | Franz Schubert | Johannes Brahms | Anton Bruckner | Robert Schumann | Wolfgang Fortner | Richard Wagner | Georg Friedrich Händel | Paul Hindemith | Christoph Willibald von Gluck | Carl Maria von Weber | Boris Blacher | Richard Strauss

"Es handelt sich um kaum weniger als das „Alte Testament“ der Schallplattengeschichte. Das metaphysische Bedürfnis der Gegenwart dürfte sich kaum besser stillen lassen als mit dieser genialen Box." (SPIEGEL)

Titelliste

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BeethovenSymphony No. 6 in F major, Op. 68 'Pastorale' Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

BeethovenSymphony No. 5 in C minor, Op. 67 Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

Mendelssohn BartholdyOverture to 'Ein Sommernachtstraum', Op. 21 Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

BeethovenViolin Concerto in D major, Op. 61 Yehudi Menuhin | Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

BachOrchestral Suite in D major, BWV 1068 Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

SchubertSymphony No. 8 in B minor, D. 759 'Unfinished' Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

BrahmsSymphony No. 4 in E minor, Op. 98 Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

BrucknerSymphony No. 8 in C minor (2nd Version 1890, Edition Robert Haas) Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

SchumannOverture 'Manfred', Op. 115 Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

BrahmsSymphony No. 3 in F major, Op. 90 Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

FortnerConcerto for Violin and large Chamber Orchestra Gerhard Taschner | Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

WagnerGötterdämmerung, Funeral Music Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

WagnerDie Meistersinger von Nürnberg, Prelude to Act I Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

HändelConcerto grosso in D minor, Op. 6 No. 10 Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

BrahmsVariations on a theme by Joseph Haydn, Op. 56a Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

HindemithConcerto for Orchestra, Op. 38 Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

BeethovenSymphony No. 3 in E-flat major, Op. 55 'Eroica' Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

GluckOverture to 'Alceste' Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

HändelConcerto grosso in D major, Op. 6 No. 5 Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

WeberOverture to 'Der Freischütz' Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

HindemithSymphony 'Die Harmonie der Welt' Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

BeethovenSymphony No. 3 in E-flat major, Op. 55 'Eroica' Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

SchubertOverture to ‘Rosamunde’, Op. 26, D 644 Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

BlacherConcertante Musik for Orchestra, Op. 10 Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

SchubertSymphony No. 8 in B minor, D. 759 'Unfinished' Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

SchubertSymphony No. 9 in C major, D. 944 'The Great' Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

BrahmsSymphony No. 3 in F major, Op. 90 Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

StraussDon Juan - tone-poem for orchestra, Op. 20 (after Nikolaus Lenau) Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

WagnerTristan und Isolde Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

BeethovenSymphony No. 6 in F major, Op. 68 'Pastorale' Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

BeethovenSymphony No. 5 in C minor, Op. 67 Berliner Philharmoniker | Wilhelm Furtwängler

Colloquium in the 'Hochschule für Musik', Berlin | Werner Egk and his students interviewing W. Furtwängler Wilhelm Furtwängler

Informationen

Die Konzerte, die Wilhelm Furtwängler zwischen 1947 und 1954 mit dem Berliner Philharmonischen Orchester gab, wurden großenteils vom RIAS Berlin aufgezeichnet. Sie alle sind in dieser CD-Box dokumentiert.
Der Edition liegen erstmalig die Originalbänder aus dem RIAS-Archiv zu Grunde. Dadurch konnte auch technisch eine bisher unerreichte Qualität erzielt werden. Zudem werden einzelne Aufnahmen als Erstveröffentlichung präsentiert, so z.B. das Fortner Violinkonzert mit Gerhard Taschner.

Die RIAS-Aufnahmen sind Dokumente von historischem Rang. Sie enthalten einen bedeutenden Anteil von Furtwänglers dirigentischem Spätwerk. Es zeichnet sich auf verschiedenen Ebenen durch Konzentration aus: Im Repertoire steht im Zentrum die Symphonik zwischen Beethoven, Brahms und Bruckner. Sie wird ergänzt durch Werke von Bach und Händel wie auch von damals aktuellen Komponisten wie Hindemith, Blacher und Fortner. Künstler also, die einerseits der „gemäßigten Moderne“ zugerechnet wurden, andererseits als nicht vereinnahmt durch die national­sozialistische Kulturpolitik galten.
Das Prinzip der Konzentration galt auch für die Programme, die Furtwängler zusammenstellte, und aus denen sich jeweils eine bestimmte Idee herauslesen lässt. Seine Interpretationen sind ebenfalls von Konzentration bestimmt: Er verstand sie als aktuelle Aufschlüsselung, als Nachschöpfung, die den wesentlichen Gehalt eines Werkes zur Erkenntnis bringen sollte.
Einige Werke, die dritte, fünfte und sechste Symphonie Ludwig van Beethovens und die dritte Symphonie von Johannes Brahms sind in jeweils zwei Interpretationen enthalten. Sie zeigen, wie Furtwängler bei einer klaren Grundauffassung unterschiedliche Aspekte eines Werkes hervorzuheben wusste, und wie er die konkrete Interpretation auch vom Kontext innerhalb eines Programms abhängig machte.

Die Produktion ist Teil unserer Reihe „Legendary Recordings“ und trägt das Qualitätsmerkmal „1st Master Release“. Dieser Begriff steht für die außerordentliche Qualität der Archivproduktionen bei audite. Denn allen historischen audite-Veröffentlichungen liegen ausnahmslos die Originalbänder aus den Rundfunkarchiven zugrunde. In der Regel sind dies die ursprünglichen Analogbänder, die mit ihrer Bandgeschwindigkeit von bis zu 76 cm/Sek. auch nach heutigen Maßstäben erstaunlich hohe Qualität erreichen. Das Remastering – fachlich kompetent und sensibel angewandt – legt zudem bislang verborgene Details der Interpretationen frei. So ergibt sich ein Klangbild von überlegener Qualität. CD-Veröffentlichungen, denen private Mitschnitte von Rundfunksendungen oder alte Schellackplatten zugrunde liegen, sind damit nicht zu vergleichen.

Besprechungen

Stereoplay
Stereoplay | 09|2016 | Lothar Brandt | 1. September 2016 HighClass in HiRes

Furtwängler war ein genialer „nachschöpferischer“ Dirigent, weniger um die Buchstabentreue als um den Geist eines Werkes bemüht. Wie keiner konnte er Beethoven zelebrieren; für Originalklangfetischisten ein Gräuel, für jeden Musikfan noch immer ein Faszinosum. Nachzuhören in diesem Mittschnitt vom 25. Mai 1947.Mehr lesen

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Furtwängler war ein genialer „nachschöpferischer“ Dirigent, weniger um die Buchstabentreue als um den Geist eines Werkes bemüht. Wie keiner konnte er Beethoven zelebrieren; für Originalklangfetischisten ein Gräuel, für jeden Musikfan noch immer ein Faszinosum. Nachzuhören in diesem Mittschnitt vom 25. Mai 1947.

Record Geijutsu
Record Geijutsu | April 2013 | 1. April 2013

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japanische Rezension siehe PDF!
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BBC Radio 3
BBC Radio 3 | Sat 31 Mar 2012, 10.20 am | Rob Cowan | 31. März 2012 BROADCAST

Rob Cowan discusses his favourite recordings of Schubert Symphonies<br /> <br /> Sendebeleg siehe PDF!Mehr lesen

Rob Cowan discusses his favourite recordings of Schubert Symphonies

Sendebeleg siehe PDF!
Rob Cowan discusses his favourite recordings of Schubert Symphonies

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Radio-Télévision belge de la Communauté francaise | 14 janvier 2012 | Bernard Meillat | 14. Januar 2012 Wilhelm Furtwängler, concerts avec l'Orchestre Philharmonique de Berlin
Première de nos deux émissions d’hommage à Wilhelm Furtwängler

Etonnant Brahms… Une conception peu classique: vécue. Une expérienceMehr lesen

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Etonnant Brahms… Une conception peu classique: vécue. Une expérience

Radio-Télévision belge de la Communauté francaise | 09 janvier 2012 | Bernard Meillat | 9. Januar 2012 Deux soirées consacrées à Wilhelm Furtwängler
Il ne nous faudra pas moins de deux émissions pour rendre hommage à Wilhelm Furtwängler, à travers un coffret de 12 CD publié par la firme allemande Audite.

Ce coffret reprend les concerts les plus passionnants donnés parMehr lesen

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Ce coffret reprend les concerts les plus passionnants donnés par

Musikforum | 02/2011 (April - Juni 2011) | Thomas Bopp | 1. April 2011 Wilhelm Furtwängler
The Complete RIAS Berlin Recordings

Die Vorhaltungen waren nicht von der Hand zu weisen. Ganz reinwaschenMehr lesen

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Die Vorhaltungen waren nicht von der Hand zu weisen. Ganz reinwaschen

Record Geijutsu
Record Geijutsu | April 2011 | 1. April 2011

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Der neue Merker
Der neue Merker | Donnerstag, 24.02.2011 | 24. Februar 2011 Gramola meldet

CD-Sammlungen mit Darbietungen von Gulda und Furtwängler stehen diesmal imMehr lesen

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CD-Sammlungen mit Darbietungen von Gulda und Furtwängler stehen diesmal im

ionarts.blogspot.com | Thursday, January 20, 2011 | jfl | 20. Januar 2011 Side Notes: Audite's Furtwängler Deal

The German label "audite - Musikproduktion", perhaps best known to ionarts readers as the issuers of Rafael Kubelik's live Mahler recordings, is oneMehr lesen

The German label "audite - Musikproduktion", perhaps best known to ionarts readers as the issuers of Rafael Kubelik's live Mahler recordings, is one of the keenest exploiters of well preserved tapes from various German radio stations. Knappertsbusch, Fricsay, Boehm, Kempf, and Fischer-Dieskau are just some of most notable artists whose (early) recordings they have brought to light (usually for the first time on sound recording), often in astonishing quality. Sometimes the results are great (Kubelik's BRSO broadcasts, for example), sometimes my thus-heigthened expectations have not been met (I was disappointed with Fricsay's Haydn, for example, which I hoped to be as good or even surpass the stupendous DG recording). I've recently written about releases with Backhaus and Solomon on Classical WETA.

I've not heard much of the 13-CD Furtwängler box with all his Berlin Philharmonic RIAS recordings, but what I've heard so far was rather impressive. I have also enjoyed the twenty-some minute podcast on the subject "Historic Recordings and Remastering" that audite has made available on their website. It shows, with several examples, how the work of their sound engineer can improve, even 'enable', the sound of the extant radio tapes with which audite works. The reason for bringing this up is an enticing offer from Audite that makes the Furtwängler box available along with Kubelik's Bruckner Third (SACD) (aud. 92.543), and four of Fricsay's RIAS opera recordings (albeit all in German), which includes Rigoletto (aud. 23.406), his Fledermaus (incl. Rita Streich, (aud. 23.411), his Lucia di Lammermoor (incl. Dietrich Fischer-Dieskau, Ernst Haefliger, Maria Stader and Sieglinde Wagner, aud. 23.412), and highlights from Carmen (aud. 95.497). All for €45. Even if the package doesn't ultimately appeal to you, the podcast (in English) and various excerpts of Furtwängler speaking on conducting (most of it in German) are well worth hearing.
The German label "audite - Musikproduktion", perhaps best known to ionarts readers as the issuers of Rafael Kubelik's live Mahler recordings, is one

DeutschlandRadio Kultur - Radiofeuilleton
DeutschlandRadio Kultur - Radiofeuilleton | 28.12.2010 | 28. Dezember 2010 Wilhelm Furtwängler
Konzertmitschnitt vom 8. Dezember 1952

Wilhelm Furtwängler am Pult der Berliner Philharmoniker – diese Konstellation scheint diskografisch hinreichend dokumentiert zu sein. Und doch gibtMehr lesen

Wilhelm Furtwängler am Pult der Berliner Philharmoniker – diese Konstellation scheint diskografisch hinreichend dokumentiert zu sein. Und doch gibt es immer wieder im vermeintlich Bekannten Entdeckungen zu machen. So geschehen, als 2009 ein wichtiger Teil der späten Aufnahmen Furtwänglers vom Label Audite und Deutschlandradio Kultur neu herausgegeben wurde.

Diese Edition umfasst Konzertmitschnitte des RIAS aus dem Berliner Titania-Palast, entstanden zwischen 1947 und 1954. Das Besondere an dem Projekt, dass hier ausschließlich originale Bänder verwendet wurden und nicht, wie so oft bei Furtwängler-Editionen, Mitschnitte aus zweiter und dritter Hand. Schon von daher ergibt sich eine hohe Authentizität der Tondokumente, wird heute die bezwingende Wirkung nacherlebbar, die Furtwängler und die Philharmoniker auf das Publikum in sorgenschwerer Nachkriegszeit ausübten.

Beispielhaft dafür soll das Konzert vom 8. Dezember 1952 wiedergegeben werden - ein Abend, der zu den künstlerisch besonders geglückten gezählt werden kann. Sein Programm bietet mit Werken von Weber, Hindemith und Beethoven eine Auswahl der Favoriten des Dirigenten.
Wilhelm Furtwängler am Pult der Berliner Philharmoniker – diese Konstellation scheint diskografisch hinreichend dokumentiert zu sein. Und doch gibt

France Musique | lundi 22 novembre 2010 | Marc Dumont | 22. November 2010 BROADCAST Grands compositeurs
Hindemith en peintre - 1

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Sendebeleg siehe PDF!
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www.ResMusica.com
www.ResMusica.com | 17 septembre 2010 | Patrick Georges Montaigu | 17. September 2010 Quand le génie de l’interprète rejoint le génie du compositeur

Audite a eu l’idée originale de réunir dans un copieux coffret de plusMehr lesen

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Audite a eu l’idée originale de réunir dans un copieux coffret de plus

www.critic-service.de
www.critic-service.de | Mittwoch, 25. August 2010 | Christian Ekowski | 25. August 2010

Diese Kassette mit zwölf CDs bietet die Interpretationen von WilhelmMehr lesen

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Diese Kassette mit zwölf CDs bietet die Interpretationen von Wilhelm

France Musique | vendredi 28 mai 2010 | Marc Dumont | 28. Mai 2010 BROADCAST Grands compositeurs
Wagner en or - 5

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Das Orchester | 01/2010 | Kirsten Liese | 1. Januar 2010 Edition Wilhelm Furtwängler
The complete RIAS recordings

Analoge historische Knisteraufnahmen versus unzulänglich digitalisierteMehr lesen

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Analoge historische Knisteraufnahmen versus unzulänglich digitalisierte

l'arche
l'arche | Janvier 2010 | Laurent Worms | 1. Januar 2010 Wilhelm Furtwängler et le nazisme

Depuis la prise du pouvoir par les nazis, le grand chef d'orchestreMehr lesen

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Depuis la prise du pouvoir par les nazis, le grand chef d'orchestre

Audio
Audio | 01/2010 | Lothar Brandt | 1. Januar 2010 Wilhelm Furtwängler – The Complete RIAS Recordings

1947-1954, 12 CDs (plus Bonus) des Über-Dirigenten, top restauriert.Mehr lesen

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1947-1954, 12 CDs (plus Bonus) des Über-Dirigenten, top restauriert.

Deutschlandfunk
Deutschlandfunk | Die neue Platte vom 27.12.2009 | Norbert Hornig | 27. Dezember 2009 BROADCAST Die neue Platte: Zurück in die Vergangenheit
Historische Aufnahmen

[…] Haben große Schallplattenfirmen wie EMI, Sony oder Deutsche Grammophon bereits einen großen Teil ihrer diskografischen Schätze gehoben undMehr lesen

[…] Haben große Schallplattenfirmen wie EMI, Sony oder Deutsche Grammophon bereits einen großen Teil ihrer diskografischen Schätze gehoben und auf CD zugänglich gemacht, schlummern in den Archiven der Deutschen Rundfunkanstalten weiterhin historische Aufnahmen in ungeahntem Umfang. Vor allem kleinere Labels wie Orfeo, Hänssler Classic oder Audite haben es sich zur Aufgabe gemacht, künstlerisch besonders wertvolle Einspielungen in Kooperation mit den Rundfunkanstalten wieder zugänglich zu machen.
Audite hat seinen Katalog mit historischen Aufnahmen aus Rundfunkarchiven auch in diesem Jahr mit vielen Highlights bereichert und etwa die Editionen mit den Dirigenten Karl Böhm, Ferenc Ficsay und Igor Markewitsch weiter ausgebaut. Für besonderes Aufsehen sorgten aber die Veröffentlichungen sämtlicher RIAS-Aufnahmen mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Wilhelm Furtwängler und die Aufnahmen, die der junge Friedrich Gulda zwischen 1950 und 1959 für den RIAS Berlin machte. In einem vielgestaltigem Programm begeistert Gulda dabei nicht nur mit Werken von Beethoven, Debussy, Ravel und Prokofieff, sondern auch als raffinierter Chopin-Interpret:

"05. MUSIK: Frédéric Chopin
Prélude Nr. 3 G-Dur (Vivace)
Friedrich Gulda (Klavier)
LC 04480 Audite 21.404"

Während es sich bei den frühen RIAS-Aufnahmen Friedrich Guldas um Erstveröffentlichungen handelt, sind Wilhelm Furtwänglers RIAS-Aufnahmen mit den Berliner Philharmonikern, die zwischen 1947 und 1954 entstanden, in Sammlerkreisen weitgehend bekannt, u.a. von nicht autorisierten Raubpressungen. Wie bei allen historischen Veröffentlichungen von Audite wurden für die Digitalisierung nur die Originalbänder verwendet, wobei auch problematische Tonhöhenschwankungen korrigiert wurden. Auf 12 CDs ist hier Furtwänglers Spätstil dokumentiert, wobei die Symphonik von Beethoven, Brahms und Bruckner im Zentrum steht. Aber auch als Dirigent neuerer Werke ist Furtwängler zu erleben, mit einem Repertoire, dass man mit seinem Namen nicht unmittelbar in Verbindung bringt, etwa die "Concertante Musik für Orchester" von Boris Blacher:

"06. MUSIK: Boris Blacher
Concertante Musik für Orchester op. 10 (Ausschnitt)
Berliner Philharmoniker
Leitung: Wilhelm Furtwängler
LC 04480 Audite 21.403 "
[…] Haben große Schallplattenfirmen wie EMI, Sony oder Deutsche Grammophon bereits einen großen Teil ihrer diskografischen Schätze gehoben und

www.opusklassiek.nl | december 2009 | Aart van der Wal | 11. Dezember 2009

Ik vermoed dat alleen degenen die de dirigeerkunst van Wilhelm FurtwänglerMehr lesen

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Ik vermoed dat alleen degenen die de dirigeerkunst van Wilhelm Furtwängler

Stuttgarter Zeitung
Stuttgarter Zeitung | Nr. 282 Samstag, 5. Dezember 2009 | Uwe Schweikert | 5. Dezember 2009 Aus alt mach neu

Gegen ihn sehen fast alle heutigen Pultstars alt aus – ein Fanatiker desMehr lesen

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Gegen ihn sehen fast alle heutigen Pultstars alt aus – ein Fanatiker des

Stuttgarter Zeitung
Stuttgarter Zeitung | Nr. 282 Samstag, 5. Dezember 2009 | Götz Thieme | 5. Dezember 2009 Aus alt mach neu

Furtwängler war kein Studiomusiker – die Verlebendigung der MusikMehr lesen

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Furtwängler war kein Studiomusiker – die Verlebendigung der Musik

Das Opernglas
Das Opernglas | Dezember 2009 | Michael Lehnert | 1. Dezember 2009 Kompakt
CD/DVD-Pakete

Von dem ambitionierten Label „audite“ kommt eine historische Box mitMehr lesen

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Von dem ambitionierten Label „audite“ kommt eine historische Box mit

Musica | musica 212, dicembre 2009-gennaio 2010 | Paolo Bertoli | 1. Dezember 2009

Per la prima volta vengono reunite in cofanetto tutte le registrazioniMehr lesen

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Per la prima volta vengono reunite in cofanetto tutte le registrazioni

Fono Forum
Fono Forum | Dezember 2009 | Andreas Kunz | 1. Dezember 2009 Edition des Jahres

Eine Box, die den großen Furtwängler würdigt. Die RIAS-Mitschnitte von elf Konzerten (auf 13 CDs) zwischen 1947 und 1954 wurden von Audite (Edel)Mehr lesen

Eine Box, die den großen Furtwängler würdigt. Die RIAS-Mitschnitte von elf Konzerten (auf 13 CDs) zwischen 1947 und 1954 wurden von Audite (Edel) sorgfältig remastert.
Eine Box, die den großen Furtwängler würdigt. Die RIAS-Mitschnitte von elf Konzerten (auf 13 CDs) zwischen 1947 und 1954 wurden von Audite (Edel)

Der neue Merker
Der neue Merker | Sonntag, 29. November 2009 20:23 | 29. November 2009

The Edition Wilhelm Furtwängler with the complete RIAS recordings of theMehr lesen

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The Edition Wilhelm Furtwängler with the complete RIAS recordings of the

classiqueinfo-disque.com
classiqueinfo-disque.com | jeudi 26 novembre 2009 | Benoît Donnet | 26. November 2009 Furtwängler : le coffret RIAS

Le label allemand Audite publie ici une somme de trésors : l’intégraleMehr lesen

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Le label allemand Audite publie ici une somme de trésors : l’intégrale

Fono Forum
Fono Forum | Dezember 2009 | Norbert Hornig | 11. November 2009 Historische Aufnahme des Jahres

Sämtliche RIAS-Aufnahmen mit Wilhelm Furtwängler (live) und die frühen RIAS-Aufnahmen mit Friedrich Gulda. Kostbarkeiten aus dem Rundfunkarchiv,Mehr lesen

Sämtliche RIAS-Aufnahmen mit Wilhelm Furtwängler (live) und die frühen RIAS-Aufnahmen mit Friedrich Gulda. Kostbarkeiten aus dem Rundfunkarchiv, vorbildlich ediert (Audite/Edel).
Sämtliche RIAS-Aufnahmen mit Wilhelm Furtwängler (live) und die frühen RIAS-Aufnahmen mit Friedrich Gulda. Kostbarkeiten aus dem Rundfunkarchiv,

Fono Forum
Fono Forum | Dezember 2009 | Christoph Vratz | 11. November 2009 Historische Aufnahme des Jahres

Die von Audite restaurierten Aufnahmen mit Fricsay, Furtwängler u.a. sind fast immer eine wahre Fundgrube.Mehr lesen

Die von Audite restaurierten Aufnahmen mit Fricsay, Furtwängler u.a. sind fast immer eine wahre Fundgrube.
Die von Audite restaurierten Aufnahmen mit Fricsay, Furtwängler u.a. sind fast immer eine wahre Fundgrube.

Fono Forum
Fono Forum | Dezember 2009 | Kai Luehrs-Kaiser | 11. November 2009 Edition des Jahres

Die Wiederveröffentlichungen der Firma Audite (Edel). Beispielhaft: "The Complete RIAS-Recordings" unter Wilhelm Furtwängler. Fast eine Art "AltesMehr lesen

Die Wiederveröffentlichungen der Firma Audite (Edel). Beispielhaft: "The Complete RIAS-Recordings" unter Wilhelm Furtwängler. Fast eine Art "Altes Testament" der Schallplattengeschichte.
Die Wiederveröffentlichungen der Firma Audite (Edel). Beispielhaft: "The Complete RIAS-Recordings" unter Wilhelm Furtwängler. Fast eine Art "Altes

Listen - Life with classical music
Listen - Life with classical music | November/December 2009 - Volume 1 Number 5 | 1. November 2009

A thirteen-CD set of carefully remastered live recordings of FurtwänglerMehr lesen

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A thirteen-CD set of carefully remastered live recordings of Furtwängler

levante
levante | 23 de octobre de 2009 | Antonio Gascó | 23. Oktober 2009 Furtwängler
Para establecer exégesis

Este excelente álbum dedicado íntegramente a las actuaciones en vivo deMehr lesen

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Este excelente álbum dedicado íntegramente a las actuaciones en vivo de

Wochen-Kurier
Wochen-Kurier | Nr. 41 | Michael Karrass | 14. Oktober 2009

Die Konzerte, die Wilhelm Furtwängler zwischen 1947 und 1954 mit demMehr lesen

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OPUS.24
OPUS.24 | oktober 2009 | Folke Freund | 1. Oktober 2009

Nostalgin var bät tre förr<br /> Wilhelm Furtwängler<br /> <br /> »egentligen är jagMehr lesen

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Nostalgin var bät tre förr
Wilhelm Furtwängler

»egentligen är jag

Classique News - l'e-quotidien 100 % musique classique
Classique News - l'e-quotidien 100 % musique classique | mardi 22 septembre 2009 | Elvire James | 22. September 2009 Wilhelm Furtwängler Edition: Live in Berlin (RIAS 1947-1954)

Le coffret regroupe de façon très cohérente en suivant la chronologie,Mehr lesen

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Le coffret regroupe de façon très cohérente en suivant la chronologie,

www.classiquenews.com
www.classiquenews.com | lundi 21 septembre 2009 | Elvire James | 21. September 2009 Furtwängler: live in Berlin. RIAS 1947-1954 13 cd Audite.
Archives originales remasterisées

Le coffret regroupe de façon très cohérente en suivant la chronologie,Mehr lesen

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Le coffret regroupe de façon très cohérente en suivant la chronologie,

www.classiquenews.com
www.classiquenews.com | lundi 21 septembre 2009 | 21. September 2009 Edition Wilhelm Furtwängler
Audite: Furtwängler live in Berlin 1947-1954

Audite réédite en version remasterisée les derniers enregistrements duMehr lesen

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Audite réédite en version remasterisée les derniers enregistrements du

Kleine Zeitung
Kleine Zeitung | 20. September 2009 | Ernst Naredi-Rainer | 20. September 2009

Eine editorische Großtat: Das auf historische Aufnahmen spezialisierteMehr lesen

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Eine editorische Großtat: Das auf historische Aufnahmen spezialisierte

abc artes | 5 de septiembre de 2009 | Alberto González Lapuente | 5. September 2009 Furtwängler: The complete recordings RIAS

Hoy es un poco más fácil reconstruir fielmente la imagen de FurtwänglerMehr lesen

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Hoy es un poco más fácil reconstruir fielmente la imagen de Furtwängler

Märkische Oderzeitung
Märkische Oderzeitung | 20. Jahrgang, Nr. 206 | Peter Philipps | 4. September 2009 Der Größte in seiner besten Form
Furtwänglers legendäre Konzertreihe

Es gibt diese wunderbare Anekdote mit Michelangelo. Gefragt, wie er seinenMehr lesen

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Es gibt diese wunderbare Anekdote mit Michelangelo. Gefragt, wie er seinen

Diapason
Diapason | Septembre 2009 N° 572S | Rémy Louis | 1. September 2009 Du spirituel dans l’art
Passionnante, la somme des concerts donnés par Wilhelm Furtwängler dans le Berlin de l'après-guerre nous permet de dessiner le portrait psychologique et stylistique d'un chef au bord du gouffre.

Loin de la simple compilation, ce coffret fait sens par le regroupement qu'il opère. Tout y est connu. Il réunit les concerts berlinoisMehr lesen

Loin de la simple compilation, ce coffret fait sens par le regroupement qu'il opère. Tout y est connu. Il réunit les concerts berlinois d'après-guerre conservés par le seul émetteur du RIAS de Berlin (mais pas ceux du Sender Freies Berlin: il n'est donc pas exhaustif), édités à partir des bandes originales et présentés de façon chronologique.

Cette somme témoigne de la « dernière manière » de Furtwängler, d'une période amarrée à la vie intime, à la spiritualité secrète des profondeurs, plus détachée, mais pas toujours forcément plus sereine. Certes, quand deux exécutions se répondent à distance (« Eroica », « Pastorale » et 5e de Beethoven, 3e de Brahms, « Inachevée » de Schubert...), le détachement paraît globalement plus accusé dans la plus récente. Furtwângler se pacifie (ou renonce ?) avec le temps, les gravures de la fin des années 1940 gardant pour leur part bien des traces des tourments de celles de la guerre (4e de Brahms, 1948, une géniale Ouverture de Manfred de Schumann, 1949). Mais le principe de vie demeure, indomptable, fût-il toujours plus miné par un pessimisme existentiel à fleur de peau (extraordinai-rement sensible dans des mouvements lents suspendus, monologues où le chef ose des lenteurs inouïes). Le tragique du temps, encore incertain en ce début des années 1950, s'y confond avec le tragique personnel d'un Furtwängler marqué par la procédure de « dénazification ». L'extraordinaire continuité du ton est frappante; incontestables, nombreuses, les nuances semblent découler de la sensibilité du moment, d'un état psychologique donné. Mais le flux conceptuel primordial demeure.

Parfois, Furtwängler gagne des profondeurs connues de lui seul: ainsi dans la Marcia funèbre de l'« Eroica » de 1952, où Atlas, au bord de la rupture, porte le poids du monde sur ses épaules; le déploiement y est immense, le tragique y est immense, le silence y est immense. Et la douleur! D'aucuns considéreront qu'une telle appropriation a moins à voir avec Beethoven qu'avec le chef. Mais voilà précisément ce que ces CD, fidèles à la viscosité si particulière du son du Philharmonique de Berlin, nous font toucher de près: une douceur intime, enfouie, et qui pourtant nous parle de nous, tant on croit être dans la tête, dans l'esprit même de Furtwängler.

Organiques, ses interprétations le sont du fait d'un phrasé et d'une respiration grandioses qui obéissent aux nuances permanentes de la tension vitale, même quand il s'abandonne à des rallentendos à couper le souffle ; mais elles le sont aussi parce que l'esprit y palpite à l'égal de la chair et du sang.

Nos priorités stylistiques ont beau avoir changé, on ne résistera pas au marbre noble d'Alceste, pas plus qu'on ne peut méconnaître que ses Bach et Handel, écrasés dans leurs valeurs lentes sous une matière sonore d'une densité hors de propos, demeurent vibrants. La même densité rembrunit et claquemure les Hindemith, et le chef se prend les pieds (et l'orchestre avec lui) dans le néoclassicisme stravinskien du concerto pour violon de Fortner, bousculé par le jeu vif-argent de Gerhard Taschner. Mais Personne n'a animé la Musique concertante de Blacher avec un mouvement aussi inexorable.

Ce qu'il y a d'infiniment humain en Furtwângler efface partout la frontière qui sépare le créateur de l'interprète. Eau noire dont les mouvements de surface viennent du plus profond, soufflet de forge inépuisable, respirations nocturnes frémissantes (le Freischütz!): toutes les images valent, aucune ne suffit. Le plus émouvant gît peut-être dans la façon dont le chef éveille littéralement chaque œuvre à la vie, déployant majestueusement dans le même temps ses propres ailes. La notice « perspectiviste » d'Habakuk Traber est magistrale, le colloque organisé par le compositeur Werner Egk en 1951 passionnant (CD 13), mais l'un et l'autre réservés aux germanistes.
Loin de la simple compilation, ce coffret fait sens par le regroupement qu'il opère. Tout y est connu. Il réunit les concerts berlinois

L'éducation musicale
L'éducation musicale | n° 31 - Septembre | Francis Gérimont | 1. September 2009

Il s’agit là d’une compilation de tous les concerts dirigés parMehr lesen

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Il s’agit là d’une compilation de tous les concerts dirigés par

CD Compact
CD Compact | septiembre 2009 | Josep Pascual | 1. September 2009

Antes que nada conviene aclarar que en este estuche de doce compactos –Mehr lesen

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Antes que nada conviene aclarar que en este estuche de doce compactos –

Gramophone
Gramophone | September 2009 | Rob Cowan | 1. September 2009 Major maestros revisited
Replay – Rob Cowan's monthly survey of reissues and archive recordings An indispensable archive collection and the provocative bag lady of Russian pianists

Regular Gramophone readers will by now have cottoned on to what I've occasionally thought of as a "Furtwängler Industry" – the relentless recyclingMehr lesen

Regular Gramophone readers will by now have cottoned on to what I've occasionally thought of as a "Furtwängler Industry" – the relentless recycling of familiar recorded material by a plethora of labels. But a new 12-CD collection from Audite is rather more than mere recycling: this handsomely produced and intelligently annotated collection calls on the archives of RIAS ("Radio in the American Sector") and offers what amounts to the archive's complete Furtwängler legacy, transferred from the original mastertapes which means, often for the first tune on CD, optimum sound quality. Furtwängler "first-timers" may be perplexed by a number of repertoire duplications – Beethoven's Symphonies Nos 3, 5 and 6 and Brahms's Third are all offered in two separate recordings, yet the differences between them, although far from radical (except perhaps in the Brahms) are significant enough to warrant study, principally for the subtle contrasts that Furtwängler achieves through tiny alterations in pulse and emphasis. One good example is the opening of Brahms's Third, which goes off like rocket in 1949 whereas the performance from April 1954 is noticeably less combustible (especially in the finale; also there was no first movement repeat in 1954). Another interesting comparison is between the two recordings of the Eroica, the first from June 1950, the second from December 1952 where the Funeral March second movement is broader than its predecessor by almost one and a half minutes. A Bruckner Eighth from March 15, 1949, enjoys a higher voltage-level than on the broadcast performance from a day earlier (not included in the set), though some listeners may find the bronchial audience irksome.

Other highlights include two works by Paul Hindemith, the Concerto for Orchestra and the Symphony Die Harmonie der Welt, which remind us of tumultuous times in pre-war Berlin. While Furtwängler's performances lack polish, a degree of warmth and energy more than compensates. You can hear Fortner's Violin Concerto (Gerhard Taschner) and Blacher's Concertante Musik while gargantuan Baroque is represented by Bach's Third Suite and Händel's Op 6 No 5 – stylistically inauthentic but audientically “felt”. Among the many other significant items are memorable, typically free-spirited renditions of Beethoven's Violin Concerto (Yehudi Menuhin), Schubert's Symphonies Nos 8 and 9, Brahms's Fourth, Strauss's Don Juan and orchestral excerpts from Wagner operas. A bonus disc allows us to hear Furtwängler in (German) dialogue with what I presume is a group of music journalists, the range of topics covered mostly concerned with repertoire and interpretation. Clearer-than-ever sound, including the odd distant Dakota flying overhead, is another bonus. If ever a set warranted the hackneyed if useful accolade “Essential Furtwängler”, this is it.
Regular Gramophone readers will by now have cottoned on to what I've occasionally thought of as a "Furtwängler Industry" – the relentless recycling

Scherzo
Scherzo | septiembre 2009 | Enrique Pérez Adrián | 1. September 2009 Furtwängler definitivo

Con la competencia técnica habitual del sello alemán Audite, nos lleganMehr lesen

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Con la competencia técnica habitual del sello alemán Audite, nos llegan

Le Temps
Le Temps | septembre 2009 | Pierre Michot | 1. September 2009 Dans le Berlin d'après-guerre, des concerts radiodiffusés d'un chef immense
Furtwängler au bord de l’abîme

27 mai 1947. Dans Berlin en mine, le chef dénazifié réintègre son posteMehr lesen

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27 mai 1947. Dans Berlin en mine, le chef dénazifié réintègre son poste

Fono Forum
Fono Forum | 9/2009 | Peter T. Köster | 1. September 2009 Furtwänglers Vermächtnis
Wilhelm Furtwängler wiederentdeckt: Das Label Audite würdigt die deutsche Dirigentenlegende in einer neuen großen Box. Darin sind auf 13 CDs elf Konzerte enthalten, die der RIAS zwischen 1947 und 1954 mitgeschnitten hat

Mehr als eine Viertelstunde lang hielten die Ovationen an, als Wilhelm Furtwängler am Pfingstsonntag 1947 nach zweijährigem Dirigierverbot undMehr lesen

Mehr als eine Viertelstunde lang hielten die Ovationen an, als Wilhelm Furtwängler am Pfingstsonntag 1947 nach zweijährigem Dirigierverbot und zermürbender Entnazifizierungs-Prozedur erstmals wieder am Pult „seiner“ Berliner Philharmoniker stand und das komplementäre Paar der Sinfonien fünf und sechs von Ludwig van Beethoven dirigierte. 16 Mal wurde er von einem dankbaren Publikum herausgeklatscht. Der Familie Thomas Mann, die dem Dirigenten seinen Verbleib im Nazi-Deutschland verübelte und von New York aus das Berliner Ereignis mit Schmähungen kommentierte, schrieb er, 15 Minuten Applaus seien für Berlin und Beethoven nichts Außergewöhnliches.

Das denkwürdige Konzert wurde vom RIAS aufgezeichnet, dem 1946 von der amerikanischen Gewährsmacht gegründeten „Rundfunk im amerikanischen Sektor“ Berlins. Es steht am Anfang dieser spektakulären Edition, die erstmals als Gesamtausgabe alle Konzerte Furtwänglers mit insgesamt elf Programmen enthält, die der RIAS in den verbleibenden sieben Jahren bis zu Furtwänglers Tod mitgeschnitten hat. Zwar waren einzelne Aufnahmen schon früher unter anderen Labels im Umlauf, doch handelte es sich dabei meist um unlizensierte Mitschnitte von Rundfunkübertragungen von mehr als dürftiger Qualität. Für die neue, vom Deutschlandradio als Nachfolger des RIAS lizensierte Edition konnte Audite nun zum ersten Mal auf die originalen, mit 76 cm/s aufgenommenen Masterbänder zurückgreifen. Durch äußerst sorgfältiges Remastering, bei dem besonderer Wert darauf gelegt wurde, den Klang unverfälscht zu lassen und nicht etwa heutigen Hörgewohnheiten anzupassen, konnte eine bisher nicht für möglich gehaltene Klangqualität erzielt werden. Ebenso achtete man darauf, die originale Konzertreihenfolge weitestgehend beizubehalten und damit die jeweils zugrunde liegende Programmkonzeption nachvollziehbar
zu machen, auf die Habakuk Traber in seinem lesenswerten Begleittext eingeht.

Furtwängler starb 1954 im Alter von 68 Jahren. Denkt man an Kollegen wie Toscanini, Monteux, Klemperer oder Stokowski, die alle bis in ihr neuntes Lebensjahrzehnt hinein am Pult standen, zögert man, bei ihm von einem „Spätwerk“ zu sprechen – das furiose Finale von Beethovens Fünfter aus besagtem Konzert oder der atemberaubend gesteigerte Schlusssatz von Schuberts Neunter in der Aufnahme von 1953 klingen alles andere als altersweise oder abgeklärt. Doch wohnt all diesen Aufnahmen ein Moment der Konzentration inne, das ihnen den Rang eines außergewöhnlichen Vermächtnisses verleiht. Zum einen ist es die Konzentration auf ein Repertoire, das für Furtwängler den Kern abendländischer Musikkultur repräsentierte: Sinfonien von Beethoven, Schubert, Brahms und Bruckner. Dazu Wagner (Orchesterstücke aus „Tristan“, „Meistersinger“ und „Götterdämmerung“), Brahms’ „Haydn-Variationen“, Strauss’ „Don Juan“ sowie Ouvertüren von Gluck, Schubert, Schumann, Mendelssohn und Weber. Zum anderen ist es Furtwänglers leidenschaftliche Konzentration auf das, was für ihn den Gehalt des jeweiligen Werkes ausmachte, wobei er seine langjährige künstlerische Erfahrung einbrachte, sich aber auch ein Höchstmaß an Freiheit im Dienste der musikalischen Aussage gestattete.

Von besonderem Interesse sind die zeitgenössischen Werke, die Furtwänglers Kompetenz auch auf einem Terrain beweisen, das gemeinhin nicht mit seinem Namen assoziiert wird: die reizvolle „Concertante Musik“ von Boris Blacher, das Konzert für Orchester und die große Sinfonie „Die Harmonie der Welt“ von Paul Hindemith (mit dessen Verteidigung sich Furtwängler gegen die Kulturideologie der Nazis gestellt hatte) und das – hier als Erstveröffentlichung präsentierte – Violinkonzert von Wolfgang Fortner mit dem deutschen „Wundergeiger“ Gerhard Taschner. Als Bonus enthält die großzügig ausgestattete Box überdies eine CD mit Originaltonausschnitten eines Kolloquiums, bei dem sich Furtwängler am 27. Februar 1951 in der Berliner Musikhochschule den Fragen von Werner Egk und seinen Studenten stellte (weitere – eigentlich noch interessantere – Ausschnitte aus diesem Gespräch findet man im Internet unter www.audite.de).

Wie Furtwänglers Aufführungen eines Werkes bei gleichem Grundkonzept in ihrer äußeren Manifestation unterschiedlich ausfallen konnten, lässt sich anhand der Sinfonien drei, fünf und sechs von Beethoven, der dritten Brahms-Sinfonie und Schuberts „Unvollendeter“ studieren, die jeweils in zwei Versionen aus verschiedenen Jahren enthalten sind. Da meint man die wechselhaften Zeitläufte, die Spannung des Augenblicks, aber auch Einflüsse des jeweiligen Programmkontextes zu spüren. Ebenso lässt sich an diesen Live-Mitschnitten die Entwicklung ablesen, die die Aufnahmetechnik in diesen sieben Jahren genommen hat. So ist die Audite-Edition sowohl ein künstlerisches als auch ein zeitgeschichtliches Dokument ersten Ranges, was wohl nirgends deutlicher wird als im Mitschnitt von Furtwänglers zweitem Berliner Nachkriegskonzert im September 1947: Vor aller Welt setzte Yehudi Menuhin als erster jüdischer Musiker ein Zeichen und spielte unter Furtwänglers Leitung Beethovens Violinkonzert.
Mehr als eine Viertelstunde lang hielten die Ovationen an, als Wilhelm Furtwängler am Pfingstsonntag 1947 nach zweijährigem Dirigierverbot und

orpheus
orpheus | 9+10.2009 | Sebastian Sternberg | 1. September 2009 Der Berliner Furtwängler

Noch eine Wilhelm-Furtwängler-Edition? Ja! Diese muss es sein. Das Label audite hat in Kooperation mit Deutschlandradio Kultur die Mitschnitte derMehr lesen

Noch eine Wilhelm-Furtwängler-Edition? Ja! Diese muss es sein. Das Label audite hat in Kooperation mit Deutschlandradio Kultur die Mitschnitte der Berliner Nachkriegskonzerte Furtwänglers aus dem Titania-Palast herausgegeben (21.403). Zwölf CDs finden sich in der ansprechenden Box, dazu eine Bonus-CD, auf der der Dirigent selbst zu Wort kommt. Es handelt sich um ein Colloquium an der Berliner Hochschule für Musik, bei dem kein Geringerer als Werner Egk gemeinsam mit seinen Schülern den Dirigent befragt. Da äußert er sich in seiner unnachahmlichen Art zwischen launig und etwas gehemmt auch zur Oper – vor allem zur Zauberflöte. Furtwängler entwickelt mit sehr einfachen Worten unter anderem seine interessante Auffassung, dass technisch weniger versierte Sänger oft zu größerem Ausdruck finden als jene mit brillanter Stimmführung. Insofern ist eine Besprechung dieser ausschließlich orchestralen Sammlung in einem Opernmagazin wie diesem selbstverständlich am Platze. Dieses Dokument allein, das es vor Jahren mal auszugsweise als Beigabe zu einem Furtwängler-Buch gab, lohnt die Anschaffung der Edition.

Die Konzertprogramme mit den großen klassischen Namen der Sinfonik – Beethoven, Brahms, Bruckner, Schubert, Mendelssohn Bartholdy, Schumann – belegen auch Furtwänglers Einsatz für zeitgenössische Musik mit Werken von Hindemith, Bischer und Fortner. Beethovens Pastorale, die die Sammlung eröffnet, ist gleich zwei Mal zu hören – nämlich von 1947 und von 1954. Ein Muster an editorischer Genauigkeit und Solidität stellt das umfängliche Textheft dar.

Wer nun glaubt Tonträger mit einzelnen Nummern bzw. Konzerten, die es schon bei anderen Labels gab, nun nicht ersetzen zu müssen, irrt. Audite greift auf Originalbänder zurück und hat sie mit großer Behutsamkeit restaurieren lassen. Es ist, als säßen die Zuhörer von heute nicht an den Lautsprechern, sondern mittendrin im Konzert. So aufregend ist es auch gewesen, als auf dem sogenannten grauen Markt die ersten Mitschnitte, deren Herkunft meist im Dunkeln lag, die Runde machten. Technisch waren sie nicht selten verheerend, hatten nichts, aber auch gar nichts mit dem Original zu tun. Mit der Zeit wird manches korrigiert. Zum Glück. Das ist keine Kritik an den Pionieren von einst, die keinen Zugang zu Archiven hatten und nicht selten auf miese Kopien zurückgreifen mussten. Ohne deren Produkte wären die Sammler von heute nicht so positiv erstaunt wie jetzt wieder im Falle Wilhelm Furtwängler.
Noch eine Wilhelm-Furtwängler-Edition? Ja! Diese muss es sein. Das Label audite hat in Kooperation mit Deutschlandradio Kultur die Mitschnitte der

Fanfare | September/October 2009 | Henry Fogel | 1. September 2009 An Extraordinary Furtwängler Package from Audite

For those who collect recordings by Wilhelm Furtwängler it will be hard to overstate the importance of a new 12-disc set by the German companyMehr lesen

For those who collect recordings by Wilhelm Furtwängler it will be hard to overstate the importance of a new 12-disc set by the German company Audite. Audite made an arrangement with the German Radio system to obtain the rights to use the original master tapes made by RIAS (Radio in the American Sector), Berlin. Although none of the material in this set is new to CD, this is the first authorized set taken from those master tapes. This is a "complete" edition – every piece of music performed by the Berlin Philharmonic under Furtwängler and broadcast by RIAS between 1947 and 1954. In many cases, only some works from a concert were broadcast (example: the conductor's first post-war concert in May of 1947 – consisting of Beethoven's Egmont Overture, and Symphonies Nos. 5 and 6. The Egmont was broadcast, but the tape was not kept, so we don't have it here – even though it was recorded live by DG, and issued on that label. This set contains only the RIAS recordings that survived, nothing more, nothing less.

To say that it is a miracle to have these is to understate the case – at least for those of us who love this conductor's work. A good deal of this material has only been available in cramped, compressed, and/or distorted sound. Now it comes to us with an openness and fullness that we could only dream of, and it makes clear something that the poorer recorded sound did not – Furtwängler's very keen ear for color.

Since all of these performances have been in circulation, I will not review each one with any detail, but rather make what I feel are minimally necessary comments about each one. And to save valuable Fanfare space, instead of a complete headnote, I will identify each performance as I comment on it, including the date. All are with the Berlin Philharmonic. The Audite set is 21.403, and, as I indicated, it consists of 12 well-filled monaural CDs, with very informative notes (if, perhaps, a bit over-the-top in discussing Furtwängler's interpretations) in German and English. Anyone interested in Wilhelm Furtwängler's conducting simply must have this set. I am going to list the works below in the order they appear in the set (note that some works appear more than once), which is largely chronological.

Beethoven: Symphonies Nos. 5 and 6 (5/25, 1947). This coupling has long been famous among Furtwängler collectors. It is his first time conducting after a two-and-a-half year imposed silence, through the end of the war and his de-Nazification hearings. Now he was standing on the podium of his Berlin Philharmonic for the first time since January 1945, and the force and in-your-face punch of these performances is unmistakable. DG issued the Fifth, and the Egmont Overture from a repeat of the program two days later, but this is the very first night. It has been issued before, but never with such rich sound. Even the DG from May 27 sounds thin and edgy compared to this. There is an uncertainty, an insecurity, in the ensemble – one suspects everyone's nerves were at their extreme edges on this night – and the May 27 DG performance is cleaner. But the sheer visceral force of these performances, really heard for the first time because of the sound quality, is irreplaceable.

Mendelssohn: Overture to Midsummer Night's Dream; Beethoven: Violin Concerto (Menuhin, soloist; 9/28/1947). There was also a Beethoven Seventh on this concert that has not survived. Tahra has issued these two works from a performance identified as September 30 (although Rene Tremine's Furtwängler concert listing states that this program was only given on September 28 and 29). Whatever the accuracy of Tahra's date, this is definitely a different performance, and to my knowledge the first release ever of these performances from September 28. That was a historic occasion because it was the first concert after the war at which Yehudi Menuhin played in public in Germany with Furtwängler, which was Menuhin's very courageous statement of support from one Jewish artist at a time when many others were shunning the conductor. (They had actually performed together in Lucerne a month earlier.) I made a direct A-B comparison between this Audite release and Tahra FURT 1020, and preferred these performances and the recorded sound. The sound here is more naturally balanced and clear, and the performances have the spontaneity one would expect from the first night in a set. Furtwängler collectors will have to have this, as it is the first "new" item in the conductor's discography in many years.

Bach: Orchestral Suite No. 3 in D; Schubert: Symphony No. 8, "Unfinished"; Brahms: Symphony No. 4 (10/24/1948). This has the appeal of being a complete Furtwangler concert, as given in 1948, so we can feel the shape of the whole evening. The Bach has been issued by DG, in thinner, harder-edged sound. This is not Bach for today's HIP listeners, but in its old-fashioned way it has plenty of thrust and spine. The Schubert "Unfinished" will be a major discovery for many. It was previously issued on Japanese Columbia and Vox Turnabout LPs, and on CD only by the German Furtwängler Society and the hard-to-find Priceless 13272. The sound here is in a different league from earlier releases, and most collectors probably won't even have the performance at all. This performance has a touch more rhythmic bite than the 1953 performance issued by DG (which also appears in this set and will be noted later), but is basically similar to the later one in its interpretive profile. This Brahms Fourth is also a rarity – having been issued only by Tahra and by the Japanese Wilhelm Furtwängler Center. Once again, the sound quality here is superb – opening up our ears to the drama and thrust of this performance. There are some ensemble problems, but they do not detract from a performance of enormous momentum and cumulative power. The wartime Brahms Fourth may be even more dramatic, but the richer sound here makes this my own favorite of the Furtwängler recordings of this work.

Bruckner: Symphony No. 8 (3/15/1949). Furtwängler conducted the Bruckner Eighth on March 13, 14, and 15, 1949. No recording seems to survive of the 13th. The 14th and 15th performances have been issued on a number of labels and have been confused with each other and frequently misidentified. The performance from the 14th has been issued on Testament and EMI. This one from the 15th is on Music & Arts, and is also part of an EMI Bruckner set. But once again, Audite's access to the RIAS masters pays dividends. I compared this with all the others from both dates and found this the most satisfying sounding of all. The finest Furtwangler Bruckner Eighth is still the 1944 Vienna reading, with astonishing tension and drama combined with sublime beauty, and it is best heard on a Japanese EMI release or on Music & Arts 1209. This performance from 1949 doesn't quite reach those heights, but the sound picture is much more satisfying, so it offers a more complete sense of the conductor's view of the music.

Schumann: Manfred Overture; Brahms: Symphony No. 3; Former: Violin Concerto (Gerhard Taschner); Wagner: Götterdammerung Funeral Music; Die Meistersinger Prelude (12/18-19/1949). Yes, that's right – that is all one concert's program! And an oddly structured one at that (I believe intermission came after the Brahms Third). Again, though, it is great to have a complete Furtwängler concert reproduced as it was given (though the recordings stem from two different nights of the repeated program). The richness of the string-playing in the Brahms, along with the rhythmic incisiveness he brings to the outer movements, adds a power and concentration to this music that it sometimes lacks. On the other hand, sometimes one has the feeling that the conductor is adding more weight to this work than it can stand. The 1954 performance (reviewed below later in this set) holds together more firmly. Once again, though the sound here far surpasses previous releases. The Wagner excerpts and Schumann Overture were issued by DG, and the sound here is only marginally preferable. The big surprise is the Fortner. The prior releases on Fonit Cetra and AS Disc did not do justice to the performance, or even the work. Wolfgang Fortner (1907-1987) wrote in a style that will connect with anyone who responds to Shostakovich or Prokofiev, with the same spiky rhythms and wit, though slightly less orchestral imagination and melodic inspiration. But it is an enjoyable work to hear once in a while, and it shows a side of the conductor we rarely experience. Taschner (a BPO concertmaster) plays it quite well.

Handel: Concerto grosso, op. 6/10; Brahms: Variations on a Theme by Haydn; Hindemith: Concerto for Orchestra; Beethoven: Symphony No. 3, "Eroica" (6/20/1950). This is even longer than the December 1949 concert – 101 minutes of music! People had longer attention spans in those days. Once again, all of this material has been available, but not in this sound quality. Music & Arts and Tahra have issued this "Eroica," and it is a strong performance – but not as strong as either the 1944 Vienna wartime reading or the 1952 reading reviewed below. When this performance is heard with the fullness of sound available here, it does gain in stature. Even Furtwängler's richly colored conducting fails to convince me of the merits of Hindemith's dry and academic Concerto for Orchestra. The Handel is an interesting reminder of a time when major conductors and orchestras played this music without fear of attack from the purists, and the Brahms Variations sounds warmer and richer than on DG's release of the same performance.

Gluck: Alceste Overture (9/5/1051). This is all that survives of a concert that opened Berlin's Schillertheater. That is particularly distressing because the other work on that program was a Beethoven Ninth, and to have had one with this level of fidelity would have been something indeed. This lovely performance has been issued only sporadically in Germany and Japan on CD, and this will be new even to many collectors. He shapes the music warmly and gives it more weight than his 1942 studio recording of the work.

Weber: Der Freischütz Overture; Hindemith: Die Harmonie der Welt, Beethoven: Symphony No. 3, "Eroica" (12/8/1952). This, too, is a complete concert, and it is one I would like to have been at. The "Eroica" is almost as powerful as the famous 1944 Vienna recording, but in such superior sound that it becomes the more satisfying overall experience for the listener. Furtwängler's way of building orchestral sound from the bottom up is often weakened by poor recorded sound – but not here. We hear everything, and we hear it all in the right proportions. This is a deeply moving, even thrilling experience. This Hindemith has always struck me as one of his more emotionally effective and communicative works, and this performance has always sounded to me as if it would convey the work's beauty and power if one could only hear it. A later Salzburg performance has been the preferred one in the past because of superior sound – but no longer. This has just the right combination of leanness and warmth, more weight than most conductors give this music, but never too much.

Schubert: Rosamunde Overture; Symphonies Nos. 8 and 9 (9/15/53). If I had known in 1953, when I was 11, what I know now, I would probably have tried to find my way to Berlin to hear this concert. This all-Schubert program is filled with warmth, tenderness, drama, and wit – all in the right proportions. Once again, the superior sound quality comes quite close to early 1950s studio recording sound.

Handel: Concerto grosso, op. 6/5; Brahms: Symphony No. 3; Blacher: Concert Music for Orchestra. R. Strauss: Don Juan; Wagner: Tristan and Isolde "Prelude and Liebestod" (4/27/1954). Once again, a long and somewhat oddly constructed Furtwängler program. Clearly he was one of those who didn't like to end with Brahms's Third, because of its soft ending – but then again, he did end with the "Liebestod," not exactly a bring-the-house-down piece either! The interest here is twofold: the conductor's best-recorded rendition of the Brahms Third, and the Blacher available for the first time in good sound. The Blacher is written in Stravinsky's neo-Classical vein, though without Stravinsky's imagination. Still, it is nice to hear Furtwängler in this kind of repertoire, which he visited rarely. The Strauss and Wagner obviously benefit from the improved sonics, though both were released by DG in transfers that were fairly good.

Beethoven: Symphonies Nos. 6 and 5 (5/23, 1954). And so this set ends as it began, with Beethoven's Sixth and Fifth Symphonies combined on one program, almost seven years to the day after the concert marking the conductor's return to Berlin (and about six months before his death). Furtwängler obviously saw these symphonies as a set, and played them together on more than one occasion (and he played them in this order – and on this occasion with no overture). Although the conductor was ill and could be uneven in the final year of his life, this is one of his truly great concerts – and now that one hears it from the master tapes one realizes what a momentous evening it was. (Tahra's earlier release of these performances was quite good, but this is even better.) If you want to convince a non-believer in the power of Furtwängler as a conductor, this disc should do it as well as any.
For those who collect recordings by Wilhelm Furtwängler it will be hard to overstate the importance of a new 12-disc set by the German company

The Irish Times
The Irish Times | Friday, August 28, 2009 | Michael Dervan | 28. August 2009

Wilhelm Furtwängler (1886-1954), Karajan’s direct predecessor at theMehr lesen

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Wilhelm Furtwängler (1886-1954), Karajan’s direct predecessor at the

Nürnberger Zeitung
Nürnberger Zeitung | 20. August 2009 | Egon Bezold | 20. August 2009 Rekonstruierte Furtwängler-Aufnahmen
Dirigent voller Leidenschaft

Wer glaubt, mit den Aufnahmen aus den Kriegsjahren sei der Fundus desMehr lesen

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Wer glaubt, mit den Aufnahmen aus den Kriegsjahren sei der Fundus des

Märkische Allgemeine
Märkische Allgemeine | 15. August 2009 | Antje Rößler | 15. August 2009 Rauschfrei

Furtwängler wurde von den Nationalsozialisten gern als kulturellesMehr lesen

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Furtwängler wurde von den Nationalsozialisten gern als kulturelles

Le Devoir
Le Devoir | vendredi 14 août 2009 | Christophe Huss | 14. August 2009

La très sérieuse étiquette allemande Audite réédite dans un précieuxMehr lesen

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La très sérieuse étiquette allemande Audite réédite dans un précieux

Frankfurter Allgemeine Zeitung
Frankfurter Allgemeine Zeitung | 11. August 2009, Rubrik Schallplatten und Phono | Eleonore Bünig | 11. August 2009 Schluss mit Rumpeln, Raspeln, Rauschen
Die legendären späten Aufnahmen Wilhelm Furtwänglers in Berlin existierten schon als Mitschnitte. Doch jetzt gibt es zum ersten Mal eine klanglich überzeugende Edition der Rundfunkbänder

Kaum ist Wilhelm Furtwängler entnazifiziert, spannt ihn schon das „RadioMehr lesen

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Kaum ist Wilhelm Furtwängler entnazifiziert, spannt ihn schon das „Radio

BBC Radio 3
BBC Radio 3 | 08.08.2009, 10.05 Uhr | Andrew Mc Gregor | 8. August 2009 BROADCAST CD review

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Rondo
Rondo | 07.08.2009 | Michael Wersin | 7. August 2009

Es ist eine Sensation: Wilhelm Furtwänglers sämtliche vom RIAS BerlinMehr lesen

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Es ist eine Sensation: Wilhelm Furtwänglers sämtliche vom RIAS Berlin

www.classicstodayfrance.com
www.classicstodayfrance.com | Août 2009 | Christophe Huss | 1. August 2009

Audite réédite ici les enregistrements de concerts de Furtwängler,Mehr lesen

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www.classicalcdreview.com
www.classicalcdreview.com | August 2009 | R.E.B. | 1. August 2009

Audite's 12-CD set of offers the complete series of available RIASMehr lesen

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Audite's 12-CD set of offers the complete series of available RIAS

Diners Club Magazin
Diners Club Magazin | 8/2009 | 1. August 2009

Die Konzerte, die Wilhelm Furtwängler (1886-1954), der große Dirigent undMehr lesen

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Die Konzerte, die Wilhelm Furtwängler (1886-1954), der große Dirigent und

Spiegel online
Spiegel online | 29. Juli 2009 | Kai Luehrs-Kaiser | 29. Juli 2009 Biblischer Elefantengalopp
Eine Box mit den remasterten Live-Aufnahmen von Wilhelm Furtwängler feiert den Mythos in Originalgröße – und fasziniert, obwohl's scheppert und kracht.

Wer ist der Beste im ganzen Land? Wenn man heute großmannssüchtig nachMehr lesen

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Wer ist der Beste im ganzen Land? Wenn man heute großmannssüchtig nach

klassik.com | Juli 2009 | Prof. Egon Bezold | 21. Juli 2009 | Quelle: http://magazin.k... Editorischer Glücksfall

Wenn das kein Volltreffer ist, den das rührige Label audite landet. WerMehr lesen

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Arte
Arte | Sommer 2009 | Mathias Heizmann | 21. Juli 2009 Klassik
Spezial "Sommer 2009"

Ferien sollen erholsam sein, aber warum sollen sie nicht auch derMehr lesen

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Ferien sollen erholsam sein, aber warum sollen sie nicht auch der

Mannheimer Morgen
Mannheimer Morgen | 16. Juli 2009 | Hans-Günter Fischer | 16. Juli 2009 Der strahlende Gott der Großdisposition
Klassik: Eine repräsentative Box bringt Wilhelm Furtwänglers Konzertmitschnitte für den RIAS auf den aktuellsten Stand

Für die Vorderseite der CD-Kassette haben die Herausgeber einMehr lesen

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Für die Vorderseite der CD-Kassette haben die Herausgeber ein

Die Welt
Die Welt | 14. Juli 2009 | Manuel Brug | 14. Juli 2009

Der alte Furtwängler überrascht noch immer<br /> <br /> Furtwängler: DieMehr lesen

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Der alte Furtwängler überrascht noch immer

Furtwängler: Die

www.amazon.com
www.amazon.com | July 12, 2009 | D. Altschuler | 12. Juli 2009 By far the best transfers on these items

I've been a WF collector for 30 years. This is the Furtwängler bargain of the decade. Get ready to give away your M&A issues to distantMehr lesen

I've been a WF collector for 30 years. This is the Furtwängler bargain of the decade. Get ready to give away your M&A issues to distant acquaintances, because Audite's sound ranges from noticeably to dramatically better than all previous releases. The presentation is classy, with an extensive, interesting essay in English and German. Complaints are three; all minor: First, the labels of the CDs only say "CD 1", "CD 2", etc. It would be nice not to always rely on the booklet to know what is on each CD, especially with a large collection like this. Second (this is desperately picky, so you can tell how much I like this set) the photo is of a young Furtwängler, but all these recordings are from late in his career. Third and last, some selections have too much applause (up to 2 minutes) even when it could easily have been cut out altogether. Many of the performances are not available elsewhere. Even the 1947 Menuhin Beethoven concerto is from the day before the M&A release. I gave this 4 stars because, let's face it, WF could be less than reliable (part of his charm, up to a point). As a WF collector purchase it's 5 stars. Hurwitz at [...] gave this (I think) a 7/5. Seven out of ten for artistic merit is reasonable, but given that this a historical issue, the sound quality is better than his mediocre rating. It's remarkable that so much effort was put into these old recordings. Enjoy.

Remember to thank Audite in tonight's evening prayers; it's the only thing to do besides purchase the set.
I've been a WF collector for 30 years. This is the Furtwängler bargain of the decade. Get ready to give away your M&A issues to distant

Neue Zürcher Zeitung
Neue Zürcher Zeitung | Nr. 151/2009, S. 41 | Marco Frei | 3. Juli 2009 Die Entdeckung der Langsamkeit

Für die einen steht er exemplarisch für die deutsche Dirigiertradition,Mehr lesen

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Für die einen steht er exemplarisch für die deutsche Dirigiertradition,

thewholenote.com | July / August 2009 | Bruce Surtees | 1. Juli 2009 Old wine in new bottles

More than half a century has passed since the death of Wilhelm FurtwänglerMehr lesen

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More than half a century has passed since the death of Wilhelm Furtwängler

Stereoplay
Stereoplay | 7/2009, 32. Jahrgang | Christoph Schlüren | 1. Juli 2009

Erstmals Zugriff auf die Original-RIAS-Bänder der Berliner PhilharmonikerMehr lesen

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Erstmals Zugriff auf die Original-RIAS-Bänder der Berliner Philharmoniker

Classica – le meilleur de la musique classique & de la hi-fi
Classica – le meilleur de la musique classique & de la hi-fi | Juillet/Août 2009, n° 114 | Stéphane Friédérich | 1. Juli 2009 Furtwängler «relooké»
Le label Audite a remastérisé des prises de son de concerts du grand chef allemand qui souffraient d’un déficit technique évident. Le résultat est stupéfiant.

Le principal argument pour acquérir ce coffret – outre le fait qu'ilMehr lesen

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Le principal argument pour acquérir ce coffret – outre le fait qu'il

hifi & records
hifi & records | 3/2009 | Stefan Gawlick | 1. Juli 2009

Jede Krise hat ihre Vorteile. So klagen sämtliche Labels derzeit über zuMehr lesen

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Jede Krise hat ihre Vorteile. So klagen sämtliche Labels derzeit über zu

melodie&rhythmus
melodie&rhythmus | Juli/August 2009 | anrö | 1. Juli 2009 Der Dirigent als Schöpfer
Erstmals erscheinen die kompletten RIAS-Aufnahmen von Wilhelm Furtwängler und den Berliner Philharmonikern

Wilhelm Furtwängler (1886-1954) war wohl der bedeutendste Dirigent derMehr lesen

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Wilhelm Furtwängler (1886-1954) war wohl der bedeutendste Dirigent der

La Musica
La Musica | July 2009 | 1. Juli 2009

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andante
andante | July 2009 | 1. Juli 2009

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Rezension siehe PDF
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RBB Kulturradio
RBB Kulturradio | 29. Juni 2009 | Astrid Belschner | 29. Juni 2009 "Edition Wilhelm Furtwängler"
Die kompletten RIAS-Aufmnahmen

Neu erschienen ist eine Box mit zwölf CDs und einer Bonus-CD, die Konzertmitschnitte aus der Nachkriegszeit mit den Berliner Philharmonikern unterMehr lesen

Neu erschienen ist eine Box mit zwölf CDs und einer Bonus-CD, die Konzertmitschnitte aus der Nachkriegszeit mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Wilhelm Furtwängler enthält. Mit dabei ist die Aufnahme des ersten Konzertes, das Furtwängler wieder dirigieren durfte und auch das erste Konzert, das Yehudi Menuhin nach dem Krieg wieder in Berlin gegeben hat.

Da sich Furtwängler besonders dem deutsch-österreichischen Repertoire aus Klassik und Romantik gewidmet hat, sind vor allem Werke von Beethoven, Brahms, Wagner und Strauss, aber z. B. auch von Händel und Hindemith auf der CD enthalten. Die Sinfonien Nr. 5 und 6 von Beethoven können sogar in zwei Aufnahmen verglichen werden!

Audite hat für die CD-Box ausnahmslos Originalbänder restauriert, remastert. Vor allem mussten Geschwindigkeitsschwankungen, die seinerzeit durch Schwankungen der Netzfrequenz entstanden sind, beseitigt werden, weil sie Auswirkungen auf Tempo und Tonhöhe hatten. Wichtig war auch das Verringern von Bandrauschen und Publikumsgeräuschen. So wurde gekonnt der ursprüngliche Klang freigelegt und behutsam unseren Hörgewohnheiten angepasst, ohne den historischen Ursprung zu verleugnen.

Diese CD-Box gewährt einen Einblick in das Musikleben im Nachkriegsdeutschland an einer Stelle, wo höchste Maßstab gesetzt wurden. Man kann beim Hören die große Kunst des Dirigenten erleben, der über die Zeit hinaus prägend ist: wie er das Orchester treibt, wie der Klang geformt und weitergetragen wird, wie er die langsamen Sätze ausfüllt und erfüllt, auch das Feuer, mit dem das Orchester spielt.

Wertvoll ist die Bonus-CD mit Ausführungen von Furtwängler über die Kunst der Interpretation, die er bei einem Colloquium gemacht hat, zu der ich mir aber noch ein erklärendes Wort im Booklet gewünscht hätte. Wertvoll ist auch das Booklet selbst, das auch auf die Zeit des Nationalsozialismus eingeht und Furtwänglers fragwürdige Haltung in dieser Zeit nicht auslässt, damit aber sehr geschmackvoll umgeht.
Neu erschienen ist eine Box mit zwölf CDs und einer Bonus-CD, die Konzertmitschnitte aus der Nachkriegszeit mit den Berliner Philharmonikern unter

Main-Echo
Main-Echo | 25. Juni 2009 | str | 25. Juni 2009

Von seinem ersten öffentlichen Konzert nach dem Zweiten Weltkrieg (am 25.Mehr lesen

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Von seinem ersten öffentlichen Konzert nach dem Zweiten Weltkrieg (am 25.

Westdeutsche Zeitung
Westdeutsche Zeitung | 25. Juni 2009 | Dr. Lars Wallerang | 25. Juni 2009 Aha-Erlebnisse

Wer sich ab und zu bei Brahms oder Beethoven langweilt, sei es ausMehr lesen

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Wer sich ab und zu bei Brahms oder Beethoven langweilt, sei es aus

Schwäbische Zeitung
Schwäbische Zeitung | 23. Juni 2009 - Nr. 141 | Reinhold Mann | 23. Juni 2009 Musik führt über die Abgründe

Wilhelm Furtwängler wird immer wieder von gegenwärtigen Dirigenten alsMehr lesen

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Wilhelm Furtwängler wird immer wieder von gegenwärtigen Dirigenten als

Audiophile Audition
Audiophile Audition | June 2009 | Peter Joelson | 18. Juni 2009

I have compared as many of these performances with the same on other issues in my collection and can confirm that the results of access to the master tapes has paid dividends in these cases. Earlier issues were derived from off-air recordings and do not have the either the dynamic range or the frequency response of Audite’s issue.Mehr lesen

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I have compared as many of these performances with the same on other issues in my collection and can confirm that the results of access to the master tapes has paid dividends in these cases. Earlier issues were derived from off-air recordings and do not have the either the dynamic range or the frequency response of Audite’s issue.

Kieler Nachrichten
Kieler Nachrichten | 10. Juni 2009 - Nr. 132 | Dr. Christian Strehk | 10. Juni 2009 Furtwänglers sinfonische Fieberkurven
Die RIAS-Mitschnitte der Nachkriegskonzerte in Berlin beim Label Audite

Dieses Geben und Nehmen, diese selige Entspannung und enorme Anspannung,Mehr lesen

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Dieses Geben und Nehmen, diese selige Entspannung und enorme Anspannung,

Deutsche Welle
Deutsche Welle | Musikszene | 07.06.2009 | 00:05 | 7. Juni 2009

„Neues“ in Sachen Furtwängler – gibt es das überhaupt? So jedenfalls bietet das Label Audite eine Box mit 12 CDs an, die dieMehr lesen

„Neues“ in Sachen Furtwängler – gibt es das überhaupt? So jedenfalls bietet das Label Audite eine Box mit 12 CDs an, die die Live-Mitschnitte aller Konzerte vorlegt, die Wilhelm Furtwängler mit den Berliner Philharmonikern gespielt hat, und die seiner Zeit vom RIAS aufgezeichnet worden sind. Die Box ist sorgfältig editiert, eine zusätzliche CD bietet die Aufzeichnung einer Diskussion, die Furtwängler mit Studenten 1951 über „die Kunst der Interpretation“ geführt hat.
„Neues“ in Sachen Furtwängler – gibt es das überhaupt? So jedenfalls bietet das Label Audite eine Box mit 12 CDs an, die die

Deutsche Welle
Deutsche Welle | CD-Tipp, 5. Juni 2009 | Autorin: Beatrice Schwartner, Redaktion: Gudrun Stegen | 5. Juni 2009 Furtwängler - sämtliche RIAS-Mitschnitte auf CD

Der Name Furtwängler steht für eine glänzende Dirigenten-Karriere. Als Chef der Berliner Philharmoniker hat er legendäre Konzerte geleitet, dieMehr lesen

Der Name Furtwängler steht für eine glänzende Dirigenten-Karriere. Als Chef der Berliner Philharmoniker hat er legendäre Konzerte geleitet, die der RIAS mitgeschnitten hat. Die Mitschnitte sind jetzt auf CD erschienen.

Wilhelm Furtwänger, an diesem Namen kommt man in der klassischen Musik nicht vorbei. Der Dirigent und Komponist absolvierte seit den 1920er Jahren bis in die Nachkriegszeit eine beispiellose Karriere. Als Leiter der Philharmonischen Orchester in Wien und London wurde er außerdem Gewandhauskapellmeister und Chef der Berliner Philharmoniker. Jetzt sind die Konzerte, die Furtwängler zwischen 1947 und 1954 mit den Berliner Philharmonikern gegeben hat, und die der RIAS mitgeschnitten hat, in einer großen CD-Box erschienen.

Der Fall Furtwängler
Um den großen Dirigenten wabern jede Menge Gerüchte über sein Verhältnis zu den Nationalsozialisten. Ob er ihren Interessen gedient hat, ob er sich mit ihnen gemein gemacht hat, darüber mußte der Chef der Berliner Philharmoniker, des Vorzeigeorchesters des Reiches, Zeugnis ablegen, als nämlich die amerikanische Wehrmacht 1945 den Fall Furtwängler unter die Lupe nahm. Bis zum Dezember 1946 dauerten die Untersuchungen - die Folge: ein Auftrittsverbot. Und erst ein Jahr später durfte Furtwängler wieder öffentlich sein Orchester dirigieren, denn die künsterlischen Leistungen konnten nicht beiseite gewischt werden.

Wertvolle Dokumente
Die RIAS-Aufnahmen sind historisch wertvolle Dokumente des späten Wilhelm Furtwängler. Nicht nur, dass sich in der Box des Label Audite eine CD findet mit einem ausführlichen Interview mit dem Maestro. Beinahe all seine bevorzugten Komponisten kommen auf den 12 CDs vor: Wagner, Brahms, Schubert, Richard Strauss und ganz besonders interessant Beethoven. Gleich drei seiner Sinfonien, die Eroica, die 5. und 6. können in Aufnahmen von 1947 und 1954 direkt verglichen werden.

Legendäre Aufnahmen zu Tage gefördert

Schallplattenpresswerk
Was ihm bei Beethoven, Bruckner und Brahms gelingt - Maßstäbe in der Interpretation zu setzen - das lassen die Aufnahmen von Bach und Händel vermissen. Aber auch in der Beschäftigung mit aktuellen Komponisten der Nachkriegszeit wie Hindemith, Blacher und Fortner, in allen 12 Konzertabenden, die der RIAS Berlin mitgeschnitten hat, ist die künstlerische Intensität von Furtwänglers Dirigat erstaunlich. Audite hat für die CD-Box ausnahmslos Originalbänder restauriert. Dabei fällt auf, dass der Klang nicht verfälscht ist. Er wurde eben nicht an heutige Hörgewohnheiten angepasst, sondern offenbart durch behutsames remastering alle Nuancen der Künstlerpersönlichkeit Wilhelm Furtwänglers.
Der Name Furtwängler steht für eine glänzende Dirigenten-Karriere. Als Chef der Berliner Philharmoniker hat er legendäre Konzerte geleitet, die

Crescendo
Crescendo | 4/2009 | Richard Eckstein | 1. Juni 2009 Furtwänglers RIAS-Mitschnitte
Tragischer Maestro

Schenkt man Dokumentationen über Wilhelm FurtwänglersMehr lesen

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Schenkt man Dokumentationen über Wilhelm Furtwänglers

Audio
Audio | 6/2009 | Lothar Brandt | 1. Juni 2009 Wilhelm der Rück-Eroberer
Wilhelm Furtwängler ist der Inbegriff des nachschöpferischen Dirigenten. Lothar Brandt hörte die definitive Edition seiner RIAS-Aufnahmen

Schwer zugesetzt haben sie ihm, die Offiziere der amerikanischenMehr lesen

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Schwer zugesetzt haben sie ihm, die Offiziere der amerikanischen

Concerti – Das Hamburger Musikleben
Concerti – Das Hamburger Musikleben | Juni 2009 | Eric Schulz | 1. Juni 2009 Pultstar und Kultfigur

Eine 12-CD-Box präsentiert erstmals sämtliche RIAS-Aufnahmen WilhelmMehr lesen

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Eine 12-CD-Box präsentiert erstmals sämtliche RIAS-Aufnahmen Wilhelm

Classica
Classica | Juin 2009 | 1. Juni 2009 À paraître

• On annonce chez Timpani, outre la réédition du disque Magnard dirigéMehr lesen

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• On annonce chez Timpani, outre la réédition du disque Magnard dirigé

Universitas
Universitas | 6/2009 | Adelbert Reif | 1. Juni 2009

Die Veröffentlichung einer 12-CD-Box plus Bonus-CD mit den kompletten,Mehr lesen

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Die Veröffentlichung einer 12-CD-Box plus Bonus-CD mit den kompletten,

Pizzicato
Pizzicato | N° 194, Juni 2009 | Rémy Franck | 1. Juni 2009 Furtwänglers Testament

Das ist doch was: eine Furtwängler-Box mit allen RIAS-Aufnahmen von Wilhelm Furtwängler und den Berliner Philharmonikern zwischen 1947 und 1954Mehr lesen

Das ist doch was: eine Furtwängler-Box mit allen RIAS-Aufnahmen von Wilhelm Furtwängler und den Berliner Philharmonikern zwischen 1947 und 1954 (seinem Todesjahr)! Im Gegensatz zu mancher früheren Veröffentlichung dieser Live-Aufnahmen handelt es sich hier exklusiv um Transfers von Originalbändern aus dem Rundfunkarchiv, die sehr sorgfältig, um nicht zu sagen mustergültig bearbeitet wurden, so dass die Musik nun in bestmöglicher Tonqualität vorliegt. Hinzu kommt der Fakt, dass einige Aufnahmen als Erstveröffentlichung präsentiert werden, so z.B. Fortners Violinkonzert mit Gerhard Taschner, Hindemiths Konzert für Orchester und Blachers Konzertante Musik.

Interpretationsvergleiche sind möglich, da Interpretationen derselben Werke im Abstand von mehreren Jahren enthalten sind, die 3. Brahms-Symphonie, Beethovens Symphonien Nr. 3, 5 und 6. Eine so genannte Bonus-CD enthält bislang unveröffentlichte O-Töne Furtwänglers über Musikinterpretation.

Einige dieser Mitschnitte sind bekannt und überraschen nicht weiter durch ihre zwingende Interpretationen, vor allem die mit Werken von Ludwig van Beethoven. Andere führen nicht zuletzt durch die Klangqualität zu bewegenden Musikerlebnissen. Ich denke da an die Vierte Symphonie von Brahms, wo auf einen hastigen, dramatischen ersten Satz ein fast stockender zweiter folgt, dann ein kühl rhythmischer dritter und schließlich ein grimmiges Finale, das im Mittelteil bis zur völligen Erschöpfung führt. Was Furtwängler hier hörbar macht, ist so gewaltig, dass man es kaum nachvollziehen kann. Die Dritte, zweimal zu hören, gerät da ungleich pathetischer, majestätischer auch. Von außerordentlichem Rang ist auch eine Schubert-CD mit einer in ihrer Ausdruckstiefe und ihrem Schmerz erschütternden Unvollendeten und einer detailreichen, männlich herben Großen C-Dur. Zu den Höhepunkten zählt auch das Beethoven-Violinkonzert mit Yehudi Menuhin, sehr emotional, bereichernd aber vor allem durch seine Schattierungen und seine vertiefende Nachdenklichkeit, nicht nur im langsamen Satz. Eine essentielle Furtwängler-Box!
Das ist doch was: eine Furtwängler-Box mit allen RIAS-Aufnahmen von Wilhelm Furtwängler und den Berliner Philharmonikern zwischen 1947 und 1954

Zeitzeichen
Zeitzeichen | Juni 2009, 10. Jahrgang | Ralf Neite | 1. Juni 2009 Schatz geborgen
Fast wie neu: Furtwänglers RIAS-Aufnahmen

Archiv-Veröffentlichungen haftete lange der Geruch an, eine Sache für Experten zu sein. Man brauchte ein ausgeprägtes musikgeschichtlichesMehr lesen

Archiv-Veröffentlichungen haftete lange der Geruch an, eine Sache für Experten zu sein. Man brauchte ein ausgeprägtes musikgeschichtliches Interesse, um durch das Rauschen, Knistern und Leiern hindurch zu hören. Ein wirklicher Hörgenuss waren und sind viele dieser vermeintlichen Schätze nicht.

Doch es geht auch anders, wie unter anderem die Serie „First Master Release“ des kleinen Labels „audite“ dokumentiert. Neuester Beleg ist eine CD-Box, die alle erhaltenen RIAS-Mitschnitte der Auftritte Wilhelm Furtwänglers mit den Berliner Philharmonikern zusammenfasst. Furtwängler, politisch eine durchaus umstrittene Persönlichkeit; musikalisch, als Komponist wie als Dirigent, eine der herausragenden Figuren des 20. Jahrhunderts.

„Master Release“, das bedeutet: Es wurden ausschließlich die Originalbänder des Senders RIAS verwendet. Trotzdem wäre der Klang eher dürftig, gäbe es nicht die heutigen Möglichkeiten digitaler Bearbeitungstechnik. Denn obwohl der RIAS vergleichsweise hochwertige Bänder verwendete, sind auch sie nicht frei von Geschwindigkeitsschwankungen und allerlei Störgeräuschen.

Am Computer lassen sich diese Fehler nicht hundertprozentig beseitigen, aber mit viel Sorgfalt doch so kaschieren, dass der Hörer sich ganz auf die Musik konzentrieren kann.
So kann man nun die Augen schließen und sich ganz der „Vergeistigung des Klangs“ hingeben, die die Berliner Zeitung am 28. Mai 1947 in einem Artikel über die Rückkehr Furtwänglers auf das Dirigentenpult (nach zweieinhalbjähriger Entnazifizierungspause) notierte. Man lernt verstehen, wieso die Schwarzmarkt-Tickets im Nachkriegs-Berlin teuer genug sein konnten, „um den Kohlenbedarf einer mittleren Familie für den ganzen nächsten Winter auf dem Schwarzen Markt zu decken“, wie der Rezensent schrieb. Denn die Musikverehrer wurden reichlich beschenkt: „... es war manchmal, als hätten die 1500 Menschen sogar das Atmen eingestellt“.

Am meisten, auch das verdeutlicht die Box, lagen Furtwängler die großen Symphoniker am Herzen – Beethoven, Brahms, Bruckner. Dass mehrere Sinfonien doppelt vertreten sind, macht die Edition umso wertvoller.

Für Furtwängler war jede Aufführung eine Neuschöpfung des Werkes, und hier wird diese Haltung vortrefflich nachvollziehbar. Die CDs sind in vielfacher Hinsicht ein bedeutendes musikhistorisches Dokument, vor allem und ganz unmittelbar jedoch: reinste Musik.
Archiv-Veröffentlichungen haftete lange der Geruch an, eine Sache für Experten zu sein. Man brauchte ein ausgeprägtes musikgeschichtliches

www.amazon.de
www.amazon.de | Mai 2009 | Dr. Stephan Uhlmann | 31. Mai 2009 Wundervolles Porträt eines großen Künstlers

Eine editorische Großtat, die viele der wertvollsten KonzertmitschnitteMehr lesen

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Eine editorische Großtat, die viele der wertvollsten Konzertmitschnitte

Hessischer Rundfunk
Hessischer Rundfunk | Mikado Spezial, Samstag, 23. Mai 2009, 17:05 Uhr | Martin Grunenberg | 23. Mai 2009 Präsenter Furtwängler

Wilhelm Furtwängler: Dieser Dirigent bewegt auch noch ein halbesMehr lesen

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Wilhelm Furtwängler: Dieser Dirigent bewegt auch noch ein halbes

Hessische Allgemeine
Hessische Allgemeine | Mittwoch, 20.Mai 2009 | Werner Fritsch | 20. Mai 2009 Arbeit am Mythos

Manchmal ist es gut, einen Mythos zu überprüfen. Zum Beispiel im FallMehr lesen

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Manchmal ist es gut, einen Mythos zu überprüfen. Zum Beispiel im Fall

Mitteldeutscher Rundfunk
Mitteldeutscher Rundfunk | Figaro, CD-Tipp | Beatrice Schwartner | 20. Mai 2009 CD-Tipp „The complete RIAS recordings“ – Wilhelm Furtwängler/Berliner Philharmoniker, live in Berlin 1947-54, audite

Wilhelm Furtwängler, an diesem Namen kommt man in der klassischen MusikMehr lesen

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Wilhelm Furtwängler, an diesem Namen kommt man in der klassischen Musik

Bayern 4 Klassik - CD-Tipp
Bayern 4 Klassik - CD-Tipp | 18. Mai 2009 | Helmut Rohm | 18. Mai 2009 Wilhelm Furtwängler: Die RIAS-Aufnahmen

Eine dokumentarische Meisterleistung und weit mehr als das: alle seinerzeit vom RIAS (vom Rundfunk im amerikanischen Sektor) mitgeschnittenenMehr lesen

Eine dokumentarische Meisterleistung und weit mehr als das: alle seinerzeit vom RIAS (vom Rundfunk im amerikanischen Sektor) mitgeschnittenen Konzerte, die Wilhelm Furtwängler zwischen 1947 und 1954 mit dem Berliner Philharmonischen Orchester gegeben hat, wurden dieser Tage vom label audite veröffentlicht: eine Box mit zwölf CDs samt einer Bonusscheibe mit hochinteressanten, bisher unveröffentlichten O-Tönen des Dirigenten zu Fragen der Interpretation.

Den behutsam, das heißt ästhetisch nicht verfälschend, sondern mit dem Ziel einer optimalen Präsenz und Transparenz restaurierten Aufnahmen liegen ausschließlich die originalen Archivbänder zugrunde (- nicht etwa Rundfunkmitschnitte, wie in manch früherer Einzeledition).

Metaphysischer Idealismus
Beim Corpus dieser Mitschnitte handelt sich um so etwas, wie die Essenz des späten Wirkens eines Interpretations-Genies, das sich zeit Lebens aus dem Geist eines konservativ grundierten und metaphysisch überhöhten Idealismus mit Vorliebe dem deutsch-österreichischen Repertoire aus Klassik und Romantik gewidmet hat. Dass sich aus solcher, teils elitärer Anwandlung, teils fast kindlich-unpolitischer Lauterkeit sich verdankender Disposition der Musikauffassung fatale Schnittmengen zum hohlen völkischen Pathos der Nationalsozialisten behaupten und instrumentalisieren ließen, liegt auf der Hand. Zu Furtwänglers Widersprüchen im Wirken und Taktieren während der braunen Jahre ist viel geschrieben worden und im einfühlsamen und lesenswerten Booklet-Text der Edition klingen die entsprechenden Akzente an.

Ethos des Musizierens
Wer freilich in die Aufnahmen sich vertieft, kann restlos überzeugt und überwältigt werden vom hohen Ethos dieses Musizierens. Selbst wer seine Probleme hat mit allzu ausgeprägten Rubati oder den Lizenzen die Tempi betreffend: Furtwänglers subjektive Exegesen sind mit Unbedingtheit ausgerichtet an der immer wieder neuen Verobjektivierung des Gehalts des je gewählten Werkes. Wie interpretatorische Feinheiten einem knisternden Spannungspotential des Augenblicks unterliegen und zugleich bestimmt sein können von der Programmkonzeption eines Konzerts als ganzem, das lässt sich in dieser Sammlung studieren. So sind Beethovens Sinfonien Nr. 3, 5 und 6 sowie die Dritte von Brahms in je zwei Auslegungen zu hören. Was schwingt nicht alles mit von den Vibrationen der Zeitläufte im Durchleben von Beethovens "Pastorale" und seiner Fünften, so, wie es im Konzert vom 25. Mai 1947 - in dieser Reihenfolge - dokumentiert worden ist! Es war das erste Mal, dass Furtwängler nach dem Krieg wieder vor "seinen" Berlinern gestanden hatte, und es war ihm in bekenntnishafter Weise geglückt, den Weg ins Zentrum einer Kunst zu finden, die aus eigener Integrität vor jedem Schmutz gewappnet ist.

Minutiös durchgestaltet
Im September desselben Jahres trat auch Yehudi Menuhin erstmals wieder im Nachkriegsberlin vor die Philharmoniker. Seine und Furtwänglers Exegese des Beethoven'schen Violinkonzerts: welch ein Zeichen! Auch alle anderen Mitschnitte dokumentieren die einzigartige Kompetenz dieses fanatischen Ausdrucksmusikers: Sinfonik von Schubert, Brahms, Bruckner; kleinere Orchesterwerke von Gluck, Weber, Mendelssohn, Schumann, Wagner. Furtwänglers Interpretationen sind minutiös durchgestaltet, atmen in jedem Augenblick; und doch ist zu spüren, dass die Spannkräfte formaler Stabilitäten im Akt der musikalischen Aufführung mitunter bis an den Rand des Berstens beansprucht werden.

Herausragender Wert
Auch wenn die Mitschnitte Bach'scher und Händel'scher Suiten bzw. Concerti heute eher von interpretationsgeschichtlichem Interesse sind, so überzeugen doch die Exempel der damals aktuellen "gemäßigten Moderne". Furtwängler, ein überzeugter Apologet der Tonalität (der 1931 immerhin Schönbergs op. 31 aus der Taufe gehoben hatte), dirigiert auch Werke von Paul Hindemith, Boris Blacher und Wolfgang Fortner. Des letzteren Violinkonzert, mit dem legendären Gerhard Taschner als Solist, wird übrigens als Erstveröffentlichung präsentiert. Alles in Allem: Man muss kein Furtwänglerianer sein, um den herausragenden Wert dieser Edition zu erkennen. Doch die Gefahr, ein solcher zu werden (- auch und gerade vor dem Hintergrund des Supermarkts der ubiquitären Unverbindlichkeiten), ist aber nicht von der Hand zu weisen.
Eine dokumentarische Meisterleistung und weit mehr als das: alle seinerzeit vom RIAS (vom Rundfunk im amerikanischen Sektor) mitgeschnittenen

Rheinische Post
Rheinische Post | Nr. 113/2009 vom 16.05.2009 | Wolfram Goertz | 16. Mai 2009 Wilhelm Furtwängler in alten Rias-Aufnahmen

Wilhelm Furtwängler in alten Rias-Aufnahmen Man kann von einer Schatztruhe sprechen, auch wenn man den Inhalt nicht unbedingt in allen AspektenMehr lesen

Wilhelm Furtwängler in alten Rias-Aufnahmen Man kann von einer Schatztruhe sprechen, auch wenn man den Inhalt nicht unbedingt in allen Aspekten lieben muss. Wer den Dirigenten Wilhelm Furtwängler und seine Bedeutung gerecht beurteilen will, kommt an diesen Aufnahmen nicht vorbei - den alten, bis heute nicht komplett veröffentlichten Rias-Mitschnitten mit den Berliner Philharmonikern aus der Zeit zwischen Mai 1947 und Mai 1954. Hier ist auf 12 CD für die Live-Verfechter und für die Klangverliebten gesorgt. Die Programme umfassen den großen Fuhrpark der Klassik (Bach bis Strauss), das modernste Werk ist Fortners Violinkonzert. Dafür gibt es Beethovens "Eroica" und "Pastorale" je zwei Mal. Der Zugriff Furtwänglers ist wie immer suggestiv, sehr auf den leidenschaftlichen Verlauf getrimmt. Der Dirigent als das geistige Zentrum der Aufführung - hier erlebt man, was darunter zu verstehen ist.
Wilhelm Furtwängler in alten Rias-Aufnahmen Man kann von einer Schatztruhe sprechen, auch wenn man den Inhalt nicht unbedingt in allen Aspekten

Die Rheinpfalz
Die Rheinpfalz | 16. Mai 2009 - Nr. 113 | Frank Pommer | 16. Mai 2009 Spätwerk eines ganz Großen
CD des Monats: Furtwänglers RIAS-Aufnahmen

So widersprüchlich er vielleicht in seinem politischen HandelnMehr lesen

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So widersprüchlich er vielleicht in seinem politischen Handeln

Allgemeine Zeitung | 15. Mai 2009 | jgw | 15. Mai 2009 Knistern und Knacken

Diese Aufnahmen sind etwas für den gemütlichen Abend am Kamin - wenn manMehr lesen

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www.ClassicsToday.com
www.ClassicsToday.com | May 2009 | David Hurwitz | 4. Mai 2009

This box contains all of Furtwängler's recordings for the RIAS in theMehr lesen

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Berliner Philharmoniker - Das Magazin
Berliner Philharmoniker - Das Magazin | Mai/Juni 2009 | Helge Grünewald | 1. Mai 2009 Furtwängler – Live in Berlin

Diese sorgfältig edierte Box bringt bemerkenswert »Neues« in Sachen Furtwängler. Zum einen enthält sie ganze Konzertprogramme, und man gewinnt soMehr lesen

Diese sorgfältig edierte Box bringt bemerkenswert »Neues« in Sachen Furtwängler. Zum einen enthält sie ganze Konzertprogramme, und man gewinnt so Einblick in Furtwänglers typische Programmdramaturgie. Zum anderen werden erstmals alle Konzerte der Philharmoniker unter Furtwänglers Leitung vorgelegt, die der RIAS Berlin in den Jahren 1947 bis 1954 mitgeschnitten hat. Furtwängler dirigierte keineswegs nur konventionelle Programme, sondern wagte in Konzerten auch Novitäten: Im Dezember 1949 leitete er die Erstaufführung des Violinkonzerts von Fortner (wunderbar von Gerhard Taschner gespielt), im Juni 1950 präsentierte er Hindemiths Konzert für Orchester, und noch in einem seiner spätesten Konzerte, am 27. April 1954, widmete er sich Boris Blachers Concertante Musik.

Aufschlussreich ist anhand dreier Beethoven-Symphonien (Nr. 3, 5, 6) sowie der Dritten von Brahms zu vergleichen, wie Furtwängler ein und dasselbe Werk im Abstand von einigen Jahren interpretierte. Brahms geht Furtwängler 1949 vor allem im dritten und vierten Satz leidenschaftlicher und dramatischer an, doch selbst bei den deutlich schwereren Zeitmaßen in der Aufnahme von 1954 bleibt auch diese doch immer spannend.

Ein wichtiges Ziel der Edition war, „den Klang der Aufnahmen nicht zu verfälschen, ihn also nicht heutigen Hörgewohnheiten anzupassen, sondern ihn durch behutsame, aber intensive Bearbeitung freizulegen, insbesondere in Fällen, in denen sich das Ausgangsmaterial in schlechtem Zustand befand“. Das wurde glänzend gelöst, und das überaus informative Booklet ist ein weiterer Gewinn dieser Produktion. Nicht zu vergessen die Bonus-CD – die Aufzeichnung einer Diskussion mit Studenten der Musikhochschule im Februar 1951, in der Furtwängler über die „Kunst der Interpretation“ Auskunft gibt.
Diese sorgfältig edierte Box bringt bemerkenswert »Neues« in Sachen Furtwängler. Zum einen enthält sie ganze Konzertprogramme, und man gewinnt so

Diverdi Magazin
Diverdi Magazin | Mayo 2009, Nr. 181 | Pablo-L. Rodríguez | 1. Mai 2009 Furtwängler y la discología

Audite edita con el mejor sonido conocido las míticas grabaciones de la Radio Berlinesa del ya considerado como mayor astro de la direcciónMehr lesen

Audite edita con el mejor sonido conocido las míticas grabaciones de la Radio Berlinesa del ya considerado como mayor astro de la dirección orquestal del siglo XX

Hans Pfitzner dedica una interesante reflexión acerca de la grabación musical en Werk und Wiedergabe, su famoso manifiesto contra los excesos creativos de la dirección escénica publicado en 1929 (el mismo año de la famosa y controvertida producción de Klemperer y Fehling de Der fliegende Holländer en la Kroll-Oper); el autor de Palestrina afirma que si ya es injusto juzgar la concepción de un director por una sola interpretación, con mayor medida lo es a partir de un registro sonoro. Y es que Pfitzner da por hecho que una grabación no es simplemente la interpretación de una serie de músicos fijada en un soporte sonoro, sino que implica la presencia de intermediarios (el productor y el ingeniero de sonido) que controlan y manipulan el sonido grabado. Wilhelm Furtwängler no sólo compartía esta misma opinión, sino que su viuda nos recuerda en su libro Über Wilhelm Furtwängler (1979) la problemática relación del gran director alemán con los discos y su leve repunte de interés a partir de 1952, es decir, tras la mítica grabación de Tristan und Isolde bajo los auspicios técnicos de Walter Legge. Pese a todo, a Furtwängler siempre le molestaron las incomodidades derivadas de la técnica de grabación y por ello solía preferir la experiencia comunitaria del concierto en vivo junto a la labor de intermediarios técnicos menos artísticos que Legge; bien conocido es el extraño halago que le dedicó a Friedrich Schnapp, su ingeniero de sonido durante la guerra: "Lo más maravilloso de usted es que no les hace absolutamente nada a sus retransmisiones".

Es bien sabido que las grabaciones de Furtwängler más admiradas y reeditadas en la actualidad, con alguna excepción como el referido Tristan de EMI, proceden de archivos radiofónicos y fueron realizadas en directo. Sin embargo, ello no quiere decir que estemos ante registros más fiables que los producidos en estudio; solemos olvidar a menudo las razones que han permitido que las cintas radiofónicas se hayan conservado, esto es, su emisión repetida, lo que implica que todas ellas hayan sido editadas y, por tanto, manipuladas. Desde hace varias décadas existe una disciplina en Alemania llamada Schallplattenforschung o discología que se dedica a estudiar esas intervenciones técnicas en las grabaciones como paso previo para valorarlas a nivel artístico; la disciplina constituye – para que nos entendamos – una especia de filología del soporte sonoro que en vez de editar o estudiar críticamente textos literarios o musicales se dedica a hacer lo propio con grabaciones sonoras. Pues bien, con esta edición de Audite, que incluye todas las grabaciones conservadas de Furtwängler entre 1947 y 1954 en los archivos de la emisora radiofónica en el sector americano de Berlín (hoy propiedad de la Deutschlandradio), la discología ha desembarcado con todo su aparato metodológico en Wilhelm Furtwängler. En esta caja de trece discos no vamos a encontrar ningún registro desconocido o inédito del gran director alemán (ni siquiera la conversación con los estudiantes de la Hochschule de febrero de 1951 incluida como bonus), pero sí un magnífico estudio histórico de Habakuk Traber, un interesante comentario de las fuentes sonoras de Rüdiger Albrecht y – lo que es más importante – la mejor edición sonora hasta la fecha firmada por el ingeniero de sonido, y auténtico factótum del sello alemán, Ludger Böckenhoff.

Sobre el contexto que permitió la realización de estas grabaciones, es decir, la absolución de Furtwängler tras su "desnazificación" en diciembre de 1946 y su vuelta al podio de la Berliner Philharmoniker en mayo de 1947, se ha escrito por extenso (especialmente en las biografías de Shirakawa y Haffner o en el estudio de Kater); incluso Ronald Hartwood escribió en 1995 una obra teatral sobre el tema titulada Taking sides que fue llevada al cine seis años después por István Szabó. Sin embargo, Traber saca en las notas de este lanzamiento sus propias conclusiones, como la sorprendente utilización de Furtwängler por el bando aliado norteamericano (que financiaba – nolo olvidemos – la RIAS) para contrarrestar la propaganda soviética de la ex-radio del Reich que estaba controlada por los rusos, al tiempo que en EEUU no cesaban las feroces críticas contra quien había colaborado con Hitler, Göring y Goebbels. De todas formas, en 1947 encontramos gestos significativos de judíos que "perdonaron" al gran director alemán como la propia directora musical de la emisora, Elsa Schiller, o el violinista Yehudi Menuhin, que tocó en septiembre de ese año en dos ocasiones el Concierto de Beethoven bajo su dirección (una de ellas aquí incluida). A nivel artístico, estas grabaciones representan la etapa de madurez del arte de Furtwängler y también el momento donde mejor llegó a equilibrar como director de orquesta su impulso creativo como compositor, su tradición interpretativa germana y su asimilación del Ursatz y Urlinie schenkerianos. Para el comentario pormenorizado del repertorio y la interpretación de los diferentes programas aquí incluidos remito al lector interesado al texto de Traber incluido en las notas.

Albrecht inicia su comentario de las fuentes sonoras de estos conciertos aclarando su origen y alcance, pero también analiza cuestiones técnicas o explica las razones de su conservación. De entrada, hay dos hechos muy significativos a destacar. Por un lado, el cambio en la velocidad de las cintas analógicas que se produjo en 1956 (de 76 cm/s a 38cm/s), que retiró del uso todas las cintas anteriores a esa fecha y ha asegurado su excelente estado de conservación en la actualidad. Por otro lado, la muerte de Furtwängler en 1954, que convirtió todo ese material fonográfico en algo histórico y digno de preservación, a diferencia de las grabaciones de Ferenc Fricsay de esos mismos años cuyas cintas en muchos casos fueron reutilizadas. De todas formas, la política de emisiones de la RIAS solía evitar duplicar la misma obra, lo que explica la destrucción de la Obertura de Egmont que abrió el histórico concierto del 25 de mayo de 1947, en beneficio de otro registro de Bruno Walter con la Filarmónica berlinesa de 1950. Otras pérdidas conocidas son una Séptima beethoveniana de 1947, que fue borrada tres años después, o una Novena de 1951,que se desechó por algunos problemas técnicos que arruinaron el registro durante el concierto (y que hoy podríamos resolver).

Finalmente, el trabajo editorial del sonido de Böckenhoff se explica con detalle en un podcast en inglés que puede descargarse desde la web del sello Audite. Y es que uno de los problemas que tienen las cintas radiofónicas de esos años está relacionado con la inestabilidad de la corriente eléctrica, cuyos cambios de frecuencia afectan ala velocidad de la cinta y, por tanto, al tempo y la afinación de lo que se está grabando. El ingeniero alemán ha reconstruido en su edición la afinación correcta a partir de la práctica que tenía la Filarmónica de Berlín en esos años y ello le ha permitido reconstruir la velocidad, que en algunos casos es sensiblemente mayor, lo que contribuye auna revalorización artística de algunos registros bien conocidos, como las dos sinfonías de Beethoven del histórico concierto de su regreso en mayo de 1947. Otras intervenciones han limitado el ruido de fondo, corregido defectos técnicos de algunas grabaciones y algún que otro "defecto" humano; me refiero a las molestas toses del público que estropean, por ejemplo, el visionario final del primer movimiento de la Octava de Bruckner de 1949, y que aquí han sido acústicamente alteradas para que no resulten tan molestas. La restauración ha pretendido asimismo recuperar mediante filtros el color sonoro que tuvieron las cintas en la época y donde la propia interpretación de Furtwängler, al contrario de la estética de nuestro tiempo, favorece los bajos frente a los agudos. Por último, no se ha escatimado incluso en añadir algo de reverberación artificial que compensa, en parte, la acústica extremadamente seca del Palacio Titania de Berlín y nos muestra con mayor intensidad que nunca el poderío dramático de estos clásicos de la fonografía del gran director berlinés.
Audite edita con el mejor sonido conocido las míticas grabaciones de la Radio Berlinesa del ya considerado como mayor astro de la dirección

Kulturspiegel
Kulturspiegel | 5/2009 | Johannes Saltzwedel | 27. April 2009

Es gibt noch echte Schätze zu heben: Von Furtwänglers NachkriegskonzertenMehr lesen

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Es gibt noch echte Schätze zu heben: Von Furtwänglers Nachkriegskonzerten

Fanfare | Richard A. Kaplan | 30. November 2008 Want List for Richard A. Kaplan

Rather than attempt to come up with a “best of” list, I prefer to think of my annual Want List as a medium for calling attention to recordingMehr lesen

Rather than attempt to come up with a “best of” list, I prefer to think of my annual Want List as a medium for calling attention to recording projects of extraordinary documentary or historical value. This year’s choices include three big boxes, suitable for and worthy of holiday giving or receiving. Finally, I also include a single new recording that really blew this jaded critic away this past year.

Not included for 2009, but certainly deserving an honorable mention, is the continuation of the Sibelius Edition on BIS, now at eight volumes and counting. Perhaps no single volume issued this year has reached the heights of last year’s “Voice and Orchestra” box, which featured gorgeous performances of the many little-known but stunning choral-orchestral works; but still, this project will surely stand as one of the enduring landmarks in the history of recorded music.

As it happens, four of my five official items this year are reissues, although they differ widely in character. This is the third incarnation of DG’s Brahms Edition, originally issued on LP in 1983 to mark the composer’s sesquicentennial. DG here atones for allowing the 1990s CD edition to go out of print; the current incarnation is identical to it in content, but trades the multiple volumes and elaborately illustrated booklets for a single compact box (essentially a five-inch cube) that can be had for under $100. For most collectors, of course, multiple duplications will be unavoidable, but this set is worth the price just for the four gorgeous discs of choral music under Günter Jena—whose name, shamefully, can be found nowhere in the booklet or CD sleeves—not to mention the four discs of rare vocal duets and quartets with DG stalwarts Mathis, Fassbaender, Schreier, and Fischer-Dieskau, or the superb piano trios and quartets with Tamás Vásáry. I could go on, but if you love Brahms and missed this the first two times around, grab it.

Bernstein’s 1960s Mahler cycle was literally a once-in-a-lifetime case of musical syzygy: the music, the conductor, the still-recent development of the stereo LP, and the times all aligned to make these recordings central to the “Mahler boom” that continues to reverberate more than four decades later. Several of the performances remain unmatched, and all have been remastered in stunning sound that makes all previous issues obsolete.

The Audite set includes all the live 1947–54 Furtwängler material still extant in the form of original RIAS tapes. All this material has been issued elsewhere, but the sound quality of these first transfers from the original 30-ips tapes is superior—sometimes dramatically so—to that of all previous issues. The performances need no recommendation from me; see Henry Fogel’s article in the September/October 2009 issue for more details.

Ansermet’s Borodin recordings, particularly the two symphonies and the overture in astonishing 1954 stereo, are representative of his best work. Ansermet also reminds us what a little gem of a tone poem In the Steppes really is. This collection stands on its own merits, but also has to serve as a proxy for the 50-plus CDs already issued in Eloquence’s “Ansermet Legacy” series, which offer the opportunity to rediscover many other wonderfully atmospheric performances by one of the last century’s great conductors, most of them in legendary audiophile sound.

Finally, the single new Brahms performance that gave me fresh perspectives on the formidable C-Minor Quartet: the Arcanto Quartet, a group of young German musicians, plays this music not only with complete technical mastery and tonal beauty, but also with astonishing insight into its endlessly fascinating complexities. If and when the other two quartets follow, this could be a cycle to rival or even surpass the benchmark Melos and Emerson versions. If the Piano Quintet doesn’t quite rise to the same heights, it is still a worthy discmate. The Arcanto is the finest new quartet to come along in years, showing astonishing musical maturity in the most challenging repertoire.
Rather than attempt to come up with a “best of” list, I prefer to think of my annual Want List as a medium for calling attention to recording

Fanfare | Henry Fogel | 30. November 2008 Want List for Henry Fogel

The Bartoli/Flórez combination in La sonnambula makes for a truly great Bellini recording. You’ll want to keep your Callas (especially the live oneMehr lesen

The Bartoli/Flórez combination in La sonnambula makes for a truly great Bellini recording. You’ll want to keep your Callas (especially the live one with Bernstein and Valletti) for her special insights, but this disc defines the term bel canto. The Audite set brings us the complete post-war Furtwängler broadcasts from RIAS (Radio in the American Sector) with the Berlin Philharmonic, available for the first time in authorized transfers taken directly from the masters. It is the most important Furtwängler package in years. The disc of songs by the Armenian priest and composer Gomidas (alternatively rendered as Komitas) was my great discovery of the year. This music is ethereally beautiful, and is wonderfully sung by Isabel Bayrakdarian. Polyptyque is one of the most beautiful pieces by Frank Martin I’ve ever encountered. It is based on a set of small panels by Duccio representing episodes of the Passion. The work contains some of Martin’s most lyrically beautiful music, along with contrasting episodes with a wide variety of tensions and, to use Martin’s own word, frictions. The performance shimmers, and the rest of the disc is on the same exalted level. And finally, if you had the slightest doubt about the talents of young Gustavo Dudamel, the DG Tchaikovsky disc should dispel them. The Francesca da Rimini performance is equaled only, on disc, by Markevitch’s classic DG recording from a half century ago, and the Fifth Symphony belongs on any list of the great recordings of that oft-recorded warhorse. It is as if Dudamel and his young Venezuelans are composing the music as they go along, so fresh and committed is the music-making.
The Bartoli/Flórez combination in La sonnambula makes for a truly great Bellini recording. You’ll want to keep your Callas (especially the live one

Fanfare | Ronald E. Grames | 30. November 2008 Want List for Ronald E. Grames

The budget-priced 12-disc Audite release of the complete surviving Furtwängler/Berlin Philharmonic RIAS recordings has to top my list of fiveMehr lesen

The budget-priced 12-disc Audite release of the complete surviving Furtwängler/Berlin Philharmonic RIAS recordings has to top my list of five personal picks for the last year. Made by the iconic conductor between his 1947 de-Nazification and his death in 1954, most of these recordings have been available before, and the qualities of the performances much discussed by devotees and critics. The difference: these were sourced from the original 30-ips studio master tapes. Given the age of the material and the challenges of recording in immediate post-war Germany, the quality is remarkable. The skillful and restrained restorations have resulted in brighter, more transparent, properly pitched (often faster) transfers with a much wider dynamic range than earlier incarnations; in many cases, a distinctly new experience. For an English podcast demo of what was accomplished, a complete track listing, and supporting material, most alas in German, visit http://www.audite.de/sc.php?cd=21403.

Few will argue that this Madama Butterfly supersedes earlier classic accounts. It is, however, their equal and a superb new studio recording—with the studio virtues of optimized casting, sound, and attention to detail—in a time when new opera recordings are almost invariably live and usually video. Pappano keeps the proceedings spontaneous. Gheorghiu, with subtle shading and telling detail, creates a touching dramatic arc from child to betrayed woman with dignity and the expected vocal allure. Kaufmann, darker and less Italianate than most Pinkertons, leans toward cad, but provides plenty of vocal charm to explain the attraction. The supporting cast is equally fine and the Roman orchestra and chorus perform with precision and utter conviction. Tired of the compromises of many live recordings, and distinctly weary of goofy post-modern stagings, I hope more audio-only studio efforts like this are forthcoming.

For those wishing to buy a second choral recording this year (Łukazewski’s Via crucis on Hyperion is my primary recommendation), the Accentus Fauré Requiem should be it. I have yet to hear a sub-par recording by this marvelous chorus, but here is something special: an ideal meeting of performers and repertoire. The choral sound is refined and beautifully blended, with a softened French pronunciation of the Latin text. Laurence Equilbey’s interpretation is anything but soft. Out of the warm texture of the chamber orchestra she draws all of the remarkable drama of the work—the brilliant brass and percussion writing especially being given its due—with no romantic bloat or eviscerating sweetness. The soloists are tender, pure, and cantorial as required. The charming Cantique de Jean Racine is equally fine. Short time at 41 minutes, but one doesn’t buy perfection by the pound.

There were two recordings of star performers in unexpected repertoire on my short list. Villazón’s (may his recovery be swift and complete) Vivaldi on DG is great fun, but too stylistically challenged for a Want List recommendation. This recording of famous Bach solo cantatas offers no such impediments. Dessay, mistress of stratospheric coloratura and bel canto, may be less distinct in articulation than some German and English singers who have assayed this repertoire—she is reminiscent of Pierrette Alarie in that—but these performances are special for her heartfelt, caressing interpretations and for Haïm’s alert, stylish accompaniments.

Finally, I passed over two superb Mahler symphony recordings (Fischer’s Fourth on Channel and Gergiev’s Eighth on LSO Live) to welcome Petrenko’s dazzling first installment in a promised budget Shostakovich symphony cycle. In this recording of the cinematic 11th, a challenging work to pull off, Petrenko reveals a structural integrity frequently concealed in lesser interpretations while maintaining most of the excitement of the hell-bent-for-leather approach. This may have been recorded by more virtuosic orchestras—but not by much, and there may be more transparent recordings—this is merely excellent, but there are none I know that give this much pleasure overall. I look forward to the remaining releases with great anticipation.
The budget-priced 12-disc Audite release of the complete surviving Furtwängler/Berlin Philharmonic RIAS recordings has to top my list of five

Händlerinfos

Edition Wilhelm Furtwängler – The complete RIAS recordings
Artikelnummer: 21.403
EAN-Code: 4022143214034
Preisgruppe: CX
Veröffentlichungsdatum: 15. Mai 2009
Spielzeit: 936 min.

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