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Barry McDaniel sings Schubert, Schumann, Wolf, Duparc, Ravel & Debussy

23426 - Barry McDaniel sings Schubert, Schumann, Wolf, Duparc, Ravel & Debussy

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Barry McDaniel sings Schubert, Schumann, Wolf, Duparc, Ravel & Debussy

Die Erstveröffentlichungen von Liedaufnahmen mit Barry McDaniel belegen eindrucksvoll, dass der amerikanische Bariton entgegen der medialen Wahrnehmung, die ihn zu Unrecht meist im Schatten des fünf Jahre älteren Dietrich Fischer-Dieskau sah, zu den herausragenden Sängern der Nachkriegszeit gehörte. Seine Interpretationen zeichnen sich durch die Verschränkung von Wissen und Naivität, von Gefühl und Gestaltung, von Ausdruck und Gesangskultur aus. „Was immer ich singe, ich muss daran glauben.“ Genauso klingen die Aufnahmen. mehr

Franz Schubert | Robert Schumann | Hugo Wolf | Henri Duparc | Maurice Ravel | Claude Debussy

"Alles in allem ist dieses herzerwärmende Album also eine große Bereicherung im Bereich historische Liedinterpretation; einmal mehr wird klar, dass in den Rundfunkarchiven noch Schätze schlummern, deren allmähliches Wiederauftauchen die Interpretationsgeschichte des 20. Jahrhunderts noch nachhaltig zu beeinflussen geeignet sind." (Rondo)

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Franz SchubertBarry McDaniel | Hertha Klust

Franz SchubertBarry McDaniel | Hertha Klust

Franz SchubertBarry McDaniel | Hertha Klust

Franz SchubertBarry McDaniel | Hertha Klust

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Franz SchubertBarry McDaniel | Hertha Klust

SchumannSechs Gedichte und Requiem, op. 90 (Nikolaus Lenau) Barry McDaniel | Hertha Klust

Robert SchumannBarry McDaniel | Hertha Klust

Robert SchumannBarry McDaniel | Hertha Klust

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Robert SchumannBarry McDaniel | Hertha Klust

Robert SchumannBarry McDaniel | Hertha Klust

Robert SchumannBarry McDaniel | Hertha Klust

Robert SchumannBarry McDaniel | Hertha Klust

Robert SchumannBarry McDaniel | Hertha Klust

DebussyLe Promenoir des deux Amants Barry McDaniel | Aribert Reiman

Multimedia

Informationen

„Was immer ich singe, ich muss daran glauben." (Barry McDaniel)

Der amerikanische Bariton Barry McDaniel gehört zu den herausragenden Sängern der Nachkriegszeit. Seine Erfolge als Opern- und Liedsänger führten zu einer nachhaltigen Karriere, sowohl in Deutschland als auch im Ausland. Trotz seiner zahlreichen Auftritte und vieler Aufnahmen für Funk und Fernsehen blieb er von der medialen Wahrnehmung weitgehend unbeachtet. Dies auch, da sein Name meist im Schatten des fünf Jahre älteren Dietrich Fischer-Dieskau verschwand. Zu Unrecht, handelt es sich doch um zwei unterschiedliche Künstlercharaktere auf Augenhöhe. Heute findet Barry McDaniel in der Fachliteratur kaum Erwähnung, CDs sucht man vergeblich, da die Aufnahmen aus den Rundfunkarchiven bislang phonographisch nicht ausgewertet wurden. Nun aber präsentiert audite erstmals Liedaufnahmen mit
Barry McDaniel als Doppel-CD - allesamt Erstveröffentlichungen. Die Studioaufnahmen aus dem RBB-Archiv (vormals SFB) stammen aus den Jahren 1963 bis 1974, Klavierbegleiter sind Hertha Klust und Aribert Reimann.
Die Auswahl von Liedern von Schubert, Schumann, Wolf, Duparc, Ravel und Debussy zeigen unterschiedliche Facetten der Künstlerpersönlichkeit des Baritons. Seine Interpretationen zeichnen sich durch die Verschränkung von Wissen und Naivität, von Gefühl und Gestaltung, von Ausdruck und Gesangskultur aus. Bemerkenswert ist neben dem fachlichen Können das akzentfreie Deutsch seiner Gesangsstimme.
Barry McDaniel kam 1953 aus den USA zu weiteren Studien nach Deutschland. Es folgten erste Liederabende mit Hermann Reutter, später machte er als Opernsänger Karriere. 1961 wurde er an die wiedereröffnete Deutsche Oper in Berlin verpflichtet, wo er 37 Jahre lang Ensemblemitglied blieb. Daneben gastierte er an der Wiener Staatsoper, der New Yorker Metropolitan Opera, der Frankfurter Oper, bei den Münchner Opernfestspielen und produzierte für Funk und Fernsehen. Darüber hinaus gab Barry McDaniel zahlreiche Liederabende, z.B. in Stuttgart, Karlsruhe, Hannover, Braunschweig und Berlin, hier u.a. 1963 den ersten Liederabend in der neu erbauten Philharmonie. Der heute 81-Jährige
bekennt: „Was immer ich singe, ich muss daran glauben." Genauso klingen die Aufnahmen.

Zu dieser Produktion gibt es wieder einen "Producer's Comment" vom Produzenten Ludger Böckenhoff.

Die Produktion ist Teil unserer Reihe „Legendary Recordings" und tragt das Qualitätsmerkmal
„1st Master Release". Dieser Begriff steht für die außerordentliche Qualität der Archivproduktionen bei audite. Denn allen historischen audite-Veröffentlichungen liegen ausnahmslos die Originalbänder aus den Rundfunkarchiven zugrunde. In der Regel sind dies die ursprünglichen Analogbänder, die mit ihrer Bandgeschwindigkeit von bis zu 76 cm/Sek. auch nach heutigen Maßstäben erstaunlich hohe Qualität erreichen. Das Remastering - fachlich kompetent und sensibel angewandt - legt zudem bislang verborgene Details der Interpretationen frei. So ergibt sich ein Klangbild von überlegener Qualität. CD-Veröffentlichungen, denen private Mitschnitte von Rundfunksendungen zugrunde liegen, sind damit nicht zu vergleichen.

Besprechungen

http://portal-kultura.ru | 15 – 21 марта 2013 | Denis Bocharov | 15. März 2013 Bocharovs Musikbibliothek
Barry McDaniel

Audite — один из самых известных европейских звукозаписывающих лейблов,Mehr lesen

Audite — один из самых известных европейских звукозаписывающих лейблов, специализирующихся на релизах классической музыки. Он был основан в 1973 году в Штутгарте. За свою сорокалетнюю историю фирма снискала уважение в стане меломанов — не только благодаря широчайшему спектру предлагаемых слушателям филофонических «вкусностей», но и вследствие того, что записи эти — исключитель- ного качества. Данный двухдисковый релиз предлагает вниманию музыкальных гурманов замечательную подборку работ выдающегося американ- ского баритона Барри Макдэниэла, яркого представителя вокальной школы послевоенной эпохи. Самое любопытное в этом певце то, что, будучи уроженцем Канзаса, он на протяжении всей 45-летней карь- еры отдавал предпочтение немецкой и французской вокальной клас- сике. Даже сегодня, в 82-летнем возрасте, Макдэниэл затрудняется ло- гически объяснить, каким образом канзасские равнины сумели про- будить в нем любовь к европейскому академическому пению. Но факт остается фактом: носители языка говорят, что песни Шуберта, Шумана и Вольфа американец исполняет без малейшего акцента. На этих ком- пакт-дисках, помимо записей произведений вышеупомянутых компо- зиторов, также представлены вокальные номера, вышедшие из-под пера Равеля, Дебюсси и Дюпарка.


Deutsche Übersetzung:

Audite ist eines der bekanntesten europäischen Label, die auf klassische Musik spezialisiert sind. Es wurde 1973 in Stuttgart gegründet. Während seiner vierzigjährigen Unternehmens-Geschichte hat sich das Label den Respekt von Musikliebhabern verdient – nicht nur aufgrund des breiten Spektrums dargebotener Musik, sondern auch aufgrund deren außergewöhnlicher Qualität. Diese Doppel-CD bietet dem Musikfeinschmecker eine wunderbare Auswahl von Werken des prominenten amerikanischen Bariton Barry McDaniel, ein brillanter Vertreter der Gesangsschule der Nachkriegszeit. Das Bemerkenswerte an diesem Sänger ist, dass er als gebürtig aus Kansas stammend, vorzugsweise Deutsch und Französisch sang, und auch heute, mit 82 Jahren, ist es für McDaniel schwierig zu erklären, wie in ihm die Liebe zum europäischen Kunstgesang entstand. Aber die Tatsache ist, dass Muttersprachler sagen, dass er die Lieder von Schubert, Schumann und Wolf ohne den geringsten Akzent singt. Auf dieser CD werden zusätzlich zu den oben genannten Komponisten auch Aufnahmen aus der Feder von Ravel, Debussy und Duparc dargeboten.
Audite — один из самых известных европейских звукозаписывающих лейблов,

Diapason
Diapason | N° 606 Octobre 2012 | Hélène Cao | 1. Oktober 2012

Si Barry McDaniel fut longtemps attaché à la Deutsche Oper de Berlin, il se passionna surtout pour le lied, dont il approfondit l'étude àMehr lesen

Si Barry McDaniel fut longtemps attaché à la Deutsche Oper de Berlin, il se passionna surtout pour le lied, dont il approfondit l'étude à Stuttgart à partir de 1953. La démarche est peu commune de la part d'un chanteur américain né en 1930. Son legs discographique se limitait à quelques opéras, jusqu'à ce que le magazine Opernwelt publie en 2004 un Voyage d'hiver, gravé avec Aribert Reimann en 1972 (et que l'on peut écouter sur Internet). Remercions le label Audite de prolonger cette découverte avec des enregistrements puisés dans les archives de la Radio de Berlin, qui complètent le portrait d'un formidable Liedersänger.

A l'écoute du florilège schubertien qui ouvre le premier CD, on craint cependant que la perfection du legato, l'onctuosité et la noblesse de la voix ne finissent par lasser, d'autant que les climats méditatifs et les tempos modérés prédominent. Herbst mériterait davantage de tension, Dass sie hier gewesen plus d'étrangeté. Fischerweise et Auflösung élargissent toutefois la palette expressive, annonçant Schumann, sommet de l'anthologie. Le baryton signe une version de référence de Der Spielmann et Aus den hebräischen Gesängen, menacés par la folie, ainsi que des Lenau-Lieder, saisissants de frémissement intérieur. Son tempérament essentiellement lyrique est moins adapté à la déclamation wolfienne. Mais son intelligence du texte jointe à sa présence théâtrale sont irrésistibles dans Der Tambour et Abschied.

Le répertoire français suscite plus de réserves. Barry McDaniel y éprouve quelque gêne avec les nasales, souligne trop les accents et n'évite pas une certain affectation (Extase, Soupir). Il est plus à l'aise avec la sensualité et la violence rageuse des Chansons madécasses de Ravel qu'avec Duparc ou Debussy, D'autres enregistrements dormant dans les archives radiophoniques ...
Si Barry McDaniel fut longtemps attaché à la Deutsche Oper de Berlin, il se passionna surtout pour le lied, dont il approfondit l'étude à

Pizzicato
Pizzicato | N° 226 - 10/2012 | RéF | 1. Oktober 2012

Diese CD ist eine echte Überraschung. Wir entdecken auf ihr, der ersten Lieder-CD mit dem amerikanischen Bariton Barry McDaniel überhaupt, einenMehr lesen

Diese CD ist eine echte Überraschung. Wir entdecken auf ihr, der ersten Lieder-CD mit dem amerikanischen Bariton Barry McDaniel überhaupt, einen exzellenten Liedinterpreten, der, wie im Booklet zu lesen ist, nichts auf der Welt so sehr liebte wie das deutsche Lied. Der heute 81-jährige Sänger sagte: "Lange bevor ich viele Lieder vom Kopf her verstanden habe, hat etwas in mir sie begriffen, ein Es, meine Seele vielleicht. Ich war naiv, fast jungfräulich. Das einzige, was ich wusste,war: Ich finde diese Musik und diese Texte unglaublich schön."

Aus dem RBB-Archiv hat Audite ein Programm mit deutschen und französischen Liedern zusammengestellt, das McDaniel als höchst einfühlsamen Sänger zeigt, emotionaler als Fischer-Dieskau, in dessen Schatten er geriet. Seine Stimme ist flexibel, erlaubt ihm ein außergewöhnliches Farbmanagement und eine feine Nuancierungskunst. Textverständlichkeit ist für ihn oberstes Gebot, im Deutschen wie auch im Französischen. Für einen Amerikaner war das sicher nichts Selbstverständliches.

Der Sänger, der in seiner Karriere auch 1800 Opernvorstellungen gesungen hat, ist sich in jedem Lied des Textes bewusst und er gestaltet ihn mit glühender Intensität, dramatisch, ohne aber je zu überdramatisieren.

In Hertha Klust und Aribert Reimann hat Barry McDaniel kongenial mitgestaltende Partner am Klavier.

Die Tonaufnahmen sind von großer Natürlichkeit und in einwandfreiem Zustand.
Diese CD ist eine echte Überraschung. Wir entdecken auf ihr, der ersten Lieder-CD mit dem amerikanischen Bariton Barry McDaniel überhaupt, einen

Scherzo
Scherzo | 01.10.2012 | Elisa Rapado Jambrina | 1. Oktober 2012

Este recopilatorio de repertorio de Lieder y mélodie cantados por BarryMehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
Este recopilatorio de repertorio de Lieder y mélodie cantados por Barry

Fanfare | 08.08.2012 | Lynn René Bayley | 8. August 2012

Barry McDaniel was an American baritone who, like many classical singers of his generation, found it more congenial (and possibly easier) to make aMehr lesen

Barry McDaniel was an American baritone who, like many classical singers of his generation, found it more congenial (and possibly easier) to make a career in Europe and, in his case, particularly Germany. He gave numerous Lieder recitals and opera performances in Stuttgart, Karlsruhe, Hanover, Brunswick, and Berlin, and appeared at least once (in 1964) at Bayreuth as Wolfram in Wieland Wagner’s production of Tannhäuser. Yet he, like so many other baritones both domestic and foreign who sang Lieder, toiled in the shadow of Dietrich Fischer-Dieskau. This two-CD recital hopes to set things straight by issuing recordings which McDaniel made in German radio studios between 1963 and 1974.

At least in the Schubert and Schumann, his singing is exquisitely rounded and well finished in phrasing, his general interpretations sensitive and beautifully articulated, yet he makes very little vocal contrast in these songs. This places his singing into the “very good but not great” category, similar to Heinrich Schlusnus, Herbert Janssen, and Gerhard Hüsch. It is not on the higher level of such pioneers as Karl Erb or Alexander Kipnis, or the more acted-out form of Lieder singing that came to fruition right after World War II in the styles of Fischer-Dieskau, Souzay, or Hotter.

It is a subtle distinction, and not every listener may feel the same way I do. It’s the difference between telling a story (the old school) vs. acting out the words (new school). Particularly in the older style of French chanson, the singer was neither expected nor permitted to interpret the lyrics; one was simply supposed to sing them, musically but objectively, and allow the listener to add his or her own interpretation. Souzay was the first French-speaking singer to dare to perform chansons in the same manner as Lieder, and it caused quite a sensation in postwar France. I will say this much, however, that McDaniel learned his vocal and musical training from Mack Harrell very well. Harrell was much the same kind of singer, a warm, creamy baritone with a darkish timbre who gave generally fine interpretations of everything he sang. There is one song here that I happen to know very well from an archive recording by George Henschel, Schumann’s Lied eines Schmiedes. Henschel takes it at a walking tempo, not too fast but much quicker than McDaniel and Hertha Klust, and it was not rushed for the 78-rpm disc because the song is only about a minute long.

But then we turn to CD 2, most of which was recorded in 1973–74, and one immediately discerns growth in his interpretations. There is more detail here, more attention to the text in terms of speaking as the character rather than speaking for the character. (In opera, but also to some extent in songs, the catalyst for this whole paradigm shift was Feodor Chaliapin.) Also, possibly because of the clearer sonics, McDaniel’s high range comes across much brighter, which allows him to make a more effective contrast in vocal timbre as well as wordplay. I also think that perhaps his experience around this time singing Pelléas in Debussy’s opera also helped him rethink some of his chanson and Lied interpretations. In any case, he does bring the Lieder singer’s gift for word-painting to his performances of Duparc and Debussy, also recorded around 1973-74 — listen to the way he floats the soft high note in Phidylé, then the open brightness of his tone in the louder passage immediately following it. Sandwiched between these composers’ songs is Ravel’s fascinating Chansons Madécasses in a performance given in 1966, and here, again, there is a duller sound up top. I’m still not certain if it’s his voice placement, the recorded sound, or a combination of both. Yet because of the stronger rhythmic pulse of “Nahandove,” he responds more tellingly at times to the words. Perhaps this was a difference he felt between Lieder and chansons? Yet his 1973 performance of Wolf’s Abschied is also stronger in rhythm, better in […]
Barry McDaniel was an American baritone who, like many classical singers of his generation, found it more congenial (and possibly easier) to make a

Gramophone
Gramophone | 17.07.2012 | Rob Cowan | 17. Juli 2012

While on the subject of fine singers, a desirable Audite ‘first release’ features the American baritone Barry McDaniel, whose warm-texturedMehr lesen

While on the subject of fine singers, a desirable Audite ‘first release’ features the American baritone Barry McDaniel, whose warm-textured singing and persuasive interpretative manner of various art songs are tellingly illustrated in a programme of works by Schubert, Schumann, Wolf, Duparc, Ravel and Debussy. Perspective purchasers need only sample the opening track, Schubert’s sizeable Lied ‘Der Winterabend’, to have their most optimistic suspicions confirmed.
While on the subject of fine singers, a desirable Audite ‘first release’ features the American baritone Barry McDaniel, whose warm-textured

American Record Guide | July 2012 | Ralph Moore | 8. Juli 2012

Debussy’s three Promenoir des Deux Amants (Walk of Two Lovers) with Reimann as accompanist joined by Finke, and Zoeller in the Ravel.<br /> <br /> TheMehr lesen

Debussy’s three Promenoir des Deux Amants (Walk of Two Lovers) with Reimann as accompanist joined by Finke, and Zoeller in the Ravel.

The gentleness of his style is evident immediately in the first song of the program, Schubert’s ‘Winterabend’: he captures beautifully the wistfulness of thinking back on “a beautiful time now vanished”. According to the notes, “he always imagined whispering his songs into the ears of a listener in the back row”, and you can hear it in that song. He also sings with commanding authority, as is evident in ‘Auflösung’.

The Wolf songs show him at his best, singing ‘Abschied’ with great abandon. The relationship between love and death suffuses the six songs of Duparc. In ‘Chanson Triste’ he catches the swooning quality of one seeking repose in a lover’s presence and in ‘Lamento’ the apprehension of hearing a dove sing at night in a graveyard. McDaniel conveys movingly the grief that permeates ‘Soupir’ and ‘Extace’, with its Wagnerian chords suggesting the love duet from Tristan und Isolde. He employs a full range of expression in Ravel’s great songs: the exhilaration of love, outrage over colonial exploitation of Madagascar, and the sweetness of natural life. The exoticism of Debussy’s three Promenoir songs finds a fitting exponent in McDaniel. So good is his performance of these French songs that even Gerard Souzay could have taken a lesson from him. This is revelatory singing. Barry McDaniel was healed by music, and was able to bring the healing power of music to others with his gentle, lyric voice.
The Schubert and Schumann songs were recorded in 1963-5; the Wolf, Debussy, and Duparc in 1973-4; and the Ravel in 1966. All were recorded in the same Berlin radio studio, giving consistent and adequate sound, though it is not spacious. Notes give a good biography, based evidently on an interview with him at age 81. Texts but no translations.
Debussy’s three Promenoir des Deux Amants (Walk of Two Lovers) with Reimann as accompanist joined by Finke, and Zoeller in the Ravel.

The

Das Opernglas
Das Opernglas | 7-8/2012 | S. Barnstorf | 1. Juli 2012

Der US-amerikanische Bariton Barry McDaniel, 1930 im ländlichen Lyndon inMehr lesen

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Der US-amerikanische Bariton Barry McDaniel, 1930 im ländlichen Lyndon in

Andante - Türkiye' nin Klassik Müzik Portali | Temmuz/Agustos 2012 | Ece Idil | 1. Juli 2012 Bir Hollywood artisti gibi

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Frankfurter Allgemeine Zeitung
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Nr. 127 (2. Juni 2012) | Jürgen Kesting | 2. Juni 2012 Auch das noch

Endlich! Eine späte Erinnerung an Barry McDaniel. Dieser lyrischeMehr lesen

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Endlich! Eine späte Erinnerung an Barry McDaniel. Dieser lyrische

Record Geijutsu
Record Geijutsu | June 2012 | 1. Juni 2012

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BBC Music Magazine
BBC Music Magazine | Vol. 20, No. 9 (June 2012) | Hilary Finch | 1. Juni 2012

The American Barry McDaniel inevitably sang in the shadow of Fischer-Dieskau; but this double CD reveals his deeply thoughtful baritone, in superblyMehr lesen

The American Barry McDaniel inevitably sang in the shadow of Fischer-Dieskau; but this double CD reveals his deeply thoughtful baritone, in superbly accompanied Lieder and mélodie.
The American Barry McDaniel inevitably sang in the shadow of Fischer-Dieskau; but this double CD reveals his deeply thoughtful baritone, in superbly

orpheus
orpheus | Mai 2012 | Christine Lemke-Matwey | 1. Mai 2012 Eine verdiente künstlerische Würdigung
Barry McDaniel – Der Bariton als Liedsänger in SFB-Aufnahmen 1963-1974 bei audite

Wie kommt ein junger Mann aus der 800-Seelen-Gemeinde Lyndon in Kansas/USA dazu, nichts auf der Welt so sehr zu lieben wie das deutsche Lied, wieMehr lesen

Wie kommt ein junger Mann aus der 800-Seelen-Gemeinde Lyndon in Kansas/USA dazu, nichts auf der Welt so sehr zu lieben wie das deutsche Lied, wie Schubert, Schumann, Brahms und Wolf? Die Antwort fällt Barry McDaniel selbst heute, mit 81 Jahren und im Rückblick auf ein bewegtes Sängerleben, nicht leicht. Gewiss, da ist das Musik liebende Elternhaus, da ist seine Begabung am Klavier und als Knabensopran, die sich früh zeigt und früh gefördert wird, da sind später einflussreiche Lehrer wie Mack HarreIl und Vaterfiguren wie der Pianist Hermann Reutter, die ihn an die Hand nehmen und prägen. Doch warum ausgerechnet das Lied, die intimste, gemütvollste und so sehr ans Deutsche gebundene Kunstform? "Lange bevor ich viele Lieder vom Kopf her verstanden habe, hat etwas in mir sie begriffen, ein Es, meine Seele vielleicht. Ich war naiv, fast jungfräulich. Das einzige, was ich wusste, war: Ich finde diese Musik und diese Texte unglaublich schön. " Und da war nichts Fremdes? "Nein, da gab es keine Fremdheit zwischen uns."

Eine Herzensangelegenheit also, von Anfang an. Und ein enormes Talent, auch sprachlich, das sich durchsetzt und entschlossen ist, weite Wege zu gehen. Aus dem tiefsten mittleren Westen Amerikas hinüber ins alte Europa, nach Deutschland – und vom behüteten, hoch sensiblen, stotternden Einzelkind zum gefeierten Bühnenstar. Stottern, sagt McDaniel, sei "ein Fluch Gottes" (wobei es sich in seinem Fall mehr um Blockaden als um ein Repetieren von Lauten oder Silben handelte). Und dann erzählt er, wie er als Knabe einmal vor dem Gouverneur von Kansas gesungen habe und wie der Gouverneur nach dem Vortrag gekommen sei, um sich zu bedanken."Wie heißt du, fragte er – und ich konnte nicht Barry sagen, ich brachte es einfach nicht heraus. Also fragte ich das Mädchen, das neben mir stand und auch gesungen hatte, bitte, kannst Du ihm sagen, wie ich heiße?"

Die einzige Therapie, die dagegen half, war das Singen und die deutsche Sprache. "In Deutschland konnte ich immer irgendwie weiterreden, wenn ich fühlte, jetzt kommt wieder ein Krampf. Ich durfte ja Fehler machen, ich durfte etwas Falsches sagen, schließlich war ich Ausländer! Das hat mich befreit." 1953, nachdem er sein Studium bei Mack Harrell an der New Yorker Juilliard School abgeschlossen hat, geht Barry McDaniel mit einem der ersten Fulbright-Stipendien für Deutschland nach Stuttgart und setzt dort seine Ausbildung fort: bei Hermann Reutter, Franz Völker, Margarethe von Winterfeldt (der Lehrerin Fritz Wunderlichs) und Alfred Paulus. Er ist 23 Jahre alt, eine markante, hoch gewachsene, strahlende Erscheinung. Reutter wird sein Mentor, bald folgen erste gemeinsame Liederabende. "Ich hatte einen großen Vorteil", erzählt McDaniel, "der mir damals so gar nicht bewusst gewesen ist: Ich war enthusiastisch, mich belastete nichts – weder die deutschen Kriegs- und Nachkriegswirren noch die Frage, wer Loewes Ballade Tom der Reimer vor mir gesungen hatte oder neben mir sang, Schlusnus oder Greindl oder Hotter. Viele Lieder sang ich mit Hermann Reutter überhaupt zum ersten Mal."

Man stelle sich vor: Halb Deutschland liegt in Trümmern, es ist die Zeit des aufkeimenden Wirtschaftswunders und des "Wunders von Bern", im Verborgenen werden bereits die Waffen für den Kalten Krieg geschmiedet – und auf der Bühne steht ein junger Amerikaner und singt Lenau, Eichendorff und Heine. Für viele muss McDaniel damals eine Lichtgestalt gewesen sein, ähnlich wie der fünf Jahre ältere Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin oder Gérard Souzay in Frankreich. Und so übermächtig sich Dieskaus Schatten später auswachsen sollte, was Schallplattenaufnahmen im Liedbereich anging, so leicht fiel es dem deutschen Publikum offenbar, sich live einem "Fremden" anzuvertrauen. Als würden die großen Zyklen des Repertoires – Schuberts Schöne Müllerin, Schumanns op. 39 oder Beethovens An die ferne Geliebte –, wenn McDaniel sie sang, reingewaschen von jeder Schmach und Schuld.

Barry McDaniels erste professionelle Aufnahme datiert vom 15.Juli 1954, der SDR (heute SWR) zeichnet sie auf. Auf dem Programm finden sich Schumanns Lenau-Lieder op. 90, die in einer späteren Einspielung auch auf dieser CD vertreten sind – das dazugehörige Requiem inklusive –, sowie Darius Milhauds Chants Populaires Hébraïques. lm Studium an der Juilliard School, erinnert sich der Bariton, wurden das Deutsche und das Französische nahezu gleich gewichtet. Die Fremdsprachenlehrerin unterrichtete beides, eine strenge Person, die gerne extraordinäre Hüte trug. Schon hier waren Lieder gefragt, denn man lernte die Sprache, indem man deutsche und französische Lieder sang. Somit waren Wort und Ton, Diktion und Klang für den 'Kansas-Boy' nie unabhängig voneinander zu denken – was zum Teil erklärt, warum Barry McDaniel von Anfang an nahezu akzentfrei Deutsch gesungen hat, aber bis heute mit Akzent Deutsch spricht. Beim Singen pflegt er ein schönes, sinnliches, urmusikalisches Deutsch, ein geradezu romanisches Deutsch, ein Deutsch, wie man es allenfalls einem Fritz Wunderlich geben würde oder, später, einer Brigitte Fassbaender. Bei McDaniel stimmt in den Vokalen noch die kleinste, feinste Farbnuance, bei ihm klingen alle Konsonanten, ist jeder Text Musik und jede Musik immer auch Text.

Im Vergleich zum Deutschen sei Französisch relativ leicht zu singen, findet McDaniel. Warum? "Dank der nasalen Vokale und der von den Lippen perlenden Konsonanten kann man im Französischen besser schwindeln. Im Deutschen muss man bekennen!" Und vielleicht ist das überhaupt der Kern seiner Kunst: Er war ein Bekenntnissänger, einer, der sich hingeben musste – an Schubert, Schumann & Co., an deren liebende und leidende lyrische Ichs, an sein Publikum. Er habe nie abstrakt singen können, so fasst er es selbst, ihm sei es – "ganz altmodisch" – immer um die totale Identifikation gegangen. Seine Stimme macht ihm das fast leicht: mit einem männlich-juvenilen, bisweilen glockig-hellen, bronzefarbenen Timbre; mit einer, vor allem in jungen Jahren, erstaunlichen Höhe; mit einer großen Natürlichkeit und Emphase im Ausdruck und einem Stilbewusstsein, das intuitiv das Richtige tut. Dieser Mann kann buchstäblich nichts falsch machen, oder wie es etwas kess in einem seiner frühen Interviews heißt: Die Komponisten würden ihren Interpreten doch genau sagen, wie etwas zu singen sei. Gesang als Kommunikation, als Dialog von Herzen zu Herzen.

Und er hat, was die "Stimm- und Fachhygiene" betrifft, nie etwas falsch gemacht. Barry McDaniel konnte Nein sagen, selbst als Wieland Wagner ihn zu den Meistersingern (Beckmesser) überreden, ja nötigen wollte. Ein Wolfram im Tannhäuser, ja, aber nichts darüber hinaus. Nicht zuletzt dieser Tatsache verdankt die Welt den Konzert- und Liedsänger, wobei man es bedauern mag, dass es für McDaniel dann auf dem Grünen Hügel beim einmaligen Wolfram-Sommer 1964 geblieben ist.

Er macht als Opernsänger Karriere, wie sonst. Mainz, Stuttgart, Karlsruhe heißen seine ersten Engagements, 1961 entdeckt ihn Egon Seefehlner für die gerade in ihrer neuen Heimstätte an der Charlottenburger Bismarckstraße wieder eröffnete Deutsche Oper Berlin. 37 Jahre lang hält McDaniel dem Haus als Ensemblemitglied die Treue. Von 1962 bis 1999 absolviert er hier über 1800 Vorstellungen im lyrischen Fach, als Spiel- und Kavalierbariton, wobei Mozarts Papageno, Rossinis Barbier und Debussys Pelleas zu seinen Paraderollen gehören. Auch an den Uraufführungen von Hans Werner Henzes Jungem Lord oder Aribert Reimanns Melusine (in Schwetzingen) ist er beteiligt, das Zeitgenössische interessiert ihn (wiewohl er sich dieses ohne absolutes Gehör erarbeiten muss). Daneben laden ihn die Wiener Staatsoper und die New Yorker Metropolitan Opera ein, er gastiert regelmäßig bei den Münchner Opernfestspielen und an der Frankfurter Oper, produziert für Funk und Fernsehen.

Über seine professionellen Aktivitäten hat Barry McDaniel akribisch Buch geführt, mit einem Strichcodesystem für besonders gelungene, für gelungene und weniger gelungene Abende. Die Aufzeichnungen lesen sich rastlos, ja getrieben. In den siebziger Jahren erreicht er den Scheitelpunkt seiner Kraft und seines Ruhms, kaum ein Tag vergeht, an dem er nicht auftritt, probt oder reist. Privat ist es eine schwierige Zeit, seine Ehe geht in die Brüche, er lässt sich scheiden, beginnt ein neues Leben. Nach einer Tannhäuser-Vorstellung in Berlin während dieses Umbruchs stürzt einmal eine Kollegin auf ihn zu, hoch erregt, er habe heute ganz anders gesungen als sonst! Seine Antwort "Ich bin in einer schweren Krise." Daraufhin sie: "Bitte bleib noch ein bisschen in Deiner Krise!" Singen als Therapie? Der Schmerz als Gewähr für außergewöhnliche künstlerische Leistungen? Seine drei Kinder, sein Lebensgefährte und seine Stimme, sagt McDaniel heute, seien das Beste, was ihm je passieren konnte.

McDaniels rund 3200 Opernabenden und Konzerten stehen 206 Liederabende gegenüber. In Stuttgart und Karlsruhe, bald auch in Hannover, Braunschweig und anderswo, lernen ihn später besonders die Engländer schätzen. In Berlin tritt er zunächst im Amerika-Haus und in der Hochschule der Künste auf, 1963 schließlich in der von Hans Scharoun neu erbauten Philharmonie. Dieser Liederabend ist der erste in der Geschichte des Konzerthauses überhaupt (Nicolai Gedda kam lieber mit einem bunten Arien-Strauß). Man schloss, der Intimität halber, die obersten Ränge und zählte gleichwohl 1700 verkaufte Karten. Die Kritik in der Frankfurter Allgemeinen wusste zwei Tage später viel Lobenswertes zu berichten, auch über Hertha Klust, die Pianistin. Er hätte allerdings so seine Zweifel, schreibt Hans Heinz Stuckenschmidt, dass Barry McDaniels Bariton für Schumanns Dichterliebe wirklich dramatisch genug wäre. Die Reaktion des Künstlers: "Er hatte Recht."

Nach Hermann Reutter in den fünfziger Jahren gehört in den Sechzigern Hertha Klust zu McDaniels bevorzugten Partnerinnen am Klavier (neben Rolf Reinhardt, Ernest Lush und Robert Spillmann). Klust, die auch Josef Greindl, Ernst Haefliger oder den jungen Fischer-Dieskau begleitete, habe selbst im Alter noch eine so starke, "zauberhafte" Ausstrahlung besessen, erinnert sich McDaniel, "dass es keine allzu große Rolle spielte, dass sie vielleicht nicht immer die richtigen Töne traf. Die Persönlichkeit überstrahlte alles." Für Aribert Reimann mag fast das Gegenteil gelten. Der Berliner ist Komponist und blutjung, als sie sich kennenlernen, seine Schöne Müllerin mit Barry McDaniel ist seine erste Müllerin, die Winterreise mit ihm ebenfalls seine erste. Mit Reimann zu arbeiten, erzählt McDaniel, sei eine große Freude gewesen", wobei er im Konzert anders sein konnte als im Aufnahmestudio. Auf der Bühne war er Interpret, im Studio verstand er sich mehr als Komponist, als Analytiker. Die Zwischentöne, die er in den Klaviersätzen zu Tage förderte, die vielen versteckten Bezüge, die er fand, das war hoch spannend." 19 Jahre lang sollte diese fruchtbare künstlerische Partnerschaft andauern.

McDaniel selbst singt seine erste Winterreise spät, mit 39 Jahren. "Ich wachte eines Morgens auf und wusste: Jetzt ist es so weit. Jetzt kann ich das wagen. Man braucht ein Stück gelebtes Leben, man muss ein paar Schläge abbekommen haben, um zu begreifen, was man da singt." Der Zyklus begleitet ihn fast sein gesamtes Sängerleben, von ersten Gehversuchen an der Juilliard School bis in seine reifen Jahre. Eine Aufnahme sucht man freilich vergebens. Erst 2004 veröffentlicht die Zeitschrift Opernwelt eine CD mit jener Winterreise, die McDaniel und Reimann 1972 für RCA in London eingespielt hatten. Aus internen Gründen, wie es hieß, wurde die Platte nie veröffentlicht, lediglich ein Tonband mit einer Kopie blieb erhalten. Ob McDaniels Lied-Karriere anders verlaufen wäre, wenn die Aufnahme ordnungsgemäß erschienen wäre?

Überhaupt steht es mit Barry McDaniels medialer Präsenz nicht gerade zum Besten. In den einschlägigen Sängerlexika findet er keine größere Erwähnung, kommerzielle Platten oder CDs sind nahezu keine mehr auf dem Markt, und selbst das Internet erweist sich ausnahmsweise als nicht sehr hilfreich. Hier gibt es ein hinreißendes Duett aus Bizets Perlenfischern, McDaniel an der Seite von Alfredo Kraus, aber viel mehr auch nicht. Umso reicher sind die Archive der diversen Rundfunkanstalten gesegnet (SWR, RBB, BR, WDR, BBC), sowohl mit Studioproduktionen als auch mit Live-Mitschnitten. Wer sich vor Ohren führt, wie dürftig es gerade heute um den Liedgesang bestellt ist, dem wird schnell klar, dass diese Schätze unbedingt gehoben werden müssen.

audite veröffentlicht in Koproduktion mit dem RBB – vormals SFB – nun erstmals Lied-Aufnahmen mit Barry McDaniel aus den Jahren 1963 bis 1974 (begleitet von Hertha Klust und Aribert Reimann). Franz Schubert, Robert Schumann, Hugo Wolf, Henri Duparc, Maurice Ravel und Claude Debussy stehen auf dem Programm der Doppel-CD, und man erlebt den amerikanischen Bariton hier mit ganz unterschiedlichen Facetten seiner Künstlerpersönlichkeit: Erklärte Herzenslieder wie Schuberts Daß sie hier gewesen, in denen seine vorzügliche Atemtechnik und Piano-Kultur zum Tragen kommen, stehen neben Heiter-Ironischem wie Schumanns Verratener Liebe und mehr Impressionistisch-Tonmalerischem wie Duparcs Phidylé. Schubert aber, sagt McDaniel und damit ist er wahrlich nicht allein, sei immer und überall das Schwerste: "Schubert braucht keine Umwege, er schmückt nicht aus. Seine Musik destilliert. Bei Schubert darf der Interpret nichts machen, nichts draufsetzen." Lieder wie Der Einsame oder Der Jüngling und der Tod legen davon ergreifend Zeugnis ab. Atemberaubend auch, wie osmotisch sich McDaniels Timbre jeweils auf Tonarten, Farben, Tempi und die diversen Lied-Charaktere einzustellen vermag. Als fände hier eine chemische Reaktion statt, als spielte sich Kunst weit mehr im vegetativen Nervensystem ab als in unserem Bewusstsein. Die Gedanken beispielsweise, die Barry McDaniel zu Schuberts Winterabend hat, versteht auch, wer sie so formuliert gar nicht kennt: "lch denke, man dürfte dieses Lied nur im Winter hören, draußen schneit es und man sitzt drinnen im Halbdunkel und schaut hinaus in den Schnee. Das ist die Stimmung."

Befragt nach seinem Geheimnis, gibt der 81-Jährige eine bescheidene Antwort (soweit diese Frage überhaupt zu beantworten ist): "Was immer ich singe, ich muss daran glauben." Dies gelte für Bachs Matthäuspassion ebenso wie für Schumanns Aus den hebräischen Gesängen."Dieses Lied', erzählt er, "ist unglaublich schwer. Ich hatte nie den Mut, es öffentlich zu singen. Am Anfang gibt es ein Fis, das federleicht genommen werden muss, wie ein Vöglein, das sich auf einem Zweig niederlässt. Einen so hohen Ton im pianissimo anzusetzen und ins forte weiterzuspinnen, verlangt höchste Konzentration und starke Nerven. Die hatte ich nur im Studio."

Tatsächlich glaubt man Barry McDaniel in den 43 Liedern dieser CDs jedes Wort und jeden Ton. Er habe sich immer vorgestellt, so verrät er, seine Lieder einem Zuhörer in der letzten Reihe ins Ohr zu flüstern: "Ich wollte bei den Menschen sein. Und ich wollte etwas sagen." Das gilt auch für Hugo Wolf, mit dem er früh angefangen hat (Italienisches und Spanisches Liederbuch) und der ihm immer leicht gefallen ist, leichter als Schubert und Schumann. Gerade Mörike-Lieder wie An eine Aeolsharfe, Nimmersatte Liebe oder Heimweh liegen für seine Stimme besonders gut.

Es ist die Verschränkung von Wissen und Naivität, von Gefühl und Gestaltung, von beseeltem Ausdruck und makelloser Gesangskultur, die Barry McDaniels Liedinterpretationen einzigartig machen. Solche Komplimente stürzen den Künstler bis heute in Verlegenheit. Dann wiegelt er ab und fängt an, Schillers Taucher zu rezitieren, alle 27 Strophen, sein liebstes Gedächtnistraining. Rund 20 Minuten braucht der Berliner Kammersänger aus Kansas dafür – Schuberts Vertonung der Ballade von 1815, an die sich schon lange niemand mehr herantraut, dauert unwesentlich länger: "Wohl hört man die Brandung, wohl kehrt sie zurück, / Sie verkündigt der donnernde Schall – / Da bückt sich's hinunter mit liebendem Blick: / Es kommen, es kommen die Wasser all, / Sie rauschen herauf, sie rauschen nieder, / Doch den Jüngling bringt keines wieder."
Wie kommt ein junger Mann aus der 800-Seelen-Gemeinde Lyndon in Kansas/USA dazu, nichts auf der Welt so sehr zu lieben wie das deutsche Lied, wie

Diverdi Magazin
Diverdi Magazin | ano XXI, n° 214 (mayo 2012) | Arturo Reverter | 1. Mai 2012 Canto bien asentado
Audite rememora al barítono americano Barry McDaniel

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Está bien recuperar el nombre, y de paso la voz, del barítono norteamericano de Kansas Barry McDaniel (1930). Su larga carrera se extendió desde los primeros cincuenta hasta 1999. Cultivó todos los géneros con fortuna. En estos discos se nos da su imagen como liederista de pro que muestra buen entendimiento de lo escrito, respeto a las indicaciones y un lirismo de buena ley, expuesto con una dicción clara, mejor la alemana que la francesa.

Barítono lírico, de emisión igual, extensa –por arriba hasta el la bemol 3 y, por abajo, un estupendamente asentado la 1-, fluente, impulsada por un fiato considerable y una buena administración del aliento. Sin ser bella , la voz posee un atractivo tímbrico de excelente pasta, de esmalte bien trabajado, con ocasionales sonoridades nasales y episódicos reflejos de gola y una cierta veladura general; todo enmarcado en un arte sobrio, de cuidada elaboración y atinada expresión. Es cierto que el canto no ofrece excesiva variedad y que las coloraciones son generalmente uniformes, sin las a veces deseadas matizaciones. Lo apreciamos con nitidez en su versión de La muerte y la doncella de Schubert. Y eso que McDaniel demuestra poseer un buen dominio de medias voces, que son en ocasiones falsetes reforzados. Un buen ejemplo es el extenso y poco conocido lied del propio Schubert Der Winterabend o el de Schumann Kommen und Scheiden. De todos modos, nos gusta el histrionismo con el que sirve Abschied de Wolf.

Nos seduce algo menos el repertorio francés, aunque la Chanson triste de Duparc es muy legal, con mantenimiento desahogado de pasajes agudos. En las partes altas de las Madécasses de Ravel aplica a base de bien la gola. Muy valiente en la segunda, con ascenso al la bemol 3. Tiene excelente acompañamiento instrumental. Los dos pianistas concurrentes, Aribert Reunann y Herta Klust, son buenos; mejor la segunda, una especialista acostumbrada de siempre a colaborar con los mejores.
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Wer in den sechziger und siebziger Jahren in Deutschland Lieder von Schubert und Schumann sang, kam an Dietrich Fischer-Dieskau nicht vorbei. Alle Sänger hatten es schwer, neben ihm zu bestehen, vor allem aber natürlich die mit derselben Stimmlage. Und doch warf ausgerechnet ein amerikanischer Bariton dem großen Fischer-Dieskau den Fehdehandschuh hin – Barry McDaniel. Jetzt dokumentiert ein Doppelalbum von audite die Liedkunst von McDaniel umfassend – in Zusammenarbeit übrigens mit dem rbb, der Aufnahmen aus seinem Archiv zur Verfügung stellte.
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Gesellschaft Freunde der Künste | 23.02.2012 | 23. Februar 2012 Musik Klassik: Liedaufnahmen mit dem amerikanischen Bariton Barry McDaniel
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Händlerinfos

Barry McDaniel sings Schubert, Schumann, Wolf, Duparc, Ravel & Debussy
Artikelnummer: 23.426
EAN-Code: 4022143234261
Preisgruppe: BCA
Veröffentlichungsdatum: 17. Februar 2012
Spielzeit: 136 min.

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