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Wilhelm Furtwängler conducts Schumann & Beethoven

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Wilhelm Furtwängler conducts Schumann & Beethoven

Sensationeller Archivfund und zwei «Leib-und-Magen-Werke» Furtwänglers: Die Erstveröffentlichung des bislang verschollenen Mitschnitts der Manfred-Ouvertüre (1953), dazu Beethovens Eroica und Schumanns Vierte Sinfonie erstmals von den Originalbändern editiert.mehr

Robert Schumann | Ludwig van Beethoven

"Die Tonqualität der von Audite bearbeiteten Aufnahmen ist allen anderen zuvor veröffentlichten Veröffentlichungen bei weitem überlegen. [...] Der Klang hat viel mehr Relief und Korpus. Furtwängler-Sammler sollten diese neue Edition nicht verpassen." (Pizzicato)

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Informationen

Furtwängler: Verschollene Manfred-Ouvertüre als Erstveröffentlichung

Vol. 12 der LUCERNE FESTIVAL-Edition präsentiert einen sensationellen Archivfund: Erstmals wird der Mitschnitt der Manfred-Ouvertüre aus dem Festspielsommer 1953, der als verschollen galt, veröffentlicht.  Mit Beethovens Eroica und Schumanns Vierter Sinfonie dirigierte Wilhelm Furtwängler 1953 zudem zwei seiner «Leib-und-Magen-Werke». Die packenden Interpretationen waren bislang nur als klanglich limitierte Liebhaber-Mitschnitte überliefert. Für die vorliegende Edition konnte erstmals auf die wiederaufgefundenen Originalbänder aus dem Archiv von SRF Schweizer Radio und Fernsehen zurückgegriffen werden.

Wilhelm Furtwängler, der erstmals 1944 nach Luzern eingeladen wurde, zählte zu den prägenden Künstlern in den ersten Dekaden von LUCERNE FESTIVAL. Ab 1947 war er (mit Ausnahme einer krankheitsbedingten Absage im Sommer 1952) alljährlich zu Gast, bis zu seinem letzten Konzert im August 1954, wenige Monate vor seinem Tod (ebenfalls in den «Historic Performances» erschienen: audite 95.641). Insgesamt dirigierte Furtwängler achtzehn Konzerte bei den Festspielen - sechzehn davon am Pult des Schweizerischen Festspielorchesters, das auch am 26. August 1953 sein Partner war.

Nicht «notengetreu», sondern «sinngetreu» zu musizieren, das war Furtwänglers Devise. Der Luzerner Konzertmitschnitt zeigt, wie planmäßig er dabei vorging, insbesondere mittels einer präzis kalkulierten Tempoarchitektur: Furtwänglers scheinbar willkürliche Tempomodifikationen haben strukturelle Bedeutung, sie dynamisieren die musikalische Form. Illustriert mit zahlreichen Fotos aus dem Festival-Archiv, bespricht das 32-seitige, dreisprachige Booklet diesen Ansatz − mit Seitenblicken auf weitere berühmte Aufnahmen, etwa Furtwänglers nur wenige Monate zuvor entstandene Studioeinspielung der Vierten Schumanns mit den Berliner Philharmonikern.

In Kooperation mit audite präsentiert LUCERNE FESTIVAL in der Reihe «Historic Performances» herausragende Konzertmitschnitte prägender Festspielkünstler. Ziel der Edition ist es, bislang weitgehend unveröffentlichte Schätze aus den ersten sechs Jahrzehnten des Festivals zu heben, dessen Geburtsstunde 1938 mit einem von Arturo Toscanini geleiteten «Concert de Gala» schlug. Die Tondokumente stammen aus den Archiven von SRF Schweizer Radio und Fernsehen, das die Luzerner Konzerte seit Anbeginn regelmäßig überträgt. Sie werden klanglich sorgfältig restauriert und durch Materialien und Fotos aus dem Archiv von LUCERNE FESTIVAL ergänzt: eine klingende Festspielgeschichte.

Besprechungen

Diapason
Diapason | N° 665 fevrier 2018 | Hugues Mousseau | 1. Februar 2018 | Quelle: http://www.clicm...

Voici publiée pour la première fois l’intégralité du concert que Furtwängler donna le 26 août 1953, dans le cadre des Semaines musicalesMehr lesen

Voici publiée pour la première fois l’intégralité du concert que Furtwängler donna le 26 août 1953, dans le cadre des Semaines musicales internationales de Lucerne. L’« Eroica » et la Symphonie n° 4 de Schumann étaient connues de longue date (mais dans un son bien inférieur, en termes de relief, de profondeur, de présence, à ce qu’Audite nous révèle ici, en transférant les bandes originales ré – cemment découvertes). Inédite à ce jour, l’Ouverture de Manfred – une des œuvres dans lesquelles l’art de Furtwängler trouvait le mieux à s’exprimer – apparaît moins noire, moins haletante en sa partie centrale (à partir de 5’59’’), moins convulsive aussi que dans l’affolant concert berlinois capté trois mois auparavant (DG). L’architecture y est également moins saillante, Furtwängler étirant les lignes à l’extrême, tandis que les deux ultimes mesures tenuto et pianissimo n’offrent plus tout à fait cette lueur tremblante et blafarde.

Le même constat s’impose pour la 4e de Schumann, d’un cantabile et d’une effusion certes irrésistibles, mais dans laquelle l’orchestre – em – mené par un Michel Schwalbé de trente-trois ans – ne semble pouvoir aller partout où Furtwängler aspire à l’entraîner. Manquent notamment ces imprévisibles et fatals coups de rein qu’y délivrait Berlin dans la version studio de 1951, où la transition conduisant au finale s’ouvrait tel un gouffre alors que nous demeurons ici tranquillement au bord du ravin. Par ailleurs, les scories instrumentales qui étaient à Berlin quantité négligeable passent ici moins bien.

Parmi les différentes « Eroica » de Furtwängler, celle de Lucerne n’est pas au nombre des plus indispensables. Les limites de l’orchestre suisse (le trio du Scherzo) concourent à mettre trop en avant le pathos qu’y insufflait le chef, à laisser même affleurer une lourdeur dont les versions viennoises de novembre 1952 et, surtout, décembre 1944 étaient exemptes.

Un détail convaincra certain(e)s d’acquérir à tout prix ce double album : dans le livret, deux clichés rarissimes montrent le maître en baignade, arborant, par un bel après-midi, le plus auguste et affriolant slip kangourou qui soit.
Voici publiée pour la première fois l’intégralité du concert que Furtwängler donna le 26 août 1953, dans le cadre des Semaines musicales

Crescendo
Crescendo | Februar-März 2018 | CK | 1. Februar 2018 Sensationsfund

Furtwängler näherte sich der Musik aus einer inneren Dringlichkeit heraus, die beim Anhören dieser Aufnahmen spürbar wird. Im Adagio-Satz der Schumann-Sinfonie beispielsweise brodeln Emotionen, die nie in übertriebenes Pathos münden. Ein empfehlenswertes Album, nicht nur für Furtwängler-Fans.Mehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
Furtwängler näherte sich der Musik aus einer inneren Dringlichkeit heraus, die beim Anhören dieser Aufnahmen spürbar wird. Im Adagio-Satz der Schumann-Sinfonie beispielsweise brodeln Emotionen, die nie in übertriebenes Pathos münden. Ein empfehlenswertes Album, nicht nur für Furtwängler-Fans.

Wilhelm-Furtwängler-Gesellschaft | 01.02.2018 | 1. Februar 2018 Sensationeller Archivfund
Furtwängler dirigiert Schumann und Beethoven in Luzern (1953)

Es ist der ausgesprochene Wunsch vieler Furtwängler-Fans, die Atmosphäre sowie die Aura der Aufführungen auch in den Konzertmitschnitten maximal erleben zu können. Dem dient die SACD-Version mit zwei zusätzlichen Tracks [...] Die Auftrittsatmosphäre, der Applaus und die einkehrende Ruhe im Publikum zu Beginn der Werke lassen eine besondere Stimmung entstehen, die Anklänge an eine Live-Aufnahme hat.Mehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
Es ist der ausgesprochene Wunsch vieler Furtwängler-Fans, die Atmosphäre sowie die Aura der Aufführungen auch in den Konzertmitschnitten maximal erleben zu können. Dem dient die SACD-Version mit zwei zusätzlichen Tracks [...] Die Auftrittsatmosphäre, der Applaus und die einkehrende Ruhe im Publikum zu Beginn der Werke lassen eine besondere Stimmung entstehen, die Anklänge an eine Live-Aufnahme hat.

www.artalinna.com | 18 January 2018 | Jean-Charles Hoffelé | 18. Januar 2018 | Quelle: http://www.artal... L’Ouverture perdue

On croyait cette captation de l’Ouverture de Manfred perdue, la voiciMehr lesen

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On croyait cette captation de l’Ouverture de Manfred perdue, la voici

www.opusklassiek.nl | december 2017 | Aart van der Wal | 1. Dezember 2017 | Quelle: https://www.opus...

De door het Duitse label Audite uitgebrachte originele radiobanden (tot dan waren er alleen slecht klinkende privébanden van in omloop) van het concert dat Wilhelm Furtwängler op 26 augustus 1953 in Luzern in het kader van de daar gehouden jaarlijkse Festspiele dirigeerde, zal - in ieder geval qua klank - voor menige verzamelaar een ware verrassing zijn.Mehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
De door het Duitse label Audite uitgebrachte originele radiobanden (tot dan waren er alleen slecht klinkende privébanden van in omloop) van het concert dat Wilhelm Furtwängler op 26 augustus 1953 in Luzern in het kader van de daar gehouden jaarlijkse Festspiele dirigeerde, zal - in ieder geval qua klank - voor menige verzamelaar een ware verrassing zijn.

Facebook | 23. November 2017 | Wilhelm Furtwängler Journal | 23. November 2017

The Audite SACD/CD (91.441) featuring a recording of the Schumann Manfred overture previously thought to have been lost, has arrived. This doubleMehr lesen

The Audite SACD/CD (91.441) featuring a recording of the Schumann Manfred overture previously thought to have been lost, has arrived. This double SACD/CD is remastered from newly discovered tapes from the Swiss Radio, of the concert on 26 August 1953.

We are lucky to have this new addition to the discography of Furtwängler, as this Manfred overture is apparently finer than the other 2 extant recordings: the 18 Dec 1949 Berlin Iive and the 24 Jan 1952 Vienna studio. Here his rendition is more dramatic , with pulsating urgency intermingled with relaxing Iyricism.

The sound is good compared to previous releases of the Eroica and Schumann Symphony No. 4 in the same concert using a private amateur tape as the sound source, e.g. Tahra, Elaboration (thought to be pirate copies of the SWf CDs). It is full-bodied with a slight emphasis on the bass and quite prominent reverberations. The sound palette is quite different from that heard in the Tahra or Elaboration CDs. It is the interesting thing about historical recordings as the impressions on the music can be affected by the sound source, the remastering process and even the medium in which it is presented.
The Audite SACD/CD (91.441) featuring a recording of the Schumann Manfred overture previously thought to have been lost, has arrived. This double

www.pizzicato.lu | 18/11/2017 | Remy Franck | 18. November 2017 | Quelle: https://www.pizz... Furtwängler in Luzern, 1953

Wilhelm Furtwänglers diverse Einspielungen der ‘Eroica’ u.a. aus Wien und Berlin weisen für die Sätze 1, 3 und 4 relativ konstante Tempi aus.Mehr lesen

Wilhelm Furtwänglers diverse Einspielungen der ‘Eroica’ u.a. aus Wien und Berlin weisen für die Sätze 1, 3 und 4 relativ konstante Tempi aus. Abweichungen gibt es nur für den Trauermarsch, der zwischen sechzehneinhalb und neunzehn Minuten variiert.

1953 in Luzern war der Dirigent mit 16’31 am schnellsten im zweiten Satz. Überhaupt ist diese ‘Eroica’ für Furtwängler relativ frisch und zupackend in den Allegro-Sätzen. Aber welche Tiefe, welche zwingende intellektuell-emotionale Kraft erreicht er doch trotz nur 16’31 im Adagio assai…

Nicht weniger inspiriert und auch sehr dramatisch ist die Aufnahme der Vierten Symphonie von Robert Schumann.

Nun sind diese Aufnahmen zuvor schon bekannt gewesen, mit Ausnahme der ‘Manfred’-Ouvertüre, die lange als verloren galt und nun hier zum ersten Mal zu hören ist.

Die Tonqualität der von Audite bearbeiteten Aufnahmen ist allen anderen zuvor veröffentlichten Veröffentlichungen bei weitem überlegen. Tatsächlich wurden hierfür zum ersten Mal die Originalbänder des Schweizer Rundfunks benutzt, die anderen Verlegern nicht zur Verfügung standen. Der Klang hat dadurch viel mehr Relief und Korpus. Furtwängler-Sammler sollten diese neue Edition nicht verpassen.

Mostly well-known recordings with the Swiss Festival Orchester conducted by Wilhelm Furtwängler. The difference with former releases on other labels comes from the sound quality. Here, the original broadcast tapes have been used and remastered. The improvement is stunning…
Wilhelm Furtwänglers diverse Einspielungen der ‘Eroica’ u.a. aus Wien und Berlin weisen für die Sätze 1, 3 und 4 relativ konstante Tempi aus.

Händlerinfos

Wilhelm Furtwängler conducts Schumann & Beethoven
Artikelnummer: 23.441
EAN-Code: 4022143234414
Preisgruppe: BCA
Veröffentlichungsdatum: 24. November 2017
Spielzeit: 96 min.

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