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Jorge Bolet: The RIAS Recordings, Vol. I

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Jorge Bolet: The RIAS Recordings, Vol. I

Jorge Bolet, der letzte Gentleman des Klavierspiels, demonstriert seine pianistische und musikalische Autorität in RIAS-Einspielungen von 1962-73 mit großen Klavierwerken von Chopin, Liszt und Debussy sowie Zugaben und Bearbeitungen von Moszkowski und Godowsky.mehr

Franz Liszt | Moritz Moszkowski | Camille Saint-Saëns | Leopold Godowsky | Robert Schumann | Frédéric Chopin | Claude Debussy

"Das Ergebnis ist faszinierend und unverzichtbar für alle, die hohe Klavierkunst schätzen." (Der Neue Merker)

Titelliste

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LisztAnnées de Pèlerinage Jorge Bolet

LisztÉtudes d’exécution transcendante, S. 139 Jorge Bolet

LisztLiebesträume. 3 Notturnos, S. 541 Jorge Bolet

Franz LisztJorge Bolet

MoszkowskiAcht Charakterstücke, Op. 36 Jorge Bolet

Saint-Saëns, GodowskyDer Karneval der Tiere Jorge Bolet

Leopold GodowskyJorge Bolet

Robert SchumannJorge Bolet

GodowskySymphonic Metamorphosis of themes by Johann Strauss Jorge Bolet

Frédéric ChopinJorge Bolet

Frédéric ChopinJorge Bolet

Frédéric ChopinJorge Bolet

Frédéric ChopinJorge Bolet

Frédéric ChopinJorge Bolet

ChopinThree Waltzes, Op. 64 Jorge Bolet

Frédéric ChopinJorge Bolet

DebussyPréludes Jorge Bolet

DebussyPréludes Jorge Bolet

Informationen

Jorge Bolet - der letzte Gentleman des Klavierspiels

Der kubanisch-amerikanische Pianist Jorge Bolet (1914-1990), missverständlich als der „letzte Romantiker" unter den Pianisten des 20. Jahrhunderts betitelt und mit diesem Etikett am Ende seiner ihn zu Weltruhm führenden Karriere vermarktet, war vor allem ein Gentleman des Klavierspiels. Kaum ein anderer Pianist hat mit einer solchen Stilsicherheit und technischen Überlegenheit, die auf jegliche Eitelkeit und Effekthascherei verzichtete, große Klaviermusik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts interpretiert wie er. Statt auf diffuse Gefühlsduselei setzte Bolet - der an der weltberühmten Curtis School of Music in Philadelphia von David Saperton, dem Schwiegersohn des legendären Leopold Godowsky, ausgebildet wurde und später selber die Leitung der Klavierabteilung (von Rudolf Serkin) übernahm - auf die Balance von musikalischer und pianistischer Intelligenz. Seine Aufnahmen, darunter auch diejenigen der geschmacklich oft als heikel empfundenen Transkriptionen aus dem Goldenen Zeitalter des Klavierspiels vor 1914, haben daher Referenz-Charakter. Die vorliegenden Einspielungen des RIAS Berlin aus den Jahren 1962-73 mit Werken von Chopin, Liszt und Debussy sowie hochvirtuosen Zugaben und Bearbeitungen, u.a. von Moritz Moszkowski und Godowsky, machen hier keine Ausnahme, denn wir erleben einen Pianisten und Musiker, der zu Recht seinen Platz im Olymp der Pianisten eingenommen hat.

Bei allen Aufnahmen der 3 CD-Box handelt es sich um Erstveröffentlichungen von den Originalbändern.

Die demnächst erscheinende Folge-CD erweitert das Spektrum um Konzertantes (Liszt-Klavierkonzerte als Konzertmitschnitte des RSO Berlin mit Lawrence Foster / Edo de Waart); zudem präsentiert sie weitere große Klavierwerke des Komponisten (Tannhäuser-Paraphrase, Liszt: Années de pèlerinage. Deuxième année. Italie). Die Stereo-Aufnahmen stammen aus den Jahren 1971 und 1982 und geben Zeugnis vom „späten" Jorge Bolet.

Besprechungen

Deutschlandfunk
Deutschlandfunk | 08.02.2018, 22:05 Uhr bis 22:50 Uhr | 8. Februar 2018 | Quelle: http://www.deuts... BROADCAST Historische Aufnahmen

Sendebeleg siehe PDF!Mehr lesen

Sendebeleg siehe PDF!
Sendebeleg siehe PDF!

www.ClassicsToday.com
www.ClassicsToday.com | 05 February 18 | Jed Distler | 5. Februar 2018 | Quelle: https://www.clas... Historical Gems: Prime Jorge Bolet From Audite

Collectors who know Jorge Bolet as the reserved and occasionally diffident elder statesman of the studio Decca recordings from his final decadeMehr lesen

Collectors who know Jorge Bolet as the reserved and occasionally diffident elder statesman of the studio Decca recordings from his final decade generally will find a younger, more energetic, and more inspired pianist throughout these 1962-73 German radio broadcasts. It [...]
Collectors who know Jorge Bolet as the reserved and occasionally diffident elder statesman of the studio Decca recordings from his final decade

Bayern 4 Klassik - CD-Tipp
Bayern 4 Klassik - CD-Tipp | "Leporello" am 22. Januar 2018, 16.05 Uhr | Oswald Beaujean | 22. Januar 2018 | Quelle: https://www.br-k... BROADCAST CD-TIPP

Vor 27 Jahren, im Oktober 1990, starb in Kalifornien der amerikanisch kubanische Pianist Jorge Bolet. Er war insbesondere ein großer Interpret derMehr lesen

Vor 27 Jahren, im Oktober 1990, starb in Kalifornien der amerikanisch kubanische Pianist Jorge Bolet. Er war insbesondere ein großer Interpret der Musik von Franz Liszt, hatte aber ein breites Repertoire, das von Bach bis Gershwin reichte. Bolets Karriere war steinig, erst im Alter kam er wirklich zu Weltruhm, der nach seinem Tod relativ schnell wieder verblasste. Dabei gehört er für manchen Klavierenthusiasten zu den ganz großen Pianisten des 20. Jahrhunderts. Jetzt ist eine CD-Box mit Aufnahmen erschienen, die zwischen 1962 und 1966 in Berlin beim damaligen RIAS entstanden sind.

Für die drei Minuten, die Franz Liszts "Au lac de Wallenstadt" in Bolets Einspielung dauert, würde man einige Liszt-CDs weggeben, für die fünf Minuten, die man dem dritten Chopin-Impromptu lauscht, manche Chopin-Veröffentlichung. Wieviel Poesie und Sehnsucht spricht aus diesen Klängen, welch endlos ruhigen Atem verströmen die melodischen Linien. Selbst Liszt-Verächter müssten schwach werden, wenn Jorge Bolet spielt.

Virtuoses als Understatement

Auf Fotos umgibt den 1914 in Havanna geborenen kubanisch amerikanischen Pianisten die vornehm zurückhaltende Aura eines spanischen Granden, und genauso spielte er auch: nobel, gelassen und ohne die leiseste Attitüde. "Was mich wirklich aufregt", meinte er einmal, "sind die Pianisten, die gelegentlich ihren Kopf heben und gen Himmel richten. Wonach suchen sie, nach Gott?" Auch wenn Jorge Bolet am Flügel nicht nach Gott suchte, er spielte göttlich. Fast lyrisch introvertiert, wie ein einziges Understatement wirkt bei ihm selbst rauschhaft Virtuoses. Die äußere Erscheinung hätte ihn für eine Hollywood-Karriere prädestiniert, doch Show war das Letzte, was Bolet interessierte. Chopins Fantasie-Impromptu etwa spielte er ohne alles Virtuosengeklingel mit einer trockenen, unauffälligen Brillanz. Fantastisch perlend und doch fast wie nebenbei gestaltete er die Läufe.

Farbnuancen und dynamische Schattierungen

Bolet gehörte zu den ganz Großen, blieb aber lange unterschätzt. Erst ein grandioses Konzert in der Carnegie Hall 1974 machte den Sechzigjährigen wirklich bekannt, die Schallplattenkarriere begann noch etwas später. Dabei bietet Bolets schwereloser Anschlag in drei Takten mehr Farbnuancen und dynamische Schattierungen, als andere im Laufe eines Klavierabends zuwege bringen. Und doch bleibt alles klangvoll, rund und singend, die jetzt veröffentlichten Rundfunkaufnahmen des Rias Berlin aus den sechziger Jahren mit Werken vor allem von Liszt, Chopin und Debussy zeigen es einmal mehr. Ein knalliges Fortissimo hätte Jorge Bolet als vulgär empfunden – er brauchte es auch nicht. Als den "letzten Romantiker" unter den Pianisten wollte man diesen großen Künstler in seinen späteren Jahren vermarkten und griff damit ganz sicher zu kurz. Doch selbst wenn es richtig gewesen wäre: Hätten wir doch ein paar mehr davon.
Vor 27 Jahren, im Oktober 1990, starb in Kalifornien der amerikanisch kubanische Pianist Jorge Bolet. Er war insbesondere ein großer Interpret der

The Classical Music Guide | Thu Jan 11, 2018 | Lance G. Hill | 11. Januar 2018 | Quelle: https://www.clas... More Jorge Bolet on Audite

These are excellent performances for live radio broadcasts. [...] Few pianists interpreted the great piano music of the 19th and early 20th centuries with such unerring stylistic assurance and technical mastery that was at the same time completely free of vanity and striving for effect. [...] here we experience a pianist and musician who rightly occupies a place among the pantheon of great pianists.Mehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
These are excellent performances for live radio broadcasts. [...] Few pianists interpreted the great piano music of the 19th and early 20th centuries with such unerring stylistic assurance and technical mastery that was at the same time completely free of vanity and striving for effect. [...] here we experience a pianist and musician who rightly occupies a place among the pantheon of great pianists.

Fono Forum
Fono Forum | Januar 2018 | Gregor Willmes | 1. Januar 2018 KRITIKER-UMFRAGE 2017

Welche fünf CDs haben Sie im vergangenen Jahr am meisten beeindruckt? Das haben wir wie in jedem Jahr unsere Rezensenten gefragt, die das GeschehenMehr lesen

Welche fünf CDs haben Sie im vergangenen Jahr am meisten beeindruckt? Das haben wir wie in jedem Jahr unsere Rezensenten gefragt, die das Geschehen auf dem Plattenmarkt intensiv verfolgen, So sind 21 ganz subjektive Hitlisten entstanden, bei denen jeder Autor sein Spezialgebiet in den Mittelpunkt gestellt hat.

Diese historischen Aufnahmen (1962-1973) belegen einmal mehr, dass Bolet mit seiner kantablen und gleichzeitig durchdachten wie emotional fesselnden Klavierkunst zu den großen Pianisten des 20. Jahrhunderts zu zählen ist.
Welche fünf CDs haben Sie im vergangenen Jahr am meisten beeindruckt? Das haben wir wie in jedem Jahr unsere Rezensenten gefragt, die das Geschehen

France Musique | Jeudi 14 décembre 2017 | 14. Dezember 2017 | Quelle: https://www.fran... BROADCAST

Sendebeleg siehe PDF!Mehr lesen

Sendebeleg siehe PDF!
Sendebeleg siehe PDF!

www.pizzicato.lu | 13/12/2017 | Remy Franck | 13. Dezember 2017 | Quelle: https://www.pizz... Jorge Bolet, vor seiner Decca-Zeit

Der amerikanisch-kubanische Pianist Jorge Bolet (1914-1990) war ein Spezialist der Romantik. Die Komponisten dieser Epoche bediente er meisterhaft.Mehr lesen

Der amerikanisch-kubanische Pianist Jorge Bolet (1914-1990) war ein Spezialist der Romantik. Die Komponisten dieser Epoche bediente er meisterhaft. Seine Kunst wurde stets als unnachahmlich bezeichnet, und er erreichte in dem begrenzten Repertoire, das er spielte, eine singuläre Grandeur. Er war schon 63 Jahre alt, als Decca ihn 1976 unter Vertrag nahm und damit seine späte Weltkarriere begründete. Vorher war er eher ein Geheimtipp. Der Sender RIAS Berlin zeichnete für Sendezwecke zwischen 1962 und 1966 diverse Kompositionen sowie 1973 noch ein einziges Werk, die Chopin-Fantasie, mit Bolet auf. Audite hat unter Benutzung der originalen Bänder diese Dreierbox zusammengestellt, die damit ein sehr frühes Zeugnis von Bolets Kunst sind.

Liszts ‘Années de Pèlerinage’ und die Auswahl an ‘Etudes d’exécution transcendante’ spielt er mit außergewöhnlicher Souveränität. Er meißelt und formt den Ton wie ein Bildhauer, mit stupender Klarheit, viel expressiver Kraft und genau so viel Poesie. Auch die übrigen Liszt-Stücke genau wie die kleineren Stücke u.a. von Godowski sind in faszinierenden Interpretationen zu hören. Es sind rassige, gepflegte Aufführungen, voller Noblesse und ohne jede Affektiertheit.

Das gilt auch für die ‘Préludes’ von Chopin, die in ihrer kühlen Klarheit nicht unbedingt jedem gefallen werden. Die Einspielung der ‘Préludes’ von Debussy ist meisterhaft in seiner raffinierten Eloquenz, ungemein subtil und sensibel in den Farben und in der Rhythmik.

Die drei CDs zeigen Bolet somit auf dem Zenit seiner Kunst und stellen ein wertvolles Dokument dar, eine wichtige Ergänzung der späten Aufnahmen von Decca.

These recordings from Berlin were made long before Jorge Bolet got worldwide recognition with his Decca releases. Audite’s box shows the pianist at the peak of his art.
Der amerikanisch-kubanische Pianist Jorge Bolet (1914-1990) war ein Spezialist der Romantik. Die Komponisten dieser Epoche bediente er meisterhaft.

Süddeutsche Zeitung
Süddeutsche Zeitung | 11. Dezember 2017 | Wolfgang Schreiber | 11. Dezember 2017 | Quelle: http://www.suedd... Debatten in Tönen
Temporausch und wollüstige Streichertiefe: Die Berliner Barocksolisten nehmen Bachs beliebte Brandenburgische Konzerte neu auf.

Die Aufnahmesitzungen im Sender RIAS Berlin 1962-73 offenbaren [...] viel musikalische Substanz, Noblesse [...] Bolet spielte Liszt-Etüden und die poetischen Kühnheiten von Liszts ersten "Années de Pèlerinage", dazu Chopin und Debussy, mit einer so mitreißenden Grandezza [...]Mehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
Die Aufnahmesitzungen im Sender RIAS Berlin 1962-73 offenbaren [...] viel musikalische Substanz, Noblesse [...] Bolet spielte Liszt-Etüden und die poetischen Kühnheiten von Liszts ersten "Années de Pèlerinage", dazu Chopin und Debussy, mit einer so mitreißenden Grandezza [...]

ClicMag
ClicMag | N° 55 - Décembre 2017 | Jean-Charles Hoffelé | 1. Dezember 2017

Je ne l'avais jamais entendue comme cela, c'est magique. Témoignages précieux d'un art qu 'on connût d'abord à son crépuscule, toujours magnifique pour la symphonie des timbres, mais qui ici rayonne à plein.Mehr lesen

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Je ne l'avais jamais entendue comme cela, c'est magique. Témoignages précieux d'un art qu 'on connût d'abord à son crépuscule, toujours magnifique pour la symphonie des timbres, mais qui ici rayonne à plein.

Gramophone
Gramophone | December 2017 | Jeremy Nicholas | 1. Dezember 2017

As the booklet essay reminds us, Jorge Bolet's ascent to the top was painfully slow. Throughout the late 1940s and '50s he had a raw time of it, andMehr lesen

As the booklet essay reminds us, Jorge Bolet's ascent to the top was painfully slow. Throughout the late 1940s and '50s he had a raw time of it, and it was not really until his legendary 1974 recital in Carnegie Hall (mercifully preserved for posterity) that he was finally admitted to the ranks of the alltime greats.

Almost everything by Bolet is worth acquiring, but this collection is particularly valuable, coming from the period just after he had finally attracted some attention for his Liszt-playing (on behalf of Dirk Bogarde) in the 1960 biopic Song Without End. Few pianophiles, I suspect, will be aware of the existence of these radio broadcasts from the early 1960s (the sole exception being the 1973 Chopin Fantasy) recorded in Berlin, licensed from Deutschlandradio and presented here by kind permission of Donald Manildi of the International Piano Archives at the University of Maryland.

Disc 1 opens with Bolet on top form: the first six numbers from the first book (Suisse) of Annees de pelerinage, concluding with an intense account of 'Vallee d'Obermann' that ends more in despairing torment than rapturous ecstasy. The piano and sound (1963, in the Siemensvilla) are superior to those in the selection of six of the Etudes d'execution transcendante that follows (1962, RIAS Funkhaus). Bolet was at his best in front of an audience and, as with the Annees de pelerinage, though there is none, there's a 'live broadcast' feel to the playing. Despite a number of finger slips and smudges, the performances (but not the piano or sound quality) are preferable to the selection of nine Bolet recorded for RCA in 1958 or the 1970 Ensayo complete set recorded in Spain.

The second CD is the USP of the set. Apart from superb versions of some Bolet favourites (Rhapsodie espganole, 'Widmung' and Moszkowski's 'En automne', there are all three of Liszt's Notturnos, the set which concludes with the ubiquitous Liebestraum No 3 and demonstrates why we rarely hear Nos 1 and 2. Best of all are the three Godowsky numbers – a luminously voiced 'The Swan', 'Le salon' (a little charmer from Triakontameron, still in Bolet's repertoire in 1988, two years before his death) and, most desirable of all, his Die Fledermaus Symphonic Metamorphosis. This comes, unusually, with all but two repeats observed (he cuts one of these in his scarcely less masterly live account from 1973 on Marston) and, despite a rather exposed incorrect F natural instead of G flat at 7'27", goes to the head of my leader board in this heady concoction – nearly 11 minutes of truly great piano-playing.

The same can be said of the F minor Fantasy that opens disc 3 (featuring more Bolet favourites), a muscular, magisterial rendition so characteristic of this great artist yet by no means devoid of introspection and sensitivity. All four of Chopin's Impromptus follow, a real joy (listen to the rapid scale passages towards the close of No 2) even if I prefer No 3 at a slightly quicker pace. The 'Minute' Waltz ends in cheeky thirds (a la Hofmann). Bolet then moves to Debussy and a selection of four from each of the two books of Preludes. No wishy-washy Impressionism (despite the veiled, beautifully graded colours in 'La cathedrale engloutie') but a sequence of individually defined tone poems that I personally responded to more readily than versions by some Debussy specialists. Try 'Feux d'artifice', which concludes this essential addition to any pianophile's collection.
As the booklet essay reminds us, Jorge Bolet's ascent to the top was painfully slow. Throughout the late 1940s and '50s he had a raw time of it, and

www.classicfm.co.uk | 13 November 2017 | David Mellor | 13. November 2017 | Quelle: http://www.class... Bargain Box of the Week
Jorge Bolet: The Berlin Recordings

This Audite set is invaluable, because it brings out for the first time on CD, recordings Bolet made in Berlin for German radio from the 1960s onwards.<br /> <br /> There is real treasure trove here, and no pianophile should miss this set.Mehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
This Audite set is invaluable, because it brings out for the first time on CD, recordings Bolet made in Berlin for German radio from the 1960s onwards.

There is real treasure trove here, and no pianophile should miss this set.

Der neue Merker
Der neue Merker | 10. November 2017 | Dr. Ingobert Waltenberger | 10. November 2017 | Quelle: http://der-neue-...

In den virtuosen Passagen unfehlbar, ist Bolet vor allem ein Magier der Übergänge, seine schwindelerregende Accelerando-, Stringendo- und Ritardando-Kunst zeugt von höchster musikalischer Intelligenz, und die macht ihm so schnell keiner nach. [...] Das Ergebnis ist faszinierend und unverzichtbar für alle, die hohe Klavierkunst schätzen.Mehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
In den virtuosen Passagen unfehlbar, ist Bolet vor allem ein Magier der Übergänge, seine schwindelerregende Accelerando-, Stringendo- und Ritardando-Kunst zeugt von höchster musikalischer Intelligenz, und die macht ihm so schnell keiner nach. [...] Das Ergebnis ist faszinierend und unverzichtbar für alle, die hohe Klavierkunst schätzen.

Deutschlandfunk
Deutschlandfunk | TonArt | 06.11.2017 | Rainer Pöllmann | 6. November 2017 | Quelle: http://www.deuts... Boxen-Stopp
Das muss man gehört haben … oder auch nicht

60 CDs von Claudio Abbado oder gleich 330 CDs von Herbert von Karajan – die Musikverlage bringen umfassende Editionen und Gesamtausgaben heraus. ObMehr lesen

60 CDs von Claudio Abbado oder gleich 330 CDs von Herbert von Karajan – die Musikverlage bringen umfassende Editionen und Gesamtausgaben heraus. Ob sich ein Kauf lohnt, das verrät unser Musikredakteur Rainer Pöllmann.

War Claudio Abbado eher ein Dirigent für das symphonische Repertoire? Oder einer für die Oper? Ruhm und geradezu weihevolle Verehrung wird heute, knapp vier Jahre nach seinem Tod, vor allem dem Orchesterdirigenten Abbado zuteil. Dass er auch ein herausragender Operndirigent war, wird aber niemand bestreiten. Und es ist jetzt auch in vollem Umfang nachzuhören. Nach der "Symphonie-Edition" ist bei der Deutschen Grammophon die "Claudio Abbado Opern Edition" erschienen.

60 CDs, 20 Opern als Gesamtaufnahmen, dazu diverse Ouvertüren und Arien. Da findet sich Beethovens "Fidelio" und Wagners "Lohengrin", aber auch "Wozzeck" und "Pelleas et Melisande". Vor allem aber dreimal Mozart, viermal Rossini und fünfmal Verdi.

Die Plattenfirma nennt sicherheitshalber schon einmal selbst zwei Highlights: die "Zauberflöte" von 2005 und "Don Giovanni" von 1997. Ich möchte den Lorbeer lieber an die Rossini-Aufnahmen vergeben.

Die Aufnahmen stammen schon aus den 70er- und 80er-Jahren, aber nach wie vor mitreißend. Wie Abbado die Balance zwischen durchgeknallter Komödien-Rasanz und kompositorischer Raffinesse schafft, das ist wirklich grandios. Abbado nimmt Rossini als Komponist ernst, seine Sängerinnen und Sänger (Agnes Baltsa, Teresa Berganza und viele andere) sind fantastisch. Damals legten diese Aufnahmen den Grundstock für eine ganz neue Sicht auf Rossini. Aber auch heute sind sie nicht historisch bedeutsam, sondern in Vielem Referenz-Aufnahmen.

60 CDs in einer dicken Box. Schade, dass man jene Opern, die es auch auf Video gibt, nicht auch auf DVD dazugepackt hat. Für ausführliche Essays oder gar die Libretti blieb ebenfalls kein Platz. Das ist bei den Opern noch etwas bedauerlicher als bei den Sinfonien, aber es nachvollziehbar. Der Wackerstein aus 60CDs hat einen ziemlich attraktiven Preis.

Der ganze Karajan

Wenn die Abbado Opern-Edition mit 60 CDs ein Wackerstein, dann ist das hier eine ganze Steinmauer. "The Complete Recordings on Deutsche Grammophon and Decca" – das ist die neueste Runde im niemals versiegenden Veröffentlichungsreigen von Karajan-Editionen. Zu Lebzeiten war er der unbestrittene Herrscher über die Schallplatte. Nach seinem Tod gab es eine Delle, aber längst ist er wieder da. Mal gibt es alle seine Sinfonie-Aufnahmen in einer Box, dann wieder aufgeteilt auf die einzelnen Komponisten, mal wurden seine vielen Einspielungen nach Genres sortiert, dann wieder nach Jahrzehnten – sämtliche Kombinationsmöglichkeiten wurden wohl schon durchgespielt. Aber jetzt, 28 Jahre nach Karajans Tod, holt die Deutsche Grammophon zum finalen Schlag aus: 356 Scheiben: 330 CDs, 24 DVDs und zwei Blu-ray Audios umfasst diese Gesamtausgabe. Wobei man nicht vergessen darf, dass die größte, aber nicht einzige Karajan-Edition bei der Konkurrenz auch noch einmal 101 CDs schwer ist.

Da ist Herausragendes darunter: der "Rosenkavalier" von Richard Strauss zum Beispiel, Puccinis "La Boheme" mit Mirella Freni, die frühe Beethoven-Sinfonien-Einspielung oder die Tschaikowsky-Sinfonien. Und gibt es natürlich auch jede Menge Aufnahmen, die dem Klischee von Karajan als Oberflächen-Politeur recht geben.

Wer soll das hören? Beziehungsweise, anders herum gefragt: Wer aus der potenziellen Käuferschicht hat nicht schon längst diese Aufnahmen? Die alle schon einmal veröffentlicht wurden. Einmal? Ach was! Schon x-fach.

Wenn die Abbado-Opern-Edition eine super Gelegenheit ist, zu günstigem Preis an tolle Aufnahmen heranzukommen, dann ist die Karajan-Edition das Musterbeispiel dafür, wie man die preisgünstige Backkatalog-Verwertung auch ins Absurde treiben kann.

Eine Wiederentdeckung: Jorge Bolet

Deshalb zum Schluss noch ein gelungenes Gegenbeispiel: der Pianist Jorge Bolet. Ein wunderbarer, klangsensibler und zugleich unglaublich bodenständiger Pianist. Einen Exklusiv-Vertrag bei der Decca bekam er erst im Alter von 64 Jahren. Das war 1978. Aus den Jahren 1962 bis 1973 stammen Aufnahmen, die Jorge Bolet bei RIAS Berlin aufgenommen hat und die sich in unserem Archiv befanden. Beim Label Audite sind sie nun veröffentlicht worden, sorgfältig und aufwändig remastered. Sie zeigen einen Pianisten, der zu Unrecht im Schatten der großen Stars steht. Eine Wiederentdeckung.
60 CDs von Claudio Abbado oder gleich 330 CDs von Herbert von Karajan – die Musikverlage bringen umfassende Editionen und Gesamtausgaben heraus. Ob

Händlerinfos

Jorge Bolet: The RIAS Recordings, Vol. I
Artikelnummer: 21.438
EAN-Code: 4022143214386
Preisgruppe: BCT
Veröffentlichungsdatum: 3. November 2017
Spielzeit: 186 min.

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