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Ferenc Fricsay conducts Richard Strauss

95604 - Ferenc Fricsay conducts Richard Strauss

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Ferenc Fricsay conducts Richard Strauss

Dem Schaffen des spätromantischen Klangzauberers Richard Strauss hat sich Ferenc Fricsay nur selten gewidmet. Wenn er aber Strauss dirigierte, dann entschied er sich für Raritäten, Spätwerke oder das burleske Repertoire. Und sorgte für erstaunliche Einsichten, wie diese vier Aufnahmen mit dem RIAS-Symphonie-Orchester zeigen: Strauss gegen den Strich gebürstet.mehr

"Die Intensität, mit der Fricsays RIAS-Symphonie-Orchester musiziert, wirkt schlichtweg packend, der Klang ist straff und elastisch. Ein Wunderwerk geistreicher Ironie!" (Audio)

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Richard Strauss Burleske for Piano and Orchestra in D Minor, TrV 145 (20:06) Margit Weber | Deutsches Symphonie-Orchester Berlin | Ferenc Fricsay

Richard Strauss Concerto for Oboe and Small Orchestra in D Major, TrV 292 (24:20) Léon Goossens | Deutsches Symphonie-Orchester Berlin | Ferenc Fricsay

Richard Strauss Duet concertino for Clarinet and Bassoon in F Major with String Orchestra and Harp, TrV 293 (16:13) Heinrich Geuser | Willi Fugmann | Deutsches Symphonie-Orchester Berlin | Ferenc Fricsay



Bonustracks (15:40)

Diesen Bonustrack erhalten Sie nur bei Download über www.audite.de.

Multimedia

Informationen

Der ungarische Dirigent Ferenc Fricsay galt als Mann für die Moderne, als er 1948 zum Chefdirigenten des kurz zuvor gegründeten RIAS-Symphonie-Orchesters berufen wurde. Deshalb war es für ihn auch ganz folgerichtig, sich den neuesten Werken von Richard Strauss zuzuwenden: dem Oboenkonzert und dem Duett-Concertino für Klarinette, Fagott und Streicher, die der Komponist erst nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffen hatte. Auch sie gehörten damals, trotz ihrer retro­spektiven Klangsprache, zur aktuellen zeitgenössischen Musikproduktion. Mit ihrer kleinen Besetzung boten sie Fricsay obendrein die Möglichkeit, das solistische Potenzial seiner Musiker zu schulen. Auf welches erstaunliche Niveau er sein junges Orchester in kurzer Zeit zu führen verstand, beweisen aber auch die Aufnahmen von Till Eulenspiegel und der Burleske, bei denen Fricsay mit einer unsentimentalen, antiromantischen Lesart verblüfft.

Zu dieser Produktion gibt es hier wieder einen „Producer's Comment" vom Produzenten Ludger Böckenhoff.

Die Produktion ist Teil unserer Reihe „Legendary Recordings" und tragt das Qualitätsmerkmal „1st Master Release". Dieser Begriff steht für die außerordentliche Qualität der Archivproduktionen bei audite. Denn allen historischen audite-Veröffentlichungen liegen ausnahmslos die Originalbänder aus den Rundfunkarchiven zugrunde. In der Regel sind dies die ursprünglichen Analogbänder, die mit ihrer Bandgeschwindigkeit von bis zu 76 cm/Sek. auch nach heutigen Maßstäben erstaunlich hohe Qualität erreichen. Das Remastering - fachlich kompetent und sensibel angewandt - legt zudem bislang verborgene Details der Interpretationen frei. So ergibt sich ein Klangbild von überlegener Qualität. CD-Veröffentlichungen, denen private Mitschnitte von Rundfunksendungen zugrunde liegen, sind damit nicht zu vergleichen.

Als Zusatztrack zum Download kann Don Juan erworben werden: Er ermöglicht den reizvollen Vergleich mit der Einspielung des Werks durch Kirill Karabits und die Staatskapelle Weimar.

Besprechungen

Diapason
Diapason | N° 673 - Novembre 2018 | Hugues Mousseau | 1. November 2018

Ferenc Fricsay a fort peu dirigé la musique de Richard Strauss. Le programme du présent CD recoupe, pour l’essentiel, ce que le chef hongroisMehr lesen

Ferenc Fricsay a fort peu dirigé la musique de Richard Strauss. Le programme du présent CD recoupe, pour l’essentiel, ce que le chef hongrois enregistra pour Deutsche Grammophon. La Burleske, captée live en mai 1955, diffère peu de la gravure réalisée en studio quatre mois plus tard. Flattée par le soutien quasi chambriste ajusté par Fricsay, Margrit Weber y séduit par une musicalité et un jeu plus retenus que Byron Janis.

Absent jusqu ’ici de la discographie de Fricsay, le Concerto pour hautbois de 1949 est une pépite d’autant plus précieuse qu’on y retrouve Léon Goossens (1897-1988), star du London Philharmonic en ses glorieuses années Beecham, qui avait gravé l’œuvre de manière inoubliable avec Galliera deux ans auparavant.

Du Concertino pour clarinette et basson, Audite reprend simplement l’enregistrement officiel d’avril 1953. Servi notamment par Heinrich Geuser, légendaire clarinettiste solo du RIAS, il ne lui manque qu’un supplément de finition pour égaler tout à fait la version Kempe/Dresde. Le Till l’Espiègle qui referme l’album provient d’un concert donné au Titania-Palast en février 1952. Par rapport à la ravageuse version studio de 1950 avec les Berliner Philharmoniker, on perd légèrement en qualité instrumentale, sans pour autant gagner en spontanéité. Mais l’adrénaline propre au live est bien palpable. Magnifiques documents, qui s’adressent aux fanas du chef hongrois.
Ferenc Fricsay a fort peu dirigé la musique de Richard Strauss. Le programme du présent CD recoupe, pour l’essentiel, ce que le chef hongrois

hifi & records
hifi & records | 4/2018 | Uwe Steiner | 1. Oktober 2018

Kaum ein Label erschließt die Wunderkammern der Rundfunkarchive mit einer derart glücklichen Hand wie Audite in Detmold. Zudem bieten Ludger Böckenhoffs Kommentare noch manch erhellende Einsicht in das Geschäft des sorgfältig restaurierenden Produzenten. Mehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
Kaum ein Label erschließt die Wunderkammern der Rundfunkarchive mit einer derart glücklichen Hand wie Audite in Detmold. Zudem bieten Ludger Böckenhoffs Kommentare noch manch erhellende Einsicht in das Geschäft des sorgfältig restaurierenden Produzenten.

Audio
Audio | 8/2018 | Otto Paul Burkhardt | 1. August 2018 Sinfonik: Richard Strauss

Die Intensität, mit der Fricsays RIAS-Symphonie-Orchester musiziert, wirkt schlichtweg packend, der Klang ist straff und elastisch. Ein Wunderwerk geistreicher Ironie!Mehr lesen

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Die Intensität, mit der Fricsays RIAS-Symphonie-Orchester musiziert, wirkt schlichtweg packend, der Klang ist straff und elastisch. Ein Wunderwerk geistreicher Ironie!

www.pizzicato.lu | 01/07/2018 | Remy Franck | 1. Juli 2018 | Quelle: https://www.pizz... Notizbuch eines Rezensenten – CD-Kurzrezensionen von Remy Franck (Folge 201)
Wichtiges Fricsay-Dokument

Dem ungarischen Dirigenten Ferenc Fricsay, der 1948 zum Chefdirigenten des kurz zuvor gegründeten RIAS-Symphonie-Orchesters berufen wurde, widmetMehr lesen

Dem ungarischen Dirigenten Ferenc Fricsay, der 1948 zum Chefdirigenten des kurz zuvor gegründeten RIAS-Symphonie-Orchesters berufen wurde, widmet Audite eine CD mit Werken von Richard Strauss: neben einer unglaublich spritzigen Burleske (mit Margrit Weber am Klavier) und einem draufgängerischen ‘Till Eulenspiegel’ sind zwei damals relativ neue Werke zu hören, das Oboenkonzert und das Duett-Concertino für Klarinette, Fagott und Streicher, die das Niveau des jungen Orchesters zeigen, auch wenn die Oboe von Léon Goossens nicht den reinen Ton hat, an den unsere Ohren heute gewöhnt sind. Auf jeden Fall ist dies ein wichtiges Dokument in Sachen Fricsay, einem Dirigenten, für den sich kein anderes Label so sehr eingesetzt hat wie Audite.
Dem ungarischen Dirigenten Ferenc Fricsay, der 1948 zum Chefdirigenten des kurz zuvor gegründeten RIAS-Symphonie-Orchesters berufen wurde, widmet

Der neue Merker
Der neue Merker | 01.07.2018 | Dr. Ingobert Waltenberger | 1. Juli 2018 | Quelle: https://onlineme... Strauss-Raritäten mit dem legendären ungarischen Maestro auf Basis sorgfältig überarbeiteter Originalbänder zu hören

[Es] fallen besonders die heute von vielen Interpreten idealisierte Transparenz im Klang und eine wie besessene Detailarbeit auf.Mehr lesen

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[Es] fallen besonders die heute von vielen Interpreten idealisierte Transparenz im Klang und eine wie besessene Detailarbeit auf.

www.opusklassiek.nl | juni 2018 | Aart van der Wal | 1. Juni 2018 | Quelle: https://www.opus...

de uitvoeringen zijn dat meer dan waard. De vier solisten behoorden in hun tijd tot de beste musici die voorhanden waren.Mehr lesen

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de uitvoeringen zijn dat meer dan waard. De vier solisten behoorden in hun tijd tot de beste musici die voorhanden waren.

Classical CD Choice | August 27, 2018 | Barry Forshaw | Quelle: http://www.cdcho... Leonard Bernstein, John Williams and a rediscovered female composer

Although inevitably the age of the recordings accords everything a somewhat constricted aural picture, the performances blaze out with conviction and remind us what a great interpreter of Strauss Fricsay was.Mehr lesen

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Although inevitably the age of the recordings accords everything a somewhat constricted aural picture, the performances blaze out with conviction and remind us what a great interpreter of Strauss Fricsay was.

Händlerinfos

Ferenc Fricsay conducts Richard Strauss
Artikelnummer: 95.604
EAN-Code: 4022143956040
Preisgruppe: BCB
Veröffentlichungsdatum: 8. Juni 2018
Spielzeit: 90 min.

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