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Karl Böhm conducts Hindemith & Bruckner

95649 - Karl Böhm conducts Hindemith & Bruckner

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Er spielte sich nicht in den Vordergrund, sondern stellte sich mit sparsamer, klarer Zeichengebung ganz in den Dienst der Musik: Karl Böhm war der Antistar unter den Dirigenten seiner Zeit. Im Sommer 1964 beglückte er das Luzerner Festspielpublikum mit einer flüssig-kantablen Siebten Bruckners von bezwingender Dramaturgie – natürlich am Pult «seiner» Wiener Philharmoniker, mit denen er sechs Jahre später ein beschwingtes Hindemith-Konzert musizierte.mehr

"Böhm gelingt es, mit einer fantastischen Truppe an Solisten der Wiener Philharmoniker [...] der spröd klassizistischen Partitur Witz und Leuchten, charmante Soli und ätherische Harfenklänge zu entlocken wie kein anderer." (Online Merker)

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Informationen

Er zählte zwischen 1950 und 1980 zu den bedeutenden Dirigenten von internationalem Rang und ist doch ein wenig in Vergessenheit geraten: Karl Böhm war der Antistar unter den Pultgrößen seiner Zeit, ein betont sachlicher Diener der Musik. Erstmals erscheinen zwei Luzerner Konzert­mitschnitte mit den Wiener Philharmonikern, denen er über Jahrzehnte eng verbunden war: Bruckners Siebte Sinfonie sowie - ein Solitär in Böhms Diskographie - ein beschwingtes Hindemith-Konzert.

Im Sommer 1970 brachte Böhm, in jungen Jahren durchaus ein Fürsprecher der zeitgenössischen Musik, in Luzern Paul Hindemiths 1949 entstandenes Konzert für Holzbläser, Harfe und Orchester zur Aufführung. Das dreisätzige Werk bietet der fünfköpfigen Concertino-Gruppe dankbare spieltechnische Aufgaben und nimmt mit dem Zitat von Mendelssohns Hochzeitsmarsch auf Hindemiths eigene Silberhochzeit Bezug.

Neben Mozart, Beethoven, Schubert, Brahms und Strauss standen auch die Sinfonien Anton Bruckners im Zentrum von Böhms Konzertrepertoire. Böhms Bruckner-Interpretationen besitzen eine Aura, aber es ist weder die religiös-pathosgeladene eines Eugen Jochum noch die pathetisch-weltliche eines Sergiu Celibidache oder die sachlich-strenge eines Nikolaus Harnon­court. Das zeigt auch der Luzerner Mitschnitt der Siebten Sinfonie vom September 1964: Böhm verliert nie das Ganze aus den Augen und musiziert doch jedes artikulatorische Detail mit geradezu skrupulöser Texttreue aus. Er folgt Bruckners blockhafter Schnitttechnik, ohne sie aggressiv zu betonen. Er weicht der feierlichen Monumentalität der Musik nicht aus, übersteigert sie aber auch nicht zu falschem, gewalttätigem Pathos.

Das 32-seitige, dreisprachige Booklet enthält ein Porträt des Dirigenten von Uwe Schweikert und zeigt bislang unveröffentlichte Fotos aus dem Festival-Archiv.

In Kooperation mit audite präsentiert Lucerne Festival in der Reihe «Historic Performances» herausragende Konzertmitschnitte prägender Festspielkünstler. Ziel der Edition ist es, bislang weitgehend unveröffentlichte Schätze aus den ersten sechs Jahrzehnten des Festivals zu heben, dessen Geburtsstunde 1938 mit einem von Arturo Toscanini geleiteten «Concert de Gala» schlug. Die Tondokumente stammen aus den Archiven von SRF Schweizer Radio und Fernsehen, das die Luzerner Konzerte seit Anbeginn regelmäßig überträgt. Sie werden klanglich sorgfältig restauriert und durch Materialien und Fotos aus dem Archiv von Lucerne Festival ergänzt: eine klingende Festspielgeschichte.

Besprechungen

Der neue Merker
Der neue Merker | 10.09.2021 | Dr. Ingobert Waltenberger | 10. September 2021 | Quelle: https://onlineme... CD KARL BÖHM dirigiert HINDEMITH und BRUCKNER, Gastspiele der Wiener Philharmoniker beim LUCERNE FESTIVAL 1964 und 1970

Böhm gelingt es, mit einer fantastischen Truppe an Solisten der Wiener Philharmoniker [...] der spröd klassizistischen Partitur Witz und Leuchten, charmante Soli und ätherische Harfenklänge zu entlocken wie kein anderer. [...] Die Streicher der Wiener Philharmoniker sind wieder einmal eine Klasse für sich.Mehr lesen

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Böhm gelingt es, mit einer fantastischen Truppe an Solisten der Wiener Philharmoniker [...] der spröd klassizistischen Partitur Witz und Leuchten, charmante Soli und ätherische Harfenklänge zu entlocken wie kein anderer. [...] Die Streicher der Wiener Philharmoniker sind wieder einmal eine Klasse für sich.

www.pizzicato.lu | 07/09/2021 | Remy Franck | 7. September 2021 | Quelle: https://www.pizz... Verschmitzt-verspielter Hindemith, sachlicher Bruckner

Diese CD mit Aufnahmen vom Lucerne Festival beginnt mit einer Rarität, dem äußerst beschwingt und quicklebendig gespielten Hindemith-Konzert fürMehr lesen

Diese CD mit Aufnahmen vom Lucerne Festival beginnt mit einer Rarität, dem äußerst beschwingt und quicklebendig gespielten Hindemith-Konzert für Bläser, Harfe und Orchester, das der damals 76-jährige Böhm 1970 in Luzern dirigierte. Sehr reizvoll ist, wie er die verspielte Verschmitztheit des Komponisten vortrefflich zum Ausdruck bringt.

Der Luzerner Mitschnitt der Siebten Symphonie Anton Bruckners stammt aus dem September 1964. Die Interpretation ist wesentlich spontaner und auch etwas gefühlvoller als die Studioaufnahme der Symphonie mit demselben Orchester, die 1977 für DG gemacht wurde.

Beeindruckend sind hier wie dort die Klarheit des Orchesterklangs und der komplexen motivischen Struktur. Insgesamt ist es eine wohl überlegte, sachliche und jedes Pathos vermeidende Interpretation.

This CD with recordings from the Lucerne Festival begins with a rarity, the extremely buoyant and lively Hindemith Concerto for Winds, Harp and Orchestra, conducted in Lucerne in 1970 by the then 76-year-old Böhm, exquisitely expressing the composer’s playful mischievousness. The Lucerne recording of Anton Bruckner’s Seventh Symphony dates from September 1964, and is considerably more spontaneous and also somewhat more soulful than the studio recording of the symphony with the same orchestra made for DG in 1977. Impressive here as there are the clarity of the orchestral sound as well as of the complex motivic structure. Overall, it is a thoughtful, matter-of-fact interpretation that avoids any pathos.
Diese CD mit Aufnahmen vom Lucerne Festival beginnt mit einer Rarität, dem äußerst beschwingt und quicklebendig gespielten Hindemith-Konzert für

Händlerinfos

Karl Böhm conducts Hindemith & Bruckner
Artikelnummer: 95.649
EAN-Code: 4022143956491
Preisgruppe: BCB
Veröffentlichungsdatum: 3. September 2021
Spielzeit: 78 min.

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