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Richard Strauss & Dmitri Shostakovich: Sonatas for Violin & Piano

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Richard Strauss’ jubelnd-romantische Violinsonate entstand im „unschuldigen“ Europa des Fin de Siècle. Dmitri Schostakowitsch schrieb seine schwermütige und düstere Sonate auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, im Schatten seines sich neigenden Lebens. Franziska Pietsch und Josu De Solaun füllen die stark kontrastierenden Werke, die zusammen ein komplexes und emotionales Porträt menschlicher Existenz zeichnen, neu mit Leben.mehr

Richard Strauss | Dmitri Shostakovich

"Die Musiker treiben die beiden hervorragend aufgenommenen Sonaten mit größter rhythmischer Präzision voran und schaffen so ein intensives Klangereignis – bei dem man beim Zuhören Gefahr läuft, das Atemholen zu vergessen." (RBB Kulturradio)

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Richard Strauss Sonata for Violin & Piano in E-Flat Major, Op. 18 (30:02) Franziska Pietsch | Josu de Solaun

Dmitri Shostakovich Sonata for Violin & Piano, Op. 134 (33:54) Franziska Pietsch | Josu de Solaun

Informationen

Zwei Solisten im Gespräch:
Die Violinistin Franziska Pietsch und der Pianist Josu De Solaun widmen ihre elektrisierende Duo-Debütaufnahme zwei Meisterwerken: den Violin-Sonaten von Richard Strauss und Dmitri Schostakowitsch.

2017 haben sich Pietsch und De Solaun zu einer künstlerischen Partnerschaft formiert, in der sich die musikalischen Temperamente und Empfindungen in faszinierender Weise ergänzen und wechselseitig befeuern.
Franziska Pietsch, die unter anderem im vergangenen Jahr mit ihrer Solo-Recital-Aufnahme für Furore sorgte, leitete als Konzertmeisterin in der Vergangenheit renommierte Orchester in Deutschland und Luxemburg, bevor sie ihre Karriere als Solistin und Kammermusikerin forstsetzte. Der spanische Pianist Josu De Solaun, Gewinner der Wettbewerbe Enescu und Iturbi, ist weltweit konzertierender Solist und zugleich leidenschaftlicher Kammermusiker.

Zusammen erwecken die Künstler die beiden kraftvollen Kompositionen neu zum Leben und präsentieren ein komplexes, leidenschaftliches und emotionales Porträt der menschlichen Existenz.

Die vorliegende Einspielung ist der Beginn mehrerer Duo-Aufnahmeprojekte. Zudem wird Josu De Solaun seine erste Solo-CD bei audite mit Werken von Janáček, Novák und Suk vorlegen. Weitere Soloaufnahmen sind in Planung.

Besprechungen

Fono Forum
Fono Forum | Juni 2019 | Michael Kube | 1. Juni 2019

Mit ihrer alles andere als gradlinigen Karriere, bei der sie auf höchstem Niveau und mit wachsender Reputation alle musikalischen Konstellationen aufMehr lesen

Mit ihrer alles andere als gradlinigen Karriere, bei der sie auf höchstem Niveau und mit wachsender Reputation alle musikalischen Konstellationen auf der Violine erkundete (als Solistin, Konzertmeisterin und Kammermusikerin), verfügt Franziska Pietsch nicht nur über eine stupende Spieltechnik, sondern auch über einen sehr persönlichen, ausgereiften Gestaltungswillen. Dies ist an ihrer Interpretation der beiden Violinsonaten sofort zu spüren, zumal die Zusammenstellung der beiden nicht allzu oft eingespielten Werke kontrapunktischer nicht sein könnte.

Was etwa der junge Richard Strauss im kompositorischen Überschwang der Gattung und den Musikern abverlangt, dringt in den Bereich des Sinfonischen vor. Das Stück lotet nicht nur die Grenzen von Kammermusik aus, es verlangt darüber hinaus virtuose Fertigkeiten. Für Franziska Pietsch wirft dies hörbar keine Probleme auf, eher sucht sie das Risiko, und dies in einem strahlenden, mitunter vibrierenden Ton und einem Höchstmaß an Ausdruck.

Eigenartigerweise steht hier indes das Klavier unter den Händen von Josu de Solaun akustisch stärker im Vordergrund, als man es sich vielleicht wünscht, ebenso wie in den aufbrausenden Momenten der selten zu hörenden Sonate von Dmitri Schostakowitsch. So entsteht gelegentlich der Eindruck, als würden beide Musiker nicht nur eine sperrige Komposition deuten, sondern sich auch intensiv an ihr abarbeiten. Dass sich daraus am Ende eine einnehmend subjektive Perspektive entwickelt, die das fahle Element mit dem energischen Agitato ebenso versöhnt wie mit den wenige lichten Momenten, ist die fraglos größte Stärke dieser vor Energie nur so glühenden Einspielung.
Mit ihrer alles andere als gradlinigen Karriere, bei der sie auf höchstem Niveau und mit wachsender Reputation alle musikalischen Konstellationen auf

Ritmo
Ritmo | June 2019 | Gonzalo Pérez Chamorro | 1. Juni 2019

[Josu de Solaun] ahora se acompaña con la violinista Franziska Pietsch, una intérprete habitual del sello Audite, para ofrecer dos Sonatas que coinciden en que sus autores vivieron cada momento de su vida pensando y sufriendo en la situación política que les tocó vivir. Mehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
[Josu de Solaun] ahora se acompaña con la violinista Franziska Pietsch, una intérprete habitual del sello Audite, para ofrecer dos Sonatas que coinciden en que sus autores vivieron cada momento de su vida pensando y sufriendo en la situación política que les tocó vivir.

Scherzo
Scherzo | N° 352 - Junio 19 | Luis Suñén | 1. Juni 2019

Es difícil pensar en mejores versiones que las que aquí nos ofrecen Pietsch y De Solaun de estas dos obras magníficas cuya complementariedad aparentemente imposible es extraordinariamente interesante. Ambos asumen la pasión reinante, la fuerza tremenda que por momentos y por cuestiones expresivas diferentes propone cada obra, con una técnica impecable, llegando al límite de la propuesta de sus autores por la vía de la entrega y de la inteligencia.Mehr lesen

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Es difícil pensar en mejores versiones que las que aquí nos ofrecen Pietsch y De Solaun de estas dos obras magníficas cuya complementariedad aparentemente imposible es extraordinariamente interesante. Ambos asumen la pasión reinante, la fuerza tremenda que por momentos y por cuestiones expresivas diferentes propone cada obra, con una técnica impecable, llegando al límite de la propuesta de sus autores por la vía de la entrega y de la inteligencia.

RBB Kulturradio
RBB Kulturradio | 09.05.2019 | Hans Ackermann | 9. Mai 2019 | Quelle: https://www.rbb-...

Zwei höchst unterschiedliche Sonaten für Violine und Klavier spielen Franziska Pietsch und Josu de Solaun auf ihrer ersten gemeinsamen CD. BeiMehr lesen

Zwei höchst unterschiedliche Sonaten für Violine und Klavier spielen Franziska Pietsch und Josu de Solaun auf ihrer ersten gemeinsamen CD. Bei beiden Werken finden die Musiker zu einer bemerkenswerten kammermusikalischen Einheit.

23 Jahre jung war Richard Strauss, als er im Jahr 1888 in seiner Sonate op. 18 mit überschwänglichen Klängen jugendliche Freude zum Ausdruck gebracht hat. Schostakowitsch hingegen lässt in seiner späten Sonate von 1968 auch die Mühseligkeiten der letzten Lebensjahre anklingen – eine durch Krankheit und Resignation stark eingeschränkte Lebensfreunde.

Kontraste
Der Kontrast im jeweiligen Lebensgefühl der Komponisten könnte somit größer nicht sein – was die beiden Musiker zu einem beachtlichen gestalterischen Stimmungswechsel herausfordert: die freudigen Emotionen des Strauss’schen Frühwerks werden dabei ebenso intensiv vorgetragen, wie die stilisierte Kargheit in der Musik des russischen Komponisten.

Begegnung
Wie Schmetterlinge umschwirren sich in der Strauss-Sonate die beiden Instrumente, fliegen immer mal wieder auch auf getrennten Bahnen, kommen aber stets wieder zusammen – dynamischer kann diese intensive Kammermusik von Richard Strauss kaum interpretiert werden. Bei Schostakowitsch erzeugt die hervorragende Geigerin Franziska Pietsch mit ihrer Testore-Geige faszinierende Klänge, die der ebenbürtige Pianist Josu de Solaun mit großer Phantasie in seine Stimmverläufe aufnimmt.

Klangereignis
Die Musiker treiben die beiden hervorragend aufgenommenen Sonaten mit größter rhythmischer Präzision voran und schaffen so ein intensives Klangereignis – bei dem man beim Zuhören Gefahr läuft, das Atemholen zu vergessen.
Zwei höchst unterschiedliche Sonaten für Violine und Klavier spielen Franziska Pietsch und Josu de Solaun auf ihrer ersten gemeinsamen CD. Bei

www.prestoclassical.co.uk | 4th May 2019 | Katherine Cooper | 4. Mai 2019 | Quelle: https://www.pres... Presto Editor's Choices - April 2019

[...] their approach is lithe, muscular and almost symphonic in places, but equally striking are the moments when the pair strip things back to a blanched sound-world which would scarcely be out of place in Debussy.Mehr lesen

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[...] their approach is lithe, muscular and almost symphonic in places, but equally striking are the moments when the pair strip things back to a blanched sound-world which would scarcely be out of place in Debussy.

https://artmusiclounge.wordpress.com | APRIL 20, 2019 | Lynn René Bayley | 20. April 2019 | Quelle: https://artmusic... Pietsch & De Solaun play Strauss & Shostakovich

Pietsch is certainly an expressive player. I would put her performance of the Strauss sonata on a par with those of Ginette Neveu or Heifetz, the premiere representatives in their time of the French and Russian schools, respectively. Indeed, at times her playing put me in mind of the kind of intensity that Nadja Salerno-Sonnenberg has exhibited over lo these many decades of her storied career.Mehr lesen

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Pietsch is certainly an expressive player. I would put her performance of the Strauss sonata on a par with those of Ginette Neveu or Heifetz, the premiere representatives in their time of the French and Russian schools, respectively. Indeed, at times her playing put me in mind of the kind of intensity that Nadja Salerno-Sonnenberg has exhibited over lo these many decades of her storied career.

www.pizzicato.lu | 19/04/2019 | Uwe Krusch & Guy Engels | 19. April 2019 | Quelle: https://www.pizz... Franziska Pietsch: Gänsehautmomente beim Aufeinandertreffen von Lebensfreude und Trauer

Zu ihrer Aufnahme der Sonaten von Prokofiev, damals noch mit Detlev Eisinger am Piano, schrieb der Pizzicato-Rezensent, „Ihre Interpretation istMehr lesen

Zu ihrer Aufnahme der Sonaten von Prokofiev, damals noch mit Detlev Eisinger am Piano, schrieb der Pizzicato-Rezensent, „Ihre Interpretation ist schonungslos emotional, mit kantigen Passagen und radikaler Gegenüberstellung von zarter Lyrik und zerrissenen Welten.“ Diese schonungslose Herangehensweise kann man auch der aktuellen Einspielung der beiden gegensätzlichen Welten bestätigen.

(Uwe Krusch) – Während die Sonate des 23-jährigen Richard Strauss durch jugendlichen Überschwang, frische Liebesgefühle und Zukunftsahnungen geprägt ist, schrieb Shostakovich, angegriffen und angeschlagen, in seine Violinsonate Angst und Trauer hinein. Soweit diese beiden Ansätze die Werke trennen, so eint sie doch die tiefen Gefühle, die sie vermitteln.

Franziska Pietsch stürzt sich mit Verve in die Interpretation und bringt es in beide Richtungen, Freude und Trauer, zu großer Darstellung. Da mag auch manches mit zu plakativen technischen Mitteln gespielt werden, wie einige gepresste Töne, Rutscher. Aber wer benimmt sich in überwältigender Freude nicht auch mal ein wenig schräg. Die Lebensgier und viel Kraft bei Strauss werden klar und deutlich.

Der erste Satz bei Shostakovich wirkt dann etwas zurückhaltend, aber die Emotionen kehren in den beiden Folgesätzen zurück.

Ihr neuer Begleiter, Josu de Solaun aus Spanien, hat es da trotz seines aufmerksamen und makellosen Spiels schwer, auf sich aufmerksam zu machen. Aber es gelingt ihm so, dass die Sonaten ein gemeinsames tiefschürfendes Klangbild beider Instrumente ergeben.

(Guy Engels) – Es ist vor allem die späte Shostakovitch-Sonate, die den Zuhörer in einen regelrechten Sog menschlicher Gefühle hineinzieht. Von der ersten Note an, von den ersten bedrohenden, bedrückenden Tönen fesselt diese Interpretation des Duos Pietsch-Solaun. Da stellen sich urplötzlich existenzielle Fragen in einer Art, wie nur perfekte Kenner von Shostakovichs Musik sie aufwerfen können.

Franziska Pietsch packt nicht nur ihr ganzes technisches Können aus – von bissigen, abgerissenen, kurzen Strichen zu tiefgründigem Lamento –, sie ist vor allem eine hervorragende Gestalterin, dies aus dieser über 30minütigen Sonate ein Drama von shakespearschem Charakter macht mit allen Abgründen, Freuden und Leidenschaften eines Menschenlebens.

Als Ouvertüre und perfekter Kontrast erklingt zunächst die spätromantische Strauss-Sonate, die Franziska Pietsch in einen schönen Ton mit sattem Schmelz kleidet, ohne dabei in naive Sentimentalität und Nostalgie vergangener Zeiten zu versinken.

Hier werden zwei große und grundverschiedene Werke des 20. Jahrhunderts hervorragend in all ihrer Gegensätzlichkeit von zwei ausgezeichneten Musikern interpretiert.

The violin sonatas by Strauss and Shostakovich are quite different. The first one, written by a young composer, is full of life and élan, the other is a late composition full of sorrow. Common to both works are their deep emotions which come to full expression in this recording by Franziska Pietsch and Josu de Solaun.
Zu ihrer Aufnahme der Sonaten von Prokofiev, damals noch mit Detlev Eisinger am Piano, schrieb der Pizzicato-Rezensent, „Ihre Interpretation ist

Musicalifeiten | 20.03.2019 | 20. März 2019 | Quelle: https://musicali...

Pietsch en De Solaun tonen in een uitvoering vol vaart en verve maar ook met veel gevoel de waarde van dit werk aan en herinneren aan andere prachtvertolkingen van Vadim Repin en Boris Berezovsky en Kyung-Wha Chung met Krystian Zimerman.Mehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
Pietsch en De Solaun tonen in een uitvoering vol vaart en verve maar ook met veel gevoel de waarde van dit werk aan en herinneren aan andere prachtvertolkingen van Vadim Repin en Boris Berezovsky en Kyung-Wha Chung met Krystian Zimerman.

Classique HD | 11 mars 2019 | Nicolas | 11. März 2019 | Quelle: https://classiqu...

Ensemble, les artistes font revivre les deux puissantes compositions et présentent un portrait complexe, passionné et émotionnel de l’existence humaine.Mehr lesen

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Ensemble, les artistes font revivre les deux puissantes compositions et présentent un portrait complexe, passionné et émotionnel de l’existence humaine.

Händlerinfos

Richard Strauss & Dmitri Shostakovich: Sonatas for Violin & Piano
Artikelnummer: 97.759
EAN-Code: 4022143977595
Preisgruppe: BCA
Veröffentlichungsdatum: 8. März 2019
Spielzeit: 63 min.

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24.06.2019
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5/5 - Richard Strauss & Dmitri Shostakovich: Sonatas for Violin & Piano
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Best een goed idee om de in 1888 in een nog vredige laatromantische wereld...
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