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Johann Bernhard Bach: Orchestral Suites

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Johann Bernhard Bachs Orchestersuiten gehören zur vielfältigsten Musik, die der mitteldeutsche Hochbarock hervorgebracht hat – und zum Kernrepertoire von Johann Sebastian Bachs Leipziger Collegium Musicum. Prickelnd virtuos wie ein feuriger Italiener, dabei elegant und geschmackvoll wie ein nobler Franzose. Kurz: „Vermischter Geschmack“ vom Feinsten. Bon Appétit!mehr

Johann Bernhard Bach

"Johann Bernhard Bachs Orchestersuiten sind beschwingt und unterhaltsam, gerade wenn sie so spielfreudig musiziert werden wie hier." (NDR Kultur)

Informationen

​Vermischter Geschmack vom Feinsten - Gesamteinspielung von Johann Bernhard Bachs Orchestersuiten

Johann Bernhard Bachs vier Orchestersuiten, einst komponiert für die Hofkapelle des kunstsinnigen Herzogs von Sachsen-Eisenach, gehören zur stilistisch vielfältigsten Musik, die der mitteldeutsche Hochbarock hervorgebrach hat. Und zur anspruchsvollsten. Nicht von ungefähr schwärmte Georg Philipp Telemann, für einige Jahre Kapellmeister in Eisenach, rückblickend: „Ich muß dieser Capelle, die am meisten nach frantzösischer Art eingerichtet war, zum Ruhm nachsagen, daß sie das parisische, so sehr berühmte Opern-Orchester übertroffen habe." Johann Bernhard Bach war ab 1703 der Cembalist dieses Edelklangkörpers. Seine Orchestersuiten bieten gewissermaßen den einzigen erhaltenen „Soundtrack" zu dem glanzvollen musikalischen Leben am Eisenacher Hof der 1710/20er Jahre. Und das kommt ganz kosmopolitisch daher, wahrhaft europäisch: Prickelnd virtuos wie ein feuriger Italiener, dabei elegant und geschmackvoll wie ein nobler Franzose. Mit anderen Worten: „Vermischter Geschmack", für den die besten deutschen Komponisten des Spätbarock berühmt waren, in seiner feinsten Ausprägung. Kein Wunder, dass Johann Bernhard Bachs Orchersuiten auch zum Kernrepertoire von Johann Sebastian Bachs Leipziger Collegium Musicum gehörten. Und auch dessen Kompositionen unüberhörbar beeinflusst haben!

Dies alles ist für das Thüringer Bach Collegium Grund genug, mit seiner zweiten CD-Produktion die Entdeckungsreise durch die mitteldeutschen Residenzen fortzusetzen - und mit unbändiger Musizierfreude diese Brillanten früher Thüringer Orchesterkultur wieder lebendig werden zu lassen. Bon Appétit!

Besprechungen

ouverture Das Klassik-Blog | SONNTAG, 2. FEBRUAR 2020 | Anke Krey | 2. Februar 2020 | Quelle: http://ich-habe-...

Es sind anspruchsvolle Werke, voll Eleganz und voll Überraschungen. Das Thüringer Bach Collegium bringt diese musikalischen Brillanten mit ganz enormer Musizierlust so recht zum Funkeln. Entstanden sind diese Aufnahmen übrigens in der Eisenacher Georgenkirche. Eine hinreißend schöne Einspielung [...]Mehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
Es sind anspruchsvolle Werke, voll Eleganz und voll Überraschungen. Das Thüringer Bach Collegium bringt diese musikalischen Brillanten mit ganz enormer Musizierlust so recht zum Funkeln. Entstanden sind diese Aufnahmen übrigens in der Eisenacher Georgenkirche. Eine hinreißend schöne Einspielung [...]

Diapason
Diapason | N° 687 - Février 2020 | Jean-Christophe Pucek | 1. Februar 2020

De ce Johann Bernhard Bach, les histoires de la musique ont surtout retenu la nomination à la Georgenkirche d'Eisenach en remplacement de son cousinMehr lesen

De ce Johann Bernhard Bach, les histoires de la musique ont surtout retenu la nomination à la Georgenkirche d'Eisenach en remplacement de son cousin Johann Christoph en 1703 (lui-même grandoncle de Johann Sebastian), puis sa qualité de maître de chapelle de la même cour à partir de 1712. Ses quatre Suites pour orchestre constituent l'essentiel de ce qui nous reste de sa production ; elles furent jugées suffisamment dignes d'intérêt par son illustre cousin pour qu'il les fasse jouer au Collegium Musicum de Leipzig. Ecrites pour cordes seules, elles suivent le modèle, canonique au XVIIIe siècle, de la Suite de danses variées précédée par une solennelle Ouverture tripartite à la française. On y relève quelques traits italianisants, tel l'emploi d'un violon concertant dans l'Ouverture en sol mineur, et l'inclusion de pièces « de caractère » (Les Plaisirs, La Joie).
Pour ces partitions où élégance et fraîcheur savent fa ire place à quelques airs tendres ou graves, seule la lecture claire et équilibrée du Bach Concentus (Accent, 2008) s'en tient à l'effectif écrit par le compositeur. Les autres versions de la discographie, celle de L’Achéron en tête, hélas lourdement handicapée par une captation confuse (Ricercar, Cinq Diapason, cf. n° 652), y ajoutent des vents. C'est également l'option retenue par Gernot Süssmuth qui dirige du violon un Thüringer Bach Collegium concentré et déploie une incontestable ardeur pour défendre ces pages. Galbées, nerveuses et colorées, les Ouvertures en mi mineur et en ré majeur sont les plus réussies. Les deux autres sont plus inégales, alternant instants de grâce et moments de flottement, voire prosaïques; c'est particulièrement regrettable pour la splendide Ouverture en sol mineur qui offre à l'archet soliste tant d'occasions de fa ire valoir ses qualités expressives. Cette réalisation méritoire, dont on goûtera la présence et le grain, aurait gagné à plus de souplesse. Elle ne remet pas en cause la suprématie du Bach Concentus et d'un Freiburger Barockorchester juvénile et gourmand (Emi, 1993).
De ce Johann Bernhard Bach, les histoires de la musique ont surtout retenu la nomination à la Georgenkirche d'Eisenach en remplacement de son cousin

Musica | N . 313 - FEBBRAIO 2020 | Marco Testa | 1. Februar 2020

Un ensemble, quello dei Thüringer, che della «prassi storicamente informata» ha fatto la propria ragion d’essere, unitamente a una abilità esecutiva capace di far rivivere la partitura con pienezza, nel rispetto degli stili e quindi dell’eterogeneità dei movimenti che compongono questi lavori.Mehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
Un ensemble, quello dei Thüringer, che della «prassi storicamente informata» ha fatto la propria ragion d’essere, unitamente a una abilità esecutiva capace di far rivivere la partitura con pienezza, nel rispetto degli stili e quindi dell’eterogeneità dei movimenti che compongono questi lavori.

Das Orchester | 02/2020 | Friedemann Kluge | 1. Februar 2020 | Quelle: https://dasorche...

Das Thüringer Bach Collegium zeichnet sich in dieser Aufnahme durch eine enorme Spielfreude aus, interpretiert beseelt und mit viel Esprit. Und vor allem so kompetent, dass man sich die damals am Hofe zu der teils französisch, teils italienisch inspirierten Musik tanzenden Paare äußerst lebendig vorstellen kann.Mehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
Das Thüringer Bach Collegium zeichnet sich in dieser Aufnahme durch eine enorme Spielfreude aus, interpretiert beseelt und mit viel Esprit. Und vor allem so kompetent, dass man sich die damals am Hofe zu der teils französisch, teils italienisch inspirierten Musik tanzenden Paare äußerst lebendig vorstellen kann.

hifi & records
hifi & records | 1/2020 | Ludwig Flich | 1. Januar 2020

Auch hier sind die musikantischen Qualitäten der Thüringer ohrenfällig und der Klang – historisch passend von Bernhard Hanke in der schönen Georgenkirche in Eisenach eingefangen – hervorragend.Mehr lesen

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Auch hier sind die musikantischen Qualitäten der Thüringer ohrenfällig und der Klang – historisch passend von Bernhard Hanke in der schönen Georgenkirche in Eisenach eingefangen – hervorragend.

Scherzo
Scherzo | 01.12.2019 | Mariano Acero Ruilópez | 1. Dezember 2019

Técnica y estilísticamente impecable, es una interpretación noble, con fuerza, garra y ritmo [...]Mehr lesen

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Técnica y estilísticamente impecable, es una interpretación noble, con fuerza, garra y ritmo [...]

Early Music Review
Early Music Review | 01.12.2019 | David Stancliffe | 1. Dezember 2019 | Quelle: https://earlymus...

These four suites by Johann Sebastian’s second cousin and near contemporary display his skill and invention. Cast in the form of suites with aMehr lesen

These four suites by Johann Sebastian’s second cousin and near contemporary display his skill and invention. Cast in the form of suites with a series of dances, some movements feel more like concerti so close are they to the Italian and French models current in the cultured courts of the principalities of central Europe, where French cuisine and dress and Italian music were known.

From 1703, Johann Bernhard held the post of organist in Eisenach till his death in 1749, overlapping between 1708 and 1712 with Telemann. He was also harpsichordist to the admired court orchestra of Duke Johann Wilhelm of Sachsen-Eisenach.

J. S. Bach had copied out at least three of these suites for the Collegium in Leipzig, and it is because of this set of parts that Johann Bernhard’s music survives. The two Bachs were cross godparents to each other’s children, and Johann Bernhard’s ease with the French as well as the Italian style gives us an interesting glimpse of the cosmopolitan nature of this small Saxon court.

The competent players of the Thüringer Bach Collegium use single strings plus the director, Gernot Süßmuth’s solo violin and muster two oboes, a taille and fagotto, and one is heard playing recorder and traverso.

The performances are snappy, and sometimes a little rustic – some slapping of the instruments from time to time; but the major and in the end irritating fault is that the kontrabass is either miked far too closely or else just plays insensitively. With single strings, I would have been quite content with a violone or bass violin at 8’ pitch, but a substantial double bass thumping away – frequently joined by the harpsichordist’s lute stop – is an error of judgment and doesn’t blend with the rest of the band as it should.

The music was recorded in the Georgenkirche in Eisenach and from the photo in the booklet the players were standing just east of the font in which JSB was baptised. The essay (in German and then in English) on where this music fits into the high Baroque in Saxony is admirably informative. But there is no information on instruments or temperament, which would have been a plus. The ensemble has already recorded concerti by Prinz Johann Ernst von Sachsen-Weimar on the same label, and is clearly performing a notable service in making this kind of court music available to a modern audience.

The music is novel, fills a gap in our understanding of court life in the early 18th century and is tuneful as well as original. If you can bear the kontrabass, you will enjoy this music.
These four suites by Johann Sebastian’s second cousin and near contemporary display his skill and invention. Cast in the form of suites with a

Gramophone
Gramophone | December 2019 | Lindsay Kemp | 1. Dezember 2019

Rinaldo Alessandrini’s new recording of Bach’s Orchestral Suites may well be the danciest ever. Thirteen years after his joyful account of theMehr lesen

Rinaldo Alessandrini’s new recording of Bach’s Orchestral Suites may well be the danciest ever. Thirteen years after his joyful account of the Brandenburg Concertos (11/05) blasted its way to a Gramophone Award, he has turned to these four noble creations and infused them with a choreographic shape and swing that ought to make it hard for listeners to keep still. His long booklet note is full of the evidence of much consideration of the natures of all the different dance types Bach embraced across these 24 movements, but yeah, plenty of people have done that and made claims for the end result before. What makes the difference here is that Alessandrini has not come up with a blanket, one-style-suits-all tempo or manner for each dance, but treated each one on its own merits. Compare, for instance, the three Menuets: Suite No 1’s has a buoyantly motoring one-in-a-bar; No 2’s bustles and twitters; and No 4’s twirls frilly cuffs at us.

Elsewhere Alessandrini shows that he has no auto-pilot for these pieces, only lively ideas in plenty. Normally racing dances such as the Réjouissance and Badinerie are calmly measured, as are the Ouvertures, though never in the same way twice. The First Suite’s Courante flaunts a rather deliberate inégal while the Forlane stamps like a snorting horse. The Second Suite’s Rondeaux is surprisingly brisk, while its Sarabande refuses to allow itself to fixate on its treble-bass canon, concentrating instead on light and natural phrasing. The Third Suite’s famous Air is presented not as a melody with subservient accompaniment but as an intricate and lovingly drawn contrapuntal web.

Any performance with as many ideas as this will invite dislikes (I have a bit of a problem with the intermittently clodhopping bass in the First Suite’s Passepied), but overall I’m sure the lasting impression for many will be of a joyous and refreshing encounter with familiar music, served with a meticulous and constantly imaginative attention to details of phrasing and articulation, a crispness of ensemble and a bright and bracing transparency of texture, that may not have been matched since Musica Antiqua Köln’s brilliant but less yieldingly human Archiv recordings in the 1980s.

Alessandrini augments the four Bach Suites on this two-disc set with a suite each by two of his slightly older cousins, Johann Bernhard and Johann Ludwig, both of them more Telemann-like and closer in manner to the form’s French origins than their more famous counterparts. They are welcome in themselves, but also have the effect of emphasising just how contrapuntally rich Sebastian’s suites are.

Ludwig’s Suite is the only one of his to survive, as it happens, but we are luckier with Bernhard, for there are four of his left to us, mainly thanks to the interest taken in them by Sebastian, who had three of them copied out to perform alongside his own at the Leipzig Collegium Musicum in the 1730s. All four appear in their own right on a disc from the Thüringer Bach Collegium, a newish group formed to explore just this kind of Bach hinterland and who, led by the violinist Gernot Süssmuth, engage fully with the music’s bright mix of movementtypes, including some – such as its Caprice, Fantaisie and a couple of French-style character-pieces – not used by Sebastian. Playing one-to-a-part, they find all the nimble energy needed for the likes of the Rigadons and Passepieds, as well as the soulful melody installed in the sweetly rapt Sarabandes and Airs, including one in the G major Suite that is in real ‘Air on the G string’ territory. The sound is intimate, transparent and not always ideally blended, but it is altogether more present and engaging than in the recording made a little while ago by L’Achéron (Ricercar, 2/17), whose larger forces sound squidgy and distant by comparison. The Thuringians also give us a bonus in ‘La Tempête’, the little encore – actually a short overture composed in 1691 by Steffani – which Sebastian added to the G major Suite for his Leipzig listeners’ entertainment.
Rinaldo Alessandrini’s new recording of Bach’s Orchestral Suites may well be the danciest ever. Thirteen years after his joyful account of the

www.recordsinternational.com | November 2019 | 1. November 2019 | Quelle: https://www.reco...

Core repertoire for J. S. Bach's Leipzig Collegium Musicum, his second cousin’s suites are cosmopolitan, and truly European, with sparklingMehr lesen

Core repertoire for J. S. Bach's Leipzig Collegium Musicum, his second cousin’s suites are cosmopolitan, and truly European, with sparkling virtuosic brilliance, as if written by a fiery Italian, whilst displaying the elegant taste of a noble Frenchman.
Core repertoire for J. S. Bach's Leipzig Collegium Musicum, his second cousin’s suites are cosmopolitan, and truly European, with sparkling

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NDR Kultur | Sonntag, 20. Oktober 2019, 19:15 bis 20:00 Uhr | Friederike Westerhaus | 20. Oktober 2019 | Quelle: https://www.ndr.... BROADCAST: CD-Neuheiten
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[…] Das Thüringer Bach Collegium rückt einen Cousin von Johann Sebastian ins Rampenlicht: Johann Bernhard Bach. Dessen Orchestersuiten sind beschwingt und unterhaltsam, gerade wenn sie so spielfreudig musiziert werden wie hier.
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Stretto – Magazine voor kunst, geschiedenis en muziek | Oktober 17, 2019 | Michel Dutrieue | 17. Oktober 2019 | Quelle: http://www.stret...

Van Johann Bernhard Bachs orkestmuziek zijn slechts vier suites overgeleverd en wel in het handschrift van Johann Sebastian Bach. Deze meerdeligeMehr lesen

Van Johann Bernhard Bachs orkestmuziek zijn slechts vier suites overgeleverd en wel in het handschrift van Johann Sebastian Bach. Deze meerdelige composities zijn gecomponeerd in de stijl van de orkestsuites van Telemann.

Johann Bernhard Bach der Ältere (1676-1749) was een achterneef van Johann Sebastian Bach. Johann Bernhards grootvader, Johann (1604-1673), was nl. de oudste broer van Johann Sebastians grootvader, Christoph (1613-1661). Johann Ambrosius, één van zijn drie zonen, (de andere twee waren Georg Christoph en Ambrosius’ tweelingbroer, Johann Christoph) werd nl. de vader van Johann Sebastian. Johann Sebastians eerste vrouw Maria Barbara (1684-1720) was in diezelfde graad familie van haar echtgenoot en van Johann Bernhard. Háár grootvader Heinrich (1615-1692), de derde en jongste broer, werd nl. de stamvader van de “Arnstadt-Linie”, de voortzetting van de “Erfurter Linie”.

Johann Bernhard Bach werd in 1676, in Erfurt geboren in het huis “Zu den drei Rosen” op Junkersand, en gedoopt in de Erfurter Kaufmannskirche. Net als zijn broer Johann Christoph Friedrich, geboren in 1685, werd hij als kind muzikaal opgeleid door zijn vader Johann Egidius Bach, violist en altist in de plaatselijke “Stadtmusikanten-Kompagnie”. Na een bezoek aan de Schola Mercatorum, werd hij in het najaar van 1690 ingeschreven aan het Ratsgymnasium in Erfurt. In 1695 werd hij organist aan de Kaufmannskirche in Erfurt (foto) en in 1699 verhuisde hij naar de St.-Catharinakerk in Magdeburg.

In 1703 benoemde hertog Johann Wilhelm van Saksen-Eisenach hem tot klavecinist in het hoforkest in Eisenach, en werd hij ook aangenomen als opvolger van zijn oom Johann Christoph Bach, als organist van de Georgenkirche. Van 1708 tot 1712 werkte Johann Bernhard Bach in Eisenach samen met Telemann die toen Hofkapelmeester aan het hof van Hertog Johan Willem van Saksen-Eisenach (foto) was. In 1712 vertrok Telemann naar Frankfurt.

In 1716 trouwde Johann Bernhard met Johanna Sophia Siefer. Het echtpaar kreeg drie kinderen. In 1741 werd het hertogelijke orkest ontbonden, zodat Johann Bernhard Bach daarna tot aan zijn overlijden uitsluitend als cantor werkte. Met zijn beroemde neef Johann Sebastian was Johann Bernhard zijn leven lang bevriend. In 1715 werd hij trouwens peetvader van Johann Sebastians zoon Johann Gottfried Bernhard, terwijl in 1722 Johann Sebastian de peetvader werd van zijn oudste zoon Johann Ernst. Hij was na het overlijden van Johann Bernhard, zijn opvolger als organist in de Georgenkirche in Eisenach (foto). Johann Pachelbel (foto) had invloed op de orgelcomposities van Johann Bernhard Bach. Pachelbel was nl. van 1678 tot 1690, organist in Erfurt. Het is ook bekend dat Johann Sebastian Bach met zijn Collegium Musicum, verschillende composities van zijn achterneef uitvoerde in Leipzig.

Elke Suite bestaat uit een ouverture, gevolgd door vijf tot zeven dansen (Passepied, Gavotte, Sarabande, Rigaudon, Menuet), een Air, een Rondeau, een Fantaisie, of genrestukken als La Joye, Caprice, Les plaisirs of La Tempête. Het Thüringer Bach Collegium geeft met amper elf musici (enkel strijkers, houtblazers en continuo), o.l.v. Gernot Süssmuth, (concertmeester van de Staatskapelle Weimar, Professor aan de Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar en ook violist van het Waldstein Quartett), met de indringende klank van hun historische instrumenten, op een indrukwekkend authentieke manier, sonoor gestalte aan het roemrijk tijdperk van het land van de Bachs. Niet te missen. Schitterend!
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www.pizzicato.lu | 07/10/2019 | Remy Franck | 7. Oktober 2019 | Quelle: https://www.pizz... Musik vom Cousin

Randvoll ist diese neue CD mit der Gesamteinspielung von Johann Bernhard Bachs Orchestersuiten durch das Thüringer Bach Collegium. Johann BernhardMehr lesen

Randvoll ist diese neue CD mit der Gesamteinspielung von Johann Bernhard Bachs Orchestersuiten durch das Thüringer Bach Collegium. Johann Bernhard Bach (1676-1749), ein Cousin zweiten Grades von Johann Sebastian Bach, komponierte diese Suiten für die Hofkapelle des Herzogs von Sachsen-Eisenach. Es sind stilistisch sehr vielfältige Stücke eines als kosmopolitisch bekannten Komponisten, der damit einen hervorragenden Beitrag zu Musik des Hochbarocks beisteuerte.

Das Thüringer Bach Collegium bestätigt mit seiner zweiten CD-Produktion sein hohes Niveau. Es zeigt in dieser exemplarischen Einspielung, wie kraft- und ausdrucksvoll deutsche Barockmusik sein kann, ohne je schwerfällig zu werden. Andere Ensembles haben versucht Schwere mit fetzigem Musizieren zu umgehen, aber das ist auch nicht der richtige Weg. Die Thüringer gehen da viel zielsicherer vor, mit klaren Phrasierungen, die die Musik kraftvoll wie elegant dahinströmen lassen. Sehr schön sind hier ein homogener Klang, viel Transparenz und ein feinfühliges Zusammenwirken, ausgehend von der Intensität eines hervorragend gestalteten inneren Dialoges.

This new CD is packed with the complete recording of Johann Bernhard Bach’s Orchestral Suites by the Thüringer Bach Collegium. Johann Bernhard Bach (1676-1749), a second-degree cousin of Johann Sebastian Bach, composed these suites for the court orchestra of the Duke of Saxony-Eisenach. The composer, known as cosmopolitan wrote stylistically very diverse pieces and thus made an outstanding contribution to the music of the High Baroque period.

With its second CD production, the Thüringer Bach Collegium confirms its high standard. In this exemplary recording it shows how powerful and expressive German baroque music can be without ever becoming cumbersome. Other ensembles have tried to avoid heaviness with high speed, but this is not the right way either. The Thuringians proceed much more purposefully, with clear phrasings that let the music flow powerfully and elegantly. The well balanced sound, a lot of transparency and a sensitive inner dialogue are very attractive.
Randvoll ist diese neue CD mit der Gesamteinspielung von Johann Bernhard Bachs Orchestersuiten durch das Thüringer Bach Collegium. Johann Bernhard

Note 1 - Neuheitenheft | Oktober 2019 | 1. Oktober 2019 Der Vetter aus Eisenach

Als Georg Philipp Telemann 1712 von Eisenach nach Frankfurt wechselte, wurde Johann Bernhard Bach (1676-1749), ein Cousin zweiten Grades von JohannMehr lesen

Als Georg Philipp Telemann 1712 von Eisenach nach Frankfurt wechselte, wurde Johann Bernhard Bach (1676-1749), ein Cousin zweiten Grades von Johann Sebastian, zum Nachfolger ernannt. Hätte Letzterer 1730 nicht vier Orchestersuiten des Vetters für den eigenen Gebrauch kopiert, sie wären – wie die meisten anderen seiner Kompositionen – heute wohl verloren. Die Werke werden vom Thüringer Bach Collegium durch zusätzliche Bläser noch farbiger gestaltet. Das Ensemble setzt mit dieser Einspielung seine Entdeckungsreise durch die mitteldeutschen Residenzen fort und lässt mit unbändiger Musizierfreude die Juwelen barocker Thüringer Orchesterkultur wieder lebendig werden.
Als Georg Philipp Telemann 1712 von Eisenach nach Frankfurt wechselte, wurde Johann Bernhard Bach (1676-1749), ein Cousin zweiten Grades von Johann

Händlerinfos

Johann Bernhard Bach: Orchestral Suites
Artikelnummer: 97.770
EAN-Code: 4022143977700
Preisgruppe: BCA
Veröffentlichungsdatum: 4. Oktober 2019
Spielzeit: 81 min.

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