Wichtiger Hinweis

Download dem Warenkorb hinzufügen

Sergei Prokofiev & Sergei Rachmaninov: Piano Works

92513 - Sergei Prokofiev & Sergei Rachmaninov: Piano Works

aud 92.513
Bitte Qualität wählen

Sergei Prokofiev & Sergei RachmaninovPiano Works

Mit dieser ungewöhnlichen Einspielung russischer Klaviermusik legt audite seine zweite SACD-Surroundsound-Produktion vor: Prokofievs Klaviersonate Nr. 8 entstand in einer für den Komponisten schwierigen Lebensphase: Nach achtzehn Jahren im westlichen Exil kehrte er 1936 aus Paris nach...mehr

Sergei Prokofiev | Sergei Rachmaninov

"Die lyrische Melancholie und virtuose Brillanz der 8. Klaviersonate von 1944 ist bei Nabioulin in besten Händen, ebenso die 1917 entstandene, Klassizismus und Romantik reflektierende 4. Sonate. Dazu gibt es zwei Préludes von Rachmaninow. Eine auch aufnahmetechnisch hervorragende Visitenkarte." (Crescrendo)

Titelliste

Bitte wählen Sie das gewünschte Dateiformat aus:
Stereo
Surround
Qualität

Sergei Prokofiev Sonata No. 8, Op. 84 (34:05) Alexeï Nabioulin

Sergei Rachmaninov Prélude in G-flat major, Op. 23 No. 10 (04:25) Alexeï Nabioulin

Sergei Rachmaninov Prélude in E major, Op. 32 No. 3 (02:45) Alexeï Nabioulin

Sergei Prokofiev Sonata No. 4, Op. 29 ("from old notebooks") (20:16) Alexeï Nabioulin

Informationen

Mit dieser ungewöhnlichen Einspielung russischer Klaviermusik legt audite seine zweite SACD-Surroundsound-Produktion vor:

Prokofievs Klaviersonate Nr. 8 entstand in einer für den Komponisten schwierigen Lebensphase: Nach achtzehn Jahren im westlichen Exil kehrte er 1936 aus Paris nach Moskau zurück. Zunächst konnte er seinen westlich geprägten Lebensstil aufrecht erhalten, doch dann schmolzen auch seine Privilegien zunehmend dahin. Seine veränderte persönliche Situation spiegelt sich auch in der achten Sonate, die erheblich lyrischere, fast resignative Töne anschlägt als die aufrührerische siebte Sonate. Doch auch der „muskulöse“ Prokofiev kommt nicht zu kurz!

Prokofievs Klaviersonate Nr. 4 entstand bereits im Jahr 1917 und ist als Reaktion auf den Selbstmord des Freundes Max Schmidthof zu verstehen, dem sie auch gewidmet ist. In ihr verbinden sich schweifende Harmonik und reich verzierte Themen zu fast improvisatorisch Anmutendem, ein feuriges Finalrondo setzt den Schlusspunkt; doch das Herzstück ist das Andante assai, in dem ein Kritiker nach der Uraufführung sogar etwas „Chopin-Verwandtes“ entdeckte.

Rachmaninovs Préludes entstanden in zwei Phasen: zunächst die 10 Préludes des Op. 23, dann etwa sieben Jahre später die 13 Préludes des Op. 32, dem Rachmaninov das frühe cis-Moll Prélude Op. 3 Nr. 2 hinzufügte und so die an Bach angelehnte Anzahl von 24 Préludes erreichte. Hier hören Sie aus beiden Phasen jeweils ein Prélude: Das ges-Moll Prélude aus Op. 23 zeigt deutlich, dass jeder barockisierende Effekt verschwunden ist und Rachmaninov an seine Stelle die romantische Ausdruckswelt und die Klaviertechnik des ausgehenden 19. Jahrhunderts setzt. Im E-Dur Prélude aus Op. 32 erlebt man den zupackenden, motorischen Stil des Komponisten, der eine publikumswirksame Erweiterung in seinem Konzertrepertoire bildet.

Mit Alexeï Nabioulin konnte einer der interessantesten Nachwuchspianisten unserer Zeit für diese Aufnahme gewonnen werden: Mit dem 1. Preis beim International Piano Competition in Dublin im Jahr 2000 und dem 2. Preis beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb in Moskau im Jahr 2002 gelang ihm der internationale Durchbruch. Seither ist er ein in aller Welt gefragter Künstler. Alexeï Nabioulins Interpretation der hier eingespielten Werke zeigen eine sehr persönliche und höchst interessante Annäherung an die Klangwelt der Komponisten. Gerade das macht diese Aufnahme zu einer Entdeckungsreise in die Welt der russischen Klaviermusik.

Besprechungen

Pforzheimer Zeitung
Pforzheimer Zeitung | 18.03.2005 | Thomas Weiss | 18. März 2005

Allzu oft geraten Klavierwerke Serge Prokofieffs in die Hände vonMehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
Allzu oft geraten Klavierwerke Serge Prokofieffs in die Hände von

Pizzicato
Pizzicato | 9/2004 | Guy Wagner | 1. September 2004 Viel versprechender Virtuose

An dieser Einspielung überrascht zunächst einmal der Klang des Klaviers, wundervoll aufgenommen und bestens für SACD ausgesteuert. So ergibt sichMehr lesen

An dieser Einspielung überrascht zunächst einmal der Klang des Klaviers, wundervoll aufgenommen und bestens für SACD ausgesteuert. So ergibt sich ein neues Hörgefühl.

Sodann die Annäherung des jungen sibirischen Pianisten Alexeï Nabioulin, mit 25 Jahren bereits mehrfacher Preisträger: Ihm kommt es nicht auf eine nur technisch brillante Einspielung von zwei der interessantesten Sonaten von Prokofiev an, zwischen denen Welten liegen: der revolutionäre Aufbruch von 1917, Stalin, der Zweite Weltkrieg und seine Millionen Toten. Nabioulin verdeutlicht die geistige Entwicklung des Komponisten, seine ursprüngliche Radikalität, seine Auseinandersetzung mit dem furchtbaren Regime des ‚Väterchens’, die innere Trauer, aber dazu auch des Komponisten Sinn für Klang und Farbe: Hier ist im Klavier eingefangene symphonische Dichte.

Zwar reicht Nabioulin nicht an Emil Gilels oder Swjatoslaw Richter in der 8. ungemein komplexen Sonate von Prokofiev heran, da ihm noch etwas am ‚großen Atem’ fehlt, aber der von ihm gestaltete Aufbau des Werkes ist immer kohärent und innerlich schlüssig. Interessant ist auch seine Auslegung der 4. Sonate ‚Aus alten Heften’, die er etwas weniger tiefsinnig auslegt als Nikolai Lugansky – meine erste Wahl –, aber sehr konsequent und lyrisch. Nabioulin hat nicht vergessen, dass dies eine Trauerarbeit Prokofievs ist über den Freitod seines Freundes Max Schmidthof, dem das Werk gewidmet ist. Die motorische Ironie des Finales ‚Allegro con brio, ma non leggiero’ hat der junge Könner bestens eingefangen.

Erstaunen tun aber die beiden Präludien von Rachmaninow, die sich zwischen diesen erratischen Blöcken von Prokofiev ‚verirrt’ zu haben scheinen und sich hier kaum zurechtfinden, auch wenn man immer wieder die Expressivität und die Anschlagskunst des viel versprechenden Pianisten bewundern muss.
An dieser Einspielung überrascht zunächst einmal der Klang des Klaviers, wundervoll aufgenommen und bestens für SACD ausgesteuert. So ergibt sich

www.anaclase.com
www.anaclase.com | 7/2004 | Hervé Koenig | 1. Juli 2004

Le jeune pianiste russe Alexeï Nabiouline, qui sera très présent enMehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
Le jeune pianiste russe Alexeï Nabiouline, qui sera très présent en

Audiophile Audition
Audiophile Audition | July-August 2004 | John Sunier | 1. Juli 2004

This German label only has a couple of SACDs out so far and is difficult toMehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
This German label only has a couple of SACDs out so far and is difficult to

Piano News
Piano News | 4/2004 | Helmut Peters | 1. Juli 2004

Prokofjeffs Klaviersonaten gehören derzeit zu den meist eingespieltenMehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
Prokofjeffs Klaviersonaten gehören derzeit zu den meist eingespielten

Fono Forum
Fono Forum | 7/2004 | Attíla Csampai | 1. Juli 2004

Ein Musterbeispiel für exzellent ausgesteuerten, sinnlich-voluminösen Klavierklang in echter DSD-Mehrkanal-Technik bietet die zweite SACD desMehr lesen

Ein Musterbeispiel für exzellent ausgesteuerten, sinnlich-voluminösen Klavierklang in echter DSD-Mehrkanal-Technik bietet die zweite SACD des kleinen Detmolder Labels Audite, dass unter seinem Chef, dem diplomierten Tonmeister Ludger Böckenhoff, auch aufnahmetechnisch (und klangästhetisch) höchste Maßstäbe anpeilt.
Für diese Mehrkanalaufnahme verpflichtete er den 25 Jahre alten sibirischen Pianisten Alexei Nabioulin, der sich mit zwei Klaviersonaten Prokofieffs und einigen Préludes von Rachmaninoff auch musikalisch als echte Neuentdeckung erweist.
Das seit Kindesbeinen an in der Öffentlichkeit agierende Alt-Wunderkind entpuppt sich als abgeklärter Klangmagier, der in beiden weniger bekannten Prokofieff-Sonaten Nr. 4 (von 1917) und Nr. 8 (von 1944) fernab von allem üblichen Virtuosengedonnere die komplexen emotionalen Tiefenschichten, die Erzählkraft, die lyrischen Schönheiten und die Melancholie des „Bürgerschrecks“ Prokofieff freilegt und mit betörendem Klangsinn seine Verwurzelung in der großen musikalischen und literarischen Tradition Russlands verdeutlicht. In Nabioulins Seelenexkursionen spürt man auch den genialen Klangfarbenzauberer und den großen Operndramatiker Prokofieff. Solche ernsthaften Debütscheiben wünscht man sich gerne öfters.
Wir werden uns langsam daran gewöhnen müssen, dass der musikalische und interpretatorische Fortschritt sich in Zukunft bei den Independents, bei den kleinen Enthusiasten-Labels abspielt.
Ein Musterbeispiel für exzellent ausgesteuerten, sinnlich-voluminösen Klavierklang in echter DSD-Mehrkanal-Technik bietet die zweite SACD des

Classica-Répertoire
Classica-Répertoire | mai 2004 | Stéphane Friédérich | 1. Mai 2004

La pianiste sibérien procède d’une véritable démarche artistique dansMehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
La pianiste sibérien procède d’une véritable démarche artistique dans

klassik-heute.com
klassik-heute.com | 14.04.2004 | Peter Cossé | 14. April 2004

Duplizität kaum erwarteter Ereignisse: Nahezu zeitgleich erscheinen zweiMehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
Duplizität kaum erwarteter Ereignisse: Nahezu zeitgleich erscheinen zwei

www.classicstodayfrance.com
www.classicstodayfrance.com | 11.04.2004 | Jean-Marie Brohm | 11. April 2004

Les Sonates de Prokofiev ont été dans l'ensemble mieux serviesMehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
Les Sonates de Prokofiev ont été dans l'ensemble mieux servies

Crescendo
Crescendo | 2/2004 | Dietholf Zerweck | 1. April 2004

Alexei Nabioulin ist einer der vielversprechenden russischen Pianisten derMehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
Alexei Nabioulin ist einer der vielversprechenden russischen Pianisten der

Händlerinfos

Sergei Prokofiev & Sergei Rachmaninov: Piano Works
Artikelnummer: 92.513
EAN-Code: 4022143925138
Preisgruppe: ACX
Veröffentlichungsdatum: 1. März 2004
Spielzeit: 61 min.

Neuigkeiten

Datum /
Typ
Titel
Rating
07.03.2005
Auszeichnung

4/5 Noten - Sergei Prokofiev & Sergei Rachmaninov: Piano Works
07.03.2005
Auszeichnung

Repertoirewert: 6/6 - Sergei Prokofiev & Sergei Rachmaninov: Piano Works
07.03.2005
Auszeichnung

Gesamteindruck: 8/10 - Sergei Prokofiev & Sergei Rachmaninov: Piano Works
07.01.2006
Rezension

Pforzheimer Zeitung
Allzu oft geraten Klavierwerke Serge Prokofieffs in die Hände von Pianisten,...
07.03.2005
Rezension

www.anaclase.com
Le jeune pianiste russe Alexeï Nabiouline, qui sera très présent en France...
07.03.2005
Rezension

Pizzicato
Viel versprechender Virtuose
07.03.2005
Rezension

Audiophile Audition
This German label only has a couple of SACDs out so far and is difficult to...
07.03.2005
Rezension

Piano News
Prokofjeffs Klaviersonaten gehören derzeit zu den meist eingespielten...
07.03.2005
Rezension

Fono Forum
Ein Musterbeispiel für exzellent ausgesteuerten, sinnlich-voluminösen...
07.03.2005
Rezension

Classica-Répertoire
La pianiste sibérien procède d’une véritable démarche artistique dans la...
07.03.2005
Rezension

Crescendo
Alexei Nabioulin ist einer der vielversprechenden russischen Pianisten der...
07.03.2005
Rezension

www.classicstodayfrance.com
Les Sonates de Prokofiev ont été dans l'ensemble mieux servies qualitativement...
07.03.2005
Rezension

klassik-heute.com
Duplizität kaum erwarteter Ereignisse: Nahezu zeitgleich erscheinen zwei...

Mehr von den Komponisten

Mehr von diesen Künstlern

Mehr aus diesem Genre

...