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Carsten Wiebusch: Orgelwerke

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Serie

Carsten Wiebusch: Orgelwerke

Carsten Wiebusch, 1969 in Göttingen geboren, studierte an den Musikhochschulen Düsseldorf und Stuttgart sowie an der Folkwanghochschule Essen. Von 1993 bis 1999 war er Organist in Essen-Werden an der spätromantischen Walcker-Orgel. Aus dieser Zeit stammt seine international vielbeachtetemehr

"Carsten Wiebusch ist ein überlegener Gestalter, der... den außermusikalischen Inhalt zum Klingen bringt. Und vom schweren Ochsenkarren bis zum quicklebendigen Ballett der Küken gelingt ihm das bei Mussorgsky genauso gut wie bei Wagners stolzem Helden." (Fono Forum)

Titelliste


2 von 4 (01:18:06)

Johann Sebastian Bach, Johann Sebastian Bach Carsten Wiebusch

Johann Sebastian Bach, Johann Sebastian Bach Carsten Wiebusch

Michael Praetorius, Michael Praetorius Carsten Wiebusch

Johann Sebastian Bach, Johann Sebastian Bach Carsten Wiebusch

Johann Sebastian Bach, Johann Sebastian Bach Carsten Wiebusch

Georg Friedrich Händel, Georg Friedrich Händel Carsten Wiebusch

Georg Friedrich Händel, Georg Friedrich Händel Carsten Wiebusch

Dietrich Buxtehude, Dietrich Buxtehude Carsten Wiebusch

Johannes Brahms, Johannes Brahms Carsten Wiebusch

Max Reger, Max Reger Carsten Wiebusch

Olivier Messiaen La Nativité du Seigneur (33:40) Carsten Wiebusch

Marcel Dupré, Marcel Dupré Carsten Wiebusch


3 von 4 (01:13:32)

Johann Sebastian Bach | William Thomas Best Partita No. 2 in D minor for Solo Violin, BWV 1004 (26:10) Carsten Wiebusch

Johann Sebastian Bach, Johann Sebastian Bach Carsten Wiebusch

Johann Sebastian Bach, Johann Sebastian Bach Carsten Wiebusch

Johann Sebastian Bach, Johann Sebastian Bach Carsten Wiebusch

Johann Sebastian Bach | William Thomas Best Präludium und Fuge in E minor, BWV 533 (14:34) Carsten Wiebusch

Johann Sebastian Bach, Johann Sebastian Bach Carsten Wiebusch

Johann Sebastian Bach, Johann Sebastian Bach Carsten Wiebusch

Johann Sebastian Bach | William Thomas Best Orgelbüchlein (07:56) Carsten Wiebusch

Johann Sebastian Bach | William Thomas Best Schübler Chorales (04:40) Carsten Wiebusch

Johann Sebastian Bach | William Thomas Best Orgelbüchlein (07:56) Carsten Wiebusch

Johann Sebastian Bach | William Thomas Best Toccata, Adagio und Fuge in C major, BWV 564 (30:02) Carsten Wiebusch



Bonustracks (09:44)

Diesen Bonustrack erhalten Sie nur bei Download über www.audite.de.

Deux Arabesques (19:28)

Informationen

Carsten Wiebusch, 1969 in Göttingen geboren, studierte an den Musikhochschulen Düsseldorf und Stuttgart sowie an der Folkwanghochschule Essen. Von 1993 bis 1999 war er Organist in Essen-Werden an der spätromantischen Walcker-Orgel. Aus dieser Zeit stammt seine international vielbeachtete Debüt-CD beim Label audite mit Werken von Wagner, Reger und Mussorgski, die den Anfang einer ganzen Reihe von Produktionen mit diesem hervorragenden Organisten bildete. 1999 wechselte Wiebusch an die Christuskirche Karlsruhe, einem kirchenmusikalischen Zentrum Südwestdeutschlands, wo er unter anderem die Leitung des Oratorien- und Kammerchores übernahm. Die erfolgreiche Zusammenarbeit belegt auch eine gemeinsame Einspielung mit weihnachtlicher Orgel- und Chormusik (fermate 40.004 „Engel, Hirten, Könige"). Eine weitere Produktion Wiebuschs in dieser Reihe widmet sich den Orgel-Arrangements Bachscher Werke von William Thomas Best. Best's Regieanweisungen hinsichtlich Tempowahl, Artikulation, Registrierung, Manualverteilung und Schwellwerksdynamik lassen die großen freien Orgelwerke als dramatische Szenen oder Balladen erscheinen, die kleineren Werke und Choralvorspiele als Gedichte. Carsten Wiebusch setzt Bach auf der neuen Klais-Orgel der Christuskirche Karlsruhe, deren Klang hier erstmals auf Tonträger gebannt wird, gleichermaßen poetisch wie kraftvoll in Szene. Besonders auf den Farbenreichtum ausgelegt ist Wiebuschs jüngste Einspielung dieser Reihe. Für "Claude Debussy: La Cathédrale engloutie" legte er sich mit den Preludés sowie der Suite bergamasque zwei Standardwerke der Klavierliteratur auf den Orgeltisch und verstärkte durch die Registrierung die in den Kompositionen bereits enthaltene Klangvielfalt um ein Vielfaches. Auf der Orgel gespielt schlagen Debussys Werke somit nahtlos eine Brücke zur Klangwelt von Olivier Messiaen.

Besprechungen

www.michael-pfeifer.de
www.michael-pfeifer.de | 28.02.2015 | Michael Pfeifer | 28. Februar 2015 Bach neu hören

Eine analytische, dabei aber unmittelbar zugängliche und höchst musikalische Art, auf der die Bachschen Orgelwerke nun daherkommen. [...] Best's Bach ist seit langem der beste Bach, der zu hören war.Mehr lesen

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Eine analytische, dabei aber unmittelbar zugängliche und höchst musikalische Art, auf der die Bachschen Orgelwerke nun daherkommen. [...] Best's Bach ist seit langem der beste Bach, der zu hören war.

Record Geijutsu
Record Geijutsu | 2015.2 | 1. Februar 2015

japanische Rezension siehe PDF!Mehr lesen

japanische Rezension siehe PDF!
japanische Rezension siehe PDF!

F. F. dabei
F. F. dabei | Nr. 26/2014 (vom 13. bis 26. Dezember) | 13. Dezember 2014 Mediamarkt
F.F. sichtet Musik- und Literaturangebote

Auf den Spuren der biblischen Figuren, die nach Oliver Messiaen derMehr lesen

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Auf den Spuren der biblischen Figuren, die nach Oliver Messiaen der

Aachener Zeitung | Freitag, 5. Dezember 2014 | Armin Kaumanns | 5. Dezember 2014 Klassiker, Kreatives und kleine Kostbarkeiten
Alben mit (vor-)weihnachtlicher Musik: Wir haben einige Neuerscheinungen unter die Lupe genommen. „Stille Nacht“ fehlt natürlich auch diesmal nicht

In der Christuskirche in Karlsruhe steht eine schöne Klais-Orgel, auf derMehr lesen

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In der Christuskirche in Karlsruhe steht eine schöne Klais-Orgel, auf der

Aachener Nachrichten
Aachener Nachrichten | Freitag, 5. Dezember 2014 | Armin Kaumanns | 5. Dezember 2014 Klassiker, Kreatives und kleine Kostbarkeiten
Alben mit (vor-)weihnachtlicher Musik: Wir haben einige Neuerscheinungen unter die Lupe genommen. „Stille Nacht“ fehlt natürlich auch diesmal nicht

In der Christuskirche in Karlsruhe steht eine schöne Klais-Orgel, auf derMehr lesen

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In der Christuskirche in Karlsruhe steht eine schöne Klais-Orgel, auf der

Das Opernglas
Das Opernglas | Dezember 2014 | Y. Han | 1. Dezember 2014 Musik zum Fest

Besinnliche Einstimmung auf das Fest verspricht auch die mit "Engel,Mehr lesen

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Besinnliche Einstimmung auf das Fest verspricht auch die mit "Engel,

Badische Zeitung
Badische Zeitung | Samstag, 4. Oktober 2014 | Johannes Adam | 4. Oktober 2014 Orgel- und Chormusik
Weihnachtliches aus Karlsruhe

Engel, Hirten, Könige – das Begleitpersonal der Weihnachtsgeschichte schaffte es bei diesem christfestlichen Projekt gar bis zum CD-Titel. BeiMehr lesen

Engel, Hirten, Könige – das Begleitpersonal der Weihnachtsgeschichte schaffte es bei diesem christfestlichen Projekt gar bis zum CD-Titel. Bei jener an der Christuskirche Karlsruhe entstandenen Scheibe, die musikalisch nicht selten so spontan daherkommt wie der mutige, eingangs gewählte Arnstädter Choral „In dulci jubilo“ des jungen Bach. Eine schöne, kluge Werkmischung mit Querverbindungen. Der Kinderchor Cantus Juvenum mit seinen frischen Stimmen nimmt für sich ein. Zudem beweisen der Kammer- und der Oratorienchor der Christuskirche unter Leitung von Kantor Carsten Wiebusch ihre Qualitäten. An den Tasten zeigt Wiebusch, dass die große Klais-Orgel für die Weihnachtsmeditationen von Messiaen und den virtuosen Dupré-Klassiker sehr geeignet ist. Beim Arrangement von „O come, all ye faithful“ („Adeste fideles“), das wir dem Briten David Willcocks verdanken, labt man sich am Wohlklang.
Engel, Hirten, Könige – das Begleitpersonal der Weihnachtsgeschichte schaffte es bei diesem christfestlichen Projekt gar bis zum CD-Titel. Bei

The Organ
The Organ | No. 368 Summer 2014 | Curtis Rogers | 1. Mai 2014

Seeing as Debussy's Piano Preludes have been orchestrated (most notably by Colin Matthews) it was by no means a fanciful project for Carsten WiebuschMehr lesen

Seeing as Debussy's Piano Preludes have been orchestrated (most notably by Colin Matthews) it was by no means a fanciful project for Carsten Wiebusch to have transcribed them for organ. However, the results are only partially successful.

To some extent, any shortcomings are beyond Wiebusch's control, attributable simply to the very nature of the organ. On the one hand it does not have the fixed, percussive tones of the piano, which means that the fairies of Les Fées sont d'exquises danseuses do not quite flit around as spryly as they might (and although it is rhythmically nimble, the registration could utilise a few more mixtures or mutations to create a more sparkling sonority); nor do the bell-like chords of La Cathedrale come over with the increasing clarity that they might. On the other hand, the effect of the organ's sustained sounds – however quiet – is not the same as the vibrations of pedalled chords, and so Brouillards sounds merely mushy rather than mysteriously nebulous (nor is it clear why Wiebusch draws the detached staccato quavers in the treble register during the section marked 'un peu retenue' into a legato line near the end of this Prelude).

Wiebusch plays the 2010 Klais organ of the Christuskirche in Karlsruhe (an instrument rebuilt from an older organ by the same firm). The church acoustic provides an ideal sonic atmosphere in holding phrases together which, on paper, appear disjointed, for example in Ondine. Wiebusch also uses the Swell shutters astutely to draw a contrast between those passages marked by Debussy 'en dehors' and those which are more prominent in volume. He also creates some beautifully sombre registrations, with just a touch of reediness, for Feuilles mortes, Bruyeres and Canope. Vivid timbres are used in Feux d'Artifice though its climax is a damp squib, consisting simply of spread chords rather than the heaving pairs of chords Debussy notates. Paradoxically, it is perhaps the technical study Les tierces alternées whose registration sounds most authentically 'French', and elsewhere, a more vibrant use of colours would have been welcome. Wiesbusch plays the Suite with rhythmic flexibility, but I might have been inclined to use a more shimmering string sonority for the lustre of Clair de Lune.

Sadly the CD notes do not explain the specific principles which guided Wiebusch in making his transcriptions, nor do they provide a breakdown of registrations.
Seeing as Debussy's Piano Preludes have been orchestrated (most notably by Colin Matthews) it was by no means a fanciful project for Carsten Wiebusch

hifi & records
hifi & records | 2/2014 | Uwe Steiner | 1. April 2014

Die pianistisch präzisen Zeichnungen dieser stimmungshaft diffusen, thematisch abstrahierenden, harmonisch irrlichternden Gebilde verwandelt er in koloristisch eindringliche Malerei. Zur überwältigenden Wirkung trägt auch die phänomenale Aufnahmetechnik bei, die Orgel und Kirchenraum ebenso haptisch wie atmosphärisch abbildet. Mehr lesen

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Die pianistisch präzisen Zeichnungen dieser stimmungshaft diffusen, thematisch abstrahierenden, harmonisch irrlichternden Gebilde verwandelt er in koloristisch eindringliche Malerei. Zur überwältigenden Wirkung trägt auch die phänomenale Aufnahmetechnik bei, die Orgel und Kirchenraum ebenso haptisch wie atmosphärisch abbildet.

Classical CD Choice | March 2, 2014 | Barry Forshaw | 2. März 2014 | Quelle: http://www.cdcho... Delius, Prokofiev and a Month of Rarities from Naxos and Helios

Carsten Wiebusch’s CD ‘La Cathédrale engloutie’ [...] is highly impressive, utilising the instrument to find a persuasive equivalent for Debussy’s harmonic language.Mehr lesen

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Carsten Wiebusch’s CD ‘La Cathédrale engloutie’ [...] is highly impressive, utilising the instrument to find a persuasive equivalent for Debussy’s harmonic language.

http://theclassicalreviewer.blogspot.de | Friday, 7 February 2014 | 7. Februar 2014 Carsten Wiebusch draws some beautiful colours and textures from the Klais organ of Christuskirche, Karlsruhe in his own transcriptions of piano works by Debussy on a new release from Audite

This may not be what Debussy would have expected but I can’t think of an organ disc I have enjoyed so much for a long time. The recording is superb, one of the best organ recordings I have heard.Mehr lesen

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This may not be what Debussy would have expected but I can’t think of an organ disc I have enjoyed so much for a long time. The recording is superb, one of the best organ recordings I have heard.

Organ
Organ | 01/2014 | Michael Gerhard Kaufmann | 1. Januar 2014

In den 77 Minuten Spielzeit bleiben am Ende wenig Wünsche offen, weder an das Instrument noch an den Interpreten: Beide zeigen sich wandlungsfähig-vielgestaltig und dienen im besten Sinne der Musik. Mehr lesen

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In den 77 Minuten Spielzeit bleiben am Ende wenig Wünsche offen, weder an das Instrument noch an den Interpreten: Beide zeigen sich wandlungsfähig-vielgestaltig und dienen im besten Sinne der Musik.

www.landgoedgerianna.nl | December 2013 | Jan-Willem van Braak | 1. Dezember 2013

Opvallend is dat Wiebusch een opmerkelijk stukje affiniteit voor deze muziek bloot legt. Tempo, timbre, kleur en registraties, het klopt allemaal. Melancholie maar ook hilariteit en bitsheid wisselen zich continue en in rap tempo af. Wiebusch zorgt dat deze eclatante muziek niet onopgemerkt aan je voorbij gaat. Hulde!Mehr lesen

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Opvallend is dat Wiebusch een opmerkelijk stukje affiniteit voor deze muziek bloot legt. Tempo, timbre, kleur en registraties, het klopt allemaal. Melancholie maar ook hilariteit en bitsheid wisselen zich continue en in rap tempo af. Wiebusch zorgt dat deze eclatante muziek niet onopgemerkt aan je voorbij gaat. Hulde!

Badische Zeitung
Badische Zeitung | Samstag, 30. November 2013 | 30. November 2013 REGIO-CD: Debussy in Karlsruhe

Als Orgelkomponist ist Claude Debussy bislang nicht hervorgetreten. Das könnte sich ändern. Denn: Carsten Wiebusch hat Klavierwerke diesesMehr lesen

Als Orgelkomponist ist Claude Debussy bislang nicht hervorgetreten. Das könnte sich ändern. Denn: Carsten Wiebusch hat Klavierwerke dieses prominenten Franzosen auf die Orgel übertragen. Bei der Klais-Orgel der Karlsruher Christuskirche, dem größten Orgelneubau der Evangelischen Landeskirche in Baden seit 100 Jahren, stehen die entsprechenden Farben zur Verfügung. Wiebusch nutzt die breite Palette des 84-Register-Instruments. Etwa bei den Stücken aus dem zweiten Buch der Préludes oder auch bei dem titelgebenden Opus "La Cathédrale engloutie" (Die versunkene Kathedrale) aus dem ersten Buch. Eine Musik, die mitunter aufs Orgelschaffen von Olivier Messiaen und Jehan Alain vorausweist. Manchmal denkt man an die Fantasiestücke von Louis Vierne – mit dem Unterschied, dass bei ihm der Komponist höchstpersönlich die Farben bestimmt. In Wiebuschs Transkriptionen aber ist es der arrangierende Interpret. Hier wird der Parameter Klangfarbe effektvoll verabsolutiert. Übers Resultat kann man sich unterhalten.
Als Orgelkomponist ist Claude Debussy bislang nicht hervorgetreten. Das könnte sich ändern. Denn: Carsten Wiebusch hat Klavierwerke dieses

Badische Zeitung
Badische Zeitung | J.A. | 24. Oktober 2013 Debussy in Karlsruhe

Als Orgelkomponist ist Claude Debussy bislang nicht hervorgetreten. Das könnte sich ändern. Denn: Carsten Wiebusch hat Klavierwerke diesesMehr lesen

Als Orgelkomponist ist Claude Debussy bislang nicht hervorgetreten. Das könnte sich ändern. Denn: Carsten Wiebusch hat Klavierwerke dieses prominenten Franzosen auf die Orgel übertragen. Bei der Klais-Orgel der Karlsruher Christuskirche, dem größten Orgelneubau der Evangelischen Landeskirche in Baden seit 100 Jahren, stehen die entsprechenden Farben zur Verfügung. Wiebusch nutzt die breite Palette des 84-Register-Instruments. Etwa bei den Stücken aus dem zweiten Buch der Préludes oder auch bei dem titelgebenden Opus „La Cathédrale engloutie“ (Die versunkene Kathedrale) aus dem ersten Buch. Eine Musik, die mitunter aufs Orgelschaffen von Olivier Messiaen und Jehan Alain vorausweist. Manchmal denkt man an die Fantasiestücke von Louis Vierne – mit dem Unterschied, dass bei ihm der Komponist höchstpersönlich die Farben bestimmt. In Wiebuschs Transkriptionen aber ist es der arrangierende Interpret. Hier wird der Parameter Klangfarbe effektvoll verabsolutiert. Übers Resultat kann man sich unterhalten.
Als Orgelkomponist ist Claude Debussy bislang nicht hervorgetreten. Das könnte sich ändern. Denn: Carsten Wiebusch hat Klavierwerke dieses

www.amazon.de
www.amazon.de | 31. März 2013 | Gottfried Meyer | 31. März 2013 Dauerthema: Bach und die Orgel

Durch eine Sendung in BR-Klassik wurde ich auf die CD aufmerksam gemacht.Mehr lesen

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Durch eine Sendung in BR-Klassik wurde ich auf die CD aufmerksam gemacht.

Bayern 4 Klassik - CD-Tipp
Bayern 4 Klassik - CD-Tipp | 21.01.2013 | Matthias Keller | 21. Januar 2013 Carsten Wiebusch spielt "Best's Bach"

William Thomas Best, geboren 1826 im englischen Carlisle, gestorben 1897 in Liverpool, war der erste englische Organist, der sich mit dem Werk JohannMehr lesen

William Thomas Best, geboren 1826 im englischen Carlisle, gestorben 1897 in Liverpool, war der erste englische Organist, der sich mit dem Werk Johann Sebastian Bachs umfassend auseinandersetzte. Das Resultat war eine 20-bändige Gesamtausgabe der Bachschen Orgelwerke, von denen zwei Bände erst posthum erschienen.

Best ist damit vor Karl Straube der wohl wichtigste Bach-Exeget der Romantik. In seiner Bach-Ausgabe, der die erste Bach-Gesamtausgabe Wilhelm Rusts zugrunde liegt, ist keine einzige Note der ursprünglichen Vorlage geändert, wohl aber deren Lesart. Eben hierin liegt der Hauptaspekt dieser Neueinspielung: Sie ist ein Blick in die Interpretationsgeschichte des Bach'schen Orgelwerkes. Das mag zunächst befremden – in einer Zeit, die sich dem Urtext und Erforschen sogenannter historischer Aufführungspraxis verschrieben hat.

Orgel als Farbmalkasten

Andererseits liegen inzwischen auch vergleichbare Einspielungen vor etwa von Mendelssohns Fassung der "Matthäuspassion" oder Mozarts Version des Händel'schen "Messias". Best hat, darin ganz Kind seiner Zeit, das Interpretentum als ein mitschöpferisches betrachtet und sich wie selbstverständlich das Recht heraus genommen, Bachs Musik seinen persönlichen dynamischen und agogischen Vorstellungen zu unterwerfen und die Orgel hierbei als orchestralen "Farbmalkasten" zu benutzen. Deshalb beginnt bei ihm die d-Moll Toccata auffallend zart, wechselt in der großen c-Moll-Passacaglia die Registrierung mitunter taktweise, wie auch das Crescendo-Pedal vielerorts zum Einsatz kommt.

Echter Bach alla Best

Eine Bach-Inszenierung also, vergleichbar dem modernen Regietheater, welches sich ja ebenfalls das Recht heraus nimmt, konkret Überliefertes neu zu deuten. Interpret Carsten Wiebusch vollzieht diese Anweisungen aufs Genaueste und zeigt dabei, dass auch auf einer vergleichsweise "modernen" Klais-Orgel (Christuskirche Karlsruhe) "echter" Bach alla Best möglich ist.
William Thomas Best, geboren 1826 im englischen Carlisle, gestorben 1897 in Liverpool, war der erste englische Organist, der sich mit dem Werk Johann

Organ
Organ | 03/2012 | Wolfgang Valerius | 1. September 2012

Tut sich was in Orgel-Deutschland? Nach den Jahrzehnten eher eingefahrenerMehr lesen

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Tut sich was in Orgel-Deutschland? Nach den Jahrzehnten eher eingefahrener

Fidelity | Nr. 3, 5/2012 | Michael Rassinger | 30. August 2012 Bach neu gewandet

Einspielungen von Orgelwerken Johann Sebastian Bachs gibt es wahrlichMehr lesen

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Einspielungen von Orgelwerken Johann Sebastian Bachs gibt es wahrlich

klassik.com | 24.06.2012 | Thomas Bopp | 24. Juni 2012 | Quelle: http://magazin.k... Breit gestreutes Klangkaleidoskop
Bach, Johann Sebastian – Orgelwerke, bearbeitet von William Thomas Best

Bachs Orgelwerke und eine Orgeladaption der Chaconne für Violine soloMehr lesen

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Bachs Orgelwerke und eine Orgeladaption der Chaconne für Violine solo

www.klavier.de | 24.06.2012 | 24. Juni 2012 Breit gestreutes Klangkaleidoskop
Bach, Johann Sebastian: Orgelwerke, bearbeitet von William Thomas Best

Bachs Orgelwerke und eine Orgeladaption der Chaconne für Violine soloMehr lesen

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Bachs Orgelwerke und eine Orgeladaption der Chaconne für Violine solo

www.opusklassiek.nl | mei 2012 | Siebe Riedstra | 1. Mai 2012

Bach en de waan van de dag – het blijft een fascinerend verschijnsel.Mehr lesen

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Bach en de waan van de dag – het blijft een fascinerend verschijnsel.

Fono Forum
Fono Forum | Mai 2012 | Friedrich Sprondel | 1. Mai 2012 Wege zu Bach
Bach nahm so viele Einflüsse in seine Orgelmusik auf, dass sich einem neugierigen Interpreten viele Wege zu ihm auftun – und manche Aufnahme zeigt, dass auch noch neue zu begehen sind

Die Britin Margaret Philips bringt ihre Bach-Gesamteinspielung in Doppelfolgen heraus; jede Scheibe ist dabei einem prominenten Instrument gewidmet.Mehr lesen

Die Britin Margaret Philips bringt ihre Bach-Gesamteinspielung in Doppelfolgen heraus; jede Scheibe ist dabei einem prominenten Instrument gewidmet. In Folge sechs ist das, neben der neuen Aubertin-Orgel der Pariser Kirche St Louis en I' Île, die legendäre Müller-Orgel der Bavokerk in Haarlem; Folge sieben wurde an der Hildebrandt-Orgel von 1728 in Sangerhausen und an der grandiosen Silbermann-Orgel der Freiberger Petrikirche aufgezeichnet. Philips spielt tadellos und mit sicherem Geschmack in Tempo und Registerwahl. Interessant ist, welche der großen Orgelwerke sie welchem Instrument zuweist. So erklingen in Folge sechs die großen Präludien und Fugen in e- und h-Moll BWV 548 und BWV 544 an der monumentalen Haarlemer Orgel, Fantasie und Fuge g-Moll BWV 542 und die frühe Toccata E-Dur BWV 566 am eleganten Aubertin-Instrument; Folge VII bringt das lebhafte G-Dur-Werkpaar BWV 541 und das "Grossomogul"-Concerto nach Vivaldi an der farbenfrohen Sangerhauser Orgel, und dem 32-Fuß-Klang in Freiberg vertraut Philips die beiden großen c-Moll-Zyklen an, Präludium und Fuge BWV 546 und die Passacaglia. Möglicherweise lassen sich die Instrumente tontechnisch noch charakteristischer abbilden; in puncto Stilistik und Lebendigkeit macht Margaret Philips aber keiner etwas vor.

Das kann auch für den Leipziger Thomasorganist Ullrich Böhme gelten. Zuletzt hat er sich die großen Orgelchoräle vorgenommen, die Bach in seinen späten Leipziger Jahren in einer Sammelhandschrift zusammenfasste. Jedem Choral stellt Böhme einen Bach'schen Choralsatz voran, gespielt auf der kleinen Hildebrandt-Orgel von 1723 in Störmthal, einem kraftvoll-herben Instrument, das Bach bekannt war. Den jeweiligen Orgelchoral – oder die zugehörige Werkgruppe – spielt Böhme dann auf der großen "Bachorgel" der Leipziger Thomaskirche, die Gerald Woehl im Bachjahr 2000 fertigstellte. Beide Instrumente wurden mit vorteilhafter Direktheit aufgenommen und die farbenreiche, klangmächtige neue Orgel kann neben der charakterstarken alten gut bestehen. Ein Vergnügen aber ist, zu erleben, wie die "Bachorgel" den Thomasorganisten offenbar inspiriert. Er artikuliert und registriert, bei straffen Tempi und absoluter Klarheit, mit umwerfender Spielfreude. Die höchst anspruchsvolle Sammlung wird in ihrem stilistischen Reichtum unmittelbar erlebbar: als packende Musik.

Martin Neu möchte in seinen beiden Einspielungen Bach aus der Perspektive der nord- und süddeutschen Orgelkunst des 17. Jahrhunderts sichtbar machen. Er hat sich stilistisch adäquate Instrumente ausgesucht: Die Ahrend-Orgel in Herzogenaurach überzeugt mit warm-artikuliertem Klang und gibt dem norddeutschen Repertoire – hier beschränkt auf Bachs unmittelbare Bekanntschaften Böhm und Buxtehude – lebhafte Farbigkeit; beim süddeutschen – Kerll, Muffat, Froberger und Pachelbel – nutzt Neu die intensiv strahlende Metzler-Orgel in Obertürkheim für Pedaliter-Kompositionen, die Bernauer-Orgel in Laufenburg von 1776 mit ihrem satt-obertönigen Klang für die Manualiter-Musik. Hörbar inspiriert vom lebendigen Klang der Instrumente, spielt Neu stilistisch angemessen, übertreibt weder Tempi noch Artikulation und registriert oft betont schlicht, aber dank charaktervoller Einzelstimmen musikalisch sehr ergiebig. Die suggerierte Abhängigkeit begründet Neu im Booklet-Text einleuchtend; doch wird vor allem deutlich, wie stark Bach das Aufgenommene jeweils um- und sich anverwandelte.

Carsten Wiebusch geht einen Schritt weiter, indem er sich vornimmt, Bach gleichsam durch die Ohren eines anderen zu präsentieren: Er hält sich an die Ausgaben, die der Brahms-Zeitgenosse William Thomas Best mit Spielanweisungen für den modernen Konzertorganisten und seine technisch fortgeschrittene Orgel versehen hatte. Wiebusch präsentiert damit jene Klangressourcen, die die Klais-Orgel der Karlsruher Christuskirche hinzugewann, als sie kürzlich renoviert wurde. Dabei wurde die schlanke Sechziger-Jahre-Disposition um romantische Farben erweitert, die sich in der gelungenen Aufnahme durch große Intensität nachdrücklich bemerkbar machen. Schärfe und Fülle zusammen ergeben eine expressive Klangpalette, die Wiebusch nutzt, um den Best'schen Interpretationen dramatisches Profil zu verleihen – auch den Überraschungen, die in pièces de résistance wie der Passacaglia und der d-Moll-Toccata auf den Hörer warten. Dabei spielt Wiebusch selber überaus charakteristisch: Er meidet schwülstiges Romantisieren, artikuliert deutlich und lässt auch über die Tempobeugungen hinweg den rhythmischen Fluss nie abreißen. Wiebuschs Bach holt sich letztlich bei W. T. Best die Lizenz für ein expressiv gesteigertes Bach-Spiel – das als solches zweifellos überzeugt.
Die Britin Margaret Philips bringt ihre Bach-Gesamteinspielung in Doppelfolgen heraus; jede Scheibe ist dabei einem prominenten Instrument gewidmet.

kirchmusik.de
kirchmusik.de | 25.04.2012 | Rainer Goede | 25. April 2012

Natürlich, wer kauft heute noch eine Bach-CD in barocker PraxisMehr lesen

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Natürlich, wer kauft heute noch eine Bach-CD in barocker Praxis

Der neue Merker
Der neue Merker | April 2012 | 1. April 2012 audite – “BEST’S BACH”/Orgel
“BEST’S BACH” – Selected Organ Works & Chaconne for Solo Violin arranged by Wiliam Thomas Best – Carsten Wiebusch (Orgel) an der Klais-Orgel der Christuskirche Karlsruhe

Auf dieser SACD erscheint William Thomas Best (1826 – 1897) mit seinenMehr lesen

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Auf dieser SACD erscheint William Thomas Best (1826 – 1897) mit seinen

International Record Review
International Record Review | April 2012 | Peter Lynan | 1. April 2012

William Thomas Best presided for almost 40 years at the large Willis organ in St George's Hall, Liverpool, where he helped to define the role of theMehr lesen

William Thomas Best presided for almost 40 years at the large Willis organ in St George's Hall, Liverpool, where he helped to define the role of the civic organist in Britain by playing weekly recitals and developing a repertory of 'straight' organ music and transcriptions of works originally composed for other instruments. His enthusiasm for Bach was evangelical. He is reputed to have been willing to play on request any of Bach's organ works in his Saturday recital, given notice by the preceding Thursday. He also made a complete edition, from which most of the works on this disc are played.

Anyone expecting Best's Bach to be the organ equivalent of Leopold Stokowski's phantasmagorical orchestrations may be surprised. His editions aren't scholarly in the modern sense, but Best was a careful, even sensitive editor, resulting in performances that are often fairly modest and restrained rather than extravagant. Of course, they are overlaid with the interpretative values of the day, and it's in these details – the registration, articulation and tempos, for example – that the interest lies.

The chorale preludes can sound quite lean. In Liebster Jesu and Herzlich tut mich verlangen there is less rather than more ornamentation of the melody to be relished – it all sounds a little plain, in fact – and the former is taken much faster than it is usually played nowadays. Elsewhere, too, less often does seem to mean more for Best. The great Passacaglia is played not with organo pleno throughout but as a series of differently coloured, often delicate variations that, to Best at least, must have seemed the most effective way to elucidate the work's structure. This is much the same approach as in his well-known arrangement of the Chaconne in D minor, originally for violin, which in this context now appears less a oneoff piece of showmanship than a serious study of musical form.

Best's interpretations transform familiar works in a way that can sound strange to modern ears. To hear the Passacaglia and the Toccata and Fugue in D minor fading away on soft flue stops is very odd indeed, the unexpected, quiet endings becoming a means of dissipating the preceding fugal tensions rather than fulfilling their more familiar climactic function. The 'little' Prelude and Fugue in E minor too is quite understated, its fugue turned into a meditative afterthought for flutes and undulating strings.

Unless listening with Best's editions to hand, it will sometimes be difficult to disentangle the interpretational input of editor and performer. Carsten Wiebusch follows most of Best's suggestions to a T, but I detect a few (minor) departures from the score. He ignores the different flat and natural upper notes of the long trills in the fugue of the Toccata and Fugue and some of his tempos don't match Best's recommended metronome marks. Best doesn't articulate the usually swinging 6/8 fugue subject of the Toccata, Adagio and Fugue as if in 3/4, but that's how Wiebusch plays it, and the result is square and awkward.

Wiebusch pre-empts criticism of his choice of instrument by citing Best's interpretative freedom as justification: he sees it as no disadvantage that the Klais organ of the Christuskirche, Karlsruhe, has a tautness and tang to its tonal qualities that are a world away from the luscious, orchestrally conceived town hall organ Best played. He seeks authenticity in Best's ideas rather than in trying to reproduce more precisely Best's sound, which he argues does not lie at the heart of the matter. I'm sure there are those who would disagree, given that Best's ideas must have been informed at least in part by the type of organ he played. Some of the differences are regrettable, such as the Clarinet solo in the Adagio of the Toccata, Adagio and Fugue, which is assigned to a rather thin-lipped reed with mutation overtones in the absence of a nice rounded orchestral clarinet. Nevertheless, putting aside tricky questions of authenticity, the Klais is a fine, enjoyable instrument with some lovely, freshsounding voices, and it is very well recorded.

This is a curious disc. While I'm intrigued to hear Best's take on Bach (or should that be Wiebusch's take on Best), neither the instrument nor the arguments in its favour really win me over, and I'm left wondering how close to Best this recording really brings us.
William Thomas Best presided for almost 40 years at the large Willis organ in St George's Hall, Liverpool, where he helped to define the role of the

Badische Zeitung
Badische Zeitung | Samstag, 31. März 2012 | Johannes Adam | 31. März 2012 Orgelwerke aus Karlsruhe
Wo Bach zum Briten wird

Man muss sich umstellen. Dass Bachs Orgel-Passacaglia leise beginnt, ist einem ja noch geläufig. Kaum dagegen, dass sie auch verhalten ausklingt.Mehr lesen

Man muss sich umstellen. Dass Bachs Orgel-Passacaglia leise beginnt, ist einem ja noch geläufig. Kaum dagegen, dass sie auch verhalten ausklingt. Selbst die populäre d-Moll-Toccata verzichtet hier am Schluss nach einem Decrescendo aufs Fortissimo. Die Bearbeitungen des 1897 verstorbenen Engländers William Thomas Best legen den Vergleich mit den orchestralen Bach-Arrangements eines Schönberg oder Stokowski nahe, weniger den mit Usancen heutiger organistischer Bach-Pflege. Die Farbe ist wichtig. Bach wird zum Briten. Best verfährt romantisch, eigenwillig. Für den Spieler wird er der Vordenker. Oft geht’s legato zu. Carsten Wiebusch präsentiert sehr gekonnt die schöne, 1966 erbaute und 2010 von der Bonner Werkstatt auch erweiterte Klais-Orgel der Christuskirche Karlsruhe erstmals auf Tonträger. Mit ihren 86 Registern ist sie die zweitgrößte Orgel der Evangelischen Landeskirche in Baden.
Man muss sich umstellen. Dass Bachs Orgel-Passacaglia leise beginnt, ist einem ja noch geläufig. Kaum dagegen, dass sie auch verhalten ausklingt.

Badische Neueste Nachrichten
Badische Neueste Nachrichten | Donnerstag, 15. Dezember 2011 (Nr. 290) | ISt | 15. Dezember 2011 Zum Wegdriften
Wärmstens empfohlen: CD-Tipps für stille Momente

Manche CDs sind wie Lebkuchen. Man sollte sie frühzeitig vor HeiligabendMehr lesen

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Manche CDs sind wie Lebkuchen. Man sollte sie frühzeitig vor Heiligabend

Magazine de l'Orgue
Magazine de l'Orgue | Numéro 58 | Jean Ferrard | 1. Februar 2000

La relation entre l'orgue de Walcker et la musique de Reger est aussiMehr lesen

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La relation entre l'orgue de Walcker et la musique de Reger est aussi

Fono Forum
Fono Forum | 10/1999 | Gregor Willmes | 1. Oktober 1999 Die Kunst der Transkription

Daß Transkriptionen nicht nur dazu dienen können – wie vor der Erfindung von Tonträgern üblich –, Orchesterwerke oder Opern einem größerenMehr lesen

Daß Transkriptionen nicht nur dazu dienen können – wie vor der Erfindung von Tonträgern üblich –, Orchesterwerke oder Opern einem größeren Publikum zugänglich zu machen, sondern durchaus einen eigenen ästhetischen Anspruch besitzen, scheint sich immer stärker herumzusprechen. So gibt es auf dem Tonträgermarkt einen Trend, Transkriptionen für zwei Klaviere oder Orgel zu veröffentlichen. Zur letzteren Kategorie zählen die drei hier besprochenen Aufnahmen.

Carsten Wiebusch – Jahrgang 1969 – hat sich Wagners „Parsifal“-Vorspiel in der Bearbeitung von Edwin H. Lemare angenommen sowie eine eigene Transkription von Mussorgskys „Bildern einer Ausstelung" erstellt. Was diese CD unbedingt empfehlenswert macht, ist der unverwechselbare Klang der Walcker-Orgel von 1900 in der Evangelischen Kirche Essen-Werden. Es handelt sich um eine dreimanualige, vollpneumatische Orgel mit 37 Registern – Anfang der 90er von der Firma Schuke (Berlin) restauriert –, deren „deutscher“ romantischer Klang kaum noch anzutreffen ist. Ob es die satten Streicher im „Parsifal“-Vorspiel sind oder die wunderbaren Mischklänge bei Mussorgsky – diese Orgel hat ein ganz eigenes Gesicht. Carsten Wiebusch ist ein überlegener Gestalter, der nicht in erster Linie auf Virtuosität abzielt, sondern eher darauf, den außermusikalischen Inhalt zum Klingen zu bringen. Und vom schweren Ochsenkarren bis zum quicklebendigen Ballett der Küken gelingt ihm das bei Mussorgsky genauso gut wie bei Wagners stolzem Helden.

Vom Bayreuther Meister zu Liszt ist es bekanntlich nicht weit. Helmut Deutsch – Jahrgang 1963 – spielt auf der Oberthür-Orgel der Kathedrale zu Auxerre drei von Liszts Sinfonischen Dichtungen und zwei Klavierstücke – in Transkriptionen vom Komponisten selbst, vom Interpreten („Les Preludes") sowie von Günter Berger („Czardäs obstine"). Deutsch ist ein Virtuose, der finger- und fußfertig die Sinfonischen Dichtungen zu klingenden Dramen verwandelt. Dazu stehen ihm auf vier Manualen und Pedal fast 50 Register zur Verfügung, die er auch farbenreich einsetzt. Eindrucksvoll wirken zudem die spanischen Trompeten, die er beim „Czardas" zieht. Doch ein eigenes, unverkennbares Profil besitzt die 1986 erbaute Orgel im Vergleich mit dem Walcker-Instrument nicht.

Daß Transkriptionen nicht nur dazu dienen können – wie vor der Erfindung von Tonträgern üblich –, Orchesterwerke oder Opern einem größeren

Badische Neueste Nachrichten
Badische Neueste Nachrichten | Samstag, 09. Juni 2012 | aß | 9. Juni 201 Bach auf Englisch
Neue CD mit Musik des Thomaskantors

Bachs Orgelmusik ist geistvoll, vielschichtig, intelligent und tiefMehr lesen

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Bachs Orgelmusik ist geistvoll, vielschichtig, intelligent und tief

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Datum /
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Titel
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07.03.2005
Rezension

Magazine de l'Orgue
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07.03.2005
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Fono Forum
Die Kunst der Transkription
07.03.2005
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Interpretation & Klang: 4/5 Sternen - Reger - Wagner - Mussorgsky
17.04.2012
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Der neue Merker
audite – “BEST’S BACH”/Orgel
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26.04.2012
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Orgelwerke aus Karlsruhe
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Natürlich, wer kauft heute noch eine Bach-CD in barocker Praxis eingespielt?...
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Bach en de waan van de dag – het blijft een fascinerend verschijnsel....
31.05.2012
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Fono Forum
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Bach auf Englisch
20.06.2012
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26.06.2012
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Breit gestreutes Klangkaleidoskop
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Badische Zeitung
REGIO-CD: Debussy in Karlsruhe
11.02.2014
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http://theclassicalreviewer.blogspot.de
Carsten Wiebusch draws some beautiful colours and textures from the Klais organ of Christuskirche, Karlsruhe in his own transcriptions of piano works by Debussy on a new release from Audite
24.03.2014
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hifi & records
Eigentlich bin ich kein Freund von Transkriptionen. In aller Regel hat ja der...
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