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Robert Schumann: Kerner Lieder op. 35 & Liederkreis op. 39

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Robert SchumannKerner Lieder op. 35 & Liederkreis op. 39

The song cycles “Kerner-Lieder” op. 35 and Liederkreis op. 39 by Schumann , recorded in 1954-55 for West German Radio, are amongst the foremost examples of Dietrich Fischer-Dieskau’s mastery of the art of Lieder singing. The listener is treated to pioneering interpretations which laid the...more

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Informationen

The song cycles “Kerner-Lieder” op. 35 and Liederkreis op. 39 by Schumann, recorded in 1954-55 for West German Radio, are amongst the foremost examples of Dietrich Fischer-Dieskau’s mastery of the art of Lieder singing. The listener is treated to pioneering interpretations which laid the foundations for these sets of songs to become established in the recital programmes of younger singers. In the case of the “Kerner-Lieder” this may well be the first complete recording.

In both recordings Dietrich Fischer-Dieskau is heard at the early zenith of his powers as regards both his vocal technique and his crafting of the songs.

Reviews

DeutschlandRadio Kultur - Radiofeuilleton
DeutschlandRadio Kultur - Radiofeuilleton | Sonntag, 6. Juni | Kirsten Liese | June 6, 2010

„Damals wurden wir zum Glück nicht vermarktet“ – Zum 85. Geburtstag von Dietrich Fischer-Dieskau<br /> <br /> [Musik1 Brahms: „Geheimnis“. Op.71,Mehr lesen

„Damals wurden wir zum Glück nicht vermarktet“ – Zum 85. Geburtstag von Dietrich Fischer-Dieskau

[Musik1 Brahms: „Geheimnis“. Op.71, Audite. Nr: 95.635, Track 7 [1’58]]

Es dürfte kaum ein anderer Sänger eine vergleichbar umfangreiche Diskographie vorzuweisen haben. Anlässlich seines 85. Geburtstag haben einige Plattenlabels zahlreiche Aufnahmen neu aufgelegt. Und noch immer finden sich selten gehörte Schätze mit Dietrich Fischer-Dieskau in Rundfunkarchiven, die noch nicht auf CD erschienen sind. Wer hätte gedacht, dass der Bariton 1981 mit Aribert Reimann am Flügel beim damaligen Sender Freies Berlin 17 Lieder von Tschaikowsky einstudierte, dazu im Original in russischer Sprache?

[Musik2 Tschaikowsky. „Mein Schutzgeist, mein Engel, mein Lieb“, Archivaufnahme des RBB, Anfang [1’52]]

Dietrich Fischer-Dieskau und Aribert Reimann mit den Liedern „Mein Schutzgeist, mein Engel, mein Lieb’“ und „Serenade des Don Juan“ von Peter Tschaikowsky. Wenn der Berliner heute auf sein reiches Schaffen zurückblickt, erinnert er sich gerne an diese Aufnahmen. Dabei wundert es ihn kaum, dass er als Interpret russischer Lieder schon damals kaum wahrgenommen wurde:

[O-Ton1 Dieskau]
„Das ist der Wahn, dass nur das Originale, also nur die russische Kehle so etwas machen kann und meistens können die russischen Kehlen nichts Anderes als Fehler.“

Auf Anna Netrebko, die kürzlich mit Daniel Barenboim Lieder von Tschaikowsky und Rimsky-Korssakow auf CD herausgebracht hat, bezieht sich dieses harsche Urteil der Fehlerhaftigkeit nicht, aber kritisch beurteilt Dieskau die russische Starsopranistin durchaus:

[O-Ton2 Dieskau]
„Wenn ich mich hinstelle und singe ein paar schöne Töne, wie das Frau Netrebko oft mal macht, schöne Legatophrasen und so weiter - alles perfekt. Nur leider, leider fehlt der Geist dahinter. Und das ist eine Voraussetzung, die der Musik selbst nicht gerecht wird, da würde auch Herr Puccini sich wahrscheinlich beschweren. Denn er war ja doch ein Mensch, der sehr stark auf Ausdruck aus war und es in den verschiedensten Formen ausgeprägt hat innerhalb seines Werkes, immer wieder neu.“

Fischer-Dieskau selbst hat diesen hohen Anspruch mit seinen eindrücklichen Interpretationen beispielhaft umgesetzt. Er war einer der wenigen deutschen Sänger seiner Generation, die sich mit dem italienischen Fach international erfolgreich behaupten konnten. Zwar hat Puccini nur wenige große Partien für Bariton geschrieben, aber die wichtigsten darunter hat Fischer-Dieskau in sein reiches Repertoire aufgenommen: den Scarpia in „Tosca“, den Marcello in „La Bohème“ sowie den Marcel in „Il tabarro“– Der Mantel.

Als 1973 die Proben zu dem Einakter „Der Mantel“ an der Bayerischen Staatsoper begannen, da war dies zugleich Fischer-Dieskaus erste Begegnung mit der Sopranistin Julia Varady, die er wenige Jahre später in vierter Ehe heiratete. Auf der Bühne traten sie schon als Ehepaar in Erscheinung: Julia Varady verkörperte Georgette, die Frau des Schleppkahnbesitzers Marcel, die ihren Mann in rasende Eifersucht treibt, als sie sich offen dem Löscher Henri zuwendet. Das düstere, hoch emotionale Stück gab seinen Teil dazu, dass die beiden Sänger privat einander näher kamen. Julia Varady fühlte sich stark zu dem Bariton hingezogen, so dass sie ihre Rolle entsprechend anlegte: Ihre Georgette betrog Marcel nur, um seine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Fischer-Dieskau resümierte später mit leichter Selbstironie, seine Werbungen um die blonde Partnerin seien wohl im Ausdruck etwas über Puccinis Vehemenz hinausgegangen.

[Musik3 Puccini, aus „der Mantel“: „Warum liebst du mich nicht mehr?“, Orfeo. Nr: 463 971, LC 8175, Track9, DVD Track 14 [3’24]]

Fischer-Dieskau war sich wohl bewusst, dass Sängerehen oftmals an Neid- oder Rivalitätsgefühlen zerbrechen:

[O-Ton3Dieskau]
„Ich habe … mich davor gescheut, mit einer Sängerin auch nur näher anzubandeln- nein! Aber es war so anders, wir ergänzen uns auf eine ideale Art und Weise. Sie bringt in ihren Unterricht das ein, was ich –in meinem Alter aber auch sonst – nicht so gut einbringen kann. Und das ist einfach wunderschön. Wenn zwei in derselben Richtung arbeiten, in verschiedenen Essenzen in die Sphären eindringen und wirklich da was zu sagen haben, dann ist das was Besonderes. Natürlich ist das nicht bei allen Sängerpaaren so.“

Viele Male standen Fischer-Dieskau und Julia Varady gemeinsam auf der Opernbühne, zum Beispiel in Mozarts „Figaro“, in Richard Strauss’ „Arabella“, in Wagners „Meistersingern“ oder in Aribert Reimanns „Lear“.

Heute geht Fischer-Dieskau zwar kaum noch in die Oper, weil er sich nicht über Regisseure ärgern will, die die Handlung mit der Brechstange in die Gegenwart katapultieren, verhunzen und entstellen. Aber über das aktuelle Konzertleben ist der wechselweise in Berlin und München residierende Künstler gut im Bilde. Mit großem Unmut und mit Sorge beobachtet er, dass heute Künstleragenten Karrieren schmieden, junge Sänger vermarkten und verheizen. Damals war das zum Glück ganz anders, sagt er.

[O-Ton4 Dieskau]
„Ich kann mich nicht besinnen in meinem Leben außer im allerersten Jahr überhaupt mit einem Agenten Berührung gehabt zu haben. Später nicht mehr. Und es lohnt sich auch nicht, weil die Agenten haben ihre Interessen und ihre Quellen, mit denen sie Geld zu bekommen trachten. Und das ist alles nicht Aufgabe der Kunst. Wir müssen unabhängig vom Geld denken.“

Als einen der bedeutendsten Liedersänger des vergangenen Jahrhunderts schmerzt es Fischer-Dieskau vor allem sehr, erleben zu müssen, dass Liederabende im Konzertleben immer rarer werden. Wann steht schon einmal das „Spanische Liederbuch“ von Hugo Wolf auf dem Programm?
[O-Ton5 Dieskau]
Vergessen und verloren, kaputt! Kein Mensch kennt es mehr!

[Musik4 Hugo Wolf: „Nun bin ich dein“. Aus dem Spanischen Liederbuch. Deutsche Grammphon. Nr: 000289 457 7262 2. LC 0173. CD1, Track1 [4’14]]

„Nun bin ich dein“ aus dem Spanischen Liederbuch von Hugo Wolf. Fischer-Dieskau wurde am Flügel begleitet von Gerald Moore.
Seine Interpretationskunst, die zunehmend intellektueller und expressiver wurde, war stilbildend für ganze Generationen von Sängern. Dieskau erneuerte als einer der Ersten nach dem Zweiten Weltkrieg die Vorstellung vom Liedgesang: Weg vom reinen sinnlichen, schmelzenden Stil des Belcantogesangs hin zu einem am Text orientierten ausdrucksstarken Vortrag.

Wird nun eine namhafte Kapazität wie Thomas Quasthoff, der als Liedersänger zu den erfolgreichsten des 21. Jahrhunderts zählt, Dieskaus hohen Ansprüchen noch gerecht?

[O-Ton6 Dieskau]
„Es fehlt mir, wenn ich ihn höre, eine Proportion dahinter, hinter den Tönen, hinter dem Text, die genauso wichtig ist für den Vortrag von Liedern wie das, was erklingt. Nun ist das bei ihm ein Sonderfall und man kann das nicht unbedingt vergleichen. Was er daraus gemacht hat, ist enorm und seine Stimme ist wunderschön und wäre ich in der Lage, ihm so etwas beizubringen, würde ich das unternehmen. Aber er will das natürlich nicht.“

Bekannte Zyklen von Schubert und Schumann wie „Die Winterreise“, ,„Die schöne Müllerin“ oder „Dichterliebe“ hat Fischer-Dieskau über Jahrzehnte hin mehrfach mit verschiedensten Pianisten vorgetragen. Daneben nahm er aber auch deutsche Kunstlieder von Max Reger, Hans Pfitzner oder Paul Hindemith auf, die schon in den 1960er und -70er Jahren zum Randrepertoire gehörten.

Hindemith zählt neben Arnold Schönberg und Alban Berg zu den Modernisten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, mit denen sich Fischer-Dieskau ausgiebig beschäftigt hat. Er war als „Mathis der Maler“ und „Cardillac“ zu erleben, - zwei Opern, denen er mit seinem Einsatz zu größerer Bekanntheit verhalf. Ferner studierte er auch Hindemiths kaum bekannte Lieder ein. Eines davon trägt den Titel „In ewigen Verwandlungen“.

[Musik5 Hindemith: „In ewigen Verwandlungen“, Audite. 95.637, Track 10 [3’01]]

Fischer-Dieskau war als Sänger stets aufgeschlossen für die Komponisten seiner Zeit, inspirierte auch einige Komponisten für ihn zu schreiben, etwa seinen langjährigen Freund Aribert Reimann, der ihm seine Oper „Lear“ widmete. Doch wusste er auch stets die Spreu vom Weizen zu trennen:

[O-Ton7 Dieskau]
„Was nützt es uns, wenn vier fünf, sechs, sieben, acht oder neun Mal dasselbe in Grün oder Rot oder Rosa Interpretieren? Wir müssen finden Originales. Und wer sich hinsetzt und komponiert Kunstmusik, der hat gefälligst etwas ganz Originales zu leisten, was eben noch nicht da war. Und vor diesem Neuen schrecken nicht nur die meisten Komponisten zurück, sondern sie haben auch nicht die Fähigkeit, es zu machen. Sie imitieren an allen möglichen Ecken und Enden anderer Leute, und das ist von … der atonalen Musik angerechnet, … eine Musik…, die sich weder ein Mensch merken noch ein Mensch mit Genuss hören kann.“

Apropos Imitation: Der 85-jährige Fischer-Dieskau beobachtet, dass auch junge Sängerkollegen heute oftmals weniger eine eigene Persönlichkeit ausbilden als vielmehr der Versuchung erliegen, über das Hören von CDs berühmte Kollegen nachzuahmen.

[O-Ton8 Dieskau]
„Ich denke nur an Gerhaher, der mit meinen Platten reist und sich jede Note anhört und genau nachmacht, es versucht, er kann es ja nicht. Er hat eine andere Stimme, hat ein anderes Wesen, ist ganz ein anderer Mensch, das kann man nicht einfach so austauschen. … Natürlich kann eine gute CD helfen, schneller zu einem Ziel zu gelangen, aber alleinig sollte sie nicht sein. Sie sollte schon im eigenen Wesen, in der eigenen Forschungsarbeit, in der eigenen Lektüre, mit dem eigenen Ohr gestaltet sein, sonst kommt nichts Originelles dabei heraus.“

Fischer-Dieskaus Plattenkarriere begann zu einer Zeit, als es sich die Plattenindustrie noch leisten konnte, Studioaufnahmen zu produzieren, die heute – vor allem im Bereich der Oper – stark zurückgegangen sind. Wie beurteilt nun er, der viel Erfahrene, die Möglichkeiten der Studioaufnahmen im Vergleich zum heute bevorzugten Live-Mitschnitt?

[O-Ton9 Dieskau]
„Der Vorteil einer Studioaufnahme ist, dass es das Arbeitsmaterial in Reinkultur wiedergibt, das zur Zeit der Aufnahmen die Dirigenten, Pianisten, Sänger … beseelt hat, und er kann das übertragen. Es gibt aber Naturen, die sind so beengt durch die Aufnahmebedingungen, dass sie gar nicht zur Interpretation kommen. Sie kriegen Angst vor den Mikrofonen, haben Angst vor den Räumen, sie schauen in die Höhe und sehen die von der Decke hängenden Mikrofone und denken, das kann ja gar nicht gut gehen. Das kann mich nicht wiedergeben. Kann es doch ganz gut.“

1993 beendete Dietrich Fischer-Dieskau seine aktive Sängerkarriere und widmete sich fortan verstärkt anderen künstlerischen Aufgaben, dem Dirigieren, Malen und Schreiben von Büchern sowie der Ausbildung junger Sänger an der Berliner Musikhochschule.

Mittlerweile hat er sich als Lehrer rar gemacht, nur dann und wann gibt er nochmal eine Meisterklasse. Als Autor aber hat er noch Einiges vor. Sein jüngstes Buch will er der Gattung Lied widmen. – Ein letzter Versuch, die Gattung vor dem Sterben zu bewahren.

[O-Ton10 Dieskau]
„Ich will wieder mal etwas nur über das Lied, nicht geschichtlich, sondern über das Wesen all der großen Liedkomponisten – es sind ja gar nicht viele – aufschreiben, in einer Sprache, die nicht wissenschaftlich ist, sondern die gelesen werden kann. Vielleicht kann man dann fürs Lied etwas tun, aber ich bin etwas skeptisch.“

[Musik6 Schumann: „Zwielicht“, Audite 95.582, Track 22 [3’01]]
„Damals wurden wir zum Glück nicht vermarktet“ – Zum 85. Geburtstag von Dietrich Fischer-Dieskau

[Musik1 Brahms: „Geheimnis“. Op.71,

SWR
SWR | Musikstunde, Montag, 23. März 2009, 9.05 – 10.00 Uhr | Rainer Damm, Redaktion: Martin Roth | March 23, 2009

In Eichendorff, ihrem Spätgeborenen, der etwas außerhalb der eigentlichenMehr lesen

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In Eichendorff, ihrem Spätgeborenen, der etwas außerhalb der eigentlichen

Mitteldeutscher Rundfunk
Mitteldeutscher Rundfunk | MDR Figaro, „Figaro am Vormittag“, 11.6.08 | Dieter Kranz | June 11, 2008 „Altes ganz neu“ – Fischer-Dieskaus frühe Rundfunkaufnahmen auf CD

Das Label audite bietet als Erstveröffentlichung alte Rundfunkaufnahmen,Mehr lesen

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Das Label audite bietet als Erstveröffentlichung alte Rundfunkaufnahmen,

www.musicweb-international.com
www.musicweb-international.com | December 2007 | Christopher Howell | December 3, 2007

These radio archive performances are issued for the first time. A very interesting essay by Kurt Malisch relates the position of these recordings inMehr lesen

These radio archive performances are issued for the first time. A very interesting essay by Kurt Malisch relates the position of these recordings in the Fischer-Dieskau recorded oeuvre. The 1955 “Liederkreis” comes a year and a half after the baritone’s first commercial recording of 1954, with Gerald Moore. This in its turn was preceded by a so far unissued Berlin Radio recording of 1951 with Hertha Klust. Later recordings were made in 1959 (live from Salzburg with Gerald Moore), 1977 (with Christoph Eschenbach) and 1985 (with Alfred Brendel).

The op. 39 “Liederkreis” occupies a position in music lovers’ affections scarcely lower than the ubiquitous favourites “Frauenliebe und Leben” and “Dichterliebe”. In spite of its spellbindingly passionate tenth song, “Stille Tränen”, the gloomier, pessimistic Kerner set – Schumann did not call it a cycle – is less loved. Fischer-Dieskau believed strongly in it while admitting that “Not one of the poems celebrates joy or calm happiness. Each one speaks of sadness, loneliness, renunciation, madness – but also of dramatic impulse”.

While the op.39 “Liederkreis” made it onto disc well before the Second World War, the present issue now becomes the earliest complete “Kerner-Lieder” in existence. It was followed by Fischer-Dieskau’s first commercial recording, with Weissenborn, in 1957, a live version from the 1959 Salzburg Festival with Moore and a studio recording with Eschenbach in 1977. Malisch also mentions that various radio archives contain further performances.

Do we need all this Fischer-Dieskau? For those who can afford it, yes. Whatever reservations one may have over his sometimes forceful, interventionist approach, Dietrich Fischer-Dieskau has a chapter all his own in the history of lieder singing. Strong as his own personality was, he always worked each performance afresh in collaboration with the pianist for the occasion. Any archive recording which brings a different pianist from the commercial recordings is therefore of interest.

Günther Weissenborn (1911-2001) shows a powerful intellectual engagement with the music. In the opening song, each one of accompanying semiquavers is placed with clarity, with a life of its own, whereas even a classically restrained pianist such as Imogen Cooper (with Wolfgang Holzmair) lets them run into one another more romantically. With Weissenborn there is little romantic dawdling – ritardandos at the end of songs are used sparingly, as is rubato. But, while Holzmair seems restrained by Cooper’s emotionally polite playing, Fischer-Dieskau rises to the challenge of giving a performance which is intensely committed within these parameters. The result is the closest one would get to a non-interventionist Fischer-Dieskau performance and some will like it all the more for that.

Hertha Klust (1903-1970) is more romantic, with leanings towards slower tempi and thicker textures. Fischer-Dieskau’s commitment is not in doubt and this looks like being the “Kerner-Lieder” recording from him which gives fullest rein to the pessimistic side of the cycle. Much of it is sung in the husky half-voice of which he was such a master. I should like to remind readers, though, of the superb version by the young Peter Schreier. Perhaps for the very fact that his voice was not intrinsically very large, he can sing these songs more. I find his emotional punch in “Stille Tränen” unmatched even by Fischer-Dieskau. Perhaps, too, the higher tenor key helps to make these songs not sound any gloomier than they absolutely have to.

All the same, Fischer-Dieskau is in a class of his own and these additional recordings take their place in history. There is some distortion at climaxes, the piano sound is a little muddy, particularly in 1954, but generally the quality is very acceptable for the date.
These radio archive performances are issued for the first time. A very interesting essay by Kurt Malisch relates the position of these recordings in

Fanfare | Issue 31:2 (Nov/Dec 2007) | Henry Fogel | November 1, 2007

These are early broadcast recordings made by West German Radio in the mid 1950s, when Fischer-Dieskau was about 30 years old. This 1954 effortMehr lesen

These are early broadcast recordings made by West German Radio in the mid 1950s, when Fischer-Dieskau was about 30 years old. This 1954 effort represents the singer’s first recording of the cycle of 12 songs set to poems by Justinus Kerner. He was to record it three years later with Günther Weissenborn, and with Christoph Eschenbach in 1977. A 1959 live Salzburg performance with Gerald Moore was also issued. In the case of Liederkreis, containing some of Schumann’s greatest songs, Fischer-Dieskau gave this broadcast production in 1955, but had already made a commercial recording in 1954 with Gerald Moore. (That EMI recording is available on the “Great Recordings of the Century” series, catalog no. 62771.) And he made later recordings of it with Eschenbach and with Alfred Brendel.

In some ways, the young Fischer-Dieskau is the most satisfying to listen to. While a strong case can be made that he deepened his interpretations over time, an equally strong case can be made that the effort and thought he put into those interpretations became increasingly evident, resulting in overly artful and even precious singing. There is none of that here—listening to these performances is pure unalloyed pleasure. The voice is smooth, flexible, solidly produced at soft and loud dynamic levels. His ability to float soft tones is almost without equal among German baritones, and here he does so with a naturalness and ease that is simply engrossing, and he does it when it fits the flow of the music perfectly. Nothing seems applied externally—it all comes from within.

If you set this disc against his 1954 EMI recording of Liederkreis, you’ll hear very similar singing and more imaginative piano-playing from EMI (Gerald Moore vs. Günter Weissenborn). But taken on its own merits, this is a spectacular performance. And the only comparably early recording of the Kerner cycle is with Weissenborn instead of Hertha Klust. Klust is more to my taste—lingering over the music when appropriate, as opposed to Weissenborn’s more efficient approach. This broadcast, if you consider it to be a recording, serves as the first complete recording of Schumann’s op. 35 cycle. (Otherwise, Fischer-Dieskau’s 1957 version with Weissenborn fills that role.)

To some degree, I suppose how the enthusiasm behind my recommendation of this disc affects you will depend on how devoted you are to Lieder and on what other recordings you already own. If you own Fischer-Dieskau’s earliest recordings of both of these cycles, it is probably a needless duplication to get this. But if you do not, I can very strongly recommend this as a set of performances that will leave you astonished at the combination of vocal, musical, dramatic, and intellectual skills demonstrated. The monaural sound is at the highest level of mid-1950s broadcast quality, and Kurt Malisch’s essay on the music and these performances is way above the norm in insight and quality, and it is well translated. No texts or translations are included.
These are early broadcast recordings made by West German Radio in the mid 1950s, when Fischer-Dieskau was about 30 years old. This 1954 effort

Pforzheimer Zeitung
Pforzheimer Zeitung | 22. August 2007 | Thomas Weiss | August 22, 2007 Frische und Reife vereint

Wie souverän schon der junge Dietrich Fischer Dieskau sich alsMehr lesen

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The Guardian
The Guardian | 27th August 2007 | Andrew Clements | July 27, 2007

In his long career, Dietrich Fischer-Dieskau recorded Schumann's Op 39Mehr lesen

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In his long career, Dietrich Fischer-Dieskau recorded Schumann's Op 39

Scherzo
Scherzo | N° 221, julio 2007 | Juan Carlos Moreno | July 1, 2007

En colaboración con la WDR de Colonia, Audite sigue rescatando el legadoMehr lesen

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En colaboración con la WDR de Colonia, Audite sigue rescatando el legado

Ópera Actual
Ópera Actual | OA 102 (julio de 2007) | Xaver Cester | July 1, 2007

El legado discográfico de Dietrich Fischer-Dieskau, impresionante enMehr lesen

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El legado discográfico de Dietrich Fischer-Dieskau, impresionante en

CD Compact
CD Compact | Julio 2007 | Sergi Vila | July 1, 2007

El sello Audite inició con un modélico Winterreise, la serie deMehr lesen

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El sello Audite inició con un modélico Winterreise, la serie de

Fono Forum
Fono Forum | Juli 2007 | Gerhard Persché | July 1, 2007 Fidi vor der Priesterweihe

Dietrich Fischer-Dieskau war schon früh zur Ikone geworden – vor allem im Bereich des deutschsprachigen Lieds. Dass er im Unterschied zu den auchMehr lesen

Dietrich Fischer-Dieskau war schon früh zur Ikone geworden – vor allem im Bereich des deutschsprachigen Lieds. Dass er im Unterschied zu den auch als Liedinterpreten reüssierenden Fachkollegen früherer Generationen wie Heinrich Schlusnus oder Gerhard Hüsch, die den Ausdruck schlicht und direkt aus der Musik entwickelten, eher zur emphatischen Wortakzentuierung und zur didaktischen Textinterpretation neigte, sah man durchaus als Errungenschaft an. Fischer-Dieskaus Interpretationsstil wurde, wie Ulrich Schreiber es ironisch beschrieb, „zur priesterlichen Verbindlichkeit hochgespielt“, an ihm wurde gemessen, mit ihm wurde verglichen – auch er selbst. Gerade aus solcher Perspektive ist die 1952 beim WDR in Köln eingespielte und nun erstmals auf CD veröffentlichte Aufnahme des damals 27-Jährigen von „Die schöne Magelone“ – mit dem heute vor allem als Komponist in Erinnerung gebliebenen Hermann Reutter am Klavier – interessant.

Durch Fischer-Dieskaus Einsatz wurde das Werk, in das Johannes Brahms zwischen 1861 und 1868 fünfzehn Romanzen aus Ludwig Tiecks Roman „Die wundersame Liebesgeschichte der schönen Magelone und des Grafen Peter aus der Provence“ umgegossen hatte, wohl dem Repertoire wiedergegeben. Oft ist der Sänger zu diesem frühromantischen Traum vom Mittelalter zurückgekehrt, mit den Begleitern Jörg Demus (1957), Gerald Moore (1964), Svjatoslav Richter (1970), Daniel Barenboim (1978-82), wobei auch ein interpretatorischer Paradigmenwechsel deutlich wurde. Die hier beschriebene frühe Einspielung dokumentiert, um Ulrich Schreiber zu paraphrasieren, quasi einen Dieskau-Stil vor der Priesterweihe. Denn die typische Detaildeklamation, das zum Ausdrucksprinzip erhobene Non-legato, das Kritiker an den späteren Interpretationen des Baritons monierten, ist hier noch keineswegs ausgeprägt. Vielmehr scheint der Text zumeist in die musikalische Linie eingeschmolzen; Dieskau singt mit kernigem, virilem Ton und großer Natürlichkeit, verbindet das Expressiv-Eindringliche mit den zartesten Nuancen. Die Manierismen der 1960er, 1970er Jahre fehlen fast vollständig. Dass der Zyklus auch als „Ersatzoper“ des der Theaterbühne nicht zugeneigten Komponisten gilt, kommt der Auffassung Fischer-Dieskaus entgegen – waren für den Sänger nach eigenem Bekenntnis die Lied- und die Opernkunst doch untrennbar miteinander verbunden. Dass die Einspielung auf einen die erklärenden Prosatexte rezitierenden Sprecher verzichtet (sie sind in gekürzter Form im Booklet nachzulesen) und dass der Sänger die Nummer 13, das Lied der Türkin Sulima ausspart – im Duktus des Werks ohnehin als Fremdkörper gemeint und dramaturgisch stimmiger von einer Frauenstimme vorzutragen –, fällt nicht wirklich ins Gewicht.

Was über Dietrich Fischer-Dieskaus Interpretation der „Schönen Magelone“ gesagt wurde, gilt durchaus auch für die weiteren hier behandelten Veröffentlichungen aus dem WDR-Archiv, CDs mit ausgewählten Liedern Schuberts sowie den Schumannschen Kerner-Liedern op. 35 und dem Liederkreis op. 39. Eingespielt 1954/55 mit Hertha Klust bzw. Günther Weißenborn, fasziniert die intime Intensität der Interpretationen, in den Schumann-Zyklen wie bei den Schubert-Liedern. Fischer-Dieskau beeindruckt mit Legato-Kunst, flüssiger Phrasenbildung (pars pro toto in Schuberts „Liebesbotschaft“) und treibt andererseits das Dramatische (wie in „Der Atlas“) nicht ins Krasse, sondern gestaltet im Vergleich zu späteren Interpretationen insgesamt mit wohltuender Schlichtheit. Vorzüglich auch die Booklet-Beiträge, in denen Kurt Malisch die WDR-Aufnahmen in Fischer-Dieskaus Lebenswerk sowie vergleichend in den Katalog aller vorliegenden Einspielungen einzuordnen sucht.
Dietrich Fischer-Dieskau war schon früh zur Ikone geworden – vor allem im Bereich des deutschsprachigen Lieds. Dass er im Unterschied zu den auch

Standpunkte
Standpunkte | 06_07 | Alexander Werner | June 1, 2007 Jugendlich

Lange waren die frühen Kölner Rundfunkdokumente von DietrichMehr lesen

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Diapason
Diapason | juin 2007 | Sylvain Fort | June 1, 2007 Fischer-Dieskau, radioscopie d'un mythe

Après deux volumes dédiés à Schubert, dont un Voyage d'hiver d'une puissance inouïe, Audite a puisé dans les archives de la WDR deux autresMehr lesen

Après deux volumes dédiés à Schubert, dont un Voyage d'hiver d'une puissance inouïe, Audite a puisé dans les archives de la WDR deux autres trésors inédits, captés à l'orée des années 1950 et consacrés l'un à Schumann, l'autre à Brahms. Le baryton y déploie toutes les ressources d'une arrogante jeunesse.

Audite poursuit l'exhumation des pépites qui dormaient dans les archives de la Radio de Cologne (cf. n° 546), dont l'existence était connue, mais dont aucune publication sérieuse en compact ne semble avoir été diffusée. C'est dans ces studios, en 1954, que Fischer-Dieskau grave avec Herta Klust ses premiers Kerner-Lieder. De ce cycle négligé et ardu, il fera un cheval de bataille. Le son ici est un peu bouché, et le chant sonne comme voilé, mais aussi avec cette espèce de rondeur sombre qu'il affectait à l'époque. Cette voix grossie nuit un peu à certains lieder, comme Wanderlied. Toutefois la ductilité incroyable de l'instrument, la délicatesse infinie de l'interprétation balaient toute réserve. Il est peu probable qu'Erstes Grün ait jamais été traité avec autant de douceur. Que Sehnsucht nach der Waldgegend ait résonné de tant de juvénile nostalgie. Le reste est à l'avenant, avec un sommet absolu : Stille Tränen, hallucination véritable, les yeux ouverts, portée par une dynamique vocale et un art du rubato inouïs.

En 1955, Fischer-Dieskau grave avec Weissenborn le Liederkreis op. 39. Ce témoignage vient après les versions essentielles de 1951 et 1954 avec Gerald Moore. L'expansion lyrique est supérieure, le cycle porté par une liberté neuve, la voix facile, presque nonchalante. La complicité avec Weissenborn est toute de décontraction. Waldesgespräch ludique, Mondnacht flottant, Auf einer Burg limpide comme certains souvenirs, et tout ainsi. Vision plus claire, plus simple que la gravure de 1954, presque détrônée par l'espèce de perfection insouciante, la profondeur immédiate.

Trois ans plus tôt, en 1952, le baryton choisissait encore Cologne pour une autre première discographique – et peut-être même une première dans l'histoire du disque : il gravait avec Reutter, austère professeur au pianisme granitique et inspiré, la rare Belle Maguelone (amputée de Sulima). En la matière, le baryton n'est guère comparable qu'à lui-même – avec Demus, Moore, Richter (sans parler d'autres archives radiophoniques dormantes !)... autant de merveilleux disques, où pourtant on n'entend pas l'alchimie ici à l'œuvre. Fischer-Dieskau a dans la voix une arrogante jeunesse qui cadre aussi bien avec le cycle que le piano grondant, âpre de Reutter. Partout règnent un naturel mais aussi une urgence stupéfiants, un ton de simplicité autorisé par une entente intime entre les deux interprètes que ni Barenboim ni Richter ne déploieront au même degré ; et cela que la veine soit celle de la saine gaieté ou de la tendre complaince. Complétée de trois lieder suprêmes accompagnés par Weissenborn, cette publication confirme – si besoin était – le rang de Fischer-Dieskau dans l'histoire du lied : la première. Et de très loin, de si loin.
Après deux volumes dédiés à Schubert, dont un Voyage d'hiver d'une puissance inouïe, Audite a puisé dans les archives de la WDR deux autres

Diverdi Magazin
Diverdi Magazin | N° 160 / junio 2007 | Justo Romero | June 1, 2007 Fischer-Dieskau, veinteañero en Colonia
Audite prosigue su colección dedicada a los años de juventud del baritone berlinés

Fue en los primeros años cincuenta del siglo XX cuando Dietrich Fischer-Dieskau (Berlín, 1925) se consolidó corno una de las voces más valiosas deMehr lesen

Fue en los primeros años cincuenta del siglo XX cuando Dietrich Fischer-Dieskau (Berlín, 1925) se consolidó corno una de las voces más valiosas de la cuerda baritonal. En aquellos años tempranos, su voz veinteañera se muestra especialmente fresca y vital, tan cálida y sensual como siempre, pero sin los excesos que en ocasiones llegaron a almibarar algunas interpretaciones futuras. Estos tres discos compactos que ahora presenta el sello Audite recogen grabaciones de este lozano Fischer-Dieskau, que habla ya el lenguaje de gran artista que siempre le ha distinguido. Los registros proceden de recitales grabados y promovidos por la radio de Colonia (la musicalísima WDR), ofrecidos en esa ciudad entre 1952 y 1955.

El repertorio no puede ser más oportuno: Schubert, Schumann y Brahms, tres compositores que han sido pilares permanentes de la larga carrera del hoy octogenario barítono. Impresiona, conmueve y encanta escuchar a este joven Fischer-Dieskau pIetórico e intimista, cargado de impulso y belleza vocal, pero también de instinto expresivo, de una asombrosa madurez y de ese modo de entender el Lied romántico que ha hecho de él intérprete único e inconfundible.

Las grabaciones suponen un inestimable documento sonoro, y poco o nada importa, que la calidad sonora de las grabaciones no alcance la sofisticación de futuros registros de estudio. La entidad de las versiones y el momento en el que éstas se producen compensan cualquier deficiencia. Todas las cualidades del arte de Fischer-Dieskau están ya poderosamente presentes en este joven barítono que por aquellos años cincuenta andaba por Bayreuth (Wolfram, Amfortas, Kurwenal, Telramund ...), y que en 1952 ¡con 27 años! había conmovido a todos cantado el Viaje de invierno en el Festival de Prades.

La voz, plena de armónicos y resonancias, se revela cálida, carnosa e intensamente Hermosa, y sirve un fraseo pleno de intencionalidad y agudeza, en el que cada palabra, cada sílaba, genera un universo expresivo implicado en el conjunto, como si fuera un mosaico en el que cada pieza, cada detalle cobra valory relieve. Todo suena espontáneo y minuciosamente calibrado a un tiempo. Verso y pentagrama, palabra y música, se abrazan asombrosamente en la inteligencia vocal del intérprete, que para esta larga serie de recitales contó con la implicada colaboración pianística de Hermann Reutter, Günther Weissenborn y Hertha Klust.
Fue en los primeros años cincuenta del siglo XX cuando Dietrich Fischer-Dieskau (Berlín, 1925) se consolidó corno una de las voces más valiosas de

Neue Zürcher Zeitung
Neue Zürcher Zeitung | 1. Juni 2007 | Thomas Baltensweiler | June 1, 2007

Der junge Fischer-Dieskau<br /> Liedaufnahmen der fünfziger Jahre<br /> <br /> DietrichMehr lesen

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Der junge Fischer-Dieskau
Liedaufnahmen der fünfziger Jahre

Dietrich

Classica-Répertoire
Classica-Répertoire | N° 92 mai 2007 | André Tubeuf | May 1, 2007 Lieder du sublime et des raretés

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Pizzicato
Pizzicato | 5/2007 | Guy Wagner | May 1, 2007 Wunderbar frisch

Kurz nach Veröffentlichung der WDR-Winterreise, stellt Audite drei weitere Liedeinspielungen aus den 50er Jahren mit Dietrich Fischer-Dieskau vor,Mehr lesen

Kurz nach Veröffentlichung der WDR-Winterreise, stellt Audite drei weitere Liedeinspielungen aus den 50er Jahren mit Dietrich Fischer-Dieskau vor, die vom Westdeutschen Rundfunk aufgenommen wurden und wunderbar frisch (monaural) klingen.

Wunderbar frisch ist auch die Stimme des großen Pioniers des Liedes. Mein Gott, jeder der sich an diese so schwierige und gefahrvolle Domäne heranwagt, müsste sich vorher als Pflichtübung diese Aufnahmen des jungen Meister sozusagen als Lehrstücke anhören.

In den ausgewählten Liedern aus dem so genannten Zyklus 'Schwanengesang' hat DFD die dramatischsten und sensibelsten ausgewählt: 'Liebesbotschaft' nach Rellstab, und 'Der Atlas', 'Ihr Bild', 'Die Stadt', 'Am Meer' von Heine. Nur 'Der Doppelgänger' fehlt in dieser Reihe. Dafür hat der Sänger 'Die Taubenpost' ausgewählt und daraus ein Kabinettstück gemacht. Eine besondere Kostbarkeit ist auch 'Der Erlkönig', in dem er mit einer Intelligenz und zugleich eine außerordentlichen, aber gebändigten Intensität bis an die Grenzen der eigenen Möglichkeiten geht. Und wie schön ist die Spontaneität von 'Prometheus', wo er Hertha Klust zur Partnerin hat! Im übrigen ist es der getreue Günther Weißenborn, der behutsam, aufmerksam und zuverlässig begleitet, ohne allerdings immer der Genialität des Gesangs gerecht zu werden. Das ist besonders in der 'Taubenpost' bemerkbar.

Eine Pioniertat vollbrachte Fischer-Dieskau mit der Aufnahme von 'Die Schöne Magelone' von Johannes Brahms. Er war, so weit uns bekannt ist, der erste, der die Romanzen überhaupt einspielte, und er tat es mit einem solchen Feuer, einer so frischen Männlichkeit und einer so farbenreichen Darstellung, dass diese leuchtende Interpretation zu Ehrenrettung Brahms' als Liedkomponist wird. Wie in der 'Winterreise', wird Fischer-Dieskau hier von Hermann Reutter begleitet, der nicht zögert, mit dem Sänger das Wagnis einer expressiven, klanglich und gesanglich aufs Äußerste hinzielenden Deutung einzugehen. Drei weitere Brahms-Lieder, diesmal von Günther Weißenborn begleitet, runden die bemerkenswerte CD ab. Es fehlen aber in dieser Aufnahme die begleitenden Prosatexte, die heute immer zu Recht auch aufgenommen werden, um den Zusammenhang der 'Liebesgeschichte der schönen Magelone und des Grafen Peter von Provence' von Ludwig Tieck besser verständlich zu machen. Klugerweise sind sie aber im Booklet abgedruckt.

Das ist leider nicht der Fall für die Liedtexte, die Schubert benutzte, und auch nicht für die der vierten CD, die zwei Schumann-Zyklen vorbehalten ist: den 'Kerner-Liedern' op. 35 und dem 'Liederkreis' op. 39 von Eichendorff. Wie viel Poesie doch diese Aufnahme des 'Liederkreises' von 1955 hat! Unglaublich erscheint das Spektrum der Möglichkeiten des Sängers. Hier gelingt ihm eine einschmeichelnde Zurückhaltung und Verinnerlichung, die der Intimität der Gedichte sehr zugute kommt. Dabei unterstützt ihn Günther Weißenborn sehr sensibel. Etwas von dieser Sensibilität fehlt allerdings Hertha Klust in der Begleitung der 'Kerner-Liedern', die denn auch nicht ganz die emotionale Spannung der anderen Aufnahmen haben.

Es gibt für diese CDs von Audite sehr gute Kommentare von Kurt Malisch, sowohl zu den Werken selbst als zu Fischer-Dieskau riesigem Aufnahme-Angebot. Umso bedauerlicher ist daher, dass die andern Liedtexte fehlen und bei der Schubert Collection nicht einmal die verschiedenen Dichter angegeben werden, was angebracht gewesen wäre, denn bestimmt weiß nicht jeder, dass etwa der Text zu 'An die Musik' von Schuberts engstem Freund Franz von Schober (1798-1882) stammt.
Kurz nach Veröffentlichung der WDR-Winterreise, stellt Audite drei weitere Liedeinspielungen aus den 50er Jahren mit Dietrich Fischer-Dieskau vor,

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Kölner Stadtanzeiger | April 2007 | Olaf Weiden | April 24, 2007 Perlen aus dem Klassik-Archiv

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Westdeutsche Allgemeine Zeitung | WTS_7051 | Michael Stenger | April 20, 2007 Der Bariton in jungen Jahren

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Rondo | Nr. 463 | Michael Wersin | March 2, 2007

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Merchant Infos

Robert Schumann: Kerner Lieder op. 35 & Liederkreis op. 39
article number: 95.582
EAN barcode: 4022143955821
price group: BCB
release date: 14. February 2007
total time: 62 min.

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