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Jorge Bolet: The RIAS recordings, Vol. II

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Jorge Bolet: The RIAS recordings, Vol. II

Jorge Bolet’s Liszt recordings demonstrate his authority as a twentieth century Liszt interpreter – live in concert as well as in the studio.more

Jorge Bolet’s Liszt recordings demonstrate his authority as a twentieth century Liszt interpreter – live in concert as well as in the studio.

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Informationen

Volume 2 of the RIAS Jorge Bolet recordingsis dedicated to Franz Liszt, whose works helped launch the Cuban-born pianist's career; it was also his Liszt performances that shaped Bolet's later path. JorgeBolet shot to fame with the soundtrack of the Hollywood adaptation of the Liszt biography Song Without End. The RIAS recordings also show Bolet to be a Liszt authority.

The piano concertos, conducted by LawrenceFoster and Edo de Waart, are concert recordings: the solo pieces were recorded in the studio. The concert paraphrase of the overture to Wagner's Tannhäuser, whose challenges are feared by most pianists, was one of Bolet's "war horses": few other twentieth century pianists would have come close to the technical and interpretational perfection with which he performed the work. The recording ofthe three Petrarch sonnets from the second volume of Liszt's Années de Pèlerinage reveal Bolet to bea master of beautiful sound production and legato playing.

Bolet demonstrates an unerringly clear and perfectly shaped pianism, as well as his understanding of virtuosity: it is never employed for its own sake, but always to illustrate the musical context.

In contrast to the recordings in our first boxed set (audite 21.438), all recordings presented here are in stereo.

Reviews

Deutschlandfunk
Deutschlandfunk | 07.02.2018 | Philipp Quiring | February 7, 2018 | source: http://www.deuts... BROADCAST Bedacht virtuos
Jorge Bolet spielt Liszt

Bei Liszts Musik dreschen Pianisten gerne mal auf die Tasten. Nicht so Jorge Bolet! In erstmals veröffentlichten Mitschnitten des Verstorbenen istMehr lesen

Bei Liszts Musik dreschen Pianisten gerne mal auf die Tasten. Nicht so Jorge Bolet! In erstmals veröffentlichten Mitschnitten des Verstorbenen ist seine scharfsinnige, stellenweise magisch leise Liszt-Interpretation zu hören.

"Alles ist relativ!" – Das war Credo von Jorge Bolet. Obwohl dieser Satz nichtssagend allgemein klingt, führte er ihn vor allem in großangelegten Werken zu beeindruckenden Gesamtkonzepten. Liszts Es-Dur Konzert im Live-Mitschnitt von 1971 ist ein Beispiel hierfür. Aufs Ganze betrachtet nimmt sich Bolet die Freiheit und wählt ein langsameres Anfangstempo als andere Pianisten. So bleiben ihm Reserven, das Tempo wirkungsvoll zum Ende des Stückes hin zu steigern.

Und auch im Kleinen ist sein Credo erkennbar: Im ersten Einsatz hebt er die Doppeloktaven, die per Intervallsprung nach oben erreicht werden, klanglich und auch durch Verzögerungen hervor.

Musik: Liszt – Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur, 1. Satz

Grobe Temposchwankungen – wie an dieser Stelle – bilden allerdings bei Jorge Bolet die Ausnahme.

Ein auffälliges Merkmal in seinem Gesamtklang ist sein durchdachter Pedalgebrauch: Er geht über das simple "Pedal, kein Pedal" hinaus. Durch verschiedene "Tretstufen" entfernt Bolet Töne mittlerer und hoher Lage aus dem Gesamtklang, ohne dabei das Bassfundament zu ersticken. Die Oktav-Läufe, die sich nahezu in jedem Satz befinden, pedalisiert er von der Tendenz her "trocken", spielt dabei aber mit breiterem Klavierton.

Musik: Liszt – Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur, 1. Satz

Wie kaum ein anderer Pianist entfaltet Bolet eine besondere Magie im Leise-Spielen. Selbst bei schnellen Doppelgriff-Folgen bleibt jeder Ton verständlich und vor allem klingend.

Musik: Liszt – Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur, 3. Satz

Sucht Bolet im Leisen verschiedene Schattierungen, verfolgt er im Lauten den Ansatz, nicht zu dominant zu spielen. Dies birgt auch Gefahren. An Tutti-Stellen droht er im Orchesterklang unterzugehen. Im Großen und Ganzen stimmt die Balance zwischen Bolet und dem Radio-Symphonie-Orchester Berlin unter Lawrence Foster aber gut.

Musik: Liszt – Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur, 4. Satz

Ursprünglich nannte Franz Liszt sein zweites Klavierkonzert: Concert Symphonique. Der Solopart ist weniger brillant gestaltet, der Fokus des Konzerts liegt dafür mehr auf dem sinfonischen Gestus. Jorge Bolet hat das Konzert 1982 mit dem Dirigenten Edo de Waart aufgeführt.

Musik: Liszt – Klavierkonzert Nr. 2 A-Dur, 1. Satz

Liszts sinfonischen Ansatz fasst Bolet nahezu kammermusikalisch auf. Seine Triolenläufe in der rechten Hand nimmt er zurück, die Achtellinie der linken Hand versteht er begleitend, überlässt dem Horn die Führung.
Im Sinne eines kammermusikalischen Verständnisses vermeidet Bolet selbst im zwei- oder dreifachen Forte, dynamisch das Äußerste anzustreben. Er entfernt sich nur selten vom Notentext und nimmt sich interpretatorische Freiheiten, etwa wenn er sich einer langsamen Passage nähert und vorausschauend das Tempo drosselt.

Musik: Liszt – Klavierkonzert Nr. 2 A-Dur, 3. Satz

Das Einzigartige in Bolets Spiel liegt im farbenreichen Klavierton und darin, die Extreme zu meiden: Er hetzt nicht, er ertränkt die Töne nicht im Pedal oder spielt schlicht zu laut – gerade Liszts Musik verführt Pianisten gerne zu solchen Extremen. Bolet dagegen erfasst die Gesamtdramaturgie eines Werkes und bildet sie ab. In den zwei Liszt-Konzerten offenbart sich diese Fähigkeit auf besondere Weise.

Musik: Liszt – Klavierkonzert Nr. 2 A-Dur, 6. Satz
Bei Liszts Musik dreschen Pianisten gerne mal auf die Tasten. Nicht so Jorge Bolet! In erstmals veröffentlichten Mitschnitten des Verstorbenen ist

Radio Bremen
Radio Bremen | Klassikwelt 07.02.2018, 22.05 Uhr | Wilfried Schäper | February 7, 2018 | source: http://www.radio... BROADCAST

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Sendebeleg siehe PDF!
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SWR
SWR | SWR2 Treffpunkt Klassik – Neue CDs, 02.02.2018 | Dorothea Bossert | February 2, 2018 | source: https://www.swr.... BROADCAST CD-TIPP
Kraftvoll und virtuos - Jorge Bolet spielt Liszt

Schon nach wenigen Tönen muss man sagen: Wow – was für ein Pianist: Kraftvoll und virtuos gibt er Gas in den stupenden Tonkaskaden, zeichnet die melodischen Linien mit Wärme und einem gewissen Schmelz. Leidenschaftlich, aber nie sentimental, virtuos, aber nie effekthascherisch, technisch souverän, aber nie routiniert macht er seinem Ruf als einer der großen Pianisten des 20. Jahrhunderts alle Ehre.Mehr lesen

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Schon nach wenigen Tönen muss man sagen: Wow – was für ein Pianist: Kraftvoll und virtuos gibt er Gas in den stupenden Tonkaskaden, zeichnet die melodischen Linien mit Wärme und einem gewissen Schmelz. Leidenschaftlich, aber nie sentimental, virtuos, aber nie effekthascherisch, technisch souverän, aber nie routiniert macht er seinem Ruf als einer der großen Pianisten des 20. Jahrhunderts alle Ehre.

www.pizzicato.lu | 29/01/2018 | Alain Steffen | January 29, 2018 | source: https://www.pizz... Bolets sensationeller Liszt

Diese Aufnahmen aus den Jahren 1971 bis 1982 zeigen Jorge Bolet als einen überragenden Liszt-Interpreten, dessen ebenso spannende wie virtuose undMehr lesen

Diese Aufnahmen aus den Jahren 1971 bis 1982 zeigen Jorge Bolet als einen überragenden Liszt-Interpreten, dessen ebenso spannende wie virtuose und intelligent konzipierte Interpretationen bis heute nichts von ihrem Reiz eingebüßt haben.

Das Programm ist mit den beiden Klavierkonzerten, Auszügen aus den ‘Années de Pèlerinage’ und der ‘Tannhäuser’-Ouvertüre interessant zusammengesetzt.

Das Radio-Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Lawrence Foster (Klavierkonzert Nr. 1) und Edo de Waart spielt in beiden Live-Mitschnitten kraftvoll, aber nie pathetisch und passt sich jedes Mal dem Interpretationsstil Bolets optimal an. Und dieser besticht durch ein atemberaubendes Klavierspiel: virtuos, expressiv, poetisch, feinsinnig. Er beherrscht alle Schattierungen, was insbesondere in den Auszügen von ‘Italie’ aus den ‘Années de Pèlerinage’ zum Tragen kommt. Die ‘Tannhäuser’-Ouvertüre ist dann am Schluss noch ein besonderer Leckerbissen.

Klanglich ist die Produktion mit ihren fast 80 Minuten Spielzeit mehr als überzeugend, so dass man diesen phantastischen, heute leider etwas vergessenen Pianisten in absoluter Bestform hören und sein einmaliges Spiel hundertprozentig schätzen kann.

There is a lot of breathtaking piano playing on this disc. Bolet is virtuosic, expressive, poetic and subtle. The sound quality is excellent and allows the listener to fully admire the legendary pianist.
Diese Aufnahmen aus den Jahren 1971 bis 1982 zeigen Jorge Bolet als einen überragenden Liszt-Interpreten, dessen ebenso spannende wie virtuose und

Merchant Infos

Jorge Bolet: The RIAS recordings, Vol. II
article number: 97.738
EAN barcode: 4022143977380
price group: BCB
release date: 20. January 2018
total time: 79 min.

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