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Johann Ernst IV. von Sachsen-Weimar: Concerti

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The violin concertos of Prince Johann Ernst IV of Sachsen-Weimar were significantly influenced by Bach, Telemann and Walther. The results are unmistakeably Italianate – baroque delights, composed by the ‘Thuringian Vivaldi’ who died far too early.more

Johann Ernst IV. von Sachsen-Weimar

"The performances are immediately charming, energetic, unleashed and at times quite bold or even ironic." (Pizzicato)

Track List

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Johann Ernst IV. von Sachsen-Weimar Concerto No. 3 in E Minor (05:38) Thüringer Bach Collegium | Gernot Süßmuth

Johann Ernst IV. von Sachsen-Weimar Concerto No. 4 in D Minor (04:45) Thüringer Bach Collegium | Gernot Süßmuth

Johann Ernst IV. von Sachsen-Weimar Concerto No. 7 in G Major (05:43) Thüringer Bach Collegium | Gernot Süßmuth

Johann Ernst IV. von Sachsen-Weimar Concerto No. 5 in E Major (06:17) Thüringer Bach Collegium | Gernot Süßmuth

Johann Ernst IV. von Sachsen-Weimar Concerto for 2 Violins in C Major (07:35) Thüringer Bach Collegium | Gernot Süßmuth

Johann Ernst IV. von Sachsen-Weimar Concerto No. 8 in G Major (06:32) Thüringer Bach Collegium | Gernot Süßmuth

Johann Ernst IV. von Sachsen-Weimar Concerto No. 1 in B-Flat Major (06:30) Thüringer Bach Collegium | Gernot Süßmuth

Johann Ernst IV. von Sachsen-Weimar Concerto No. 2 in A Minor (09:28) Thüringer Bach Collegium | Gernot Süßmuth

Johann Ernst IV. von Sachsen-Weimar Concerto No. 6 in G Minor (07:05) Thüringer Bach Collegium | Gernot Süßmuth

Johann Ernst IV. von Sachsen-Weimar Concerto for Trumpet in D Major (03:21) Rupprecht Drees | Thüringer Bach Collegium | Gernot Süßmuth

Informationen

​The violin concertos of the Prince Johann Ernst IV of Sachsen-Weimar

This release is the debut recording of the Thüringer Bach Collegium and marks the beginning of its co-operation with audite. A second album (works by Johann Bernhard Bach) will be released in autumn 2019 and further projects are being planned.

Prince Johann Ernst IV of Sachsen-Weimar (1696-1715) was taught by Johann Gottfried Walther; Johann Sebastian Bach also perused the young prince's compositions and arranged some of Johann Ernst's concertos for keyboard instruments for his own use. Georg Philipp Telemann put the finishing touches to the violin concertos. The results are unmistakeably Italianate: at times brilliantly virtuosic, at other times contemplative and lyrical - composed by the 'Thuringian Vivaldi' who died far too early.

The Thüringer Bach Collegium, directed by Gernot Süßmuth, have recorded the six violin concertos by Prince Johann Ernst - as posthumously published in 1718 by Telemann - with exuberant enthusiasm. These works are combined with two further concertos whose original Weimar court orchestra parts survived: a concerto for trumpet and orchestra as well as a concerto for two violins which survived as an adaptation by JS Bach and was "arranged back".

This pioneering recording revives a central chapter of Weimar's musical history, in which the works of the court composer Johann Sebastian Bach also had their place. The prince's concertos were written at the same time as Bach's Weimar cantatas and provide, as no other body of works, the "soundtrack" to the dynamic musical life in the palace. The musical perspective was a European one: in 1713 a veritable "Vivaldimania" broke out, the Venetian composer's works being arranged, imitated and emulated. This can be experienced in the prince's concertos, written in the finest Vivaldian style.

Reviews

Audio
Audio | 8/2019 | Andreas Fritz | August 1, 2019

Das 2018 gegründete Thüringer Bach Collegium präsentiert die Stücke, die sich zwischen funkelnder Virtuosität und inniger Gesanglichkeit bewegen, mit großer Spielfreude. Der Klang zeigt sich äußerst lebendig. Eine tolle Debüt-CD, die aufhorchen lässt.Mehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
Das 2018 gegründete Thüringer Bach Collegium präsentiert die Stücke, die sich zwischen funkelnder Virtuosität und inniger Gesanglichkeit bewegen, mit großer Spielfreude. Der Klang zeigt sich äußerst lebendig. Eine tolle Debüt-CD, die aufhorchen lässt.

www.pizzicato.lu | 05/07/2019 | Remy Franck | July 5, 2019 | source: https://www.pizz... Musik eines jungen Prinzen

A priori kann man die Violinkonzerte von Prinz Johann Ernst von Sachsen-Weimar für italienische Concerti, vielleicht sogar für solche von VivaldiMehr lesen

A priori kann man die Violinkonzerte von Prinz Johann Ernst von Sachsen-Weimar für italienische Concerti, vielleicht sogar für solche von Vivaldi halten. Johann Ernst IV. war ein passionierter Musiker und Komponist, allerdings hatte er nicht besonders viel Zeit zum Komponieren. 1696 geboren, starb er schon 1715, nach einer fast zweijährigen Krankheit im Alter von 18 Jahren.

In seinen Violinkonzerten wechseln sich schnelle und langsame Sätze, Adagios, Pastorellas und Largos ab. Die Einfachheit der Sprache und des Ausdrucks ist der gemeinsame Nenner aller Interpretationen, die man hier hört und die sich ebenfalls durch ein sehr energisches, entfesseltes und streckenweise recht keckes oder gar ironisches Spiel auszeichnen. Ein weiteres Charakteristikum im Spiel des Thüringer Bach Collegiums ist die Ernsthaftigkeit des interpretatorischen Anliegens. Es geht diesem Ensemble nicht ums Abbeizen, nicht ums Fetzen, sondern um das immerwährende ‘An die Musik’, eine auf ihre Weise ansteckende Huldigung an die Klangkunst, in der Vitalität Feinfühligkeit nicht ausschließt.

Johann Ernst IV von Sachsen-Weimar was a passionate musician and composer, but he did not have much time to compose. Born in 1696, he died in 1715 at the age of 18, after an illness of almost two years. His music, of an Italian style, is lovely. The performances are immediately charming, energetic, unleashed and at times quite bold or even ironic. The Thuringian Bach Collegium plays with the everlasting motto ‘To the music’, and in its infectious homage to the art of sound, vitality does not rule out sensitivity.
A priori kann man die Violinkonzerte von Prinz Johann Ernst von Sachsen-Weimar für italienische Concerti, vielleicht sogar für solche von Vivaldi

Note 1 - Neuheitenheft | Juli-August 2019 | July 1, 2019 Der komponierende Herzog

Prinz Johann Ernst IV. von Sachsen-Weimar (1696-1715) war offenbar musikalisch hochbegabt: Er spielte nicht nur exzellent Violine, sondern hatte auchMehr lesen

Prinz Johann Ernst IV. von Sachsen-Weimar (1696-1715) war offenbar musikalisch hochbegabt: Er spielte nicht nur exzellent Violine, sondern hatte auch ein bemerkenswertes Kompositionstalent. Unterricht erhielt er vom Primarius der Weimarer Hofkapelle Gregor Christoph Eylenstein sowie von Johann Gottfried Walther.

Während seiner Kavalierstour, die ihn auch zum Studium in die Niederlande führte, lernte der junge herzog die damals gerade in Amsterdam unter dem Titel „L’Estro armonico“ veröffentlichten Concerti Op. 3 von Antonio Vivaldi kennen und brachte sie nebst zahlreichen anderen Musikalien mit nach Weimar, wo sie Johann Sebastian Bach zu Transkriptionen für Cembalo und Orgel anregten. Zwischen der Rückkehr aus Holland im Juli 1713 und einem Kuraufenthalt ein Jahr danach komponierte der junge Herzog insgesamt neunzehn Instrumentalwerke (von denen Bach ebenfalls einige für Orgel bzw. Cembalo bearbeitete), ehe er 1715 während einer Kur, begünstigt durch die unzureichende „Heilkunst“ der Ärzte, vermutlich an einem metastasierenden Sarkom mit gerade mal achtzehn Jahren verstarb.

Drei Jahre später veröffentlichte Georg Philipp Telemann als Hommage an den Prinzen sechs seiner Violinkonzerte als posthumes Op. 1. Die hier eingespielten Werke sind unverkennbar italienisch und huldigen der damaligen Vivaldimania am Weimarer Hof. Sie geben sich mal funkelnd-virtuos, mal besinnlich-gesanglich – natürlich ohne dabei epigonenhafte Kopien zu sein! Ergänzt werden sie hier durch zwei weitere Violinkonzerte aus der Feder des Herzogs, ein Konzert für Trompete und Orchester sowie eines für zwei Violinen, das auf Grundlage von Bachs Bearbeitungen BWV 984 & 595 für die Einspielung rekonstruiert wurde.

In seiner Debüt-Aufnahme für das Label AUDITE widmet sich das auf historischen Instrumenten spielende Thüringer Bach Collegium unter der musikalischen Leitung seines Gründers Gernot Süßmuth den ausgewählten Werken mit Stilsicherheit und überbordender Spielfreude. Die Einspielung vermittelt nicht nur einen lebendigen Eindruck von den kompositorischen Qualitäten des „Thüringer Vivaldi“, sondern auch vom international ausgerichteten Musikleben am kleinen Weimarer Hof.
Prinz Johann Ernst IV. von Sachsen-Weimar (1696-1715) war offenbar musikalisch hochbegabt: Er spielte nicht nur exzellent Violine, sondern hatte auch

Bayern 4 Klassik - CD-Tipp
Bayern 4 Klassik - CD-Tipp | JUN 23, 2019 | Thorsten Preuß | June 23, 2019 | source: https://podcasts... BROADCAST

Wäre er nicht schon mit 18 gestorben, hätte er Musikgeschichte schreiben können: Prinz Johann Ernst von Sachsen-Weimar wurde von Telemann bewundertMehr lesen

Wäre er nicht schon mit 18 gestorben, hätte er Musikgeschichte schreiben können: Prinz Johann Ernst von Sachsen-Weimar wurde von Telemann bewundert und von Bach nachgeahmt. Das Thüringer Bach Collegium legt nun ein heißblütiges Plädoyer für diesen blaublütigen Komponisten vor.

Thorsten Preuß stellt eine CD vor, bei der das einzige Verbrechen darin besteht, dass man den Komponisten bislang kaum beachtet hat. Mit seinem CD-Tipp entführt uns Thorsten Preuß heute nach Weimar

Das kenn ich doch, denkt man gleich im ersten Moment. Wo hab ich dieses Stück bloß schon mal gehört? Und: klingt da nicht irgendetwas anders, als ich es im Ohr habe?
Stimmt – man kennt dieses Violinkonzert eigentlich als Orgelstück. Als eines der fünf so beliebten wie virtuosen Orgel-Concerti von Bach. Allerdings hat Johann Sebastian Bach diese Concerti gar nicht selbst komponiert, sondern nur arrangiert für die Orgel. Die Originale dagegen stammen von Antonio Vivaldi – oder, in diesem Fall, vom Weimarer Prinzen Johann Ernst dem IV.

Prinz Johann Ernst von Sachsen-Weimar war nicht einfach bloß ein gekrönter Hobbykomponist wie Friedrich der Große oder Kaiser Leopold. Er hätte wirklich das Zeug dazu gehabt, in die Musikgeschichte einzugehen. Schon früh spielt er Violine und Cembalo, nimmt Kompositionsunterricht bei Johann Gottfried Walther, und vom Studium in Utrecht bringt er hauptsächlich Partituren mit nach Hause. Bach kennt er schon seit Kindertagen, weil der immer die Cembali bei ihnen im Roten Schloss gewartet hat. Gemeinsam begeistern sie sich für die neuesten Noten aus Italien, und bald beugt sich Bach auch über die ersten Kompositionen des Prinzen. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit dem begabten jungen Mann: mit gerade mal 18 Jahren stirbt Johann Ernst von Sachsen-Weimar an einem bösartigen Tumor.

19 Stücke im italienischen Stil hat der Prinz komponiert in dem knappen Schaffensjahr, das ihm vergönnt war, nur die Hälfte davon ist überliefert – aber keine Sekunde ist langweilig. Aparte Farbwirkungen sind ihm eingefallen, mitreißende Rhythmen – und Melodien, die einem nicht mehr so leicht aus dem Kopf gehen. Alles atmet Frische und Jugend – kein Wunder, dass auch ein Großer wie Telemann von diesen Violinkonzerten schwärmte und dem toten Prinzen mit einer prachtvollen Druckausgabe ein Denkmal setzte.

Mit Power und Leidenschaft erweckt das frisch gegründete Thüringer Bach-Collegium die Concerti wieder zum Leben. Die Musiker kommen nicht aus der Alte-Musik-Szene, sondern aus modernen Orchestern wie der Staatskapelle Weimar oder dem Gewandhaus, aber sie sind nichtsdestotrotz Überzeugungstäter. Da die originalen Noten 2004 beim Brand der Anna-Amalia-Bibliothek zerstört wurden, mussten die Partituren zunächst einmal mühsam rekonstruiert werden; in einem Fall hat Ensembleleiter Gernot Süßmuth sogar die Bachsche Transkription geschickt neu instrumentiert.

Von diesen Anstrengungen ahnt man beim Hören nichts, so souverän und lustvoll wird hier gespielt. Und auch wenn man sich in den langsamen Sätzen gelegentlich einen flexibleren Streicherklang vorstellen könnte, ist diese Debüt-CD doch eine glänzende Visitenkarte für das Thüringer Bach-Collegium: ein heißblütiges Plädoyer für einen blaublütigen Komponisten.
Wäre er nicht schon mit 18 gestorben, hätte er Musikgeschichte schreiben können: Prinz Johann Ernst von Sachsen-Weimar wurde von Telemann bewundert

Mitteldeutscher Rundfunk
Mitteldeutscher Rundfunk | Di 11.06., 18:05 Uhr MDR Kultur Spezial Musik | Claus Fischer | June 11, 2019 | source: https://www.mdr....

In diesen Neuaufnahmen der sehr nach Vivaldi klingenden Concerti des 17-jährigen Prinzen Johann Ernst von Sachsen-Weimar überzeugt das Ensemble mit großer Klarheit und Transparenz, aber anderseits auch mit einer gewissen Sinnlichkeit im Klang. [...] Und das Ganze hat eine enorme Vitalität!Mehr lesen

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In diesen Neuaufnahmen der sehr nach Vivaldi klingenden Concerti des 17-jährigen Prinzen Johann Ernst von Sachsen-Weimar überzeugt das Ensemble mit großer Klarheit und Transparenz, aber anderseits auch mit einer gewissen Sinnlichkeit im Klang. [...] Und das Ganze hat eine enorme Vitalität!

Thüringische Landeszeitung
Thüringische Landeszeitung | 8. Juni 2019 | Wolfgang Hirsch | June 8, 2019 Eines Blaublüters verblüffende Virtuosität
Das Thüringer Bach Collegium präsentiert seine Debüt-CD mit Werken des Prinzen Johann Ernst von Sachsen-Weimar

[...] die enthemmte Spiellust dieser professionellen, von der Leine gelassenen Bachcollegen bereitet dem Hörer nichts als das pure Vergnügen. Chapeau!Mehr lesen

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[...] die enthemmte Spiellust dieser professionellen, von der Leine gelassenen Bachcollegen bereitet dem Hörer nichts als das pure Vergnügen. Chapeau!

Thüringer Allgemeine | 08. Juni 2019 | Wolfgang Hirsch | June 8, 2019 Kompositionen eines virtuosen Wettiner-Prinzen
Thüringer Bach-Collegium präsentiert seine Debüt-CD

[...] die enthemmte Spiellust dieser professionellen, von der Leine gelassenen Bachcollegen bereitet dem Hörer nichts als das pure Vergnügen. Chapeau!Mehr lesen

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[...] die enthemmte Spiellust dieser professionellen, von der Leine gelassenen Bachcollegen bereitet dem Hörer nichts als das pure Vergnügen. Chapeau!

Süddeutsche Zeitung
Süddeutsche Zeitung | 27. Mai 2019 | Helmut Mauró | May 27, 2019 | source: https://www.sued... Adel verpflichtet

Prinz Johann Ernst von Sachsen-Weimar, der im Dunstkreis von Georg Philipp Thelemann, Johann Gottfried Walther und Johann Sebastian Bach eine Reihe barocker Virtuosenkonzerte schrieb, die in ihrer prächtig munteren Art an Vivaldi erinnern, und doch eine eigene Handschrift aufweisen (audite). Das Thüringer Bach-Collegium ermöglicht diese erstaunliche wie erfreuliche Entdeckung.Mehr lesen

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Prinz Johann Ernst von Sachsen-Weimar, der im Dunstkreis von Georg Philipp Thelemann, Johann Gottfried Walther und Johann Sebastian Bach eine Reihe barocker Virtuosenkonzerte schrieb, die in ihrer prächtig munteren Art an Vivaldi erinnern, und doch eine eigene Handschrift aufweisen (audite). Das Thüringer Bach-Collegium ermöglicht diese erstaunliche wie erfreuliche Entdeckung.

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Johann Ernst IV. von Sachsen-Weimar: Concerti
article number: 97.769
EAN barcode: 4022143977694
price group: BCA
release date: 5. July 2019
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Jul 12, 2019
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"Prinz Johann Ernst von Sachsen-Weimar: Concerti" placed on main page of highresaudio.com
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