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Sergei Prokofiev & Sergei Rachmaninov: Piano Works

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Sergei Prokofiev & Sergei RachmaninovPiano Works

With this unusual recording of Russian piano music, audite presents its second SACD-Surroundsound production. Prokofiev's Piano Sonata No. 8 was composed during a difficult phase in the composer's life. Following eighteen years in exile in the West, he returned from Paris to Moscow in 1936....more

Sergei Prokofiev | Sergei Rachmaninov

"Die lyrische Melancholie und virtuose Brillanz der 8. Klaviersonate von 1944 ist bei Nabioulin in besten Händen, ebenso die 1917 entstandene, Klassizismus und Romantik reflektierende 4. Sonate. Dazu gibt es zwei Préludes von Rachmaninow. Eine auch aufnahmetechnisch hervorragende Visitenkarte." (Crescrendo)

Track List

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ProkofievSonata No. 8, Op. 84 Alexeï Nabioulin

RachmaninovPrélude in G-flat major, Op. 23 No. 10 Alexeï Nabioulin

RachmaninovPrélude in E major, Op. 32 No. 3 Alexeï Nabioulin

ProkofievSonata No. 4, Op. 29 ("from old notebooks") Alexeï Nabioulin

Multimedia

Informationen

With this unusual recording of Russian piano music, audite presents its second SACD-Surroundsound production.

Prokofiev's Piano Sonata No. 8 was composed during a difficult phase in the composer's life. Following eighteen years in exile in the West, he returned from Paris to Moscow in 1936. At first he was able to maintain his western-influenced lifestyle, but then, more and more, he saw his privileges melt away. His changed personal situation is also reflected in the Eighth Sonata, which establishes a considerably more lyrical and resigned tone than the rebellious Seventh Sonata. But the "muscular" Prokofiev is not neglected here either!

Prokofiev's Piano Sonata No. 4 was already composed in 1917 and as a reaction to the suicide of the composer's friend, Max Schmidthof, to whom the work is also dedicated. Wandering harmonies and richly ornamented themes are combined in this sonata almost to the point of seeming improvisatory. A fiery final Rondo concludes the work, but its core is the Andante assai in which a critic even discovered something "related to Chopin" after the premiere.

Rachmaninov's Préludes were composed in two phases: first the 10 Préludes, Op. 23, then the 13 Préludes, Op. 32 about seven years later, to which Rachmaninov then added the early C-sharp minor Prélude, Op. 3 No. 2, thus attaining the number of 24 Préludes after the model of Bach. On this recording you can hear one Prélude from each phase. The G-flat major Prélude from Op. 23 clearly shows that all Baroque-like effects have disappeared and that Rachmaninov replaces such effects with the romantic expressive world and piano technique of the late nineteenth century. In the E major Prélude from Op. 32 one can experience the composer's gripping motoric style; this represents a branching-out in his concert repertoire which was highly effective with the public.

We were fortunate to have Alexeï Nabioulin, one of the most interesting up-and-coming pianists of our time, to perform on this recording. He achieved his international breakthrough by winning First Prize at the International Piano Competition in Dublin in 2000 and Second Prize at the Tchaikovsky International Competition in Moscow in 2002. Since then he has been in great demand as a concert artist throughout the world. Alexeï Nabioulin's interpretations of the works recorded here reveal a very personal and highly interesting approach to the composers' sound world. That is what makes this recording a true voyage of discovery in the world of Russian piano music.

Reviews

Pforzheimer Zeitung
Pforzheimer Zeitung | 18.03.2005 | Thomas Weiss | March 18, 2005

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Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
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Pizzicato
Pizzicato | 9/2004 | Guy Wagner | September 1, 2004 Viel versprechender Virtuose

An dieser Einspielung überrascht zunächst einmal der Klang des Klaviers, wundervoll aufgenommen und bestens für SACD ausgesteuert. So ergibt sichMehr lesen

An dieser Einspielung überrascht zunächst einmal der Klang des Klaviers, wundervoll aufgenommen und bestens für SACD ausgesteuert. So ergibt sich ein neues Hörgefühl.

Sodann die Annäherung des jungen sibirischen Pianisten Alexeï Nabioulin, mit 25 Jahren bereits mehrfacher Preisträger: Ihm kommt es nicht auf eine nur technisch brillante Einspielung von zwei der interessantesten Sonaten von Prokofiev an, zwischen denen Welten liegen: der revolutionäre Aufbruch von 1917, Stalin, der Zweite Weltkrieg und seine Millionen Toten. Nabioulin verdeutlicht die geistige Entwicklung des Komponisten, seine ursprüngliche Radikalität, seine Auseinandersetzung mit dem furchtbaren Regime des ‚Väterchens’, die innere Trauer, aber dazu auch des Komponisten Sinn für Klang und Farbe: Hier ist im Klavier eingefangene symphonische Dichte.

Zwar reicht Nabioulin nicht an Emil Gilels oder Swjatoslaw Richter in der 8. ungemein komplexen Sonate von Prokofiev heran, da ihm noch etwas am ‚großen Atem’ fehlt, aber der von ihm gestaltete Aufbau des Werkes ist immer kohärent und innerlich schlüssig. Interessant ist auch seine Auslegung der 4. Sonate ‚Aus alten Heften’, die er etwas weniger tiefsinnig auslegt als Nikolai Lugansky – meine erste Wahl –, aber sehr konsequent und lyrisch. Nabioulin hat nicht vergessen, dass dies eine Trauerarbeit Prokofievs ist über den Freitod seines Freundes Max Schmidthof, dem das Werk gewidmet ist. Die motorische Ironie des Finales ‚Allegro con brio, ma non leggiero’ hat der junge Könner bestens eingefangen.

Erstaunen tun aber die beiden Präludien von Rachmaninow, die sich zwischen diesen erratischen Blöcken von Prokofiev ‚verirrt’ zu haben scheinen und sich hier kaum zurechtfinden, auch wenn man immer wieder die Expressivität und die Anschlagskunst des viel versprechenden Pianisten bewundern muss.
An dieser Einspielung überrascht zunächst einmal der Klang des Klaviers, wundervoll aufgenommen und bestens für SACD ausgesteuert. So ergibt sich

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www.anaclase.com | 7/2004 | Hervé Koenig | July 1, 2004

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Audiophile Audition | July-August 2004 | John Sunier | July 1, 2004

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Piano News | 4/2004 | Helmut Peters | July 1, 2004

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Fono Forum | 7/2004 | Attíla Csampai | July 1, 2004

Ein Musterbeispiel für exzellent ausgesteuerten, sinnlich-voluminösen Klavierklang in echter DSD-Mehrkanal-Technik bietet die zweite SACD desMehr lesen

Ein Musterbeispiel für exzellent ausgesteuerten, sinnlich-voluminösen Klavierklang in echter DSD-Mehrkanal-Technik bietet die zweite SACD des kleinen Detmolder Labels Audite, dass unter seinem Chef, dem diplomierten Tonmeister Ludger Böckenhoff, auch aufnahmetechnisch (und klangästhetisch) höchste Maßstäbe anpeilt.
Für diese Mehrkanalaufnahme verpflichtete er den 25 Jahre alten sibirischen Pianisten Alexei Nabioulin, der sich mit zwei Klaviersonaten Prokofieffs und einigen Préludes von Rachmaninoff auch musikalisch als echte Neuentdeckung erweist.
Das seit Kindesbeinen an in der Öffentlichkeit agierende Alt-Wunderkind entpuppt sich als abgeklärter Klangmagier, der in beiden weniger bekannten Prokofieff-Sonaten Nr. 4 (von 1917) und Nr. 8 (von 1944) fernab von allem üblichen Virtuosengedonnere die komplexen emotionalen Tiefenschichten, die Erzählkraft, die lyrischen Schönheiten und die Melancholie des „Bürgerschrecks“ Prokofieff freilegt und mit betörendem Klangsinn seine Verwurzelung in der großen musikalischen und literarischen Tradition Russlands verdeutlicht. In Nabioulins Seelenexkursionen spürt man auch den genialen Klangfarbenzauberer und den großen Operndramatiker Prokofieff. Solche ernsthaften Debütscheiben wünscht man sich gerne öfters.
Wir werden uns langsam daran gewöhnen müssen, dass der musikalische und interpretatorische Fortschritt sich in Zukunft bei den Independents, bei den kleinen Enthusiasten-Labels abspielt.
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Merchant Infos

Sergei Prokofiev & Sergei Rachmaninov: Piano Works
article number: 92.513
EAN barcode: 4022143925138
price group: ACX
release date: 1. March 2004
total time: 61 min.

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