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Best's Bach

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Best's Bach

Auf dieser SACD erscheint William Thomas Best (1826 - 1897) mit seinen Einrichtungen Bach’scher Werke für die Orgel als Regisseur: Seine Regieanweisungen hinsichtlich Tempowahl, Artikulation, Registrierung, Manualverteilung und Schwellwerksdynamik lassen die großen freien Orgelwerke als dramatische Szenen oder Balladen erscheinen, die kleineren Werke und Choralvorspiele als Gedichte. Carsten Wiebusch setzt Bach auf der neuen Klais-Orgel der Christuskirche Karlsruhe gleichermaßen poetisch wie kraftvoll in Szene.mehr

Johann Sebastian Bach

Auf dieser SACD erscheint William Thomas Best (1826 - 1897) mit seinen Einrichtungen Bach’scher Werke für die Orgel als Regisseur: Seine Regieanweisungen hinsichtlich Tempowahl, Artikulation, Registrierung, Manualverteilung und Schwellwerksdynamik lassen die großen freien Orgelwerke als dramatische Szenen oder Balladen erscheinen, die kleineren Werke und Choralvorspiele als Gedichte. Carsten Wiebusch setzt Bach auf der neuen Klais-Orgel der Christuskirche Karlsruhe gleichermaßen poetisch wie kraftvoll in Szene.

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Johann Sebastian Bach | William Thomas Best Partita No. 2 in D minor for Solo Violin, BWV 1004 (13:05) Carsten Wiebusch

Johann Sebastian BachCarsten Wiebusch

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Johann Sebastian Bach | William Thomas Best Präludium und Fuge in E minor, BWV 533 (07:17) Carsten Wiebusch

Johann Sebastian BachCarsten Wiebusch

Johann Sebastian BachCarsten Wiebusch

Johann Sebastian Bach | William Thomas Best Orgelbüchlein (03:58) Carsten Wiebusch

Johann Sebastian Bach | William Thomas Best Schübler Chorales (02:20) Carsten Wiebusch

Johann Sebastian Bach | William Thomas Best Orgelbüchlein (03:58) Carsten Wiebusch

Johann Sebastian Bach | William Thomas Best Toccata, Adagio und Fuge in C major, BWV 564 (15:01) Carsten Wiebusch

Multimedia

Informationen

„Hoffentlich ist die Zeit vorüber, die für diese Werke voll tiefster Poesie und Empfindung nur einen Leisten, nur ein und dieselbe lärmende, barbarische Art des Vortrags kannte.“
Vorwort Wilhelm Rusts im Orgelband (1865) der Alten Bach-Ausgabe

Im heutigen Musikleben scheint, nach vielen Epochen des freien Umgangs mit Instrumentation, Arrange­ment und anderen „äußeren“ Details einer Komposition, ausschließlich die historisch informierte Inter­pretation zu bestehen – es wird aus Faksimiles oder Urtext-Ausgaben gespielt, zudem finden historisch informierte Orchestration, Artikulation etc. maßgeblichen Eingang in die Interpretation eines Werks.

Die Aufnahme ausgewählter Bach’scher Werke in Einrichtungen für Orgel von William Thomas Best (1826-1897) zeigt einen Umgang mit Kompositionen Bachs, der im heutigen Musik­leben exo­tisch anmutet. Neben der Bearbeitung der Bach’schen Violin-Chaconne aus der Partita Nr. 2 d-moll finden sich Höhepunkte von Bests Einrichtungen des vollständigen Bach’schen Orgelwerks auf der SACD – von Choral­vorspielen bis hin zur Passacaglia c-moll.

Best sah mit seinen Bearbeitungen und Einrichtungen seine Aufgabe, zumal für ein englisches Publi­kum, dem die Bach’schen Werke vollkommen unbekannt waren, in einer Art Regieanweisung für den Organisten – hinsichtlich Tempowahl, Artikulation, Registrierung und Manualverteilung bzw. Schwellwerksdynamik. Die großen freien Orgelwerke erscheinen auf diese Weise als dramatische Szenen oder Balladen, die kleineren Werke und Choralvorspiele als Gedichte.

Best gelingt eine überzeugende Inszenierung der Bach‘schen Musik: Durch raffinierte, gezielt eingesetzte Kunstgriffe kommt die poetische Bedeutung einzelner Passagen zum Vorschein; durch die Sparsamkeit der Mittel und das Vermeiden jeglicher oberflächlichen Effekte rückt die großangelegte Form des Werkes in den Vordergrund. Die Anweisungen (oder besser: Anregungen) sind so gehalten, dass der Organist als Interpret und Persönlichkeit in jedem Moment voll gefordert bleibt.

Carsten Wiebusch studierte Kirchenmusik an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Als Organist erzielte er Erfolge bei internationalen Orgelwettbewerben wie z. B. 1995 beim August-Gottfried-Ritter-Wettbewerb Magdeburg und beim Johann-Sebastian-Bach-Preis Wiesbaden. Er ist Dozent einer Orgelklasse an der Karlsruher Musikhochschule. Seit 1999 ist er Kantor und Organist an der Christuskirche Karlsruhe.
Die dortige Klais-Orgel, eingeweiht im Jahr 2010, wird in ihrem gleichermaßen kraftvollen und poetischen Klang mit dieser SACD erstmals auf Tonträger gebannt.

Besprechungen

www.michael-pfeifer.de
www.michael-pfeifer.de | 28.02.2015 | Michael Pfeifer | 28. Februar 2015 Bach neu hören

Eine analytische, dabei aber unmittelbar zugängliche und höchst musikalische Art, auf der die Bachschen Orgelwerke nun daherkommen. [...] Best's Bach ist seit langem der beste Bach, der zu hören war.Mehr lesen

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Eine analytische, dabei aber unmittelbar zugängliche und höchst musikalische Art, auf der die Bachschen Orgelwerke nun daherkommen. [...] Best's Bach ist seit langem der beste Bach, der zu hören war.

www.amazon.de
www.amazon.de | 31. März 2013 | Gottfried Meyer | 31. März 2013 Dauerthema: Bach und die Orgel

Durch eine Sendung in BR-Klassik wurde ich auf die CD aufmerksam gemacht.Mehr lesen

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Durch eine Sendung in BR-Klassik wurde ich auf die CD aufmerksam gemacht.

Bayern 4 Klassik - CD-Tipp
Bayern 4 Klassik - CD-Tipp | 21.01.2013 | Matthias Keller | 21. Januar 2013 Carsten Wiebusch spielt "Best's Bach"

William Thomas Best, geboren 1826 im englischen Carlisle, gestorben 1897 in Liverpool, war der erste englische Organist, der sich mit dem Werk JohannMehr lesen

William Thomas Best, geboren 1826 im englischen Carlisle, gestorben 1897 in Liverpool, war der erste englische Organist, der sich mit dem Werk Johann Sebastian Bachs umfassend auseinandersetzte. Das Resultat war eine 20-bändige Gesamtausgabe der Bachschen Orgelwerke, von denen zwei Bände erst posthum erschienen.

Best ist damit vor Karl Straube der wohl wichtigste Bach-Exeget der Romantik. In seiner Bach-Ausgabe, der die erste Bach-Gesamtausgabe Wilhelm Rusts zugrunde liegt, ist keine einzige Note der ursprünglichen Vorlage geändert, wohl aber deren Lesart. Eben hierin liegt der Hauptaspekt dieser Neueinspielung: Sie ist ein Blick in die Interpretationsgeschichte des Bach'schen Orgelwerkes. Das mag zunächst befremden – in einer Zeit, die sich dem Urtext und Erforschen sogenannter historischer Aufführungspraxis verschrieben hat.

Orgel als Farbmalkasten

Andererseits liegen inzwischen auch vergleichbare Einspielungen vor etwa von Mendelssohns Fassung der "Matthäuspassion" oder Mozarts Version des Händel'schen "Messias". Best hat, darin ganz Kind seiner Zeit, das Interpretentum als ein mitschöpferisches betrachtet und sich wie selbstverständlich das Recht heraus genommen, Bachs Musik seinen persönlichen dynamischen und agogischen Vorstellungen zu unterwerfen und die Orgel hierbei als orchestralen "Farbmalkasten" zu benutzen. Deshalb beginnt bei ihm die d-Moll Toccata auffallend zart, wechselt in der großen c-Moll-Passacaglia die Registrierung mitunter taktweise, wie auch das Crescendo-Pedal vielerorts zum Einsatz kommt.

Echter Bach alla Best

Eine Bach-Inszenierung also, vergleichbar dem modernen Regietheater, welches sich ja ebenfalls das Recht heraus nimmt, konkret Überliefertes neu zu deuten. Interpret Carsten Wiebusch vollzieht diese Anweisungen aufs Genaueste und zeigt dabei, dass auch auf einer vergleichsweise "modernen" Klais-Orgel (Christuskirche Karlsruhe) "echter" Bach alla Best möglich ist.
William Thomas Best, geboren 1826 im englischen Carlisle, gestorben 1897 in Liverpool, war der erste englische Organist, der sich mit dem Werk Johann

Organ
Organ | 03/2012 | Wolfgang Valerius | 1. September 2012

Tut sich was in Orgel-Deutschland? Nach den Jahrzehnten eher eingefahrenerMehr lesen

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Tut sich was in Orgel-Deutschland? Nach den Jahrzehnten eher eingefahrener

Fidelity | Nr. 3, 5/2012 | Michael Rassinger | 30. August 2012 Bach neu gewandet

Einspielungen von Orgelwerken Johann Sebastian Bachs gibt es wahrlichMehr lesen

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Einspielungen von Orgelwerken Johann Sebastian Bachs gibt es wahrlich

klassik.com | 24.06.2012 | Thomas Bopp | 24. Juni 2012 | Quelle: http://magazin.k... Breit gestreutes Klangkaleidoskop
Bach, Johann Sebastian – Orgelwerke, bearbeitet von William Thomas Best

Bachs Orgelwerke und eine Orgeladaption der Chaconne für Violine soloMehr lesen

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Bachs Orgelwerke und eine Orgeladaption der Chaconne für Violine solo

www.klavier.de | 24.06.2012 | 24. Juni 2012 Breit gestreutes Klangkaleidoskop
Bach, Johann Sebastian: Orgelwerke, bearbeitet von William Thomas Best

Bachs Orgelwerke und eine Orgeladaption der Chaconne für Violine soloMehr lesen

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Bachs Orgelwerke und eine Orgeladaption der Chaconne für Violine solo

www.opusklassiek.nl | mei 2012 | Siebe Riedstra | 1. Mai 2012

Bach en de waan van de dag – het blijft een fascinerend verschijnsel.Mehr lesen

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Bach en de waan van de dag – het blijft een fascinerend verschijnsel.

Fono Forum
Fono Forum | Mai 2012 | Friedrich Sprondel | 1. Mai 2012 Wege zu Bach
Bach nahm so viele Einflüsse in seine Orgelmusik auf, dass sich einem neugierigen Interpreten viele Wege zu ihm auftun – und manche Aufnahme zeigt, dass auch noch neue zu begehen sind

Die Britin Margaret Philips bringt ihre Bach-Gesamteinspielung in Doppelfolgen heraus; jede Scheibe ist dabei einem prominenten Instrument gewidmet.Mehr lesen

Die Britin Margaret Philips bringt ihre Bach-Gesamteinspielung in Doppelfolgen heraus; jede Scheibe ist dabei einem prominenten Instrument gewidmet. In Folge sechs ist das, neben der neuen Aubertin-Orgel der Pariser Kirche St Louis en I' Île, die legendäre Müller-Orgel der Bavokerk in Haarlem; Folge sieben wurde an der Hildebrandt-Orgel von 1728 in Sangerhausen und an der grandiosen Silbermann-Orgel der Freiberger Petrikirche aufgezeichnet. Philips spielt tadellos und mit sicherem Geschmack in Tempo und Registerwahl. Interessant ist, welche der großen Orgelwerke sie welchem Instrument zuweist. So erklingen in Folge sechs die großen Präludien und Fugen in e- und h-Moll BWV 548 und BWV 544 an der monumentalen Haarlemer Orgel, Fantasie und Fuge g-Moll BWV 542 und die frühe Toccata E-Dur BWV 566 am eleganten Aubertin-Instrument; Folge VII bringt das lebhafte G-Dur-Werkpaar BWV 541 und das "Grossomogul"-Concerto nach Vivaldi an der farbenfrohen Sangerhauser Orgel, und dem 32-Fuß-Klang in Freiberg vertraut Philips die beiden großen c-Moll-Zyklen an, Präludium und Fuge BWV 546 und die Passacaglia. Möglicherweise lassen sich die Instrumente tontechnisch noch charakteristischer abbilden; in puncto Stilistik und Lebendigkeit macht Margaret Philips aber keiner etwas vor.

Das kann auch für den Leipziger Thomasorganist Ullrich Böhme gelten. Zuletzt hat er sich die großen Orgelchoräle vorgenommen, die Bach in seinen späten Leipziger Jahren in einer Sammelhandschrift zusammenfasste. Jedem Choral stellt Böhme einen Bach'schen Choralsatz voran, gespielt auf der kleinen Hildebrandt-Orgel von 1723 in Störmthal, einem kraftvoll-herben Instrument, das Bach bekannt war. Den jeweiligen Orgelchoral – oder die zugehörige Werkgruppe – spielt Böhme dann auf der großen "Bachorgel" der Leipziger Thomaskirche, die Gerald Woehl im Bachjahr 2000 fertigstellte. Beide Instrumente wurden mit vorteilhafter Direktheit aufgenommen und die farbenreiche, klangmächtige neue Orgel kann neben der charakterstarken alten gut bestehen. Ein Vergnügen aber ist, zu erleben, wie die "Bachorgel" den Thomasorganisten offenbar inspiriert. Er artikuliert und registriert, bei straffen Tempi und absoluter Klarheit, mit umwerfender Spielfreude. Die höchst anspruchsvolle Sammlung wird in ihrem stilistischen Reichtum unmittelbar erlebbar: als packende Musik.

Martin Neu möchte in seinen beiden Einspielungen Bach aus der Perspektive der nord- und süddeutschen Orgelkunst des 17. Jahrhunderts sichtbar machen. Er hat sich stilistisch adäquate Instrumente ausgesucht: Die Ahrend-Orgel in Herzogenaurach überzeugt mit warm-artikuliertem Klang und gibt dem norddeutschen Repertoire – hier beschränkt auf Bachs unmittelbare Bekanntschaften Böhm und Buxtehude – lebhafte Farbigkeit; beim süddeutschen – Kerll, Muffat, Froberger und Pachelbel – nutzt Neu die intensiv strahlende Metzler-Orgel in Obertürkheim für Pedaliter-Kompositionen, die Bernauer-Orgel in Laufenburg von 1776 mit ihrem satt-obertönigen Klang für die Manualiter-Musik. Hörbar inspiriert vom lebendigen Klang der Instrumente, spielt Neu stilistisch angemessen, übertreibt weder Tempi noch Artikulation und registriert oft betont schlicht, aber dank charaktervoller Einzelstimmen musikalisch sehr ergiebig. Die suggerierte Abhängigkeit begründet Neu im Booklet-Text einleuchtend; doch wird vor allem deutlich, wie stark Bach das Aufgenommene jeweils um- und sich anverwandelte.

Carsten Wiebusch geht einen Schritt weiter, indem er sich vornimmt, Bach gleichsam durch die Ohren eines anderen zu präsentieren: Er hält sich an die Ausgaben, die der Brahms-Zeitgenosse William Thomas Best mit Spielanweisungen für den modernen Konzertorganisten und seine technisch fortgeschrittene Orgel versehen hatte. Wiebusch präsentiert damit jene Klangressourcen, die die Klais-Orgel der Karlsruher Christuskirche hinzugewann, als sie kürzlich renoviert wurde. Dabei wurde die schlanke Sechziger-Jahre-Disposition um romantische Farben erweitert, die sich in der gelungenen Aufnahme durch große Intensität nachdrücklich bemerkbar machen. Schärfe und Fülle zusammen ergeben eine expressive Klangpalette, die Wiebusch nutzt, um den Best'schen Interpretationen dramatisches Profil zu verleihen – auch den Überraschungen, die in pièces de résistance wie der Passacaglia und der d-Moll-Toccata auf den Hörer warten. Dabei spielt Wiebusch selber überaus charakteristisch: Er meidet schwülstiges Romantisieren, artikuliert deutlich und lässt auch über die Tempobeugungen hinweg den rhythmischen Fluss nie abreißen. Wiebuschs Bach holt sich letztlich bei W. T. Best die Lizenz für ein expressiv gesteigertes Bach-Spiel – das als solches zweifellos überzeugt.
Die Britin Margaret Philips bringt ihre Bach-Gesamteinspielung in Doppelfolgen heraus; jede Scheibe ist dabei einem prominenten Instrument gewidmet.

kirchmusik.de
kirchmusik.de | 25.04.2012 | Rainer Goede | 25. April 2012

Natürlich, wer kauft heute noch eine Bach-CD in barocker PraxisMehr lesen

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Natürlich, wer kauft heute noch eine Bach-CD in barocker Praxis

Der neue Merker
Der neue Merker | April 2012 | 1. April 2012 audite – “BEST’S BACH”/Orgel
“BEST’S BACH” – Selected Organ Works & Chaconne for Solo Violin arranged by Wiliam Thomas Best – Carsten Wiebusch (Orgel) an der Klais-Orgel der Christuskirche Karlsruhe

Auf dieser SACD erscheint William Thomas Best (1826 – 1897) mit seinenMehr lesen

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Auf dieser SACD erscheint William Thomas Best (1826 – 1897) mit seinen

International Record Review
International Record Review | April 2012 | Peter Lynan | 1. April 2012

William Thomas Best presided for almost 40 years at the large Willis organ in St George's Hall, Liverpool, where he helped to define the role of theMehr lesen

William Thomas Best presided for almost 40 years at the large Willis organ in St George's Hall, Liverpool, where he helped to define the role of the civic organist in Britain by playing weekly recitals and developing a repertory of 'straight' organ music and transcriptions of works originally composed for other instruments. His enthusiasm for Bach was evangelical. He is reputed to have been willing to play on request any of Bach's organ works in his Saturday recital, given notice by the preceding Thursday. He also made a complete edition, from which most of the works on this disc are played.

Anyone expecting Best's Bach to be the organ equivalent of Leopold Stokowski's phantasmagorical orchestrations may be surprised. His editions aren't scholarly in the modern sense, but Best was a careful, even sensitive editor, resulting in performances that are often fairly modest and restrained rather than extravagant. Of course, they are overlaid with the interpretative values of the day, and it's in these details – the registration, articulation and tempos, for example – that the interest lies.

The chorale preludes can sound quite lean. In Liebster Jesu and Herzlich tut mich verlangen there is less rather than more ornamentation of the melody to be relished – it all sounds a little plain, in fact – and the former is taken much faster than it is usually played nowadays. Elsewhere, too, less often does seem to mean more for Best. The great Passacaglia is played not with organo pleno throughout but as a series of differently coloured, often delicate variations that, to Best at least, must have seemed the most effective way to elucidate the work's structure. This is much the same approach as in his well-known arrangement of the Chaconne in D minor, originally for violin, which in this context now appears less a oneoff piece of showmanship than a serious study of musical form.

Best's interpretations transform familiar works in a way that can sound strange to modern ears. To hear the Passacaglia and the Toccata and Fugue in D minor fading away on soft flue stops is very odd indeed, the unexpected, quiet endings becoming a means of dissipating the preceding fugal tensions rather than fulfilling their more familiar climactic function. The 'little' Prelude and Fugue in E minor too is quite understated, its fugue turned into a meditative afterthought for flutes and undulating strings.

Unless listening with Best's editions to hand, it will sometimes be difficult to disentangle the interpretational input of editor and performer. Carsten Wiebusch follows most of Best's suggestions to a T, but I detect a few (minor) departures from the score. He ignores the different flat and natural upper notes of the long trills in the fugue of the Toccata and Fugue and some of his tempos don't match Best's recommended metronome marks. Best doesn't articulate the usually swinging 6/8 fugue subject of the Toccata, Adagio and Fugue as if in 3/4, but that's how Wiebusch plays it, and the result is square and awkward.

Wiebusch pre-empts criticism of his choice of instrument by citing Best's interpretative freedom as justification: he sees it as no disadvantage that the Klais organ of the Christuskirche, Karlsruhe, has a tautness and tang to its tonal qualities that are a world away from the luscious, orchestrally conceived town hall organ Best played. He seeks authenticity in Best's ideas rather than in trying to reproduce more precisely Best's sound, which he argues does not lie at the heart of the matter. I'm sure there are those who would disagree, given that Best's ideas must have been informed at least in part by the type of organ he played. Some of the differences are regrettable, such as the Clarinet solo in the Adagio of the Toccata, Adagio and Fugue, which is assigned to a rather thin-lipped reed with mutation overtones in the absence of a nice rounded orchestral clarinet. Nevertheless, putting aside tricky questions of authenticity, the Klais is a fine, enjoyable instrument with some lovely, freshsounding voices, and it is very well recorded.

This is a curious disc. While I'm intrigued to hear Best's take on Bach (or should that be Wiebusch's take on Best), neither the instrument nor the arguments in its favour really win me over, and I'm left wondering how close to Best this recording really brings us.
William Thomas Best presided for almost 40 years at the large Willis organ in St George's Hall, Liverpool, where he helped to define the role of the

Badische Zeitung
Badische Zeitung | Samstag, 31. März 2012 | Johannes Adam | 31. März 2012 Orgelwerke aus Karlsruhe
Wo Bach zum Briten wird

Man muss sich umstellen. Dass Bachs Orgel-Passacaglia leise beginnt, ist einem ja noch geläufig. Kaum dagegen, dass sie auch verhalten ausklingt.Mehr lesen

Man muss sich umstellen. Dass Bachs Orgel-Passacaglia leise beginnt, ist einem ja noch geläufig. Kaum dagegen, dass sie auch verhalten ausklingt. Selbst die populäre d-Moll-Toccata verzichtet hier am Schluss nach einem Decrescendo aufs Fortissimo. Die Bearbeitungen des 1897 verstorbenen Engländers William Thomas Best legen den Vergleich mit den orchestralen Bach-Arrangements eines Schönberg oder Stokowski nahe, weniger den mit Usancen heutiger organistischer Bach-Pflege. Die Farbe ist wichtig. Bach wird zum Briten. Best verfährt romantisch, eigenwillig. Für den Spieler wird er der Vordenker. Oft geht’s legato zu. Carsten Wiebusch präsentiert sehr gekonnt die schöne, 1966 erbaute und 2010 von der Bonner Werkstatt auch erweiterte Klais-Orgel der Christuskirche Karlsruhe erstmals auf Tonträger. Mit ihren 86 Registern ist sie die zweitgrößte Orgel der Evangelischen Landeskirche in Baden.
Man muss sich umstellen. Dass Bachs Orgel-Passacaglia leise beginnt, ist einem ja noch geläufig. Kaum dagegen, dass sie auch verhalten ausklingt.

Badische Neueste Nachrichten
Badische Neueste Nachrichten | Samstag, 09. Juni 2012 | aß | 9. Juni 201 Bach auf Englisch
Neue CD mit Musik des Thomaskantors

Bachs Orgelmusik ist geistvoll, vielschichtig, intelligent und tiefMehr lesen

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Bachs Orgelmusik ist geistvoll, vielschichtig, intelligent und tief

Händlerinfos

Best's Bach
Artikelnummer: 92.663
EAN-Code: 4022143926630
Preisgruppe: ACX
Veröffentlichungsdatum: 30. März 2012
Spielzeit: 73 min.

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